Möglichst unverfängliche Absagegründe

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Aldun

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Hallo meine Lieben,

ich habe ein evtl. ungewöhnliches Problem. Meine Firma kooperiert ab nächsten Jahr mit dem Jobcenter und soweit ich das verstanden habe müssen wir dann bei jedem Vermittlungsvorschlag angeben ob es zu einer Anstellung gekommen ist oder nicht. Und wenn es nicht geklappt hat, dann müssen wir die Gründe angeben. Die ganze Sache wurde mir jetzt übergeholfen. Fachlich sind die Voraussetzungen eher gering, weshalb ich mit vielen Vermittlungsvorschlägen rechne.

Nun will ich niemanden etwas Böses auf dieser Welt und nicht dafür verantwortlich sein, dass jemand eine Sperre bekommt (selbst wenn es eine Negativbewerbung sein sollte oder der Bewerber sich im Gespräch benimmt wie eine offene Hose)

Was kann man als Absagegrund schreiben, was möglichst unverfänglich ist und nicht dazu führt, dass der Bewerber irgendwelche Repressalien zu fürchten hat? Da ich (zum Glück) niemals in der Situation eines ALGII Beziehers war, fürchte ich mich da in einem Minenfeld zu bewegen.

MfG, Aldun
 

[HartzFear]

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Spontan fiele mir da folgendes ein:

- zu großer Anfahrtsweg (gerade bei Betroffenen, die vom ÖPNV anhängen, könnten sich Streiks, so wie jetzt bei der Bahn, negativ auswirken. Ein Unternehmen, dass das berücksichtigt ist nicht selten. Die Geschäftspolitik eines Betriebes kann nicht einem Betroffenen negativ angelastet werden)

- mangelnde fachliche Qualifikation

- man hat sich für jemand anderen entschieden
 

Pixelschieberin

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Mit dem Begriff "Beamtenmikado" im Hinterkopf fielen mir eher Antworten ein als wenn ich an motivierte, fachkundige Sachbearbeiter denke.

Was vor einigen Jahren im technisch-gewerblichen Bereich auf die meisten Fälle zutrief, die zuvor von Amts-Sachbearbeitern gefiltert worden waren:
Unzureichende Paßgenauigkeit.
Siehe das Ihnen im Vorfeld übermittelte Pflichtenheft mit den detaillierten Anforderungsprofil/en.
WAS genau unpassend sein sollte, durften die sich selbst heraus finden.

Die knappe Erwiderung, für die wir beinahe einen Stempel hätten fertigen lassen, erinnert mich an die stetig wachsende Verärgerung, den Sichtenden IMMER wesentlich mehr Arbeit über geholfen zu haben, denn geeignetes Personal vorzustellen.

Ermüdend auch die ewig gleichen Schreiben, vermutlich aus ein und der selben Maßnahme-Schmiede.
Das persönliche Desinteresse an deren meist jungen Kunden war kaum zu unterbieten.

Auf einen Aufruf waren ca. 280 Anschreiben zu sichten.
Dabei sind lediglich ZWEI Personen bei dem allein aus Verzweiflung eingeführten hauseigenen Test dahingehend aufgefallen, die Bewerber näher kennen lernen zu wollen.
Mit eigens erdachten Fragen wollten wir ergründen, ob - und wenn ja - in welchem der verschiedenen Oberstübchen eine Lampe brennt.

Auf die Frage: "Welches Buch lesen Sie gerade?" antwortete einer keck und knapp:
Yamaha - Reparaturanleitung XXXXXXx.
Ein anderer bediente sich lakonisch des Kürzels
Das nenne ich selbstbewußten Witz und zeugt von brauchbarer Kreativität.
Andere nennen es Chuzpe.
Beide Bewerber waren leider schon "vergriffen".

Worauf ich hinaus will:
Nicht das JC bezahlt deine Brötchen.

Mutmaßung:
Tiefschürfende Analysen bezahlen die deinem Brötchengeber auch nicht.

Erfahrung:
Meist sind die SBs allesamt zu "überfordert", selbst eine Vorauswahl zu treffen.
Vielleicht bringen soundsoviele VV-Ausdrucke auch Fleißpunkte?
Who knows?

Weshalb sollst du dir das Hirn für Leute zermartern, die am Ende des Monats Geld kriegen und nicht verdienen müssen?

Von mir gab's nur kurze und knappe Einzeiler.
Einsilbig und nichtssagend wie deren eigene Worthülsen.

Schwer vorzustellen, daß die heutzutage groß nachfragen werden.
DAS macht doch Arbeit und birgt obendrein Konfliktpotential.
Konflikt riecht nach noch mehr Arbeit.
 

Mona Lisa

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Letztens bekam ich folgende Absage:

"Sehr geehrte Frau Mona Lisa,

wir bedanken uns für Interesse an einer Mitarbeit in unserer Firma.

Wir haben inzwischen unser Bewerberverfahren abgeschlossen.

Leider konnten wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen, da wir uns für eine Kandidatin entschieden haben, deren Profil noch genauer den Anforderungen der ausgeschriebenen Position entspricht.

Bitte sehen Sie unsere Entscheidung nicht als Bewertung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten an. Für Ihren weiteren Berufsweg wünschen wir Ihnen viel Erfolg sowie alles Gute für Ihre persönliche Zukunft."

Vielleicht wäre das etwas für Dich. Klingt nett, aber erhält jeder Bewerber, der eine Absage bekommt.

LG

Mona Lisa
 

Schmerzgrenze

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Willkommen im Forum. :welcome:Rezeption
Was kann man als Absagegrund schreiben, was möglichst unverfänglich ist und nicht dazu führt,
dass der Bewerber irgendwelche Repressalien zu fürchten hat? Da ich (zum Glück) niemals in der Situation eines ALGII Beziehers war,
fürchte ich mich da in einem Minenfeld zu bewegen.
Dein Anliegen betrachte ich nicht nur als bemerkens- sondern auch als ehrenwert. :icon_wink:

Leider hat der Gesetzgeber mit den §§ 39 SGB III und § 57 SGB II den Datenschutz für LE weitgehend ausgehebelt.
Es liegt also tatsächlich in der Macht eines AG, sich an der medial- und vom Gesetzgeber ausgerufenen Hatz gegen LE zu beteiligen
oder die Vertraulichkeit des Bewerbungsgespräches zu wahren und darüber keine Details preiszugeben.

Daß AG mit schwerwiegenden Folgen für LE allzugerne ihren Frust an den Schwächsten der Gesellschaft ausleben,
kann hier in zahlreichen Hilfeanfragen nachgelesen werden. Selbst wenn der LE auf die Vertraulichkeit besteht,
bleibt er letztendlich dennoch schutzlos ausgeliefert.
 

Frank71

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@Aldun...Arbeitest Du für eine Zeitarbeitsfirma ???

Es gibt doch genug Standardabsagen die von den unterschiedlichen Firmen angewendet werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
In Zeiten des AGG traut sich doch kein AG mehr die wirklichen Gründe anzugeben. Das könnte schnell zu rechtlichen Konsequenzen führen.

Fehlende fachliche Eignung oder Bevorzugung eines fachlich geeigneteren Kandidaten und fertig.
 

Aldun

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@Aldun...Arbeitest Du für eine Zeitarbeitsfirma ???

Es gibt doch genug Standardabsagen die von den unterschiedlichen Firmen angewendet werden.

Nein, ich arbeite nicht in einer Zeitarbeitsfirma. Das Problem ist auch nicht die Absage an den Bewerber direkt. Aber wenn man meinethalben einen Probetag veranstaltet (ich bin eigtl. kein Freund von Probearbeit, aber zumindest einen werde ich veranstalten müssen sonst kriege ich das bei der GF nicht durchgedrückt) kriegt man wohl so einen Schriebs vom Jobcenter auf dem man abgeben muss ob es funktioniert hat oder nicht. Ich bin also dem Amt gegenüber Rechenschaft schuldig.

Ich hatte gedacht dann so etwas zu schreiben wie "Hatte nicht das Gefühl dass er ins Team passt."

Dafür kann man ja schließlich niemanden belangen, oder?
 

Pixelschieberin

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Ich finde es gut, daß du dir diese Gedanken machst und keinen Bewerber hinhängen willst.
Damit du etwas sattelfester wirst, lies dir bei Gelegenheit die Übersetzungen der Zeugnis-Sprache durch.
Meine total blauäugigen Chefs mußten erst darauf hingewiesen werden, was deren auf den ersten Blick gut gemeinte Äußerungen tatsächlich bedeuten, wenn sie unter der Lupe derer betrachtet werden, die diese Geheimsprache mit-erfunden haben und die freundlichen Worte ganz anders interpretieren als es gemeint war.
Ende vom Lied war:
Als Berufsanfängerin habe ich sie mir von meinem Vater mit ausformulieren lassen, der u. a. als Schöffen-Arbeitsrichter verpflichtet war.

Für den böswilligen Leser kann "paßt nicht ins Team" übersetzt bedeuten:
"Querulatorischer Aufwiegler"

Halte deine Formulierungen besser völlig unkonkret-bedeckt.
z. B.:
Es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, mit wem diese Stelle besetzt werden soll.
Derweil behalten wir uns die Begutachtung weiterer Bewerber vor.
Feddisch.
Der potentielle AG ist doch kein Schulbub, der für alle Fragen Rede und Antwort zu stehen hat.
Nur weil jemand ein Formular gebastelt hat?
Pffff.
Stimmt - es bedarf einiger Überwindung, NICHT dem Impuls zu folgen, fein gedruckte Formulare, die obendrein so wichtig aussehen, brav ausfüllen zu wollen.

Ein Strich durch übergriffige Fragen zu ziehen, kann so viel Spaß machen.
Selbstverständlich nur wenn die andere Seite mir dafür nichts anhaben kann, mir dadurch keinerlei Nachteile entstehen werden.

Bevor du mit Ämtern wie denen kommunizierst, mach dir bewußt:
Das JC ist ein von Steuerzahler subventionierter Dienstleistungsbetrieb.
Räume dem Matchmaker-SB den selben Stellenwert ein wie dem Klempner oder dem Tischler, der deine Fenster repariert.
Auf Augenhöhe - und sich stets dessen bewußt, wer der Herr, wers G'scherr im jeweiligen Deal ist.
 
E

ExUser 2606

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ISt ein Arbeitgeber überhaupt verpflichtet, die Dinger zurückzuschicken?

Okay, wenn der AG das möchte, wird der TE nichts machen können, aber sonst?
 

Pixelschieberin

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ISt ein Arbeitgeber überhaupt verpflichtet, die Dinger zurückzuschicken? [...]
Käme im Streitfall sicher auf die Rechtsfolgenbelehrung an. :biggrin:
Hatten wir hier nicht erst vor ein paar Wochen den Fall, daß ein AG in solche ein Formular
"hat sich schriftlich beworben" und "Hat keinen Führerschein" in Druckbuchstaben zurückgeschickt hatte, allein um der TE einen reinzudrehen.

Sie hatte den Scan eingestellt.
 
E

ExUser 2606

Gast
Rechtsfolgebelehrung?

der Arbeitgeber nimmt die Dienstleistung der AfA in Anspruch. Das scjlimmste, was passieren könnte wäre doch höchtens, dass die AfA sagt, dass sie in Zukunft nicht mehr an diesen Arbeitgeber vermitteln wird.

Dann muss der sich seine Arbeitskräfte eben anderswo suchen.
 

Aldun

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der Arbeitgeber nimmt die Dienstleistung der AfA in Anspruch. Das scjlimmste, was passieren könnte wäre doch höchtens, dass die AfA sagt, dass sie in Zukunft nicht mehr an diesen Arbeitgeber vermitteln wird.

Dann muss der sich seine Arbeitskräfte eben anderswo suchen.

Ganz so einfach ist das nicht.Die Arbeitskräfte liegen ja nicht auf der Straße und (auch wenn ich mir damit jetzt evtl. Feinde mache) es ist leider so das wir in Deutschland im Prinzip Vollbeschäftigung haben (sonst würde man euch auch nicht ständig irgendwelche unhaltbaren Jobs anbieten).

Eine Jobanzeige zu posten kostet Geld, wenn man möchte das die auch jemand sieht. Zusätzlich benötige ich die finanzielle Förderung der Arbeitsagentur/ des Jobcenters. (die übernehmen ja einen Teil des Gehaltes wenn man Menschen mit Vermittlungshämnissen einstellt)

Natürlich kann ich jetzt sagen, dass ich mein Budget so verteile dass ich eben Geld ins Recruting stecke und auf die Förderung pfeife. Das hätte aber zur Folge, dass ich nur noch Dumpinglöhne anbieten könnte. Und dann jemanden für 9 Euro die Stunde schuften zu lassen halte ich für unverantwortungslos.

Kurz gesagt, wenn ich es mir mit dem Amt versaue, kann ich mir die Leute auch gleich über eine Zeitarbeitsfirma holen. Ich muss also wohl oder übel das Spiel mitspielen.
 

Pixelschieberin

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Ganz so einfach ist das nicht.Die Arbeitskräfte liegen ja nicht auf der Straße [...]
Stimmt, sie tummeln sich auf der Datenautobahn.
Es gibt kein Herrschaftswissen und keine selbsternannten Allein-Verteiler mehr.

Schon mal von Internet-Jobbörsen gehört?
Dort kannst du dir sogar Suchfilter konfigurieren und bekommst sofort eine Email-Benachrichtigung wenn es ein Match gibt.

Ein Feature, was meinen JC-SB offensichtlich fehlt, andernfalls würden sie nicht so viele unpassende VV ausdrucken.
In der freien Wirtschaft sind diese Versagensquoten untragbar.
[...] und (auch wenn ich mir damit jetzt evtl. Feinde mache) es ist leider so das wir in Deutschland im Prinzip Vollbeschäftigung haben [...]
Dein "leider" erzählt mir die ganze Story. :biggrin:
Das ist nämlich nur für den AG "leider", der gegen den ursprünglichen Plan, andere auszunutzen, neuerdings WinWin und - besonders bei jungen Leuten, die in Hotel Mama sozialisiert wurden, sogar eine akzeptable "Work-Life-Balance" anbieten muß.
[...] (sonst würde man euch auch nicht ständig irgendwelche unhaltbaren Jobs anbieten).[...]
Das ist doch nur das, was liegen bleibt und eh' keiner haben will.
Auch ist zu Zeiten der Vollbeschäftigung immer so.

In denen braucht der Arbeitssuchende die Ämter doch am Wenigsten.
[...] Eine Jobanzeige zu posten kostet Geld, wenn man möchte das die auch jemand sieht. [...]
Was du da anführst, ist sicher eine kaum zu bewältigende Hürde für ein prosperierendes Unternehmen, das nach fähigen Mitarbeiter forscht.
Würdest du freiwillig auf 'nem Seelenverkäufer anheuern, der noch nicht mal fürs Schanghaien überschaubare Summen aufbringen will?
[...] Zusätzlich benötige ich die finanzielle Förderung der Arbeitsagentur/ des Jobcenters. [...]
Folge ich dieser Logik, muß demnach durch Ämter gewährleistet werden, daß Geschäftsmodelle, die sich nicht selbst tragen, von Supermarktkassierern subventioniert werden.
[...] und auf die Förderung pfeife. Das hätte aber zur Folge, dass ich nur noch Dumpinglöhne anbieten könnte. [...]
Mich verblüfft stets, mit welch Unbekümmertheit solch parasitäre Einstellungen vorgetragen werden.

Übersetzt kommt bei mir an:
Wenn fremde Leit dir kein Geld zustecken, kannst du nicht so unternehmen wie du gerne möchtest?
Die seriöse Alternative wäre, derart wackelige Businessmodelle zu überarbeiten oder die Bude abzuwickeln, wenn sie nicht ohne Zuzahlung Unbeteiligter funktioniert.

Komm mir nicht mit "Vermittlungshemmnis".
Das ist auch nur eine Erfindung, um den Arbeitnehmer klein zu reden.
Wenn der Kandidat die Anforderungen aus nachvollziehbaren Gründen "untererfüllt", spiegelt sich das halt in der Lohntüte wieder.
Das ließe sich vertraglich regeln.
Dafür muß nicht das Unternehmen subventioniert werden, sondern allein der Erwerbstätige, der nicht so leistungsfähig ist wie der durchschnittliche Kollege.

Heutzutage ist die falsche Zahl im Geburtsdatum bereits ein "Hemmnis".
Warum sollten Parasiten DARAUS Nutzen ziehen, die Betroffenen hingegen sollen sich dankbar zeigen?

Als potentieller AG würde ich noch nicht mal über eine Konstellation nachdenken, die nur den Ruch von Übervorteilung oder Zwangslagen-Ausnutzen hätte.
Mir wäre viel mehr an sabotagefreiem Betriebsfrieden gelegen.
[...] Kurz gesagt, wenn ich es mir mit dem Amt versaue, kann ich mir die Leute auch gleich über eine Zeitarbeitsfirma holen.[...]
Kurz gesagt, wenn du wirklich so einfallslos bist, wie du dich in diesem Beitrag darstellst, dann wird es wohl darauf hinaus laufen.
[...] Ich muss also wohl oder übel das Spiel mitspielen.
Mein Mitgefühl ist ganz bei dir.

So was Manipulatives könnte von einem Lobbyisten kommen, der es denen, die er offensichtlich für 'n bissl bleed hält, schön reden will, auf deren Kosten Gewinne erwirtschaften zu wollen.
Wenn sie eigenes Geld zum Arbeiten mitbringen sollen, klingeln selbst bei Milchmädchen die Alarmglöckchen.

Huuhuuuhuuuuu: "mit dem Amt verscherzen".
Wenn es keinen Antagonisten=Bedarf gibt, sitzen SB halt nach Ablauf des Zeitvertrags auf der anderen Seite des Tisches.
Deshalb sollte es sich WER besser nicht mit potentiellen Auftraggebern verscherzen?

Da du auf Vollbeschäftigung abhebst
Aus Zeiten der Vollbeschäftigung habe ich in Erinnerung, daß sich nur diejenigen zwecks Vermittlung in Arbeit an das Amt wenden mußten, denen ein schlechter Ruf anhaftete.
Die anderen riefen bei Innungen oder vergleichbaren Berufsverbänden an und bekamen eine Liste mit Telefonnummern und Ansprechpartnern diktiert.
Nicht zu vergessen Fachjournale, die über Chiffre-Anzeigen auch noch einen Stellenmarkt verwalteten.
Da kann sogar angegeben werden, welchen Firmen meine Such-Absichten keinesfalls übermittelt werden dürfen.

Daß beim Amt lediglich mieseste AG deren partout nicht zu besetzende Stellen melden mußten, war auch kein zu lüftendes Geheimnis.
Innungssekretariate und Kollegen haben deren Suchanfragen einfach nicht mehr kolportiert.
Die "richtigen" Stellen gingen stets am Amt vorbei weg.
Das soll 2018 anders sein?

Es gilt nicht nur zu Zeiten der Vollbeschäftigung:
Kein Bewerber wird wohlgemut als "vom Amt geschickt" in Verhandlungen gehen.
Das wirkt(e) sich ziemlich negativ auf das Gehalt aus.
Zufriedenstellende Matches wurden deshalb i.d.R IMMER ohne Zutun der Ämter arrangiert.

Was sich die FB-Generation eventuell nicht vorzustellen vermag:
Selbst zu Zeiten ohne weltweite Vernetzung war das jederzeit möglich.

Heutzutage ist es doch viel einfacher, sich am Arbeitsmarkt zu orientieren.
Es gibt kein Herrschaftswissen über verfügbare Arbeitsstellen mehr.
Die zu bewältigende Aufgabe war und bleibt die Paßgenauigkeit.

Der Unternehmer, der zu blöd oder geizig ist, sein Arbeitsangebot bei einer der Job-Börsen vorzustellen, auf der sich vorwiegend "seine" Mitarbeiter umtun, hat irgendwas nicht begriffen.
 

Aldun

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Schon mal von Internet-Jobbörsen gehört?
Dort kannst du dir sogar Suchfilter konfigurieren und bekommst sofort eine Email-Benachrichtigung wenn es ein Match gibt.

Ein Feature, was meinen JC-SB offensichtlich fehlt, andernfalls würden sie nicht so viele unpassende VV ausdrucken.
In der freien Wirtschaft sind diese Versagensquoten untragbar.

Sicher, eine Anzeige auf stepstone kostet mal locker 1.000 Euro. Dann noch gegen die Push-Strategien der größeren Firmen anzutreten wird noch mal teurer.

Dein "leider" erzählt mir die ganze Story.
Das ist nämlich nur für den AG "leider", der gegen den ursprünglichen Plan, andere auszunutzen, neuerdings WinWin und - besonders bei jungen Leuten, die in Hotel Mama sozialisiert wurden, sogar eine akzeptable "Work-Life-Balance" anbieten muß.

Das "leider" war mehr ironisch gemeint und bezogen darauf, dass ich mir Feinde mache. Weil ich nun schon auch oft gehört habe von Leuten im Leistungsbezug das es ja keine Arbeit gibt.
Das ist so eben nicht korrekt. Die Arbeit wird halt nur nicht ordentlich bezahlt.

Du kannst dich natürlich daran hochziehen und mir feudalistische Züge unterstellen. Allerdings wage ich zu behaupten, dass du es nicht zu einem großen Psychologen bringen wirst.

Das ist doch nur das, was liegen bleibt und eh' keiner haben will.
Auch ist zu Zeiten der Vollbeschäftigung immer so.

In denen braucht der Arbeitssuchende die Ämter doch am Wenigsten.

Wenn man diese Argumentation deinerseits konsequent zuende denken würde, dann müsste man aber auch die Frage stellen wieso überhaupt noch jemand Vermittlungsvorschläge bekommen muss. Denn dann dürfte ja niemand im Leistungsbezug sein und das ganze würde sich ad Akta legen.

Was du da anführst, ist sicher eine kaum zu bewältigende Hürde für ein prosperierendes Unternehmen, das nach fähigen Mitarbeiter forscht.
Würdest du freiwillig auf 'nem Seelenverkäufer anheuern, der noch nicht mal fürs Schanghaien überschaubare Summen aufbringen will?

Nicht jedes Unternehmen, besonders wenn es neu gegründet ist, macht Milliarden Umsatz jeden Monat. Und ich wiederhole noch einmal, es geht hier nur um meine Abteilung. Eine Arbeitsstelle zu schaffen kostet (wenn man nicht gerade den Mindestlohn zahlen will) so gut 30.000 im Jahr alleine an Gehaltskosten (es ist ja nicht so das der AG nur das zahlen muss was auf dem Lohnzettel steht. Lohnnebenkosten nicht vergessen). Und wenn man da knapp kalkuliert bleibt eben nicht mehr viel übrig um noch einige tausend Euro für Recruting heraus zu hauen. Besonders weil die Recruting-Kosten schon astronomisch hoch sind für Leute die eine Ausbildung haben wo sie sich die Jobs aussuchen können.

Ich kriege halt auch nur ein bestimmtes Budget bewilligt, das ist nunmal so.

Folge ich dieser Logik, muß demnach durch Ämter gewährleistet werden, daß Geschäftsmodelle, die sich nicht selbst tragen, von Supermarktkassierern subventioniert werden.

Als ich das gelesen habe musste ich erst einmal eine rauchen gehen. Genauso gut könnte man sagen dass die arme Supermarktkassierin ja die ganzen Arbeitslosen subventionieren muss. Es ist utopisch anzunehmen das jedes Geschäft gleich von Anfang an enorme Gewinne abwirft.

Wenn fremde Leit dir kein Geld zustecken, kannst du nicht so unternehmen wie du gerne möchtest?
Die seriöse Alternative wäre, derart wackelige Businessmodelle zu überarbeiten oder die Bude abzuwickeln, wenn sie nicht ohne Zuzahlung Unbeteiligter funktioniert.
Wenn fremde Leute dir kein Geld zustecken, kannst du nicht essen und nicht wohnen? Die seriöse Alternative wäre das nächste, ranzige Jobangebot anzunehmen und arbeiten zu gehen. Das ist genau die selbe (schwachsinnige) Argumentationsschiene.

So was Manipulatives könnte von einem Lobbyisten kommen, der es denen, die er offensichtlich für 'n bissl bleed hält, schön reden will, auf deren Kosten Gewinne erwirtschaften zu wollen.
Wenn sie eigenes Geld zum Arbeiten mitbringen sollen, klingeln selbst bei Milchmädchen die Alarmglöckchen.

Genau, der AN hat nämlich weniger auf seinem Lohnzettel wenn er einen Eingliederungszuschuss bekommt. Ist ja allgemein bekannt (oder auch nicht)
Oder ist es jetzt wieder "die Allgemeinheit" auf deren Rücken das abläuft?

Huuhuuuhuuuuu: "mit dem Amt verscherzen".
Wenn es keinen Antagonisten=Bedarf gibt, sitzen SB halt nach Ablauf des Zeitvertrags auf der anderen Seite des Tisches.
Deshalb sollte es sich WER besser nicht mit potentiellen Auftraggebern verscherzen?
Ich bin weder willens noch fähig einen Krieg den du (oder jemand anderes) mit dem Amt hat auszutragen. Mein einziges anliegen ist es weder Schwierigkeiten bei der Bewilligung von Zuschüssen zu haben noch irgendjemanden eine Sperre zu verpassen. Wenn dich das auf die Palme bringt, bereit mir das aber jetzt auch keine schlaflosen Nächte.

Daß beim Amt lediglich mieseste AG deren partout nicht zu besetzende Stellen melden mußten, war auch kein zu lüftendes Geheimnis.
Innungssekretariate und Kollegen haben deren Suchanfragen einfach nicht mehr kolportiert.
Die "richtigen" Stellen gingen stets am Amt vorbei weg.
Das soll 2018 anders sein?

Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich Schnuppe was du von AG hälst die ihren Bedarf auf Jobbörsen melden oder dir gleich ein Pauschalurteil bildest. Wenn bei dir bei der Jobvermittlung was schief gelaufen ist tut es mir leid, aber ich kann es nicht ändern.

Es gilt nicht nur zu Zeiten der Vollbeschäftigung:
Kein Bewerber wird wohlgemut als "vom Amt geschickt" in Verhandlungen gehen.
Das wirkt(e) sich ziemlich negativ auf das Gehalt aus.
Zufriedenstellende Matches wurden deshalb i.d.R IMMER ohne Zutun der Ämter arrangiert.

Genau, wenn ich auf der Jobbörse einen Bewerber anschreibe ist der natürlich "vom Amt geschickt". Und natürlich kriegen die alle ein minimales Gehalt, ich suche nur noch einen Weg den Mindestlohn auszuhebeln. Bist du die offizielle Sprecherin aller Erwerbslosen in Deutschland und kennst gleichzeitig alle Unternehmen die mit dem Amt kooperieren? Wenn ja, dann muss ich dir zu deinem umfangreichen Wissen gratulieren wenn gleich ich mit Sicherheit sagen kann dass du dich zumindest im Unternehmenspunkt in einem Punkt irrst.

Der Unternehmer, der zu blöd oder geizig ist, sein Arbeitsangebot bei einer der Job-Börsen vorzustellen, auf der sich vorwiegend "seine" Mitarbeiter umtun, hat irgendwas nicht begriffen.

"Mein" Mitarbeiter ist derzeit arbeitslos und somit sofort verfügbar, hat ein bissel was im Kopf und ist lernwillig. Noch dazu kann er ein ordentliches Gehalt bekommen (so dass er motiviert zur Arbeit kommt und nicht noch drei Nebenjobs annehmen muss) was durch Förderungen des Staates möglich ist.
Hey, die Jobbörse ist doch mein Portal.


Ich weiß nicht genau welche Probleme du mit dem Amt hast und ich will es auch nicht wissen. Ich verzichte auch darauf mir ein völlig undifferenziertes Werturteil über dich zu fällen, was dir ja im wesentlichen bei mir sehr leicht fiel.


Ich würde jetzt gerne zu der Ausgangsfrage zurück kommen.

Was schreibt man auf den Zettel ans Amt als Absagegrund wenn man noch niemand anderen gefunden hat, aber der Bewerber sich einfach wie eine offene Hose benommen hat und das ohne, dass der Bewerber dann Sanktionen bekommt?

Hier muss doch auch jemand sein der schon abgelehnt wurde ohne das es Ärger gab, oder?
 

erwerbsuchend

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Was schreibt man auf den Zettel ans Amt als Absagegrund wenn man noch niemand anderen gefunden hat, aber der Bewerber sich einfach wie eine offene Hose benommen hat und das ohne, dass der Bewerber dann Sanktionen bekommt?

Wie wäre es mit dem bereits gepostetem Klassiker, dass eine andere Person fachlich besser gepasst hat?
 

Pixelschieberin

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Sicher, eine Anzeige auf stepstone kostet mal locker 1.000 Euro. [...]
Gilt nicht für die Menschen wie die Leute:
"Kurze Arme, keine Kekse"?
Wer diese Hausnummer mit von Durchschnittsbürgern aufzubringenden Mietkautionen vergleicht, den haut's bei der Größenordnung garantiert aus den Socken.
Der Vergleich hinkt nicht, sofern es sich um die Anbandelei dauerhafter Beziehungen handelt, die unter Anderem Geborgenheit bieten sollen.
[...] Wenn man diese Argumentation deinerseits konsequent zuende denken würde, dann müsste man aber auch die Frage stellen wieso überhaupt noch jemand Vermittlungsvorschläge bekommen muss. [...]
Wenn sie nicht so unpräzise formuliert wären, wären solche Fragen sogar klar zu beantworten.
Als potentieller AG. könnte ich sofort auf unpassende Vermittlungsvorschläge verzichten.
Die HE werden sich nicht so anstellen, die haben eh' nichts zu tun und lassen sich gern wertlose Zeit verbrennen. :wink:
[...] Nicht jedes Unternehmen, besonders wenn es neu gegründet ist, macht Milliarden Umsatz jeden Monat. [...]
Lol, solch simple Manipulationstricks?
Das kannst du sicher besser.
Es soll Startups geben, die ETWAS kleinere Brötchen backen und ihre Mitarbeiter aus selbst erwirtschafteten Mitteln bezahlen.
Ja, ich weiß, Subventionen abfassen oder auf Kosten anderer "staatstragende" Parties zu feiern ist nicht so geächtet, wie schnödes, teilweise ziemlich unschickes Verarmen.
[...] bleibt eben nicht mehr viel übrig um noch einige tausend Euro für Recruting heraus zu hauen. [...]
Wer weder Netzwerke gespannt noch Seilschaften geknüpft hat, muß halt zahlen.
Wie in manch zwischenmenschlichem Bereich auch.

Jaja, kurze Arme - wer kennt das nicht?
Ist DAS "Recruting" zu teuer, ist es anderweitig zu bewerkstelligen.

Qualität ist außerhalb von Amtsstuben ohne Einsatz nicht einforderbar - aber der JC-SB machts hoch engagiert?
So so.
Kommen in deiner Sparte etwa keine Zwangsbewerbungen dabei heraus, die schon manch Entscheider-Team in die Tischkante haben beißen lassen?
Who cares?
Kost ja nichts. :icon_pause:

Du brauchst mir nicht die Arbeitswelt erklären, gar wie Personal gefunden wird.
Nach nur wenigen Erlebnissen mit dem Amt haben wir kurzerhand Einstellungstests erarbeitet weil - trotz klar ausformuliertem Pflichtenheft - aus hunderten von Bewerbungen das gesuchte Eignungs-Gran herausgefiltert werden mußte.
Völlig unnötige Arbeit, die sich nur auftürmte weil denkfaule SB der Einfachheit halber durchgeschleift hatten, was nie hätte an den Betrieb herangetragen werden sollen.

Ist wirklich eine wesentlich bessere Vorsortierung zu mutmaßen wenn von "Benehmen wie offene Hose" zu lesen war?
[...] Genauso gut könnte man sagen dass die arme Supermarktkassierin ja die ganzen Arbeitslosen subventionieren muss. [...]
Könntest du.
Bei der Pauschalisierung bleibt jedoch unberücksichtigt, daß ein Gros der HE zuvor jahrzehntelang selbst eingezahlt hat und, ehe es in den "Genuß" der Leistungen kam, erst die angesparte Alterssicherung abzuschmelzen hat(te).
[...] Wenn fremde Leute dir kein Geld zustecken, kannst du nicht essen und nicht wohnen? [...]
Wer von den HE hat sich das Schicksal schon erwählt?
Wenn manch einer davon sich allein einen Teil dessen zurück holen könnte, was ihm zuvor genommen wurde, wäre er schon mehr als zufrieden und müßte sich noch nicht mal vor ausgemachten Amts-Dummbeuteln dafür rechtfertigen, was Lobbyisten im Schulterschluß mit Politikern eingerührt haben.
[...] Die seriöse Alternative wäre das nächste, ranzige Jobangebot anzunehmen und arbeiten zu gehen. [...]
Wenn du DAS seriös findest - sicherlich.
Ich nenne das Modell bewußtes, vorsätzliches Übervorteilen derer, die mit Bedacht und Vorsatz abgehängt oder ausgebootet wurden.
Btw., nenn uns mal die AG, der >50 jährige mit profundem Fachwissen und Erfahrung einstellen.
Die Arbeitsschutz-Gesetzgebung ist doch dergestalt, daß der AG, der so arglos war, sich auf Einstellung des eingangs vielversprechenden Oldies einzulassen, den bei Nichtgefallen so schnell nicht wieder los wird.
Sozialplan.
Erst müssen jüngere über die Klinge springen.
So wundert es mich nicht wenn bei Gesprächen, in denen es um Arbeitssuche geht, bei Nennung bestimmter Altersangaben, Vorbildung und Qualifikationen stets sarkastisch-wieherndes Gelächter zu hören ist.
[...] Genau, der AN hat nämlich weniger auf seinem Lohnzettel wenn er einen Eingliederungszuschuss bekommt.[...]
Das war nicht der Punkt, den ich dir darzulegen suchte.
Schon verstanden, daß du DEN nicht näher beleuchtet wissen willst und die Forenten mit solchen Drehs für dumm zu verkaufen suchst.

Allein weil er sich die Misere von Fachkräften mit vorgeblichen "Vermittlungshemmnissen" zu Nutze macht, muß der Unternehmer weder wie Robin Hood der Arbeitsuchenden abgefeiert noch großartig dazu applaudiert werden.
[...] Wenn dich das auf die Palme bringt, bereit mir das aber jetzt auch keine schlaflosen Nächte.[...]
Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte mir das wiederum den Schlaf geraubt.
Auch steige ich schon lange nicht mehr auf Palmen.
Das unterbinden Lebensalter, -erfahrung und damit einhergehende Nonchalance.
[...] Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich Schnuppe was du von AG hälst die ihren Bedarf auf Jobbörsen melden oder dir gleich ein Pauschalurteil bildest.[...]
Im Schnuppe-Sein können wir sofort Einigkeit erzielen.
[...] Bist du die offizielle Sprecherin aller Erwerbslosen in Deutschland [...]
Du weißt doch selbst, daß ich das schon deshalb nicht sein kann, weil es die Funktion nicht gibt.
Frag ich dich etwa, ob du der langersehnte Pfeifer bist, der gehemmte Arbeitnehmer um sich schart, um sie an Gestade zu führen, wo Milch und Honig fließen?

Wenn mich der Austausch von Erfahrungen bereits zu rauchenden Übersprungshandlungen führte, fragte ich mich, weshalb mich in Foren tummeln?
Wer allein Claqueure lesen mag, kann sich doch an Abhängige wenden.
[...] und kennst gleichzeitig alle Unternehmen die mit dem Amt kooperieren? [...]
Wozu?
Mir reicht es zu wissen, daß die JC nach der "Umstellung" nicht mehr nach Sparten sortiert erfassen und vermitteln - sondern das durch solche Fehlentscheidungen heraufbeschworene Chaos zu ordnen vorgeben.
Jedweder SB, mit dem ich nach der Umstrukturierung zu tun bekam - egal in welcher Angelegenheit - ob als Entscheider oder Arbeitssuchender - kannte weder Basics der Handwerksordnung noch ansatzweise die Komplexität der Berufsbilder manch ausgewiesener Ausbildungsberufe.
Was manch Gelernter alles auf dem Schirm zu haben hat, ist dem durchschnittlichen SB ein Buch mit sieben Siegeln.
SB mit brauchbarem Wissenstand hatte ich nie die Gelegenheit, kennen lernen zu dürfen.

Noch kafkaesker wird es sobald Akademiker oder "artverwandte" Antragsteller vermittelt werden sollen.
Blinden vom Spektrum des Regenbogens zu erzählen ist ergiebiger.

Nicht nur mir ist bei diesen Begegnungen schnell klar geworden, daß sogenannte Vermittler meist gar nicht das Rüstzeug haben, um erfolgreich vermitteln zu können.
Falls tatsächlich eine Vermittlung stattfand, war es TROTZ denen.
Sofern ich noch mal als Auftraggeber mit denen kooperieren müßte, fühlte ich mich sehr arm dran.

Das mag von Bundesland zu Bundesland verschieden sein.
Wer keinen Beschwerdegrund hat, wird sich kaum veranlaßt sehen, seine Erfahrungen in Foren wie diesem auszutauschen.
[...] Wenn ja, dann muss ich dir zu deinem umfangreichen Wissen gratulieren[...]
Oh - das haben schon Lehrbeauftragte meiner in Eigenregie angesteuerten Bildungsinstitute erledigt.
Trotzdem - vielen Dank.

Mir ist's ein steter Quell der Inspiration.
Breit genug gefächert, um dir bei deiner Frage aus dem Stegreif auf die Sprünge helfen zu können, ist es auch.
Siehe weiter oben.
[...] Ich weiß nicht genau welche Probleme du mit dem Amt hast [...]
Keine an dieser Stelle nennenswerte.
Selbst wenn dem so wäre, würde ich sie gewiß nicht mit demjenigen erörtern, der Threads mit Fragestellungen wie dieser eröffnen muß.
[...] Ich verzichte auch darauf mir ein völlig undifferenziertes Werturteil über dich zu fällen,[...]
Das ist zwar sehr sehr nett - aber - na du weißt schon. :wink:
[...] was dir ja im wesentlichen bei mir sehr leicht fiel.[...]
Wenn sich jemand Jacken anzieht, die ihm nicht passen, ist das nicht zu ändern.
[...] Was schreibt man auf den Zettel ans Amt als Absagegrund wenn man noch niemand anderen gefunden hat, aber der Bewerber sich einfach wie eine offene Hose benommen hat und das ohne, dass der Bewerber dann Sanktionen bekommt?[...]
Dir wurden diverse Ratschläge erteilt, worauf du achten solltest, sofern du denjenigen wirklich nicht hinhängen willst.
Die in eigene Worte zu fassen, schaffst du schon.

Btw, die Frage sei erlaubt, was du an der Position machst wenn du nicht so zu formulieren verstehst, daß DAS kommuniziert wird, was du im Sinn hast und vor jedem Arbeitsgericht Bestand hätte?
Ob dir zu deinem Wissenstand ebenso zu gratulieren ist - und von wem - verstehst du bestimmt selbst einzuschätzen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Aldun, kostet es nichts, Berge von meist unpassenden Bewerbungen durchzusehen, miit unpassenden Bewerbern Gespräche zu führen und Dann Absafebrufe zu schreiben und die unpassenden Bewerbungen zurückzuschicken?

Kostet es nichts, Stapel von Rückmeldebogen auszufüllen und an de AfA zurück zuschicken?

Und jetzt halten wir mal die 1.000 EUR bei Stwpstone dagegen.

In Welche Richtung schlägt die Waage aus?
 
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