Möglicher Verwaltungsakt wegen EGV?

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Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter


Heute hatte ich nach langer Zeit wieder die Ehre das die Arge mich einlädt.

Fing auch nett an. Büro war verschlossen. Musste mich durchfragen wo die Dame sei.

Guter Einstand wenn ihr mich fragt. Mein Beistand schüttelte nur noch den Kopf.

Naja los ging es. Die sogenannte Arbeitsvermittlerin guckte sich meine Bewerbungsunterlagen an ( schon wieder). Meinte die seien recht in Ordnung.

Dann ging es auch schon weiter. Sie faselte etwas von Bewerbungskosten usw. Diesen Antrag habe ich aber schon gestellt. sagte aber nix dazu.

Dann kam Sie mir mit einer schulungsmassnahme der VHS an und meinte ob ich das nicht machen könnte. ich verwies Sie darauf das ich schon mehrere Kurse besucht habe und diese wenig bringen für meine Situation.

War das Thema anscheinend vorbei.

Aber nur anscheinend. Sie kam dann mit irgendeinem schulungs träger aus Düsseldorf an die ja ach so toll sind Die Firma kenn ich. Die vermittelt Leute nicht oder nur zu Zeitarbeitsfirmen die dafür bekannt sind Stundenlöhne unter aller Sau zu zahlen und bei Gehalt auch nicht korrekt abrechnen.

Naja Sie drängte mich dazu ihr zu sagen ob ich dran interessiert bin. Ich sagte ja. aber nur unter der Bedingung das mir Fahrkosten zu diesem Verein da nach bezahlt würden. Dies wollte Sie nicht zubilligen und meinte ich sollte es aus meinem Regelsatz bezahlen um einem Job zu ergattern. Und fing von ihrer persönlichen Laufbahn an. Ich sagte ihr das dieser eh zu karg gestaltet ist und das ich schon Mühe und Not habe über die Runden zu kommen.

Naja dann sollte ich noch so was ausfüllen wo ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten beurteilen sollte. Voll der Schwachsinn wenn ihr mich fragt.

Naja dann kam es. Die EGV. Eher zögerlich. Ich sollte Sie mir doch durchlesen. Dieses verneinte ich und bat um eine 5 Werktage Bedenkzeit.
Diese wollte Sie mir nicht geben. Sollte Sie sofort, und dann am Donnerstag unterschreiben.

Sie drohte mir mehrmals mit Sanktionen.

Dann nahm Sie die EGV wieder an sich.

Dann nach einem kurzen Wortwechsel mit meinem Beistand wegen Nötigung zur Unterschrift, egte Sie die EGV mir vor und meinte wenn ich Sie jetzt nicht unterschreibe schicke Sie mir die EGV per verwaltungsakt und wenn ich dann nicht an die EGV halte sanktioniert Sie mich.

Habe mich dadurch aber nicht beeindrucken lassen und habe dann gefragt ob noch was relevantes wäre.

Sie sagte nein und entliess mich.

Ich wünschte ihr einen schönen Tag und ging.



Nun meine Frage

was soll ich bei einer EGV per Verwaltungsakt machen?

Widerspruch einreichen?

Soll per einstweiliger Anordnung eine aufschiebbare Wirkung (§ 80 Abs. 5 VwGO) beantragen?. Bei wem wird das eigentlich beantragt? Beim Verwaltungsgericht oder beim Sozialgericht? Oder leiten die das automatisch weiter?

Ich kenne mich in der Rechtsmaterie SGB gut aus soweit. Aber die Gerichtsbarkeit ist für mich Neuland.

Habe meinen Bruder vor EGV´s bisher retten können. Nun bin ich dran.

Naja sollte eine Sanktion kommen ist es auch wurscht. Bin eh ganz unten und Könnte keine Sakntion mehr verkraften.

Habe demnach also nichts mehr zu verlieren:frown:


Ich werde hier weiter berichten sollte die EGV per VA und per Post eintrudeln.

Hoffe auf gute Tipps. Den die versuchen scheinbar verstärkt Leute unter Druck zu setzen eine EGV zu unterschreiben. Ich denke die Zahlen der BA müssen wieder beschönigt werden.:icon_neutral:
 
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Diese eGV war garantiert nicht OK. Deshalb hat die so gedrängelt und die Überprüfung abgeblockt.

Warte bitte, bis der VA kommt. Man müsste sehen, was da drin steht und dementsprechend müsste der Widerspruch gestaltet werden.

Da vermutlich eine Maßnahme enthalten ist, müsste man noch zusätzlich eine EA beim SG einreichen, damit der Richter die aufschiebende Wirkung feststellt.

Du hast dich ganz richtig verhalten. Mit einer Sanktion wegen Weigerung würde ich nicht rechnen. Du kannst jetzt nur noch abwarten was kommt.
 
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Diese eGV war garantiert nicht OK. Deshalb hat die so gedrängelt und die Überprüfung abgeblockt.

Warte bitte, bis der VA kommt. Man müsste sehen, was da drin steht und dementsprechend müsste der Widerspruch gestaltet werden.

Da vermutlich eine Maßnahme enthalten ist, müsste man noch zusätzlich eine EA beim SG einreichen, damit der Richter die aufschiebende Wirkung feststellt.

Du hast dich ganz richtig verhalten. Mit einer Sanktion wegen Weigerung würde ich nicht rechnen. Du kannst jetzt nur noch abwarten was kommt.

Massnahme war ja diese Arbeitsvermittlung.

Ich habe mir die gar nicht durchgelesen. War zu aufgeregt innerlich. Aber äusserlich gelassen wie Hindu Kühe:biggrin:

Und mit denen hab ich schon Kampferfahrung. Habe bisher 7 Menschen (darunter 3 U25) vor der EGV bewahren können.

Die AV/SB/FM kriegen bei mir schon die Krise wenn die mich sehen.:icon_twisted:
 

Mario Nette

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Erzählt nicht so viel. Keine Diskussion oder vorab die Zähne blecken. Wenn es Nötigung wäre, dann wäre es sie auch, wenn ihr das nicht sagt.

Mario Nette
 
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