Möglicher Opel Verkauf: Es wird schmerzhaft | FAZ (1 Betrachter)

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OPEL-VERKAUF: Das Bangen um 18.000 Jobs in Deutschland

Die deutschen Politiker sind mal wieder aus ihrem gutbezahlten bräsigen Dauerschlaf aufgeschreckt und finden sich, oh Wunder, im Winterschlussverkauf der Automotivbranche wieder. Ein Silberstreif am Horizont ist allerdings, dass der Baron bei dieser Opel-Tragödie sozusagen außer Dienst ist.

Dumm nur, dass der Käufer diesmal kein Österreicher ist. Denn die französiche Groupe PSA ist zum Teil in Staatshand…und damit ist nach der beabsichtigten Fusion zwischen der Adam Opel AG und der PSA, im Wahljahr in Frankreich ein Jobabbau in den französische Werken schon aus wahlkampfstrategischen Erwägungen nicht möglich. Die zu erwartenden Synergieeffekte werden damit allein aus Werkschließungen und massivem Stellenabbau in Deutschland zu generieren sein.

Die Ministerpräsidenten von Hessen und Rheinlanz-Pfalz sind schon im ''Arbeitskampfmodus''. Zu sehr ist noch der äußerst mager Erfolg bei der ''Renaturierung'' der Opelaner in Bochum in den Ersten Arbeitsmarkt in Erinnerung. Ein Szenario, das sich an allen drei deutschen Werksstandorten durchaus wiederholen läßt.

Obwohl man sich vor allem bei dem MiniPrä aus Hessen, der mit der Trump-Meerschweinschen-Frisur, den Arbeitskampfmodus nur sehr schwer vorstellen läßt. Allerdings werden sich weder Amerikaner noch Franzosen sonderlich davon beeindrucken lassen, dass zwei Provinzfürsten auf die Barrikaden gehen. Die Amis haben schon in Bochum gezeigt, dass ihnen die Lokalpolitik eine Astronomische Einheit am Glutaeus Maximus vorbei geht.

Es bleibt somit nur noch eine Frage zu klären...in welchem Werk werden endgültig die Lichter ausgehen: In Rüsselsheim, Eisenach oder Kaiserslautern oder gleich in allen?

FAZ: Des Löwen magere Beute
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ZynHH

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AW: OPEL-VERKAUF: Das Bangen um 18.000 Jobs in Deutschland

Ich schlag Eisenach vor....Dafür wurden weit mehr Jobs geopfert, als jetzt auf dem zettel stehen....:peace:
 
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