möchte wegziehen- angemessene KDU zu niedrig - bräuchte Tipps

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Joboxer

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Hallo Zusammen

ich möchte aus gesundheitlichen gründen von Frankfurt/Hessen
nach Mainz/Rheinland Pfalz ziehen

und wäre froh wenn ich Hilfe oder Tipps bekommen könnte

zu mir
ich bin 47 Jahre ...EU-Rente und ergänzende Grundsicherung
GDB 70 (Pankrea PTBS Seelisch Psychisch instabil)
getrennt lebend habe eine Tochter 13

aufgrund vieler Umstände die mich hier in Frankfurt Seelisch Psychisch belasten
zb Reizüberflutung und Trauma-Erinnerungen möchte ich nach Mainz weil es dort ruhiger ist
meine Therapeutin findet die Idee auch sehr sinnvoll

als ersten Schritt habe ich bei meinem derzeitigen Sozialrathaus einen Antrag auf Umzugsgenehmigung aus gesundheitlichen Gründen gestellt(inkl Ärztlichen Unterlagen)

zeitgleich habe ich in Mainz bei der Zuständigen Stelle angefragt welche KDU als angemessen zu betrachten sind damit ich einen Richtwert bei meiner Wohnungssuche habe

dort bekam ich einen Tabellenwert von 369 Eurotaler

hatte dann ein Wohnungsangebot einer Wohnungsgesellschaft für eine Wohnung mit WBS zu 434 Eurotaler 63qm
wurde als zu teuer abgelehnt

ich hatte darauf hingewiesen das ich einen GDB 70 habe sowie eine 13 Jährige Tochter die mich besuchen wird und dafür Platz brauche
es reicht also keine 1 Zimmer Studentenbude mit Singleküche
(zumal so etwas mal übergangsweise geht aber nicht für einen langfristigen Wohnsitz)

der Mainzer Wohnungsmarkt ist sehr stark mit 1 Zimmerwohnungen und den Notküchenzeilen gefüllt zumindest in den unteren Preisklassen
außerdem geht sehr viel nur über Makler

Wohnraum zu der Vorgabe von 369 Euro wird sehr schwer zu finden sein
er sollte ja auch für mich Bedarfsgerecht sein
nach meinen Recherchen auf dem Wohnungsmarkt finde ich dort so ab 420-460 Euro entsprechende Wohnungen

Ich wollte abwarten bis ich das OK habe für den Umzug

meine Fragen bzw Probleme

1.wie sollte ich nun weiter vorgehen? Evtl Einzelfallprüfen lassen? Wie?
2.können die einfach auf Zeit spielen?
3.Kann man sich hier nicht auch auf SGB9 §9 berufen bzw auch andere zb §4
oder bin ich da ganz auf dem Holzweg mit dem SGB9?
4.Gibt es Beratungsstellen die einen bei de Ämtern/Anträgen helfen können

Ich bin recht unsicher und instabil möchte so schnell wie möglich aus Frankfurt raus
und hoffe so auf Februar - März ausziehen zu können
am liebsten noch früher

schon mal danke für das lesen und evtl Hilfe und Tipps

liebe Grüße euch allen

udo
 

Kikaka

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https://www.harald-thome.de/media/files/richtlinien/KdU-Mainz---09.09.2010.pdf

In der Richtlinie ist nicht dargelegt ob es sich bei dem Wert für 1 Person 369 € um Bruttokaltmiete ( ohne Heizkosten ) oder um Bruttowarmmiete ( incl. Heizkosten handelt )

Für 2 Personen sind 428,40 € angegeben.

https://www.harald-thome.de/media/files/richtlinien/KdU-Mainz-Bingen-LK---01.08.2010.pdf

Hier wird nach "Kaltmieten" bewertet

Hartz IV Angemessenheitsbegriff verfassungswidrig

DIE LINKE. Stadtverband Pirmasens: Wegweisendes Urteil des Landessozialgerichts Mainz

Ein revolutionäres Urteil des SG Mainz

Frage : Der mitgeteilte Wert von 369 € ist was ?
- Bruttogesamtmiete wäre von vorneherein rechtswidrig
- Kontakt suchen zu Anwalt für Sozialrecht und Rechte durchsetzen.
Dir stehen doch wohl 60qm für 2 Personen zu
 

alexander29

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Du bräuchtest eine schriftliche Umgangsregelung.
Minimum sollte dabei jedes zweite WE von Fr-So; dazu die jeweils hälftigen Ferien sein.
Das musst du dann beim Amt einreichen.
Falls sich die Mutter weigert, wird es schwerer, aber dann musst du darlegen, wann du dein Kind siehst, das Problem ist dabei der "Beweis".

Bzw. gleich mit Antrag auf Übernahme der Miete einer angemessenen Wohnung für 2 Personen.
Wird abgelehnt, kannst du dagegen vorgehen, evtl auch mit einer einstweiligen Anordnung.

Wenn du keine schriftliche Umgangsregelung hast, oder eine, die weniger als oben beschrieben ist, wird es schwer, deinen Anspruch durchzusetzen.

Denn nur, weil du Umgang hast, bekommst du noch keine größere Wohnung.
Da muss ein bestimmer Mindestumgang da sein, ansonsten werden die Gerichte wohl gegen dich urteilen.

Anders wäre es, wenn nachweislich keine 2-Zimmer Wohnungen auf dem Wohnungsmarkt zu den vom Amt genannten Preisen vorhanden sind.

Das Problem ist, das es wohl einige Urteile gibt, die meisten aber nicht klagen, so dass es noch ein ziemlich offenes Gebiet ist.

Dies schreibe ich aufgrund eigener Recherchen.

Falls es anders ist, freue ich mich sehr, wenn es jemand anders berichtigt.
 

Joboxer

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Danke für die Tipps und Hilfe

@Kikaka
der mir mitgeteilte Wert von 369,-- ist Kaltmiete
deckt sich auch mit der Richtlinie

danke für die Links
mit dem Urteil kann ich hoffentlich den Sachbearbeiter bewegen

Sinnvoll wäre es vorab eine Einzelfallbedarfsermittlung zu beantragen?
Nennt es sich so?

Ich brauche keinen zusätzlichen Wohnraum für 2 Personen
nur müsste er so sein das meine Tochter auch mal bei mir Übernachten kann und sie Ihren Rückzugraum hat
welcher bei einer Einzimmerwohnung nicht gegeben ist
dies fällt ja meiner Ansicht nach in einen besonderen Bedarf an den Wohnraum...nicht in der Größe sondern vielmehr in der Ausstattung was in Verbindung mit der Notwendigkeit einer angemessenen Küche zu einer höheren Miete führt welche dann über den Satz von 369 Euro liegen müsste

wie wäre das mit dem Anwalt müsste er vom jetzigen Wohnort (Frankfurt) oder dem Wunsch Wohnort (Mainz) sein?

Danke

@alexander29
danke für die Tipps und Infos
es gibt da leider keine Umgangsregelung
es ist eine schwierige Situation und das ganze müsste durch eine Scheidung festgestellt werden
und dafür habe ich im Moment nicht die kraft
und wäre durch den Trubel dort nicht so gut für das Kindeswohl

mir ging es auch nicht darum extra Wohnraum für meine Tochter zu bekommen
vielmehr in der Notwendigkeit meiner Einzelfallprüfung
es entsteht daraus ja einen besonderen Bedarf an den Schnitt der Wohnung
welcher nicht mit der Formalberechnung von 369 Euro so einfach zu decken ist
zb habe ich jetzt eine Wohnung in Mainz gesehen zu 445 Euro 2 Zimmer mit Garten
dies ist etwas anderes als eine 1-Zimmerwohnung
der Wunsch meiner Tochter mich zu besuchen
wird ja auch davon geprägt ob sie sich bei mir wohlfühlte
und dies ist für die soziale Entwicklung meiner Tochter sehr wichtig

ist das SGB9 §9(1) hier Anwendbar?
>>>>(1) Bei der Entscheidung über die Leistungen und bei der Ausführung der Leistungen zur Teilhabe wird berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten entsprochen. Dabei wird auch auf die persönliche Lebenssituation, das Alter, das Geschlecht, die Familie sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen; im Übrigen gilt § 33 des Ersten Buches. Den besonderen Bedürfnissen behinderter Mütter und Väter bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages sowie den besonderen Bedürfnissen behinderter Kinder wird Rechnung getragen.<<<<

danke
und lieben Gruß
udo
 

Kikaka

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wie wäre das mit dem Anwalt müsste er vom jetzigen Wohnort (Frankfurt) oder dem Wunsch Wohnort (Mainz) sein?
-Vielleicht wäre Mainz günstiger. Aber auch Frankfurt müßte gehen.
Klär es vorher über Telefonat ab


mit dem Urteil kann ich hoffentlich den Sachbearbeiter bewegen
Nee,das kannste vergessen.

Sinnvoll wäre es vorab eine Einzelfallbedarfsermittlung zu beantragen?
-Würde ich auch empfehlen. Wenns nichts wird zum Anwalt .
-Die ganze Situation scheint ziemlich schwierig zu sein
-Wenn Du anwaltliche Hilfe über Beratungshilfeschein abwickeln willst kann es passieren das Dir der Beratungsschein erst nach Negativbescheid zum Antrag und erst nach Widerspruch ausgestellt wird.
Durchaus möglich das Anwalt sagt o.k. 50qm reichen aus ,aber der finanzielle Rahmen muß aufgestockt werden..wer soll das wissen, Dein JC mit Sicherheit nicht.
-Du kannst ja einen Antrag mit diesem Tenor aufsetzen aber bevor Du das machst mußt Du über entsprechende Atteste verfügen, sonst geht da nichts, ohne Zusicherung das der Umzug begründet und notwendig ist wirst Du vom JC kein o.k. bekommen.
-Selbst wenn das Attest vorliegt mußt Du damit rechnen das Dein JC blockiert. Spätestens dann mußt Du zum Anwalt.
Vielleicht findest Du einen Anwalt dem Du vorab Dein Problem ohne Beratungsschein schildern kannst.
Ich war selbst auch schon in solch verzwickten Situationen, habe mich vorab mit Anwalt über ein Beratungssalär einigen können.Aber laß Dich da nicht über den Tisch ziehen, mehr als 20 € würde ich nicht anbieten.
 

Joboxer

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Danke Kikaka

das hilft mir weiter schafft ein wenig Struktur in meinem weiteren Vorgehen

das Ok werde ich hoffentlich nächste Woche vom Amt in Frankfurt bekommen
die sind da sehr sozial eingestellt und der SB meinte das es keine Probleme geben dürfte

wenn ich dies habe werde ich dann die Einzelfallbedarfermittlung(in Mainz) beantragen
mit Hinweis auf meine Besonderheiten
und Vorlage der Aktuellen Mietangeboten des Marktes

fällt es Negativ aus Widerspruch
und danach Hilfe durch einen Anwalt

noch eine Frage kosten für Wohnungsbesichtigungen
Fahrtkosten nach Mainz sind die als Umzugskosten einzustufen und zu erstatten?
bzw Kosten wenn ich dort beim JC oder Amt einen Termin habe
zb wg der Einzelfallermittlung
sind immerhin 7,30 Euro einfache Fahrt

vielen dank
und
lieben Gruß
udo
 

Kikaka

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noch eine Frage kosten für Wohnungsbesichtigungen
Fahrtkosten nach Mainz sind die als Umzugskosten einzustufen und zu erstatten?
bzw Kosten wenn ich dort beim JC oder Amt einen Termin habe
zb wg der Einzelfallermittlung
sind immerhin 7,30 Euro einfache Fahrt
ALG II und Umzugskosten - und wer zahlt die Fahrtkosten wegen Wohnungssuche? - Seite 3 - Jurathek ARCHIV Forum
Unangemessene Unterkunftskosten/Umzug - ALG 2/Hartz Informationen - einfach und verständlich

-jedenfalls mußt Du schriftlich beantragen
-Wohl eher negativ.Versuch macht klug.
 

Joboxer

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Ich habe soeben die Anerkennung der Gründe des Wohnsitzwechsels erhalten
und das die damit im Zusammenhang entstehenden Kosten übernommen werden
sofern diese angemessen sind

echt super das Amt hier in Frankfurt
schade das man die Sachbearbeiter nicht mitnehmen kann

wenn ich das jetzt richtig sehe
fallen ja alle Kosten soweit auf mein jetziges zuständige Amt
da die meisten Kosten Umzugskosten sind
auch die Kosten für Makler und Mietkaution?

und deshalb ist das neue Amt in Mainz nur für die KDU zuständig
und Teil-Erstausstattung?

Dann müsste ich nur dort(Mainz) die Miete durch bekommen
und die anderen Kosten würden Recht einfach (von Frankfurt)übernommen werden

danke Kikaka
ich werde die Bahntickets sammeln und dann beantragen
und mal sehen was dabei raus kommt

danke Gila eine sehr gute Info
 

alexander29

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Bei Kosten für Makler wäre ich vorsichtig, meistens werden die nicht gezahlt.
Für Kaution ist das neue JC zuständig, genauso wie Erstausstattung.
 

Joboxer

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danke alexander29
ja ich bin da schon vorsichtig mit
wenn würde ich mir dies vorher genehmigen lassen

mein Gedanke war nur das ich die Probleme eher in Mainz habe
und somit Maklerkosten von der Problemseite weg bekomme
ich versuche aber ohne Makler etwas zu finden
 

Kikaka

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-Du hast jetzt die Zusicherung ( Umzug ist notwendig ) bekommen, damit stehen Dir zukünftig alle Rechtsmittel offen
-Entscheidend wird jetzt sein wie Mainz mit den KdU-Kosten umgeht.
-Falls Mainz Probleme macht solltest Du sofort mi Anwalt klären ob eine EA zur Durchsetzung der Wohnung möglich ist, weil so der lange Klageweg umschifft werden kann. Die Zusicherung ist Voraussetzung für EA.
-Und Du mußt Dir darüber im Klaren sein : Wenn Wohnung als unangemessen deklariert wird bekommst Du keine Umzugskostenübernahme, keine Kaution, eben gar nichts...
 

Joboxer

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-Und Du mußt Dir darüber im Klaren sein : Wenn Wohnung als unangemessen deklariert wird bekommst Du keine Umzugskostenübernahme, keine Kaution, eben gar nichts...

obwohl es zwei verschiedene Ämter sind und verschiedene Bundesländer?

aber das würde mich ja nur betreffen wenn ich in eine Wohnung ziehe die unangemessen ist und abgelehnt wurde
 

Kikaka

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obwohl es zwei verschiedene Ämter sind und verschiedene Bundesländer?
-Korrekt nach dem Gesetz wäre es wenn Du das Mietangebot in Frankfurt einreichst.
-Frankfurt muß mit Mainz interaktiv klären ob Die Wohnung angemessen ist.
- sobald aber Frankfurt von einer Unangemessenheit erfährt wird der Umzug nicht übernommen.

-Du hast aber mit Mainz die KdU-Frage wegen Mehrbedarf zu klären,deshalb kannst Du Dir die Angemessenheit auch von dort bescheinigen lassen.
 

Joboxer

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-Du hast aber mit Mainz die KdU-Frage wegen Mehrbedarf zu klären,deshalb kannst Du Dir die Angemessenheit auch von dort bescheinigen lassen.

es ging mir da nicht um den Mehrbedarf
den würde ich schwer durchbekommen
ich gehe schon von den 50qm aus die mir zustehen
nur wollte ich das die KDU an den Marktgegebenheiten angepasst werden

-ich brauche eine Wohnug mit 2 Zimmer weil meine Tochte rmich ab und zu besucht
(es ist hier nicht der Mehrbedarf wg Umgangsrecht gemeint) sondern bedarf an der Räumlichkeit
-dann Bedarf angepasst an meiner Psychischen Belastbarkeit
nicht Höher als 2.Stock besser 1.
-Kein sozialer Brennpunkt
keine Autobahn vor der Tür

dies schränkt ja die Marktmöglichkeit ein wodurch notfalls auf eine Teurere Wohnung ausgewichen werden müsste?
also die *Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles * §35 abs 2 SGb12 die müssten doch höher sein in diesem Einzelfall
oder?
 

gila

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Hallo!

Wenn du großzügigere Räumlichkeiten benötigst wegen der Besuche deiner Tochter, so ist das im Zusammenhang mit dem Umgang zu sehen und geltend zu machen. Ist mein derzeitiger Wissensstand.

Außer einem größeren Wohnraum (ganz besonders wenn Tochter und dazu noch in dem Alter!) steht Euch bzw. der Tochter bei ihren Besuchen auch noch ein Regelbedarf für sie zu (temporäre Bedarfsgemeinschaft).
Voraussetzung dürfte eine gewisse Regelmäßigkeit der Besuche sein, die sicher irgendwie nachgewiesen werden müssten (Bestätigung Mutter? Urteil Umgangsrecht?)

Wegen des Wohnraumes hilft evtl. dieses Urteil weiter: S 22 AS 5857/10 ER – Hartz IV: Größere Wohnung für getrennt lebenden Vater | Jugendaemter.com

Dementsprechend sollte der Umzugsantrag gestellt werden, wenn alle wasserdicht ist.
Wegen der anderen Einschränkungen und Besonderheiten: sicherlich wird dies zunächst einmal "nur" die AUSWAHL der infrage kommenden Wohnungen erheblich einschränken - dass damit jedoch vom "einfachen SB" gleichzeitig die Richtwerte außer Acht gelassen werden (können) und ein Ermessen (das durchaus vorhanden wäre lt. den §§) auch ausgeübt WIRD, welches Dir eine Wohnung oberhalb der geltenden Richtlinie beschert, ist fraglich und sicher von JC zu JC unterschiedlich.

Der in § 35 genannte "Spielraum" wird flächendeckend nur dann ausgelegt, wenn es darum geht, dass sich jemand in einer "unangemessenen" Wohnung BEFINDET und die Kosten gesenkt werden müssten. Bei NEUANMIETUNG werden einem konsequent Steine in den Weg gelegt.

Derzeit befinde ich mich mit meiner Tochter selber im Rechtsstreit wegen (aus belegten psychischen und sozialen Gründen) notwendigem Umzug in eine 30 Euro "zu teure" Wohnung. Die Übernahme der vollständigen KdU wurde abgeschmettert - derzeit zahlen wir die Differenz für diesen notwendigen Umzug selbst - und die Klage ist seit Sommer nun anhängig.
Es interessiert schlicht das JC nicht, ob es auch seitens Betreuung begründet wurde, ob meine Tochter überhaupt eine reelle Chance auf dem Wohnungsmarkt hat ... auch nicht, dass die neue Wohnung immerhin noch wesentlich günstiger ist, als die alte, deren Kosten sie übernehmen MUSSTEN (psych. Erkrankung).

Es interessierte auch nicht die Frage, warum in einer Stadt mit STEIGENDEN Mieten, die Richtlinie vor 2 Jahren noch GESENKT wurde und nicht schlüssig ist!

Es steht alles wunderschön in den Paragrafen - die JCs halten sich jedoch strikt an die Richtlinien - in unserem Falle kommt nun hinzu, dass das LSG die Richtlinie der Landeshauptstadt für "nicht schlüssig" erklärt hat - endlich - und wir sehr wahrscheinlich noch ewig warten können, bis das Ganze verhandelt wird.

Dringlichkeit hin oder her - Knete hin oder her.
Wen juckt das Schicksal "einzelner" behinderter Menschen schon? :icon_dampf:

Mach alles schriftlich, begründe was geht - Atteste etc. - versuche es - aber richte dich drauf ein, dass deine berechtigten Wünsche nach positiver Veränderung laaaaange andauern könnten ...

Protokolliere deine Wohnungssuche - wie viele zu welchen Preisen für dich möglich sind, wie viele NUR über Makler angeboten werden, wie viele ohne (denn auch MAKLER müssten bei einem NOTWENDIGEN Umzug bezahlt werden!) - wie die Absagen lauten, welche Preise angeboten werden.
Das dokumentiert deine "Marktchancen" als behinderter Mensch für ein eingeschränktes Marktsegment und mag bei einer gefundenen Wohnung zusätzlich belegen, dass es "diese oder keine" sein MUSSTE.

Richte dich auch drauf ein, dass trotzdem die Übernahme der KdU abgelehnt wird, weil eine Wohnung über der Richtlinie ist. Willst du dennoch umziehen, weil es auch nicht mehr anders geht, kannst du das tun - jedoch werden die Umzugskosten und Kaution dann nicht bewilligt werden und ggf. nur die bisherige Miete.
Auch DAS muss dann alles nachträglich erstritten werden - die NOTWENGIDKEIT des Umzuges vorausgesetzt - ohne Garantie, wie der Richter das sieht!

Kontakte mal im Zielort mit Behindertenbeauftragten und Anlaufstellen für psychisch Erkrankte, viell. gibt es hier Unterstützung.
:icon_daumen:
 

Joboxer

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danke Gila
für die vielen Tipps und Denkansätze

die größe der Wohnung wg dem Umgangsrecht greift hier bei mir leider nicht
dazu müsste sie sehr oft bei mir sein
das ganze Verhältnis war sehr schwierig und sie öffnet sich jetzt langsam wieder
sie möchte mich in den Weihnachtsferien besuchen und allgemein werden die Besuche eher wenige sein
ein größeren Wohnraum aufgrund des Umgangsrecht müssten aber regelmässige Besuche zugrunde liegen (alle 14 Tage und hälfte der Ferien)
wichtig ist mir dabei das wenn sie mich besucht
muss sie sich wohlfühlen und den Wunsch haben wieder kommen zu wollen
und nicht in einer einzimmer Wohnung Notdürftig zu übernachten und froh sein wieder weg zu sein
die Bindung zu meiner Tochter verbessert sich in der letzten Zeit und dies möchte ich verbessern
zumal ihre Situation schwierig ist und von der Schule das Jugendamt eingeschaltet werden sollte

den Umzugsantrag habe ich schon gestellt und habe das OK vom Sozialrathaus hier in Frankfurt
Problem ist nur das OK von Mainz zu bekommen
ich habe da auch schon mitgeteilt bekommen das wenn die Miete 1 Euro darüber ist es nicht mehr angemessen sein wird
Es wird ein heisser Winter
habe jetzt eine Wohnung im Auge die wohl über ihrer erwartungen liegt mit 445 Euro

ich bin bereit alle Schritte zu gehen
es geht hier um meine Gesundheit... um den Rest an wohlbefinden und es geht um Menschenwürde

zu Deinem Fall Gila gibt es doch ein aktuelles Urteil des Sozialgerichtes Mainz das Kosten die nicht evident über der Obergrenze liegen immer als angemessen angenommen werden müßten
greift das nicht bei Dir?

lieben gruß
udo
 
S

silka

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Hallo, Jobboxer
ohne den gesamten Thread zu kennen:

dir stehen nicht 50 qm zu.
Dieser weit verbreitete Irrtum bringt ganz viele große Probleme und Unverständnis.

Dir stehen maximal 50 qm zu. Es darf also auch kleiner sein.
Einschränkung: Es darf aber auch größer sein, wenn die Kosten (KdU) einer 50qm-Wohnung gleich sind.
Das ist die *Produkttheorie*.

Deine Suche kann sich also auch auf größere Wohnungen erstrecken. Sie dürfen nur nicht teurer als angemessen sein.
Ob sich in Mainz dann etwas *gewünschtes* findet, ist die große Frage.
Warum soll es Mainz sein? Hast du dafür auch wichtige Gründe, die du noch einbringen kannst?

Deine Ansprüche an die gewünschte Wohnung wird dir leider auch kein Arzt attestieren.
Mit viel Glück findest du eine solche selbst.

Du wirst nicht erreichen, daß die KdU dem Markt angepaßt werden. Du nicht. Dazu müßtest du bis obenhin klagen und 5 Jahre Zeit haben.

Umgangsrecht ist schon beschrieben worden.
Da würde ich persönlich zuerst ansetzen.
Mir das Umgangsrecht für mein Kind besorgen.
Dann gestaltet sich die Wohnungssuche auf maximal 65 qm und entspr. Raumaufteilung.

Ich kann mir vorstellen, warum man in Frankfurt in den Ämtern so nett zu dir ist.
Man hofft, bald einen Kunden weniger zu haben.
Dafür zahlen die dann schon mal die notwendigen Umzugs-und Wohnungsbeschaffungskosten. Notwendige!
Oft geneug streiten sich die beteilgten Ämter noch lange über die jeweilige Kostenübernahme, bevor du eine schriftliche Zusicherung in der Hand hast.

Darf ich fragen, was genau man dir geschrieben hat?:
Ich habe soeben die Anerkennung der Gründe des Wohnsitzwechsels erhalten
und das die damit im Zusammenhang entstehenden Kosten übernommen werden
sofern diese angemessen sind

Oft verstecken sich in den *Anerkennungen* Fallstricke.
 

gila

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zu Deinem Fall Gila gibt es doch ein aktuelles Urteil des Sozialgerichtes Mainz das Kosten die nicht evident über der Obergrenze liegen immer als angemessen angenommen werden müßten
greift das nicht bei Dir?

lieben gruß
udo

Hallo Udo - mit solchen Urteilen kannst du dem SB das Butterbrot einwickeln. Es sind halt Urteile und meist Einzelfallentscheidungen. Wer sagt schon, was "evident" ist? Der SB nicht - er lässt es auf eine Klage ankommen. So auch bei uns. Sogar die Richterin schüttelte im Vortermin den Kopf, da wir ansonsten alles selbst gemacht haben: keine Umzugskosten beansprucht, und die neue Wohnung ist noch günstiger als die bisherige. Erschüttert das JC nicht. Sind froh, dass sie sich überhaupt Geld sparen und Entscheidungen werden bitteschön bei Gericht getroffen.

Zu einer Anmerkung von silka: Deine Ansprüche an die gewünschte Wohnung wird dir leider auch kein Arzt attestieren.
Das sehe ich nicht ganz so "pessimistisch" :icon_knutsch:. Wenn du klare Vorgaben hast, was für dich gesundheitliche Rahmenbedingungen sind, wird dir dein behandelnder Arzt dies sicher auch so bestätigen, notfalls kann man es auch auf ein Gutachten ankommen lassen.

Für die gerade in dem Alter schwierige Situation mit deiner Tochter wünsche ich Euch beiden das Allerbeste! Ich weiß, wie hart das sein kann ... eine größere Wohnung als 50 qm nach der "Produkttheorie" zu erhalten gestaltet sich ähnlich schwierig - man muss mit Urteilen winken und die SB ziehen sich gern hinter ihren Vorgaben zurück. Dann kommt die Leier mit den höheren Nebenkosten bei größeren Wohnungen ... alles schwierige Auseinandersetzungen.

Verstärken kannst du das sicherlich (würde es unbedingt versuchen!) damit, dass bei "regelmäßigem" Umgang dir eine größere Wohnung zustehen würde.

Wobei du bitte das Urteil und das zugehörige GENAU durchlesen solltest - es kommt hier nicht gerade auf die "Quantität" der Besuche an.
Blicke da bitte in die Zukunft: die Anbahnung der Vater-Tochterbeziehung läuft und soll sich verfestigen. Die Tochter ist mit 13 eh in einem sensiblen Alter (Pubertät, Intimität) und beengte Wohnverhältnisse stünden hier dem Kindeswohl und der Beziehungsfestigung auch entgegen.

Wende dich doch mal in Mainz an: Väteraufbruch für Kinder: Home
Vielleicht können Dich da "Leidensgenossen" noch beraten und unterstützen!

Es ist gut und bewundernswert, dass du für all das kämpfen und einstehen willst - tue dies mit möglichst wenig "Leidenschaft", was Leiden-schafft :biggrin: und achte bei allen Schwierigkeiten, die kommen mögen, auf dein Wohlbefinden!
 

Joboxer

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Hallo Silka

das mit den max 50qm ist mir schon bewusst
ich suche auch dementsprechend

die Gründe für Mainz sind für das Amt eigentlich nebensache da ich nach dem grundgesetz eine freie Wohnort wahl habe
würde das Amt mich auf andere Städte abschieben wollen würden sie das GG verletzen
mein Wegzuck ist Gesundheitlich verbunden
ich habe ua eine PTBS Traumaerkrankung und alles mögliche hier in Frankfurt löst Erinnerungen aus die das Trauma aktivieren
der Wegzuck ist für mich ein Schnitt eine Trennung des alten deshalb auch der Bundesland wechsel
von Mainz aus habe ich aber immer noch den Zugang zu meiner Tochter brauche mit der S-Bahn max 10-20 minuten länger

mit dem Arzt sehe ich anders
ich habe ja schon Atteste die mich Erwerbsunfähig schreiben
mich begrenzen in meinen möglichkeiten
und es gibt klare Wohnverhältnisse die meinen gesundheitszustand erheblich verschlechtern würden
alleine aufgrund meiner Traumaerkrankung würde kein Arzt mich in ein Hochhaus stecken oder in einen Sozialen Brennpunkt wo ich mit Aggresionen konfrontiert werde

zu der Umzugsgenehmigung:
*....die von ihnen vorgetragenen gründe für den angestrebten Wohnsitzwechsel anerkannt werden.
Somit kommen wir für die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten auf, soweit sie notwendig und angemessen sind.*

@Gila

danke für die tipps
besonders mit dem Umgangsrecht
es ist zwar nicht aber es könnte kommen
und ich glaube das es da auch Richtlinien oder Urteile zu gibt das zu erwartende ereignisse berücksichtigt werden wüssen
zumal hier auch das Kindswohl höher zu beweten ist

danke euch
lieben Gruß
udo
 

alexander29

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mit dem Arzt sehe ich anders
ich habe ja schon Atteste die mich Erwerbsunfähig schreiben
mich begrenzen in meinen möglichkeiten
und es gibt klare Wohnverhältnisse die meinen gesundheitszustand erheblich verschlechtern würden
alleine aufgrund meiner Traumaerkrankung würde kein Arzt mich in ein Hochhaus stecken oder in einen Sozialen Brennpunkt wo ich mit Aggresionen konfrontiert werde

Wenn dein Arzt dieses bescheinigt, kannst du das evtl geltend machen.
Ohne Schreiben vom Arzt wird das nichts, denn du kannst das nicht nachweisen.

Was hast du denn jetzt vor, bzw wie willst du das Ganze angehen ?
 
S

silka

Gast
@Jobboxer,
ja, das Amt gehts nichts an, wohin du ziehst. So habe ich das auch nicht gemeint;-)
Aber sowohl FFM als auch Mainz sind große Städte mit Lärm, hohen Häusern und Autobahnen. Und in beiden Orten gibts auch *Schönes*.

Aber natürlich steht es dir frei, den Wohnort zu wählen, keine Frage!!


Wenn du erwerbsunfähig bist, dann hat das ein Amtsarzt bescheinigt?
Dann erhältst du jetzt bereits Grundsicherung wegen Erwerbsunfähigkeit? nach SGB XII?

Ein Attest deines eigenen behandelnden Arztes kann zwar helfen, aber *Erwerbsunfähigkeit* und damit Leistungen nach SGB XII---das darf nur ein Amtsarzt per Gutachten bescheinigen.
(Aber das ist wohl längst erledigt)

Bitte beachte die handelnden Personen und Ämter:
Ein Arzt kann dich nirgendwohin stecken, der kann höchstens etwas attestieren, was er empfiehlt oder was er nicht empfiehlt---immer aus ärztlicher Sicht.
Ein Amt kann dich auch nirgendwohin stecken, sondern es zahlt dann lediglich die angemessenen und notwendigen Kosten nach KdU-Richtlinie. Oder man schafft es eben, die notwendigen höheren Kosten überzeugend darzustellen und durchzusetzen. Auch die allg. angemessenen KdU können im Einzelfall höher/teurer sein.

Eine Einzelfallprüfung kann das Mainzer Amt aber erst nach Vorlage eines bestimmten Wohnungsangebotes machen.
Du wirst dieses Spiel wahrscheinlich mehrmals machen müssen---also jeweils die Prüfung des Einzelfalls und deiner Besonderheiten beantragen. Bis eine Wohnung abgenickt wird.

Aber:
was hier dein Amt schreibt, klingt schonmal recht gut.
Es hat also einen erforderlichen Umzug anerkannt.---WICHTIG!
Es will in diesem Zusammenhang aber nur notwendige und angemessene Kosten übernehmen.---Noch WICHTIGER!!

Diese Kosten müssen vorher beantragt werden, sonst bleibst du auf den Kosten sitzen. Die Tickets und Belege nützen dann wenig bis nichts.

Du hattest am Anfang geschrieben, so schnell wie möglich aus FFM weg--- Februar/März
was hast du denn jetzt dort für eine Kündigungsfrist?
Wenn du Doppelmieten riskierst ohne absolute Not oder Zusage des Amtes, bleibst du auch auf diesen Kosten sitzen.

Also bitte erst kündigen, wenn du alle nötigen Zusagen schriftlich als *Zusicherung* vorliegen hast.

Leider verläßt du dich wohl zu sehr auf einzelne Urteile.
Diese Urteile sind ja auch nur zustandegekommen, weil jemand den langen Weg der Klage gegangen ist. Für seinen eigenen Einzelfall.
Das hat mit deinem Fall leider nichts zu tun. Du müßtest den gleichen Weg für DEINEN Einzelfall gehen.

Aber hoffentlich gehts ohne Klage.
Wenn du eine entspr. Wohnung findest, sollte alles gut gehen.

Wenn ohne Umgangsrecht, dann wäre das:
-max. 50 qm mit den entspr. Kosten
oder
-größer---mit den gleichen Kosten (nach Produkttheorie)
oder
-Zusicherung vom Amt zu teurerer Wohnung wg. Einzelfall. (Dann ist das Kind aber kein Kriterium, sondern DEIN persönlicher Einzelfall)

Viel Glück.
 

Joboxer

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ich habe einen Bericht der zu meiner Berentung geführt hat
darin ist alles ausführlich beschrieben
nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner Psychiaterin mit ihr werde ich es besprechen und mir Bescheinigen lassen was nicht geht
und was empfohlen wäre

habe heute der Sachbearbeiterin eine Mail geschickt in der ich die einschränkungen aufgelistet habe und das die angemessenheit der Wohnung nach §35 SGB XII eine einzelfallprüfung bedarf
sie soll mir mitteilen welche Atteste sie benötigt damit diese vorliegen
und diese Einzelfallprüfung erfolgen kann wenn ich eine Wohnung in Aussicht habe
(ansonsten verzögert sich ja alles wenn ich eine Wohnung haben könnte und Wochen für die Arzt Atteste brauche)
ich habe auch noch darauf hingewiesen das Teilweise Wohnungen unterhalb der Mietbergrenze mit Nebenkosten dann weit Teurer sein können als Wohnungen die zb 50-100 Euro Kaltmiete Teurer sind aber weniger NK haben

und zudem erscheint anfang 2013 der neue Mietspiegel wodurch sich die Werte wieder verändern

mir ist beim stöbern aufgefallen das in manchen Wohnungen beim Mietspiegel die Preise zu 2009 gesunken sind
beim Herausgeber des Mietspiegels gibt es auch eine Broschüre mit den Neuvermietungswerten(weit über den Mietspiegel) ich weiß noch nicht inwieweit man diese nutzen kann
aber es muss ja auch ermittelt werden ob zu diesem Preis der KDU Wohnraum angemietet werden kann

ich werde jetzt erstmal die Reaktion abwarten
dann die Atteste und Bescheinigungen besorgen
 

Joboxer

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Hallo Silka

ich habe von einer Reha ein Gutachten für den Rententräger
das dürfte wohl ein Amtsarzt sein
darin ist auch die Stressbelastung beschrieben

ich erhalte eine Rente wg voller Erwerbsminderung

meine Kündigungsfrist ist zwar 3 Monate
habe aber schon mit dem Vermieter gesprochen es könnte unter Umständen auch verkürzt werden kommt dann auf den Bauleiter drauf an
ich versuche da die Kosten so gering wie möglich zu halten
eine Doppelmiete wird sich aber nie vermeiden lassen

ich habe mir die Stadt jetzt öfters angeschaut um zu sehen wie ich darauf reagiere
und es ist dort ruhiger entspannter
ich fühle mich wohler und die Menschen sind dort gelassener
da hört man sehr selten mal ein Auto hupen
hier in Frankfurt gehört es dazu
diese unterschwellige Aggresivität ist hier sehr stark spürbar
und in Mainz entspanne ich...fühle mich wohl

es geht langfristig um meine Gesundheit und da werde ich notfalls auch langfristige Wege gehen

lieben Gruß
udo
 
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