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Möchte aus einer Eigentumswohnung umziehen

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tmj

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Hallo!

Ich und mein Bruder haben eine Eigentumswohnung in einem alten Fachwerkhaus auf dem Land. Mein Bruder wohnt aufgrund seines Studiums schon seit längerem nicht mehr hier.

An dem Haus ist einfach viel zu viel zu machen, wofür wir natürlich kein Geld haben. Außerdem ist hier im Ort kein DSL verfügbar, so haben wir hohe Telefonrechnungen.

Neben der Wohnung wird mir der Unterhalt meines Pkws auch zu teuer und denke, dass ich den Wagen nicht mehr durch den TÜV bekomme der im März fällig ist.

Daher möchten wir versuchen unsere Wohnung zu verkaufen und ich möchte in die Stadt ziehen, um dann mein Auto verkaufen zu können und eventuell einen nebenjob annehmen, welches sich zur Zeit aufgrund der Fahrtkosten einfach nicht lohnt.

Nun braucht man ja wichtige Gründe, damit einem ein Umzug bewilligt wird. Könnten meine Gründe von der Arbeitsagentur anerkannt werden?

Leider weiss die Arbeitsagentur, dass ich über eine Eigentumswohnung verfüge. Wenn ich meinen Anteil der WOhnung nun einfach mal so an meinen Bruder überschreiben würde, würde dies die Arbeitsagentur akzeptieren? Ich meine wegen dem eventuellen Vermögen nach dem Verkauf.

Über eure Antwort würde ich mich sehr freuen.

Grüße tmj
 
E

ExitUser

Gast
Wohl kaum.
Solche "Schenkungen" holt sich das Arbeitsamt sogar bis zu 10 Jahren vor dem Bezug wieder. Du darfst dich nicht selbst bedürftig machen, um Leistungen zu beziehen. Verkauft es doch und lebt davon erstmal. Wo ist das Problem?
 

Martin Behrsing

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tmj schrieb:
Hallo!

Ich und mein Bruder haben eine Eigentumswohnung in einem alten Fachwerkhaus auf dem Land. Mein Bruder wohnt aufgrund seines Studiums schon seit längerem nicht mehr hier.

An dem Haus ist einfach viel zu viel zu machen, wofür wir natürlich kein Geld haben. Außerdem ist hier im Ort kein DSL verfügbar, so haben wir hohe Telefonrechnungen.

Neben der Wohnung wird mir der Unterhalt meines Pkws auch zu teuer und denke, dass ich den Wagen nicht mehr durch den TÜV bekomme der im März fällig ist.

Daher möchten wir versuchen unsere Wohnung zu verkaufen und ich möchte in die Stadt ziehen, um dann mein Auto verkaufen zu können und eventuell einen nebenjob annehmen, welches sich zur Zeit aufgrund der Fahrtkosten einfach nicht lohnt.

Nun braucht man ja wichtige Gründe, damit einem ein Umzug bewilligt wird. Könnten meine Gründe von der Arbeitsagentur anerkannt werden?

Leider weiss die Arbeitsagentur, dass ich über eine Eigentumswohnung verfüge. Wenn ich meinen Anteil der WOhnung nun einfach mal so an meinen Bruder überschreiben würde, würde dies die Arbeitsagentur akzeptieren? Ich meine wegen dem eventuellen Vermögen nach dem Verkauf.

Über eure Antwort würde ich mich sehr freuen.

Grüße tmj
Wahrscheinlich solltest Du erstmal gründlich in dich gehen und überlegen, was Du da machen willst. So ganz durchdacht scheint mir die Sache nicht. Was auf dich zukommt ist ja schon gesagt worden. Was Du da machen willst, würde ich puren Aktionismus nennen, der außer Energie verbraten keinen nennenswerten Effekt haben würde.
 

tmj

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Ich weiss was auf mich zu kommt wenn ich da wohnen bleibe! Kalte Wohnung = Hohe Heizkosten. Das Haus ist Baufällig und die Wohnung hat über 110qm Wohnfläche und mein mitbewohner zieht demnächst aus.

Wenn ich wohnen bleibe, würde sich das Amt bestimmt auch querstellen, wenn es um die hohen Nebenkosten geht, die ich dann vom Amt fordern würde.

und meinen Anteil meinem Bruder überschreiben würde ich wahrscheinlich sowieso nicht machen, da dies eh meiner Sichtweise widerspricht.
 
E

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Gast
tmj schrieb:
Ich weiss was auf mich zu kommt wenn ich da wohnen bleibe! Kalte Wohnung = Hohe Heizkosten. Das Haus ist Baufällig und die Wohnung hat über 110qm Wohnfläche und mein mitbewohner zieht demnächst aus.
Alles Dinge die dir sicher nicht erst seid heute bekannt sind.
 

Martin Behrsing

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Dann solltest Du verkaufen oder das Haus vermieten. (Sind dann aber Einnahmen) Ein neuer Mitbewohner käme eventuell auch in Frage. So hast Du jedenfalls erstmal ein Problem. Allerdings gehehören notwendige Reperaturen mit zu den Kosten der Unterkunft. Was die Nebenkosten angeht, müssen die erstmal getragen werden, bis es dir möglich ist die Kosten zu senken. Also längstens 6 Monate. Wenn Dein Mitbewohner auszieht, kannst Du nichts dafür. Ma wird aber von dir erwarten, dass Du alles tust, um die Kosten zu senken.
 
E

ExitUser

Gast
tmj schrieb:
Ich weiss was auf mich zu kommt wenn ich da wohnen bleibe! Kalte Wohnung = Hohe Heizkosten. Das Haus ist Baufällig und die Wohnung hat über 110qm Wohnfläche und mein mitbewohner zieht demnächst aus.

Wenn ich wohnen bleibe, würde sich das Amt bestimmt auch querstellen, wenn es um die hohen Nebenkosten geht, die ich dann vom Amt fordern würde.

und meinen Anteil meinem Bruder überschreiben würde ich wahrscheinlich sowieso nicht machen, da dies eh meiner Sichtweise widerspricht.
Du hast selbsgenutztes Eigentum und daher kann das Amt dir rein gar nichts anhaben und ist zur Kostenübernahme verpflichtet nach § 22 SGB II und § 12 SGB II. Solltest du mit dem Verkauf liebäugeln, dann erkundige dich mal, ob in der Stadt eine Eigentumswohnung "kleinere" für dich käuflich zu erwerben wäre. Du kannst deine Wohnung verkaufen, wenn du dies Einkommen zum Wohnungskauf wieder einsetzt. Ich denke entsprechende Fachleute im Wohnungstauschgeschäft/ Maklerbüros könnten da dir behilflich sein. Die Frage ist nur: Wie ist dein Bruder zu entschädigen".

;)
 

tmj

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Alles Dinge die dir sicher nicht erst seid heute bekannt sind.
??? Ich weiss das mein mitbewohner ausziehen wird, da er gerade auf Wohnungssuche ist.

Du hast selbsgenutztes Eigentum und daher kann das Amt dir rein gar nichts anhaben und ist zur Kostenübernahme verpflichtet nach § 22 SGB II und § 12 SGB II. Solltest du mit dem Verkauf liebäugeln, dann erkundige dich mal, ob in der Stadt eine Eigentumswohnung "kleinere" für dich käuflich zu erwerben wäre. Du kannst deine Wohnung verkaufen, wenn du dies Einkommen zum Wohnungskauf wieder einsetzt. Ich denke entsprechende Fachleute im Wohnungstauschgeschäft/ Maklerbüros könnten da dir behilflich sein. Die Frage ist nur: Wie ist dein Bruder zu entschädigen".
Ja das wäre eine Überlegung wert eine Eigentumswohnung in der Stadt. Aber ich denke so viel werden wir für die Wohnung nicht bekommen. Mein Bruder wäre mit der Hälfte der Einnahmen zu entschädigen, da die Wohnung aufgrund Erbschaft uns beiden gehört. Wir beide mussten nichts für den Kauf bezahlen, so können wir den Ertrag auch nicht Anteilsmäßig auf den Kaufpreis aufteilen.
 
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