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glamourkitty

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#1
Ich habe einen 1,50€ Job im Gartenbau bei der Firma G.. Da ich vor einigen Jahren dort eine Qualifizierungsmaßnahme gemacht hatte, bei der ich meinen Führrschein BE, einen Baumaschinenschein, Staplerschein und Kettensägenlehrgang machen konnte, wollte ich wieder da arbeiten. Ich habe mir diesen 1,50€ Job also selbst ausgesucht, bei der Arge genehmigt bekommen und habe sehr viel Spaß daran.
Jetzt kann ich sogar den LKW- Führerschein CE machen (bin da grad mitten drin) und darf den Job ein Jahr lang machen. Ich bin da so glücklich und verstehe mich gut mit meinem Chef, es wäre so perfekt, wenn es ein richtiger Job wäre!
Meine Frage ist jetzt eigentlich, ob die Arge mir das vermiesen kann, indem sie verlangen, daß ich mich weiter bewerbe oder plötzlich irgendeine Arbeit annehmen muß, die ich nicht will.
Übrigens habe ich seit dem Bezug von ALG2 (seit letzten Oktober) kein einziges Beratungsgespräch gehabt und mußte auch keine Bewerbungen vorzeigen.
 

Arania

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#2
Natürlich musst Du Dich weiter bewerben, denn ein 1-Euro-Job bringt Dich ja nicht aus dem ALG II- Bezug heraus, Du musst weiter alles unternehmen um einen festen Arbeitsplatz zu bekommen
 

glamourkitty

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#3
Ich unternehme doch was, indem ich in dem Job Berufserfahrung sammel und mich weiterbilde (LKW-Führerschein). Ich möchte danach ja auch weiter als Baumaschinenführer arbeiten oder LKW fahren.
Ich sehe nicht ein, mich für irgendeinen Mist zu bewerben, den ich nicht will. Und wenn ich dann irgendwo anfangen soll und den Führerschein abbrechen muß, muß ich das Geld dafür vielleicht zurückzahlen, auf jeden Fall kann ich aber den Führerschein, der doch zur Erlangung eines Jobs auf dem Bau wichtig ist, nicht zuende machen.
 

Arania

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#4
Ob Du das einsiehst oder nicht wird die ARGE leider wenig interessieren, wenn Du eine feste Arbeitsstelle dort in Aussicht hättest wäre es etwas anderes , aber von einem 1-Euro-Job kannst Du doch auf Dauer nicht leben!

Bist Du nicht der Meinung das Du dort eigentlich einen regulären Job ausübst?

Wenn Dein Chef schon den Führerschein finanziert, dann könnte er Dich doch auch einstellen, vielleicht zumindest als 400-Euro Job?

Wäre das nicht eher eine Lösung?
 

glamourkitty

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#5
Nun, richtige Stellen gibt es dort kaum, in dem Bereich, wo ich arbeite (Gartenbau) gar nicht. Es gibt wohl die Chance auf eine Maßnahme mit Entgeldcharakter, das wäre schon mal was, da hoffe ich drauf. Der Führerschein (wie auch die ganze Firma) wird durch die LEG gefördert. Mein Chef (der auch nicht der Oberchef vom Betrieb ist) kann da keine richtige Stelle für mich schaffen.
 

Kaleika

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#6
Ich freu mich für Dich, das Du Deinem 1,50.-Euro-Job so viele persönliche Vorteile abgewinnen kannst.

Das ist vielen anderen nicht möglich, die es eher nur als Zwangsarbeit sehen, wie sie ja auch oft eingesetzt wird.

Aber weil für jeden Ein-Euro-Jobber 5oo Euro an den Träger der Maßnahme gezahlt werden, wovon nur ein Bruchteil an die Ein-Euro-Jober gezahlt wird, kann die Behörde nur daran interessiert sein, für Dich weniger zahlen zu müssen.

Grundsätzlich bist Du eh bereits aus der Statistik entschwunden und das soll auch nach dem Ein-Euro-Job so bleiben.
Kaleika
 

Kaleika

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#9
Wenn Du einen Ein-Euro-Job hast, zur Schule gehst, krank bist, dann wirst Du aus der Statistik der Arbeitssuchenden gestrichen, obwohl Du nach wie vor ALG II erhältst.

Auf diese Weise findet der "Aufschwung" statt!

Kaleika
 

glamourkitty

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#10
Ach, wie schön. *Ironiesmilie anhängen* Wenn ich nicht mehr arbeitssuchend bin, dann muß ich mich doch auch nicht mehr bewerben. ;) Ich weiß, das ist meine Logik.
 

Kaleika

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#11
Mit Logik hat das alles hier leider gar nichts zu tun.

Kaleika
 
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#12
Is nich

So ein EEJ soll die Arbeitnehmertugenden fördern, mehr nicht. Ist zwar schön wenn ein bischen brauchbare Bildung vermittelt wird.
In meinen Augen ist der hier beschriebene Fall ein krasser Rechtsverstoß.
Hier wird Lohnwucher betrieben.
Für Bewerbungen ist noch viel Zeit. So ein EEJ darf schließlich nur 20 Wochenstunden haben. Einen Bewerbungskostenzuschuss gibt es auf Antrag bei der ARGE.
 
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#13
Ich habe einen 1,50€ Job im Gartenbau bei der Firma G.. Da ich vor einigen Jahren dort eine Qualifizierungsmaßnahme gemacht hatte, bei der ich meinen Führrschein BE, einen Baumaschinenschein, Staplerschein und Kettensägenlehrgang machen konnte, wollte ich wieder da arbeiten. Ich habe mir diesen 1,50€ Job also selbst ausgesucht, bei der Arge genehmigt bekommen und habe sehr viel Spaß daran.
Jetzt kann ich sogar den LKW- Führerschein CE machen (bin da grad mitten drin) und darf den Job ein Jahr lang machen. Ich bin da so glücklich und verstehe mich gut mit meinem Chef, es wäre so perfekt, wenn es ein richtiger Job wäre!
Meine Frage ist jetzt eigentlich, ob die Arge mir das vermiesen kann, indem sie verlangen, daß ich mich weiter bewerbe oder plötzlich irgendeine Arbeit annehmen muß, die ich nicht will.
Übrigens habe ich seit dem Bezug von ALG2 (seit letzten Oktober) kein einziges Beratungsgespräch gehabt und mußte auch keine Bewerbungen vorzeigen.
Lass' Dich doch adoptieren von Deinem Chef.
 
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#15
Hallo Glamourkitty,

Dir ist aber schon klar daß Du dadurch daß Du Dich so erfolgreich ausbeuten lässt einfach nur regulär bezahlte Arbeitsplätze vernichtest?

Klar werden die Dich nicht übernehmen, weil nach sofort ein anderer EEJ ler anfangen wird Deine Arbeit zu machen. Wieso sollte man die Arbeit von teurem regulären Personal ausführen lassen wenn man es auch billig per "Zwangsarbeit" bekommen kann.

Denn Baumschneidearbeiten, Landschaftsgätnerei ist ja nun wirklich nicht gerade eine "zusätzliche" Arbeit. Was meinst Du denn wer vor denn EEJ Leuten die Gartenbauarbeit dort gemacht hat? Na normal bezahlte Arbeiter, oder zumindest ABM Kräfte.

Du jammerst darüber daß Du dort nicht übernommen wirst, naja, im Grunde genommen sind Leute wie Du, die es in Massen gibt der Grund dafür daß dort keine reguläre Stelle mehr vorhanden ist.

So sind leider die Tatsachen.

Petra
 

Arania

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#16
trotzdem sollte man es ihr überlassen ob sie den Job machen möchte oder nicht, mit ihrer Krankheit wird sie es eh sehr schwer haben noch einen festen Job im ersten Arbeitsmarkt zu bekommen, da sollte man das nicht so scharf verurteilen:wink:
 

Debra

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#17
@Arania
Das bringt sie aber auch nicht aus dem Bezug von ALG II, und darum geht es eigentlich vorrangig. Ich kann Leute wie Rechtsverdreher gut verstehen und bin froh, dass es diese auf diesem Forum gibt, denn nicht jeder hier hat Zeit, alle Gesetze eingehend zu studieren.
 

Arania

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#18
Gesetze studieren ist das Eine, Leute persönlich angreifen eine andere, ich habe auch eine andere Einstellung dazu, aber ich lasse jedem seinen freien Willen:wink:
 

glamourkitty

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#22
Ich weiß nicht, was ihr habt und warum mich hier Leute angreifen und sich über mich aufregen. Die Firma, bei der ich bin, gibt es schon seit Jahren und früher haben sie immer richtige ABMs gemacht, sogar mit Unterricht 1x die Woche. Danach hatte ich auch 3 Jahre lang einen richtigen Job im Hafen, wo ich Baumaschinen und Stapler gefahren habe. Den hätte ich ohne die Fortbildung bei G. nicht bekommen.
Jetzt bin ich froh, daß ich überhaupt in meinem Traumjob arbeiten kann und nicht zuhause doof rumhänge. Daß es dort keine bzw. wenig richtige feste Stellen gibt, da kann die Firma und vor allem mein direkter Chef nichts für. Ihm wäre es auch lieber, wenn dort die Leute richtig fest angestellt wären. Aber die Erlaubnis, wieviele 1€ Jobs, ABMs oder Stellen es dort gibt, kommt ja immer von ganz oben.
Meiner Meinung nach sollten 1€ Jobs und Zeitarbeitsfirmen völlig abgeschafft und durch richtige Stellen ersetzt werden, aber da ich im Moment keine Alternative habe, mache ich eben jetzt den 1€ Job. Außerdem gefällt mir das Arbeitsklima, das ist für mich sehr wichtig, da ich schon viele unangenehme Erfahrungen mit Mobbing machen mußte. Als Frau ist es auch schwer, in einem typischen Männerberuf was zu bekommen.
Und wie gesagt, kann ich dort was lernen und meinen LKW-Führerschein machen, das könnte ich sonst nicht und das wird meine Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt erhöhen.
Und zu Rechtsverdreher: Ich weiß nicht, was er damit sagen will, eine wirkliche, konkrete Meinungsäußerung kann ich darin nicht erkennen. Er kann seine Meinung gerne äußern, aber das war auf den ersten Blick einfach nur ein dummer Spruch.
 
E

ExitUser

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#23
Jetzt möchte ich mal glamourkitty den Rücken stärken und mich auch "outen".

Wegen Trennung und den damit verbundenden Umzug brauchte ich Geld. Ich habe mich deshalb freiwillig um einen EEJ beworben. Im örtlichen Caritasverband wurde ich dann im Schulsekretariat eingesetzt. Nachdem man dort meine sozialen Aktivitäten in Foren und auch vor Ort bemerkte, durfte ich diese auch während meiner Arbeitszeit fortführen. Ich bekam dann zusätzlich die Aufgabe, die anderen EEJer in Sachen Hartz IV zu unterstützen, sie zur Arge zu begleiten usw. Ich war da offizieller Ansprechpartner bei Arge-Problemen. Weiterhin durfte ich im Rahmen der wöchtlich stattfindenden Qualifizierungen selber über Hartz IV unterrichten und Unterrichtsmaterial erstellen.

Für öffentliche Sprechstunden wurde mir ein Büroraum mit PC und Internet zur Verfügung gestellt, den ich jetzt noch nutzen kann.

Der Caritasverband hat nich in meiner Tätigkeit im Forum und vor Ort voll unterstützt.

Für mich war der EEJ sinnvoll und er hat mir Spaß gemacht. Leider konnte er nicht verlängert werden, da die örtliche Arge zugunsten des Kombilohnmodells jetzt weniger EEJ vergeben.

Man sollte das daher auch hier nicht so einseitig sehen.

PS: Jetzt dürft ihr mich auch angreifen
 

burki

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#24
Hi Rüdiger,
[QUOTEJetzt dürft ihr mich auch angreifen][/QUOTE]
auf ihn mit Gebrüll :biggrin: ...

Ich hatte einmal im Hartz-IV-Forum bzgl. eines EEJs bei unserem wirklich gemeinnützigen Verein angefragt und bekam auch die "volle Breitseite".

Das Problem ist eben aus meiner Sicht:
EEJs sind grundsätzlich zu verachten, vorallem da es sicher der Betroffene nicht aussuchen kann und anderseits (auch Deine ehemalige Tätigkeit sollte eigentlich ein Sozialarbeiter tun) werden damit theoretisch Arbeitsplätze vernichtet.
Den erster Punkt sehe ich als deutlich dramatischer an, da es hier eben schlicht und ergreifend um Zwangsarbeit geht, während die Nichtschaffung von regulären Arbeitsplätzen aufgrund der EEJs IMHO eher theoretischer Natur ist.

Mir wurden während meiner "HartzIV-Karriere" 3 EEJs "angeboten", die sich einerseits weit weg ( > 30 km und ohne Bus/Bahnverbindung --> hätte ordentlich draufzahlen müssen) von meinem Wohnort befanden und anderseits arbeitete ich ja intensiv (ehrenamtlich) bei unserem Verein.
--> reines Druckmittel, dem ich jetzt endlich durch einen "richtigen" Job (natürlich selbst gefunden) endgültig entgehen konnte.

Schon heute (das könnte sich noch deutlich verstärken) wird doch der EEJ fast sofort an jeden beliebigen Anstragsteller "ausprobiert", während er eigentlich "das letzte Instrument" aller Bemühungen sein sollte.

Dass Dir und Glamourkitty der spezifische EEJ etwas gebracht hat, ist ja ok, doch das man z.B. aufgrund der paar Kröten nach dem EEJ giert (sorry, übertreibe jetzt masslos :smile: ), zeigt doch gerade, dass in unserem Staat etwas vollkommen falsch läuft.

Mit der Solidarität oder Moral mag ich jetzt garnicht anfangen, denn diese hat es m.E. noch nie wirklich gegeben...
Gruss
burki
 
E

ExitUser

Gast
#25
EEJs sind grundsätzlich zu verachten, vorallem da es sicher der Betroffene nicht aussuchen kann und anderseits (auch Deine ehemalige Tätigkeit sollte eigentlich ein Sozialarbeiter tun) werden damit theoretisch Arbeitsplätze vernichtet.
@burki, in dem Fall ist es schon zusätzlich, da es sich beim Caritasverbynd um einen Verein handelt, der auf Spenden und Zuschüsse angewiesen ist. Für einen Sozialarbeiter wären nie die Mittel zur Verfügung gestellt worden.

Und - ich habe durch diesen EEJ endlich ein Büro für meine Sprechstunden.

In den anderen Ausführungen gebe ich dir natürlich gerne Recht.

Aber, worauf ich hinaus will, man darf hier nun keine User verdammen, die - aus welchen Gründen auch immer - freiwillig einen EEJ machen.

In meiner Beschäftigungsstelle wurden auch schon mehrere EEJer erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt.
 
E

ExitUser

Gast
#26
Man darf wirklich nicht alles über einen Kamm scheren.
Ich wurde Jan 06 Alg II-Bezieherin. Es gab keine Möglichkeit einer Umschulung (fehlende abgeschlossene Erstausbildung). Der vorher in Vollzeit ausgeübte Job war aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machbar.
Ich fand eine Chance in einem gemeinnützigen Verein Buchhaltung und Rechnungswesen zu lernen. Der FM vom Arbeitsamt ließ sich überreden das sechs Monate lang als 1 Euro-Job laufen zu lassen. So bekam ich auch noch ein wenig Geld fürs Lernen. Ich mache das heute noch ehrenamtlich (hätte ich auch ohne 1 Euro-Job gemacht). Die erfahrenen Vereinsvorstände haben mich förmlich "adoptiert" und mir soviel wie möglich beigebracht.
Dadurch fand ich meinen jetztigen Job.

So kann es auch laufen. Ich stehe 1 Euro-Jobs sehr kritisch gegenüber, aber man sollte nicht verallgemeinern. Hätte ich das damals gemacht, wäre ich heute völlig chancenlos.

Viele Grüße,
angel
 

burki

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#27
Hi Rüdiger,
das Thema ist und bleibt aber im Enddeffekt der Zwangs-EEJ.
Der gemeinnützige Verein kann problemlos z.B. Volontäre (wir bieten das an und haben viele Anfragen) "anstellen", d.h. hier wird beiden Seiten geholfen:
Der Verein "erhält" engagierte Menschen, die auf freiwilliger Basis etwas für den Verein und auch für ihre Fortbildung tuen.
Natürlich gibts dann auch eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung und auf Wunsch ein Zeugnis.
Durch die EEJs (gerade kam im Radio, wie in Gilching EEJ-Jobber als Lehrer verpflichtet werden --> da kann ich nur wieder sagen: pfui!) wird dagegen genau diesem ehrenamtlichen, engagierten und selbstbewussten Handeln eine Zwangsarbeit gegenübergestellt, die beide Seiten nicht wirklich zufriedenstellen kann und natürlich die "schwarzen Schafe" anlockt.
Mein persönliches Fazit: Ein "moralisch gefestigter und gemeinnütziger Verein" soll und braucht sich keinesfalls auf EEJs einzulassen.
Auch finanziell (ab nächstes Jahr wird z.B. das soziale Jahr auch im Auslandseinsatz unterstützt, wobei unsere Entschädigungen ausschliesslich von Spenden stammen) ist das für einen kleinen Verein durchaus stemmbar.
Gruss
burki
 

1hoss43

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#28
meine Hochachtung

@glamourkitty

Erst mal meine Hochachtung dafür, daß Du Dich als Frau an einen einen Männerjob rantraust
und an der doch nicht immer leichten Arbeit auch noch Gefallen findest.

Ups... Jetzt fällt mir gerade ein, daß ich ja die Zähne fletschen muß....... :biggrin:
...... eine Frau in einer Männerdomäne... *unbegreiflich* *schauder*:p
Wieder eine Frau, die einem Mann den Job weg nimmt..*Frechheit* *Unverschämtheit* :biggrin::p


@ALL

Wenn ich mir vorstelle, was der LKW-Führerschein, der Baumaschinenschein, der Staplerschein usw. kosten,
alles Sachen, die sie für den 1. Arbeitsmarkt qualifizieren, so kann ich ihr nur beipflichten,
den Job so lange wie möglich zu machen.
 
E

ExitUser

Gast
#29
Ach, wie schön. *Ironiesmilie anhängen* Wenn ich nicht mehr arbeitssuchend bin, dann muß ich mich doch auch nicht mehr bewerben. ;) Ich weiß, das ist meine Logik.
Hallo glamourkitty,

Deine Logik in Ehren, man muss jedoch in guten Zeiten auch immer an die schlechten Zeiten denken. :icon_frown:

Die Falle in Deinem Fall ist einfach dass Du laut Gesetz dazu verpflichtet bist, alles zu tun, was Deine Abhängigkeit von ALGII mindert, wozu auch Bewerbungen gehören. Kommt nun ein Wechsel der Windrichtung in Deiner Arge, könnte man Dir fehlende Bewerbungen, als fehlende Mitwirkung auslegen und Dich sanktionieren.

Ich würde mir deshalb bestätigen lassen, dass für Dich derzeit keine Verpflichtung zu Bewerbungen bestehen (Hast Du übrigens eine EGV?), oder zur Sicherheit wenigstens eine Bewerbung pro Woche machen.

Dann bist Du in weit sichererem Fahrwasser, sollte einmal ein anderer Wind in Deiner ArGe wehen.

Meine Anerkennung übrigens zu Deinem Einsatz und Erfolg bezüglich der Weiterbildung mit Eröffnung von Möglichkeiten für die Zukunft.

So langsam würde ich meinem SB aber schon einmal den Marsch blasen, damit er Dir hilft eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden.
Oder willst Du die Statistik der sich "in HartzIV Ausruhenden" bereichern?

Politiker nutzen so etwas leider zumeist zu unser aller Schaden, um Zuverdienstgrenzen zu senken und um uns weiter zu "motivieren", uns Arbeit zu suchen. :(

Gruß, Anselm
 

Sieghelm

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#30
In 2 Monaten habe ich 10 Monate Zwangsarbeit überstanden,
Knast muß so ähnlich sein am Ende zählt man die Tage.
Wie bei " glamourkitty " brachte der EEJ auch positives und Spaß hat er auch gemacht.
NUR! Es ist und bleibt Zwangsarbeit, Ausbeutung und Verfälschung der Statistik. Eben alles was schon reichlich erwähnt wurde. Jeder freiwillig versklavte trägt auch dazu bei, daß die
SCH---- kein Ende hat und "normale" bezahlte Arbeitsplätze
entstehen. Arbeit ist auch, sein Leben finanzieren können.
FREIWILLIGE VERSKLAVUNG IST DER VERFALL MÜNDIGER BÜRGER
 
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