MoBS Maßnahme per Post zugewiesen bekommen. Wie gehe ich dagegen vor?

RoteEnte112

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Guten Tag liebes Forum.

Letzte Woche Donnerstag bekam ich einen Anruf meiner Sachbearbeiterin, ich hätte heute einen Termin bei einer Maßnahme zur Vorstellung verpasst, ohne dass ich davon überhaupt etwas wusste. Somit schickte sie an diesem Tag "nochmals" Post zu mir raus mit den nötigen Informationen, die ich heute dann in meinem Briefkasten vor fand.
Laut ihr ist die Maßnahme Pflicht und ich müsse dorthin. Bis übermorgen den 26.8 soll ich mich beim Maßnahmeträger angemeldet haben.

Da ich diese Maßnahme für sinnlos ansehe und ich mal wieder einfach so "zugewiesen" wurde, möchte ich diese nicht antreten. Wie kann man hier also vorgehen?
 

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Hesse90

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Grüß dich,

Ich bemerke das immer mehr neue Forenmitglieder mit Spontan zugeteilten Maßnahmen zu kämpfen haben, und das trotz Corona die JCs versuchen diese vorher schon eingekauften Dinger voll zu kriegen. Ich würde auf eine schriftliche Zuweisung warten und bitte nicht Telefonieren mit denen, du siehst was kommen kann, im Brief labert die was von "telefonisch besprochen", haste was zugestimmt ? Warte aber noch auf Tipps der anderen.

EDIT: ich fins besonders frech, wie neuerdings man post kriegt und es heißt " melden sie sich an ", man solle sich selber erniedrigen und um einen Termin fragen, wie so ein Baby.
 

akaKnut

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SB "bietet" dir die Maßnahme an, erwartet jedoch die Rückmeldung über deine Anmeldung. Schwer zu sagen, ob das nur ein unverbindliches Angebot oder eine Zuweisung ist. Ich würde das sicherheitshalber als Zuweisung verstehen und Widerspruch gegen die Zuweisung einreichen. Die Maßnahmezuweisung ist nicht begründet, ein beigelegter Flyer reicht nicht als Begründung.
 

abcabc

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Ganz wichtig: NICHT mehr mit dem JC oder dem MT telefonieren! Nicht ans Telefon gehen und falls du versehentlich mal drangehen solltest: Einfach sofort wieder auflegen oder sagen "passt grad" nicht und dann sofort wieder auflegen. Unhöflichkeit ist nicht strafbar. Es ist hingegen eine bodenlose Frechheit dich telefonisch wegen irgendwelcher sinnlosen Steuerverschwendungsmaßnahmen zu belästigen.
Kannst auch deine Telefonnummer und Mailadresse löschen lassen...

Da du die Maßnahme vermeiden willst: Einfach garnichts machen und abwarten. Der SB muss lernen, dass Zwang zu Widerstand führt. Irgendwann nach dem 26.08. wird die SB vergeblich(!) versuchen dich anzurufen und irgendwann einen Brief schicken. Vielleicht kommt ja irgendwann eine Zuweisung mit RFB. Dann musst du halt beim MT antanzen - aber unterschreibst da natürlich nichts (alles nehmen und einstecken um es in Ruhe zu prüfen).
Das ist vollkommen unverbindlich, was da per Post kam (keine verbindliche Zuweisung mit RFB). Oder kam inzwischen noch mehr per Post oder hast du eine EGV oder einen VA mit der Maßnahme?
 
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Woodruff

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Hallo RoteEnte112,

Letzte Woche Donnerstag bekam ich einen Anruf meiner Sachbearbeiterin, ich hätte heute einen Termin bei einer Maßnahme zur Vorstellung verpasst, ohne dass ich davon überhaupt etwas wusste. Somit schickte sie an diesem Tag "nochmals" Post zu mir raus mit den nötigen Informationen, die ich heute dann in meinem Briefkasten vor fand.


"Denn sie wissen nicht was sie tun"

Einen ähnlichen Vorgang hatte ich auch schon mal. Da wurde auch nachgefragt warum ich nicht zum Termin bei einem Träger erschienen bin, allerdings wusste ich nichts davon. Bin ich Hellseher?

Das war kurz nach meiner 2- jährigen Beruflichen Reha im Kaufmännischen Bereich (Die Umschulung war mein 2. Kaufmännischer Beruf). Beim Träger sollten dann ganz besondere Qualifikationen vermittelt werden wie z. B. Word, Excel etc., Gott sei Dank konnte ich das Ganze noch abwehren.

Die unzureichende Inhaltsbeschreibung sowie das Ziel der oben beschriebenen Maßnahme sind ja wohl ein Witz.
 
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Draisine

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@RoteEnte112 ..Das Kürzel steht für (Mo)tivation, (B)elastbarkeit, (S)elbstbewusstsein. Wenn Du "mal wieder" eine Zuweisung vermutest, so könnte der Grund hierfür auch in einer vorhergehenden Massnahme liegen. Damit meine ich die vorhergehende Bewertung und Empfehlung des Trägers vorher. Der Besuch bei diesem Träger würde fest als Eintritt gewertet. So steht es jedenfalls in der Beschreibung dieser 08/15 Standard Massnahme,die mir vorliegt. Teilnehmern soll darin ein positives Lern und Arbeitsverhältnis vermittelt werden. Mit praktischen und theoretischen Übungen, davon 6 Wochen in einem Betrieb, unter "Sicherstellung der Betreuung und Überwachung" Bei "Entzugstendenzen" sollen Hausbesuche gewährleistet werden. Warum, frage ich mich da. Hast du möglicherweise Veranlassung zum Verdacht der Schwarzarbeit oder Nichtanwesenheit gegeben? Der Inhalt ist ansonsten seltsam und auch albern. Was soll der Teilnehmer mit dazu geplanten Vorträgen ehemaliger Arbeitsloser dort anfangen? Wozu gibt es für sowas Fernsehen? Das ganze mir vorliegende Konzept liest sich wie eine Therapie für depressive/aggressive Straffällige, wo die Farb und Stilberatung als absurdes Theater anmutet. Es geht auch um Optimierung der Erreichbarkeit für das JC via Telefon und Internet in der Massnahme. Wenn das nicht Deinem Bedarf anhand Deiner tatsächlichen Defizite entspricht, dann wäre eine Teilnahme sogar schädlich. Dein möglicher Pluspunkt ist, du müsstest vor Zuweisung im Vorfeld beraten worden sein. Zur Prozedur des Zugriffs des Trägers auf Deine Daten. Erst dann darf dem Träger ein Zugriff auf Deine Daten gewährt werden. Das wurde hier übergangen. Wenn Du keine EGV hättest, die Dir jegliche Teilnahme an einer Massnahme auferlegt, dann hast Du zusätzlich gute Karten die Massnahme abwehren zu können. Ich vermute hier ganz einfach vorrangig eine versuchte Provokation, die die Chance auf eine mögliche Sanktion ausloten soll. Übrigens: als Witz empfinde ich einen Bestandteil der Massnahme, der lautet wie folgt: Praktische Übungen zur Auflösung von Lern Blockaden, Gedächtnisblockaden (Mentaltechniken, Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Lern Techniken, alternative Verhaltensweisen erproben). Dir wird mit der Massnahme übrigens ein Unterstützungsprofil unterstellt.!!!,
 
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Hesse90

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Ich finde Maßnahmen generell schrecklich, jedoch solche persönlichkeits Maßnahmen finde ich besonders schrecklich, da sie auf mich als Charakter und in meinen Wesen wirken sollen. Ich soll passend geformt werden um in meinem wahrscheinlich unterbezahlten Job so funktionieren, es geht ja gar nicht um mich persönlich.
Das hat was von Therapiestunde für Straftäter, "wenn sie wütend sind dürfen nicht zuschlagen oder wenn sie wenig Geld haben überfallen sie bitte keine Bank mehr ".
Ich würde auch behaupten jeder hat das Recht auf seine Defizite, nobody's perfect
 

Ghansafan

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Hallo,

das Schreiben enthält überhaupt keine Rechtsfolgebelehrung. Bestimmt ist die Maßnahme in dem Schreiben auch nicht, Maßnahmeinhalte, zeitliche Verteilung fehlen gänzlich.

Ein Flyer ist vollkommen unrelevant.

Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Maßnahme. § 16 SGB II i.V. § 45 SGB III ? Ist dem Schreiben nicht zu entnehmen.
 
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Hesse90

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unten im zweiten Brief steht steht was von 6 Monate.

Aber wie gesagt es ist inoffiziell ein Bitte das du dich da meldest, machst du nix wird wohl eine offizielle Zuweisung mit RFB kommen.
 

Allimente

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unten im zweiten Brief steht steht was von 6 Monate.

Das steht auf dem Maßnahmenflyer und ist in keinster Weise für den TE bindend. Ohne verbindliche, korrekte Maßnahmenzuweisung mit Rechsfolgebelehrungen vom Jobcenter, ist das für mich NICHT sanktionswürdig.
 

Ghansafan

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. Ohne verbindliche, korrekte Maßnahmenzuweisung mit Rechsfolgebelehrungen vom Jobcenter, ist das für mich NICHT sanktionswürdig.
Genauso sieht es aus.

Ich gehe davon aus, es handelt sich um eine Maßnahme gemäß § 45 SGB III. Ist ja dem Wisch (mehr ist das in meinen Augen nicht) auch nicht zu entnehmen.

Vor Beginn einer Maßnahme gemäß § 45 SGB III hat eine Potenzialanalyse gemäß § 37 SGB III durchgeführt zu werden.
Die Förderleistung muss die Chance auf eine berufliche Eingliederung deutlich verbessern
Vgl. FH der Bundesagentur für Arbeit 45.06 zu § 45 SGB III.
 

Draisine

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Hallo,

das Schreiben enthält überhaupt keine Rechtsfolgebelehrung...

Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert die Maßnahme. § 16 SGB II i.V. § 45 SGB III ? Ist dem Schreiben nicht zu entnehmen.
Die Grundlage ist der Einkauf dessen über die BA, aufgrund einer internen JC Bedarfsanalyse. Ich persönlich würde daraus keine Zuweisung deuten, weil unten auch auf dem Schreiben zu den Zeiten drüber steht - kann- teilnehmen. Da steht nicht "wird" oder "muss". Und wenn dazu keine gültige EGV vorher vorlag, mit Universal Verpflichtung zu allen Massnahmen, dann ist das ein unverbindliches Angebot, nach meiner Einschätzung.
 

Allimente

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Ich persönlich würde daraus keine Zuweisung deuten, weil unten auch auf dem Schreiben zu den Zeiten drüber steht - kann- teilnehmen. Da steht nicht "wird" oder "muss".

Dieses ist kein Schreiben vom JC, das ist nur ein Werbe- bzw. Informationsflyer des Maßnahmenträgers. Es ist völlig egal, was MT da reinschreibt, das hat keinerlei verbindlichen Charakter für den TE.
 

Draisine

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Das ist für mich eher die Version, die vom JC übernommen wurde, die Beschreibung enthält nämlich unten rechts das Signum des JC,.
 

Draisine

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Im Schreiben vom JC steht: "Siehe beiliegender Flyer" Und drüber ist das Logo des MT. Wie auch immer, rechtlich verbindlich ist das auf jeden Fall nicht, schon alleine wegen fehlender RFB.
Es gäbe vielleicht einen noch nicht offensichtlichen Grund, wenn der Elo hier dem FM zugeordnet wäre, was bei einem realen Unterstützungsprofil für 12 Monate regulär veranschlagt wird und regelmäßige Termine mit dem FM vorsieht. Gut möglich, dass das Einzelcoaching darin mithin bisher ausgefallene Termine durch Corona amortisieren soll. Was hier aber eben nur eine Mutmassung ist. Wer sowas gleich im Vorfeld vermeiden will, der sollte sowieso die Einordnung in das Unterstützungsprofil erst gar nicht zulassen.
 

RoteEnte112

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im Brief labert die was von "telefonisch besprochen", haste was zugestimmt ?
Zugestimmt habe ich am Telefon nichts.

Ganz wichtig: NICHT mehr mit dem JC oder dem MT telefonieren!
Das ist mir jetzt auch klar geworden. Ich wurde in letzter Zeit extremst belästigt durch Anrufe des Jobcenters. Ich wurde stets gefragt ob ich mich denn auf zugesendete Vermittlungsvorschläge beworben habe.
Da du die Maßnahme vermeiden willst: Einfach garnichts machen und abwarten. Der SB muss lernen, dass Zwang zu Widerstand führt. Irgendwann nach dem 26.08. wird die SB vergeblich(!) versuchen dich anzurufen und irgendwann einen Brief schicken.
Das werde ich dann auch wohl machen!
 

RoteEnte112

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Das ist vollkommen unverbindlich, was da per Post kam (keine verbindliche Zuweisung mit RFB). Oder kam inzwischen noch mehr per Post oder hast du eine EGV oder einen VA mit der Maßnahme
Das sehe ich genauso. Nein es kam lediglich nur diese Post zu mir und ich habe sonst nichts unterschrieben wo diese Maßnahme aufgeführt ist.
Hast du möglicherweise Veranlassung zum Verdacht der Schwarzarbeit oder Nichtanwesenheit gegeben? D
Ich könnte mir nicht erklären inwiefern ich mit Schwarzarbeit in Verbindung gebracht werden sollte. Und ich habe bisher immer alles wahr genommen an Terminen etc. Habe auch Anfang dieses Jahres erst an einer Maßnahme teilgenommen!
Es gäbe vielleicht einen noch nicht offensichtlichen Grund, wenn der Elo hier dem FM zugeordnet wäre, was bei einem realen Unterstützungsprofil für 12 Monate regulär veranschlagt wird und regelmäßige Termine mit dem FM vorsieht
Ich habe seitdem ich beim Jobcenter bin, was länger als 12 Monate ist, schon immer die selbe Sachbearbeiterin. Diese ist vom "Reha-Team". Ich bin deswegen mal dort gelandet, da ich leichte gesundheitliche Einschränkungen habe und ich nicht ins Lager oder an Zeitarbeit vermittelt werden kann. Gesundheitlich bin ich aber trotz der leichten Einschränkungen gefestigt.
 

Ghansafan

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Ich wurde in letzter Zeit extremst belästigt durch Anrufe des Jobcenters.
Hallo @RoteEnte112,

Du kannst die Löschung Deiner Telefon Nr., E-Mail Addy verlangen, diese Angaben beruhen ausschließlich auf Freiwilligkeit, denn sie sind nicht relevant für die Erfüllung der Aufgaben des JC.

Vorlage habe ich mal angehängt, Löschung Telefonnr. und Mail Adresse.
 

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RoteEnte112

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Kurzes Update hier zu:
Habe nichts mehr unternommen und abgewartet. Heute morgen haben mich dann zwei verschiedene Nummern von ein und dem selben SB angerufen, bei denen ich nicht abgenommen habe.
 
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Thani

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Kurzes Update hier zu:
Habe nichts mehr unternommen und abgewartet. Heute morgen haben mich dann zwei verschiedene Nummern von ein und dem selben SB angerufen die ich nicht angenommen habe.

So du mit SB nichs zu besprechen hast ist das auch gut so.
Du kannst gern auch wie oben angeboten deine Telefonnummer etc. beim Jobcenter löschen lassen.

Übrigens mal ganz generell: Eine Aufforderung sich selbst beim Träger anzumelden, wie in deinem Fall geht prinzipiell überhaupt nicht.
Wenn du überhaupt bei irgend einem Träger vorstellig wirst, dann nur mit einer ordentlichen Zuweisung, die du definitiv nicht erhalten hast.
Der Hintergrund ist der, dass diese Weiterbildungen ja Geld kosten und dir ggf. auch Kosten drumherum entstehen für Anfahrt etc.
OHNE korrekte Zuweisung (oder evtl auch EGV aber selbst da bin ich mir nicht ganz sicher) hat du keine Sicherheit, dass das Amt für irgendwas davon die Kosten übernimmt.
Wenn du einfach auf ein Gespräch oder einen unverbindlichen Brief hin dort hin gehst und dann noch den ganz großen Fehler machst und dort Verträge unterschreibst kann es im Extremfall passieren, dass du die Maßnahme selbst zahlen musst.
Gut, in der Praxis habe ich das noch nie gehört, aber rein von den dahinter liegenden Verträgen wäre das in dem Fall durchaus möglich.

Ich würde also jetzt in aller Ruhe warten, bis da ggf. eine richtige Zuweisung kommt inklusive Praragraphen und Rechtsfolgebelehrung.
 

RoteEnte112

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So du mit SB nichs zu besprechen hast ist das auch gut so.
Du kannst gern auch wie oben angeboten deine Telefonnummer etc. beim Jobcenter löschen lassen.
Zu besprechen habe ich aktuell nichts. Die Gespräche laufen sowieso relativ einseitig ab wenn sie stattfinden.
Übrigens mal ganz generell: Eine Aufforderung sich selbst beim Träger anzumelden, wie in deinem Fall geht prinzipiell überhaupt nicht.
Was hier der Hintergrund dieser Aufforderung sein soll verstehe ich auch nicht ganz.

Heute morgen haben mich wieder mal verschiedene Nummern angerufen und zuletzt wurde es dann mit Unbekannter Nummer versucht.
 

Draisine

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Was hier der Hintergrund dieser Aufforderung sein soll verstehe ich auch nicht ganz.
Die Mitarbeiter des JC wollen ganz einfach das deren Unterstellungen via Einschätzungen nun von Dir selbst bestätigt werden, indem Du, davon nichtsahnend, die Massnahme antrittst und Dir selbst einen Bedarf andichtest,der Dreh und Angelpunkt der Massnahme ist.

Es geht hierbei um die Wiederherstellung von positivem Lern- und Arbeitsverhaltens, wobei der Antritt dann als Schuldeingeständnis dessen gelten würde, was man Dir offensichtlich unterstellt, nämlich ein bisher negatives Verhalten in dieser Hinsicht. Du musst selbst WISSEN, ob das zutrifft und ob diesen Unterstellungen entsprechen musst.

Allein schon die Art und Weise des Jobcenters erscheint mir hier nicht geeignet mögliche Vorbehalte zu beseitigen, denn du landest danach wieder dort, wahrscheinlich im FM, wenn Du Pech hast und dort wird Dir dann sonstwas dazu oder neu unterstellt.
Die Massnahme bringt Dich auf jeden Fall nicht in Arbeit. Das ist gar nicht das Ziel.
Der weitere Grund für eine bislang fehlende Zuweisung und nur Drängen auf Selbstzuweisung ist meistens, daß die hier inbegriffene aufsuchende Sozialarbeit nicht aufgezwungen kann bzw. das es dann die Arbeit mit Dir für den Sozialpädagogen höchst einseitig gestalten würde und so das Jobcenter zu wenig oder gar keine neuen Berichte dazu über Deine evtl. zusätzliche, verdeckte oder versteckte Vermttlungshemmnisse bekommt. Mit den Anrufen prüft man wohl, wie es um Deine emotionale und persönliche Stabilität steht, meint, inwieweit Du manipulierbar bist und beeinflussbar.
 
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