Mobilitätshilfen?

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T400

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Hallo Zusammen!

So, nun ist es passiert! Ich hab ab morgen wieder einen Job!

Hab heute bei einer ZA einen Arbeitsvertrag unterschrieben! Ich bekomme 7,- € die Stunde bei 30 Std. Arbeitszeit pro Woche (es können auch mehr werden). Das Problem: Ich habe eine einfache Fahrstrecke von 45 Km zum Arbeitsplatz! Nach Abzug Brutto-Netto und Spritkosten, hab ich keinen Cent mehr als jetzt, eher weniger.

Ich hab über die Suchfunktion im Forum schon nach Fahrkosten geguckt, aber nix konkret gefunden. Wie ist das mit SGB III und §54 (4), wonach für 6 Monate die Fahrkosten vom Amt als Mobilitätshilfe gezahlt werden? Ist das eine Kann-Leistung oder müssen die? Wie hoch ist die Leistung dann?

Wurde heute Mittag mit dem Job von meiner Arbeitsvermittlung "überfallen" und fange morgen an. Je nach Arbeitszeit komme ich nicht vor Donnerstag zum Amt, um alles zu beantragen und die Arbeitsaufnahme mit denen klar zu machen, bestimmt kommt wieder der Spruch: Das hätten sie vorher beantragen müssen, oder?

Hoffe, Ihr helft mir wieder mal!

Viele Grüße
T400
 

Martin Behrsing

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Mobilitätshilfen sind eine Kannleistung. Es ist jedoch nach pfliuchtgemessenen Ermessen zu entscheiden. Also beantrage diese Heute noch per Fax(reicht ein formloser Antrag auf Moblitätshilfen). Dann ist es noch beantragt.

Im Anhang die Durchführungsanweisen der BA
 

T400

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Hallo Martin!

Dank Dir! :)

Auf die einfachsten Lösungen (Antrag heute per Fax) muß man eben manchmal erst gestupst werden!

Viele Grüße
T400
 

T400

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Hallo!

Nur so zur Info: Mobilitätshilfen bei Aufnahme einer Beschäftigung (in diesem Fall Fahrkosten) werden nicht gezahlt, wenn man über eine Zeitarbeit beschäftigt ist, da diese die Fahrkosten zahlen müßten! Tut die Zeitarbeit dies nicht (wie in meinem Fall), dann hat man eben Pech!

Werde dann wohl noch 5 Tage arbeiten können, danach kann ich aus der Grundsicherung kein Geld mehr für die Fahrkosten (45 Km einfache Strecke) abzweigen (weil ohne Essen geschwächt zur Arbeit bringts ja auch nicht...)! :|

Grüße
T400
 

Faules_Stück

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T400 meinte:
Hallo Zusammen!

So, nun ist es passiert! Ich hab ab morgen wieder einen Job!
Glückwunsch! :daumen:


T400 meinte:
Hallo Zusammen!
Hab heute bei einer ZA einen Arbeitsvertrag unterschrieben! Ich bekomme 7,- € die Stunde bei 30 Std. Arbeitszeit pro Woche (es können auch mehr werden). Das Problem: Ich habe eine einfache Fahrstrecke von 45 Km zum Arbeitsplatz! Nach Abzug Brutto-Netto und Spritkosten, hab ich keinen Cent mehr als jetzt, eher weniger.
Ich nehm den Glückwunsch zurück und spreche mein Beileid aus.

T400 meinte:
Wurde heute Mittag mit dem Job von meiner Arbeitsvermittlung "überfallen" und fange morgen an. Je nach Arbeitszeit komme ich nicht vor Donnerstag zum Amt, um alles zu beantragen und die Arbeitsaufnahme mit denen klar zu machen, bestimmt kommt wieder der Spruch: Das hätten sie vorher beantragen müssen, oder?
Warum hast Du denen gesagt, dass Du ein Auto und Telefon oder Handy hast? Vom Arbeitsamt kommt doch eh nichts brauchbares, außer irgendwelchen Seelenverkäufern sucht doch eh kaum noch eine normale Firma über das Arbeitsamt. Bei denen meldet man sich, damit man sein Geld bekommt und sonst sollen die einen in Ruhe lassen, damit man sich selbst eine vernünftige Stelle suchen kann.
 

T400

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Hallo Faules_Stück!

Ich habe halt keine Ruhe mehr, um mir "in Ruhe" ausschließlich selber einen Job zu suchen. 20 erfolglose Monate sind eben eine lange Zeit...
Ferner geht es nicht darum, daß ich mein Geld kriege und die mich in Ruhe lassen, vielmehr habe ich die nicht in Ruhe gelassen und gedrängt, ihren Job zu tun, nämlich Arbeitsvermittlung. Und weißt Du warum? Weil ich arbeiten will! Die Mittel um dies zu erreichen beeinhalten nun mal auch, daß man ein Auto hat (mobil und flexibel ist) sowie eben auch Telefon.

Die Arbeitsvermittlung, bzw. die Meldung dort, ist ein Teil meiner EGV, es ist eine private Vermittlung und nicht das AA. Diese Gesellschaft ist in unserem Landkreis mit der Vermitllung der Arbeitslosen (offiziell, für mich sind es Erwerbslose) beauftragt.

Der Job wäre o.k. gewesen, wenn da nicht ein paar Dinge merkwürdig gelaufen wären..., eine Festeinstellung durch den Entleiher war quasi schon zum Greifen nah. Ich habe Zeitarbeit bis vor ein paar Wochen auch kategorisch abgelehnt, aber es gibt 1. solche und solche und 2. habe ich die als Sprungbrett angesehen. Den Job hab ich übrigens nicht mehr, nicht, weil ich keinen Bock auf Arbeit habe, sondern weil es eben Grenzen gibt, diese wurden dort überschritten!

Grüße
T400
 

Faules_Stück

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Bei meinem Ex-Arbeitgeber gab es in vielen Geschäftsbereichen auch Zeitarbeiter. Diesen Firmen (und meist die großen Vertreter ihrer Branche) standen mir auch oft genug auf der Matte, ob sie nicht auch in meinem Geschäftsbereich bei Überkapazitäten behilflich sein konnten. Habe ich nie gemacht, dann lieber jemand befristet bei uns eingestellt, dann stimmte auch die Motivation. Von den Zeitarbeitern wurde nie jemand bei uns übernommen, warum auch, wenn es möglich ist, jemanden so zu beschäftigen bei der Möglichkeit, ihn täglich abbestellen zu können. Ab und an kamen dann auch neue Gesichter, denn das ist wie mit Mietfahrzeugen, wenn man die Gelegenheit hat, jedes halbe Jahr ein neues Auto zu bekommen für´s gleiche Geld, macht man das vielleicht auch gern und wenn man gesehen hat, welche Vollkosten diese Leute auf den Kostenstellen verursacht haben, dann kann der einzelne Mitarbeiter nicht mehr viel Geld für seine Arbeit bekommen haben. Sowas ist doch Sklaverei.
 
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