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Mobilitätshilfe

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Killerkarpfen

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#1
Hallo !
Ich war bis zum 14.02.06 ALG 2 Empfänger.
Seitdem 15.02.06 habe ich einen neuen Job in Vollzeit.
Gestern fragte mich ein Arbeitskollege, ob ich Mobilitätshilfe beim JobCenter beantragt habe, was ich verneinte.
Ich habe gestern schriftlich einen Antrag auf Mobilitätshilfe gestellt, da meine Arbeitsstelle pro Tour 23 km entfernt ist.
Meine Fragen an euch .......
Habe ich den Antrag zu spät gestellt ? Kann er deswegen abgelehnt werden ?
Wieviel Kilometergeld bekomme ich denn ? Und wie lange ?
Wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet.

Gruß
 

kalle

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#2
Vielleicht hilft Dir das weiter:

Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende, die eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, können durch Mobilitätshilfen gefördert werden, soweit dies zur Aufnahme der Beschäftigung notwendig ist.

Als Mobilitätshilfen können folgende Leistungen gewährt werden:

1. Übergangsbeihilfe, die den Lebensunterhalt bis zur ersten Arbeitsentgeltzahlung sichern soll. Sie kann als zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 1000 Euro erbracht werden und ist in zehn gleich hohen Raten zurückzuzahlen.
2. Ausrüstungsbeihilfe kann in Höhe von bis zu 260 Euro für die Anschaffung von Arbeitskleidung und Arbeitsgerät gewährt werden.



Bei auswärtiger Arbeitsaufnahme können gewährt werden

1. Reisekostenbeihilfe für die Fahrt zum Antritt einer Arbeitsstelle bis zur Höhe von 300 Euro,
2. Fahrkostenbeihilfe für die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle für die ersten sechs Monate der Beschäftigung
3. Trennungskostenbeihilfe für die ersten sechs Monate der Beschäftigung, wenn eine doppelte Haushaltsführung notwendig ist (bis zu 260 Euro monatlich),
4. Umzugskostenbeihilfe für Kosten, die für das Befördern des Umzugsgutes von der bisherigen zur neuen Wohnung entstehen. Voraussetzung ist u. a. , dass der Umzug durch die Aufnahme einer Beschäftigung bedingt ist, die außerhalb des zumutbaren Tagespendelbereiches liegt. Der Umzug muss innerhalb von zwei Jahren nach Aufnahme der Beschäftigung durchgeführt werden.



Für die Aufnahme einer Ausbildung können als Mobilitätshilfen nur Übergangsbeihilfe, Ausrüstungsbeihilfe, Reisekostenbeihilfe und Umzugskostenbeihilfe erbracht werden.

Ich würde noch einen ANtrag bei deiner Arge, bzw. Arbeitsagentur stellen. Aber grundsätzlich gilt: Alle Leistungen sollten vor der Arbeitsaufnahme gestellt werden.
 

Killerkarpfen

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#3
Hallo !
Danke für die Info.
Mir geht es um die Fahrtkostenbeihilfe.

Gruß
 

Killerkarpfen

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#4
Hallo !
Bei mir geht es um Fahrtkostenbeihilfe für den täglichen Weg von der Wohnung zur Arbeitsstelle. Pro Tour 23 km.
Ich habe aber auch bei euch im Forum gelesen, das diese Beihilfe erst ab 30 km pro Tour und nur drei Monate bezahlt wird.
Auf www.arbeitsagentur.de steht aber nichts von der KM-Beschränkung und dort steht das es bis zu 6 Monate bezahlt wird.
Meine Frage an euch ist.....
Was ist denn nun richtig ???

Gruß
 

kalle

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#5
Ich hoffe, Du hast Dir das obige gut durchgelesen. Dort stehen eigentlich auch die Antworten.

Von der Beschränkung weiß ich so nichts. Die gefahrenen Kilometer werden für ein halbes Jahr gezalt. So lese ich es daraus.
 

Killerkarpfen

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#6
Das wars denn wohl !

Hallo !
Naja, das JobCenter sieht das etwas anders.
Heute kam der Ablehnungsbescheid. Genauer Wortlaut ......
Fahrtkostenbeihilfe kann jeweils bis zur Förderobergrenze von generell 130 € pro Monat in den ersten 6 Monaten der Beschäftigung gewährt werden, soweit der Arbeitsort außerhalb des Tagespendelbereichs ( 50 km-Grenze) gelegen ist und der Arbeitgeber keine Fahrtkosten erstattet.
Diese Entscheidung beruht auf §§ 53 und 54 Sozialgesetzbuch-Drittes Buch.

Mein Arbeitgeber erstattet keine Fahrtkosten und die einfache Fahrt sind nur 23 km.
Lohnt sich ein Widerspruch ???


Gruß
 

kalle

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#7
Soviel ich das in Erinnerung habe, gilt der Tagespendelbereich für den Umzug. Du liegst innerhalb des Tagespendelbereichs, dafür kannst Du KM-Geld in Anspruch nehmen. Mit den 130 € wird er Recht haben. Nichtsdestotrotz steht Dir die "Pauschale"zu.

Ich würde hier Widerspruch einlegen. Das km Geld soll Dich ja unterstützen, die Kosten für die Fahrten aufzubringen.

Warst Du bei der Arge oder bei der AfA? Vielleicht kennt der Telekom-Mitarbeiter ja die Gesetze nicht richtig. :lol:

Ich habe ca. 25 km hin und zurück nochmal damals gehabt und meine Km-Kosten, wenn auch nur zu dem Satz bekommen. Aber vom AfA.
 

DERYA

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#8
Ich hatte auch Fahrgeld bekommen

Hallo
als ich nach der Umschulung einen Job angenommen hatte, hatte ich auch Fahrgeld beantragt. 13 Km bin ich gefahren habe zwischen 70-80 € 6 Monate lang bekommen. Hmmm ,warum Du keins bekommen hast , ist mir unklar.
Normalerweise bekommt man erst nach dem Monat sein erstes Gehalt und bis dahin kann man ja nicht nach der Arbeitslosigkeit soviel Spritgeld zur Verfügung haben. Wenn Du sagst: ich kannn das Geld nicht aufbringen und kann leider auch nicht fahren, müssen die Dir das Geld geben. Sonst wirst Du ja wieder Arbeitslos und das möchten die ja nicht. Erkundige Dich mal genauer.
Dann klappt es vielleicht.
Gruss
DERYA
 
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#9
habe im september ne arbeit bekommen und bekomme die fahrkostenbeihilfe 109 km bezahlt mit 0,20 euro je km

macht bei mir bei 20 arbeitstagen schöne 436,00 euro :)
 

Killerkarpfen

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#10
Hallo !
Alles klar, danke für die Antworten.
Ich werde einen Widerspruch schreiben.

Gruß
 
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