mobbing

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hundefreundin

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hat jemand gestern abend den film mobbing gesehen und anschließend anne will?

es ist erschreckend, wie die menschen sich gegenseitig zerstören und immer mehr deswegen psychisch krank werden.

jeder, der dass zu lange mit sich herumgetragen hat, wird massgeblich krank, neigt zu misstrauen, depressionen und die lebensfreude wird eingeengt.

kein wunder, dass es so viele erwerbslose gibt, die nicht mehr können und wollen.
 

jimmy

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hat jemand gestern abend den film mobbing gesehen und anschließend anne will?

es ist erschreckend, wie die menschen sich gegenseitig zerstören und immer mehr deswegen psychisch krank werden.

jeder, der dass zu lange mit sich herumgetragen hat, wird massgeblich krank, neigt zu misstrauen, depressionen und die lebensfreude wird eingeengt.

kein wunder, dass es so viele erwerbslose gibt, die nicht mehr können und wollen.
Den Film habe ich nicht gesehen. Habe aber Erfahrungen mit Mobbing. Gewöhne dich lieber daran, dass für ehemals gemobbte, Heute Erwachsene, andere Erwachsene nichts übrig haben.

Es ist so, wie ich es vor einiger Zeit mal erwähnt habe: Du musst dir wirklich ALLES bieten lassen, darfst aber in keinem Fall Ausfallerscheinungen zeigen. Vorallem als Mann, musst du die *resse halten. Und wenn du doch die "Frechheit" besitzt andere "wegzubeissen", dann wirst du gleich noch mal bestraft. Da werden selbst Hunde besser behandelt.
 

Sani73

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Ich habe den Film auch nicht gesehen. Hätte mich auch viel zu sehr an meinen AG und meine Kollegin erinnert.

Es ist jetzt ein Jahr her wo ich mit dem Kerl vor Gericht stand aber trotzdem kommt es immer und immer wieder hoch.
Habe das ganze knapp 5 Jahre mitgemacht.

jeder, der dass zu lange mit sich herumgetragen hat, wird massgeblich krank, neigt zu misstrauen, depressionen und die lebensfreude wird eingeengt.

kein wunder, dass es so viele erwerbslose gibt, die nicht mehr können und wollen.

genau das trifft es total gut. Ich vertraue auch kaum noch Personen.

Gruß
Sani
 

jimmy

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Ich habe mir den Film gerade angesehen und fand Ihn ganz ok. Nur mit dem offenen Ende bin ich nicht einverstanden.
 

hundefreundin

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das ende war doch nicht offen! da sitzt ein vollkommen gebrochener mensch seine arbeitszeit ab!

da war einmal ein mensch mit emphatie und wohlwollen.. und heute ein mensch in einem container ohne sozialkontakte.

und genau das ist diese welt heute: alles arschlöscher, jeder tritt jeden, jeder hat sich selbst ja so lieb. soziale kälte in der welt!
 
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das ende war doch nicht offen! da sitzt ein vollkommen gebrochener mensch seine arbeitszeit ab!

da war einmal ein mensch mit emphatie und wohlwollen.. und heute ein mensch in einem container ohne sozialkontakte.

und genau das ist diese welt heute: alles arschlöscher, jeder tritt jeden, jeder hat sich selbst ja so lieb. soziale kälte in der welt!

:icon_daumen: Genau so sehe ich das auch. In meinem letzten Arbeitsjahr bekam ich das in meiner Ex- Firma haargenau so mit. Viele meiner damaligen Kollegen hatte immer noch die Hoffnung von der ZAF zu guten Bedingungen übernommen werden. :tongue:
Schrubbten wie blöd Überstunden, opferten ihre freie Tage etc. Ich habe von Anfang an diese Schleimer gewarnt sich nicht mehr so ins Zeug zu legen.
Und das Ende vom Lied war, sie bekamen vor den Koffer gesch...
Ich für mein Teil habe in dem Moment, wo ich die Kündigung in den Händen hielt meine Arbeitsleistung auf ein Minimum beschränkt.
War in diesem einen Jahr, so oft AU. Davon abgesehen mußte ich auch 3 Mal ins Krankenhaus und lies mir ganz lange Zeit mit der Genesung.
Die wollten es so und das bekamen sie auch so.
Heute würde ich es wieder tun, aber wenn ich das alles so lese hier, in der neuen, schönen Arbeitswelt, bleibe ich lieber weiter zu Hause und schone meine Nerven.
Nur frage ich mich immer wieder warum sich Menschen überhaupt so was antun. Wie gestört muß jemand sein, der sich solche Demütigungen antut?
azra
 

wolfmuc

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meine mobbing Karriere fing 2006 an - heute bin ich hier als ALG2
mir Aussicht auf Frührente mit GdB90 ...

lg
 

hundefreundin

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habe selbst; VIEL zu lange, einen job gemacht, wo das mobbing in der firma wichtiger war anscheinend als die arbeit.

das hat mich zu schweren depressionen geführt, h4, dauerweinen etc.

man/frau bekommt nur noch angst.

und genau das macht mobbing mit uns, man darf nicht sensibel sein, man soll ein ********* sein in dieser welt.

sorry, ich bin für diese welt zu sensibel und werde es mir von guten ärzten attestieren lassen. das bin ich mir nun mit mitte 50 schuldig....!
 
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Angst, diesen Begriff habe ich aus meinem Gedächtnis gestrichen. Das einzige vielleicht ist der Tod, vor dem habe ich Angst.
Vor bösen Menschen, niemals! Habe mir angewöhnt zu kämpfen, egal ob meine Ex-Kollegen, SBs. Ich trete ihnen mit einer gewissen Respektlosigkeit entgegen und habe sofort Misstrauen, da kann mir einer noch so viel Honig um den Bart schmieren.
Bin in den letzten 2 Jahren wirklich sehr hart geworden und frage mich oft, wo mein altes Ich geblieben ist. War früher auch eine Frohnatur, manchmal vielleicht sogar ein wenig oberflächlich, hatte ja auch ein schönes Leben.
Aber eines habe ich mir geschworen, mich kriegen diese Menschen nicht klein.
azra
 

jimmy

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das ende war doch nicht offen!
Vielleicht hätte ich es etwas präzisieren sollen.
Mit offenem Ende war gemeint, dass man es dem Zuschauer überlässt, sich den weiteren Verlauf der Ehe der beiden Darsteller zu denken. Sowas mag ich überhaupt nicht. Schließlich drehte sich der gesamte Film um seine Probleme und den daraus resultierenden Problemen für die Partnerschaft. Am Ende sagte Sie Ihm sogar, dass Sie das Haus nicht mehr haben wolle. Das meinte ich mit offenem Ende.
Das er nur noch stupide Arbeit in einem vor dem Haus platzierten Container verrichtet, dass habe ich mitbekommen.

Bin in den letzten 2 Jahren wirklich sehr hart geworden und frage mich oft, wo mein altes Ich geblieben ist. War früher auch eine Frohnatur, manchmal vielleicht sogar ein wenig oberflächlich, hatte ja auch ein schönes Leben.
Aber eines habe ich mir geschworen, mich kriegen diese Menschen nicht klein.
azra
Hoffe du nimmst mir das nicht übel, aber es ist bedauerlich, dass du die letzten 30 Jahre in Oberflächligkeit dein Leben gelebt hast, und erst jetzt, wo du die Besten Jahre hinter dir hast, aufgewacht bist. Kleinkriegen brauchen Sie dich nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, bist du ü50. Glaubst du im Ernst, dass sich noch irgend etwas zum wirklich besseren wendet? Ich persönlich glaube an den Freitod nach erreichen aller selbstgesteckten Ziele. Du sicherlich nicht. Aufwachen! Mit 70 - 75, vielleicht auch früher, kommst du in ein Altersheim und DANN hast du es ganz sicher, dass sich nichts mehr zum besseren wenden wird. Wieso ignorierst du das?
 

hundefreundin

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der film hatte doch die aussage, wie sehr ein mensch gebrochen werden kann durch andere.

wie fröhliche menschen kaputt gemacht werden, wie sensible reagieren, wenn sie nicht so sein wollen wie die anderen.

und wenn man anders ist, wird man eh gemobbt.

meine ex-firma hat mich in den psycho-ruin getrieben, hat mir meinen frohsinn genommen, lebensfreude, einfach alles und ich werde kämpfen für jeden gdb.

flashbacks und trigger sind da an der tagesordnung. alles viel zulange mitgemacht, anstatt mal früher die reissleine zu ziehen...... aber man dreht sich ja zum selbsterhalt + kinder im hamsterrad.
 
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Nein, ich glaube natürlich nicht, das es sich zum Besseren wendet.
Da gebe ich dir recht, keine Frage.
Und das mit der Oberflächlichkeit, ich war 30 Jahre in einer großen Firma beschäftigt und Ende 2010 hat es mich halt auch eiskalt erwischt. Mal ehrlich, habe mich immer auf der sicheren Seite gesehen, guter Job und natürlich ein sehr gutes Gehalt. Konnte mir einiges leisten und hatte mir nie Gedanken gemacht. Nur stehe ich dazu und denke oft mit Wehmut an diese Zeit zurück. bin davon überzeugt, das würde jeder tun.
Trotzdem komme ich auch mit meinem momentanen Zustand zurecht, war zwar hart, aber mittlerweile mache ich das beste draus.
Am Anfang meiner Arbeitslosigkeit hatte ich noch Hoffnung was Passendes zu finden. doch wenn ich ehrlich bin, wer nimmt schon eine 51 jährige Frau mit 50 % Schwerstbehinderung?
Trotzdem lasse ich mich nicht klein kriegen und habe noch Träume und Wünsche. Was ist daran falsch?
Wenn ich die nicht mehr hätte, würde ich mich selbst aufgeben.
azra
 

hundefreundin

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natürlich sollte niemand seine träume aufgeben................!

gerade und deswegen ist es wichtig, wieder eine haut aufzubauen gegen menschen, die einfach nur verpeilt sind.

leider kostet das sehr viel kraft... alle kraft.

man kann keinen couachpotato zum handeln bringen und kunsthasser nicht ins museum.

aber toll, wenn man deshalb gemobbt wird, nur leute um sich hat, die einen auf ihr dummes niveau herunterziehen....!!!!
 

caromotte

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Hallo, ich habe den Film gesehen und prompt kamen die alten Angstzustände wieder hoch. Ich war auch 30 Jahre beim gleichen Arbeitgeber ,mit gutem Gehalt. Dann 9 Jahre Hardcore-Mobbing.Das hat zu Depressionen, Herzinfarkt und Angstzuständen bei mir geführt. Jetzt bekomme ich seit 1 Jahr die volle unbefristete Em-Rente. Menschen können grausam sein. Der Film traf es auf jeden Fall auf den Punkt !

LG
Caromotte
 

aidafan301

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Hallo,

ich kann mich auch einreihen. Niemals hätte ich gedacht, dass so etwas im normalen Leben passieren kann. Ich dachte, so etwas gäbe es nur im Fernsehen.

Kurz beschrieben war es so, dass zwei Kolleginnen sich heimlich die Briefe einer anderen Kollegin aus deren PC zogen, dann nach Fehlern gesucht und den Brief anschließend dem Chef vorgelegt haben. Dann haben sie sich heimlich die Arbeitszeitaufzeichnungen angesehen, ob das auch alles stimmt. Heute sage ich, ich hätte hellhörig werden müssen, aber damals habe ich gedacht, bei mir würde man das nicht machen, da man mir schon so etwas wie Freundschaft vorgegaukelt hat.

Als die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld so schlecht wurden, bin ich dann krank geworden. Ich bekam Angststören, Panikattacken usw. Viel zu spät bin ich dann zum Arzt, der mich sofort krankgeschrieben hat. Heute weiß ich, dass man mich mit der so einer langwierigen Krankheit nicht gebrauchen konnte. So hat man mir Papiere und Geld, welches erst nicht auffindbar waren untergeschoben und das, obwohl ich ja im Krankenstand war. Wie sollte das funktionieren, wenn man nicht da ist? Unter einem Vorwand hat man mich dann während meiner Krankschreibungs ins Büro gebeten. Tja, die gesuchten Dinge lagen in meinem Schreibtisch.

Jedenfalls bin ich nun meinen Job los und bekomme die EM-Rente. Finanziell hat es für mich keinen Nachteil, da ich zusätzlich noch eine Zusatzrente bekomme. Meine Kolleginnen würde sich schwarz ärgern, dass ich heute fast so viel Geld bekomme, wie ich vorher ganztags bekommen habe. Insofern ist ihr Plan nicht aufgegangen. Der Nachteil ist, dass ich krank bin und die Befürchtung habe, dass ich nie wieder die Person werde, die ich früher war. Außerde, wie wird es aussehen, wenn ich doch wieder gesund sein sollte? Eine Arbeitsstelle werde ich mit dieser Vergangenheit nicht bekommen.

Mir geht es auch schlecht und ich bekomme Panikattacken, wenn ich nur Büroluft rieche (ist kein Witz).

Ja, so etwas kann einem tatsächlich passieren und das im Öffentlichen Dienst. Niemals hätte ich so etwas geglaubt.

LG
aidaurlauber301
 

Sani73

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Ich hätte das auch nie von mir gedacht, das es mich mal treffen kann.
Dieses Gefühl das Arbeitskollegen und Chefs scheinbar mir einem machen können was sie wollen, macht mich fertig.
Früher war ich ein lebensfroher Mensch und war für jeden Mist aufgelegt aber jetzt hat sich das ins Gegenteil umgewandelt.

habe mal eine Kurzfassung in meinen Treard geschrieben.
https://www.elo-forum.org/weiterbil...en/110717-ironie-sinnlose-massnahme-gibt.html

Gruß
Sani
 

jimmy

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Hallo, ich habe den Film gesehen und prompt kamen die alten Angstzustände wieder hoch. Ich war auch 30 Jahre beim gleichen Arbeitgeber ,mit gutem Gehalt. Dann 9 Jahre Hardcore-Mobbing.Das hat zu Depressionen, Herzinfarkt und Angstzuständen bei mir geführt. Jetzt bekomme ich seit 1 Jahr die volle unbefristete Em-Rente. Menschen können grausam sein. Der Film traf es auf jeden Fall auf den Punkt !

LG
Caromotte

30 Jahre in einer Firma und nie selbst jemanden gemobbt bzw die Hilfe unterlassen und stattdessen auf die Seite der Mobbenden gestellt?
 
S

Steamhammer

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Hallo, ich habe den Film gesehen und prompt kamen die alten Angstzustände wieder hoch. Ich war auch 30 Jahre beim gleichen Arbeitgeber ,mit gutem Gehalt. Dann 9 Jahre Hardcore-Mobbing.Das hat zu Depressionen, Herzinfarkt und Angstzuständen bei mir geführt. Jetzt bekomme ich seit 1 Jahr die volle unbefristete Em-Rente. Menschen können grausam sein. Der Film traf es auf jeden Fall auf den Punkt !

LG
Caromotte
Wie kannst Du das 9 Jahre ertragen haben?

Da ist mir meine Gesundheit und meine Person viel zu wichtig, als sowas mitzumachen.
Das wird mir daher nie passieren und ist mir nie passiert.

Hatte ja imma grosse Bruda...
 

KlebeFix

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Ja, so etwas kann einem tatsächlich passieren und das im Öffentlichen Dienst. Niemals hätte ich so etwas geglaubt.

Wie kommst du denn auf die Idee, dass der Öffentliche Dienst da außen vor ist?
Ich würde eher dazu tendieren, das da das meiste Mobbing betrieben wird.

Es gab in meiner Abteilung Kollegen/in, die waren nicht ausgelastet und hatten viel Zeit sich Dinge und Geschichten auszudenken und zusammen zu reimen.
Da entsanden Sachen wie...
...ich hätte gar keinen Sohn
...mein Lebenspartener (heutiger Mann) würde ich mir nur einblilden.
usw.

Die Krönung war allerdings, dass ein Kollege Wetten entgegen nahm über meine Krankenzeiten (wie lange, wie oft usw.), selbst wie lange meine Reha dauern würde, war einigen eine Wette wert :icon_kotz:

Mit dem Beweismaterial (hat mir eine Kollegin zugeschoben) bin ich zum Mobbingbüro, Personalrat, Sozialdienst usw. die offizielle Aussage war dann später....bei uns gibt es KEIN Mobbing :icon_kotz::icon_kotz::icon_kotz:

Ich hatte durch meine Erkrankung (hat aber nichts mit dem Mobbing zu tun) einfach keine Kraft mehr mich zur Wehr zu sektzen und war zufrieden wie meine EM-Rente durch war.
 

hundefreundin

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bin gemibbt worden, weil ich gärten liebe,.........................!!!!!!!! im beruflichen sowie im privaten bereich. da gab es viel neid, der in bösartigkeit umgewandelt wurde. habe aber immer jeden cent 2x umdrehen müssen, aber meine lebensfreunde hat mich immer handeln lassen.

das ist nun vorbei!!!....................!!!

gemobbt zu werden, nur weil man gerne gärtnert............. aber das wäre nur der anfang meiner erzählungen. ja, menschen sind arschlöcher.....!

gegen eine einweisung und mit tavor vollpumpen konnte ich mich erwehren.
 

Sani73

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Ich wurde gemobbt weil ich einen GdB von 40 habe und gleichgestellt bin.

Musste mir das ständig anhören. Warum hast du einen Behinderungsgrad und ich nicht usw. Anderes tägl. Thema Urlaub und Überstundenfrei. Mit hat sie allerdings nur max. 3 Tage am Stück Urlaub gegönnt weil sie ja ansonsten wegen mir wieder Überstunden machen müsse. Dem Personalbüro hat es aber auch nicht interessiert.

Nach der ersten OP hat sie mir das dann nur noch vorgehalten. Wegen dir musste ich jetzt wieder so viel Ü-Std. machen usw usw. Im Winter habe ich dann anrufe bekomme das sie nicht kommt weil es geschneit hatte aber auch das ihr Auto fing unterwegs mal an zu brennen. Da ist sie dann lieber wieder nach hause gefahren. Jeder andere hätte wohl ein brennendes Auto stehen gelassen und hätte die Feuerwehr oder so gerufen.
Habe versucht mit dem Chef zu sprechen von dem ich nur die Antwort erhalten habe das es ihn nicht interessiert und das sollen wir unter uns aus machen.
Dann ging es los das sie 7-8 Kunden auf die gleiche Uhrzeit einbestellt hatte aber dann an Tagen wo sie nicht da war.
Als mir gesagt wurde das ich erneut operiert werden musste wurde das dann noch massiver. Da ist sie so gut wie gar nicht mehr auf der Arbeit erschienen.
Was weder den Chef noch dem Personalbüro interessierte.

Sie sorgte dafür das ich ständig Arzttermine absagen musste. Als der OP- Termin feststand buchte sie kurzerhand auf die gleiche Zeit Urlaub. Ich habe versucht mit ihren eigenen Waffen zu schlagen aber bin nicht dagegen angekommen.
Da wurde der Chef wach und sagte zu mir das ich die OP nicht machen darf und das ihr Urlaub jawohl vor gehen würde. Wenn ich das nicht machen würde ich schon sehen was ich davon habe.
Jeden Tag hämmerten die auf mich ein bis ich dem Zusammenbruch ganz nah war und nicht mehr konnte.

Rest ist bekannt.

Das ist nur ein kleiner ausschnitt aus meiner Mobbingkarriere.
 

aidafan301

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Wie kommst du denn auf die Idee, dass der Öffentliche Dienst da außen vor ist?
Ich würde eher dazu tendieren, das da das meiste Mobbing betrieben wird.


Nein, ich glaube, Du hast es nicht richtig verstanden bzw. ich habe mich vielleicht verkehrt ausgedrückt. Ich will nicht sagen, dass es im Öffentlichen Dienst kein Mobbing gibt. Aber ich habe gedacht, dass gerade dort, wo es ja auch einen Personalrat, Gleichstellungsstelle und was weiß ich gibt, auch eine Anlaufstelle gibt, an die man sich wenden kann und wo man Dir Glauben schenkt. Im Öffentlichen Dienst ist es (so habe ich gedacht) ja doch anders, als in einem Kleinbetrieb mit 5 Angestellten. Aber es war niemand da, weder das Personalamt noch mein Chef.

Außerdem meinte ich mit dem Satz, dass es, entgegen der Aussage, dass man ja meist nicht gekündigt wird, wenn man nichts verbrochen hat. Aber andere Leute sorgen schon dafür, auch wenn man selber nichts gemacht hat.
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]

und wenn man anders ist, wird man eh gemobbt.

[...]


Klares NEIN, die Einstellung macht es.
Mit der richtigen Einstellung kannst du locker "anders" sein, solange du ein selbstsicheres Auftreten hast.
Was die Sache natürlich noch zusätzlich erleichtert ist, wenn der betroffene Männlich ist & dahingehend noch das nötige körperliche Erscheinungsbild besitzt.

Gut, dass ist jetzt der extrem positive Fall von selbstsicherheit gepaart mit dem optimalen Erscheinungsbild, doch ein "Mobber" sucht ein "Opfer" & keinen "Gegner". :wink:

Also ist doch die Frage, wie macht sich ein Opfer zum Gegner.?

Meine Erfahrung dahingehend ist,
1. direkte Ansprache, egal wer es ist oder wer dabei ist.
2. klare Schranken & Konsequenzen setzen.
3. nötigenfalls den Aspiranten zur Brust nehmen.

= i.d.R besteht danach "kein Problem" mehr.

Naja, ist jedenfalls meine Erfahrung dazu.


m.M

:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
dafür treiben es dann die typischen mobber im internet um so schlimmer. fakt ist, im realen leben wurde ich noch nie auf einer arbeits-oder dienststelle gemobbt. auch nicht im privatbereich. meiner erste mobbererfahrungen machte ich hier im forum, sonst auch noch auf keiner anderen plattform im net.

so richtig intressant fand ich dann auch noch die tatsache, das ein nicht hier registrierter mitleser wegen seiner behinderung gemobbt wurde. im realen leben würde ich mir diese kanaken kaufen, -nett wenn die anonymität schützt....

Klares NEIN, die Einstellung macht es.
Mit der richtigen Einstellung kannst du locker "anders" sein, solange du ein selbstsicheres Auftreten hast.
Was die Sache natürlich noch zusätzlich erleichtert ist, wenn der betroffene Männlich ist & dahingehend noch das nötige körperliche Erscheinungsbild besitzt.

Gut, dass ist jetzt der extrem positive Fall von selbstsicherheit gepaart mit dem optimalen Erscheinungsbild, doch ein "Mobber" sucht ein "Opfer" & keinen "Gegner". :wink:

Also ist doch die Frage, wie macht sich ein Opfer zum Gegner.?

Meine Erfahrung dahingehend ist,
1. direkte Ansprache, egal wer es ist oder wer dabei ist.
2. klare Schranken & Konsequenzen setzen.
3. nötigenfalls den Aspiranten zur Brust nehemen.

= i.d.R besteht danach "kein Problem" mehr.

Naja, ist jedenfalls meine Erfahrung dazu.


m.M

:icon_pause:

LG von barbara
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
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