Mitwirkungspflicht? Hausverwaltung weigert sich, Mieterhöhung schriftlich zu bestätigen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Liebes Forum,

im Zuge meines Weiterbewilligungsantrags habe ich dem JC mitgeteilt, dass sich "dank" einer Mieterhöhung meine Nettokaltmiete zum 1. Februar erhöhen wird.

Wie leider üblich hat die Hausverwaltung mir ein überhöhtes Mieterhöhungsverlangen zugeschickt, auf welches ich mit einer Zustimmung in korrekter Höhe geantwortet habe.

Nun möchte das JC ein Schreiben der Hausverwaltung sehen, in dem die Mieterhöhung bestätigt wird.

Wie leider auch üblich weigert sich die - wirklich sehr unangenehme - Hausverwaltung, mir eine schriftliche Bestätigung über die korrekte neue Miete zum 1. Februar zukommen zu lassen. Die neu festgesetzte Miete erfahre ich traditionell in Schriftform immer erst 15 Monate später, nämlich zur nächsten Mieterhöhung. :icon_kotz2:

Kann ich das dann dem JC so mitteilen mit der Bitte, sich eine Bestätigung über die neue Miethöhe bei Bedarf selbst beim Vermieter einzuholen?

Dem JC das überhöhte Mieterhöhungsverlangen des Vermieters zuzusenden macht m.E. keinen großen Sinn, da daraus ja die tatsächliche Mieterhöhung nicht abzulesen ist.

Ich habe auch etwas Sorge, dass mein Weiterbewilligungsantrag wegen dieses Dilemmas nicht (schnell genug) bearbeitet wird. :frown:

Auch hier wieder vielen Dank für eure Hilfe!
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.203
Bewertungen
3.451
Dem JC das überhöhte Mieterhöhungsverlangen des Vermieters zuzusenden macht m.E. keinen großen Sinn, da daraus ja die tatsächliche Mieterhöhung nicht abzulesen ist.
Deines E.

Das hast Du tun sollen, bevor Du es unterschrieb. Der Betrag im Mieterhöhungsschreiben entspricht immer der Mieterhöhung bzw. der neuen Miete.

Hier im # 59 findest Du ein Musterschreiben, dass Du ans JC evtl. schicken kannst, wenn Du willst. In diesem Thread kann man auch einiges Nützliches nachlesen.

https://www.elo-forum.org/kdu-miete...ehung-rechtens-190210/index3.html#post2257591
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Deines E.

Das hast Du tun sollen, bevor Du es unterschrieb. Der Betrag im Mieterhöhungsschreiben entspricht immer der Mieterhöhung bzw. der neuen Miete.
Sorry, ich verstehe dich nicht.

Wie bereits gesagt hat der Vermieter eine Mieterhöhung verlangt, die die Berliner 15%-Regel verletzt. Der Mieter ist gesetzlich dennoch verpflichtet, auf dieses Verlangen zu reagieren und der korrekten maximalen Mieterhöhung - die ich als Mieter dann selbst auszurechnen habe - zuzustimmen. Das habe ich getan, aber der Vermieter bestätigt mir die neue, d.h. von mir ausgerechnete korrekte Miete nicht schriftlich. Zahlen muss ich sie trotzdem.

Über weitere Antworten wäre ich sehr dankbar.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.507
Bewertungen
16.414
@Mickipunk

Wie leider üblich hat die Hausverwaltung mir ein überhöhtes Mieterhöhungsverlangen zugeschickt,
Also nun mal einen Punkt nach dem anderen, welcher §§ wurde im Schreiben angeführt, zum Beispiel § 558 BGB?

auf welches ich mit einer Zustimmung in korrekter Höhe geantwortet habe.
Soll heißen du hast der Mieterhöhung widersprochen und nach deiner Meinung den Betrag X angegeben?

Lies mal bitte § 558b BGB Zustimmung zur Mieterhöhung.

Der Mieter ist gesetzlich dennoch verpflichtet, auf dieses Verlangen zu reagieren
Richtig..............entweder mit der Unterschrift zur Zustimmung wie o.g. §§ oder der Mieter widerspricht dem Mieterhöhungsverlangen.

§ 558b BGB Abs.: 2

(2) 1Soweit der Mieter der Mieterhöhung nicht bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach dem Zugang des Verlangens zustimmt, kann der Vermieter auf Erteilung der Zustimmung klagen. 2Die Klage muss innerhalb von drei weiteren Monaten erhoben werden.
der korrekten maximalen Mieterhöhung - die ich als Mieter dann selbst auszurechnen habe - zuzustimmen.
Hier kann ich dir nicht ganz folgen..............wann war die letzte Mieterhöhung? Nach 3 Jahren max. um 20% erhöhen.

Liegt die Miete zum Beispiel 10% unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, so kann der Vermieter auch nur diese 10% erhöhen. Liegt die Miete 30% unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, so kann er um 20% erhöhen. Die nächsten drei Jahre sind keine weiteren Erhöhungen mehr möglich. Die 20% können auch auf drei Jahre verteilt werden. Zwischen alter und neuer Miete müssen jedoch immer 15 Monate liegen.

Und daher mein Frage wie hast du deine eigene Berechnung vorgenommen?

Was steht im Mietvertrag zum Punkt Mieterhöhung?

mir eine schriftliche Bestätigung über die korrekte neue Miete zum 1. Februar zukommen zu lassen.
Der Vermieter hat deinem neuen Betrag bis Dato also nicht entsprochen.

Die neu festgesetzte Miete erfahre ich traditionell in Schriftform immer erst 15 Monate später, nämlich zur nächsten Mieterhöhung
Wie kommst du bitte auf diesen Satz, eine Mieterhöhung wird schon bei der nächsten Abbuchung vom Konto sichtbar.

Bitte schreibe doch mal genau was in dem Schreiben zum Mieterhöhungsverlangen steht und vorallem was du geschrieben hast.

Bleibt noch die Frage wann genau hast du das Schreiben vom Vermieter erhalten und wann genau hast du darauf schriftlich reagiert?
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Liebes Seepferdchen,

danke für dein Bemühen, aber all diese Punkte sind für meine Frage zur Mitwirkungspflicht ja nicht relevant. Ich bin bei der Mieterberatung, ich habe den ganzen Kram schon einige Male mitgemacht, juristisch ist das alles leider in Ordnung.
Dass ich ab 1. Februar gesetzlich nicht umhin komme, die höhere Miete zu zahlen, ist unstrittig.

Was ich lediglich wissen möchte, ist, wie es hier um meine Mitwirkungspflicht bestellt ist und wie ich nun der Forderung des JC nach schriftlicher Bestätigung begegne.
Und ob es eine Option ist, das JC - unter Hinweis auf die Weigerung des Vermieters, mir die korrekte Mieterhöhung noch einmal schriftlich zu bestätigen - direkt an den Vermieter zu verweisen.


Als einziges würde mir noch einfallen, dem JC anzubieten, den kommenden Kontoauszug einzureichen, aus dem dann die Zahlung der neuen Miete ersichtlich wäre. Das hilft mir aber für den aktuell in der Luft hängenden Weiterbewilligungsbescheid auch nicht weiter...
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.507
Bewertungen
16.414
@Mickipunk

danke für dein Bemühen, aber all diese Punkte sind für meine Frage zur Mitwirkungspflicht ja nicht relevant.
Ohne Kenntnisnahme der Schreiben, ist es nun mal notwendig einiges nachzufragen um hier einen Hinweis geben zu können.

Was ich lediglich wissen möchte, ist, wie es hier um meine Mitwirkungspflicht bestellt ist und wie ich nun der Forderung des JC nach schriftlicher Bestätigung begegne.
Jetzt mal so rum, das Schreiben zur Mieterhöhung hast du hoffendlich noch?

Wenn ja bitte davon eine Kopie und eine Kopie zur Mietzahlung, dazu ein Anschreiben an das JC.

Und ob es eine Option ist, das JC - unter Hinweis auf die Weigerung des Vermieters, mir die korrekte Mieterhöhung noch einmal schriftlich zu bestätigen
Was ich wirklich nicht verstehe, du hast den Vermieter angeschrieben, ich nehme an, das Screiben ist nachweisbar versendet worden, richtig und du hast dafür einen Beleg?

Nicht umsonst habe ich nach den Datum der beiden Schreiben in meinem Post gefragt.

Bitte verstehe bei den geringen Angaben von dir, ist es echt schwierig dir einen Hinweis zu geben.
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.746
Bewertungen
472
Als einziges würde mir noch einfallen, dem JC anzubieten, den kommenden Kontoauszug einzureichen, aus dem dann die Zahlung der neuen Miete ersichtlich wäre. Das hilft mir aber für den aktuell in der Luft hängenden Weiterbewilligungsbescheid auch nicht weiter...
Was anderes würde mir auch nicht einfallen. Kurzes Anschreiben dazu, dass du deiner Pflicht nachgekommen bist, aber die Hausverwaltung sich weigert, dir dieses schriftlich zu geben (evtl. noch die Kopie dazu dieses Schreibens). Ansonsten würde ich auch einen Kontoauszug, wo die aktuelle Miete abgeht, mitsenden bzw. vorlegen. Alle anderen Kontobewegungen würde ich allerdings schwärzen, diese haben mit dem aktuellen Fall nichts zu tun. Außerdem würde ich noch hinzuschreiben, falls gewünscht ist, kannst du natürlich auch alle weiteren Monatsmieten in der neuen Höhe nachweisen. (In der Hoffnung, dass das JC es so hinnimmt, und nicht jeden Monat dieses verlangt, weil man es ja von sich aus anbietet.)
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
2.694
Bewertungen
6.891
A ja, das Problem, das der Mieter dem Vermieter nicht bekannt machen möchte, das man gegenwärtig auf
Leistungen nach dem SGB angewiesen ist ..

Verstehe ich das so richtig ?

Wenn ja, würde ich den SB folgend (kurz und knackig) beglücken..

Sehr geehrte SB.

Vielen Dank für Ihren Wunsch im Schreiben vom tt.mm.jjjj

Zur Erfüllung Ihres Anliegen wäre ich gezwungen, mich bei meinem Vermieter als Empfänger von
Sozialleistungen im Sinne des SGB zu offenbaren.
Anbei fühle ich mich in meinen Rechten auf informationeller Selbstbestimmung verletzt.

Ich bitte Sie nun, auf diesen von Ihnen geforterten Weg ein Nachweis über meine aktuelle Änderung zu
meinen Mietkosten im Sinne des § 65 Abs. 2 SGB 1 zu verzichten.

Alternativ bin ich gern bereit, meine Änderungen zur KdU z.B. durch Einsicht meiner Kontoauszüge, die meine
KdU betreffen, nach zu weisen.

Mit freundlichen Grüßen.
Ich habe so (ca.2007) die Aufforderung des JC einen Fragebogen von meinem Vermieter ausfüllen zu
lassen, abgeblockt..
In HH lief derzeit eine "Schnüffelaktion", in dem die team.arbeit.hh duch Fragebogen vom Vermieter
unter anderem Daten darüber haben wollte, die für den Bezug von KdU völlig unrelevannt waren..

Ich rieche zu Deinem Problem Ähnlichkeiten.

Edit :

Weter könnte mann auch den Vermieter schriftlich höflich un ein Kontoauszug oder
Verlauf des eigenen Mietkonto bitten.

Das würde ich mir auch nur zur Sicherheit zulegen, falls meine Zeilen beim SB egal aus welchen
Gründen nicht funzen sollten.

Im Normalfall darf das JC nicht so einfach über dein Kopf hinweg Kontakt zu deinem Vermieter aufnehmen.

Ausnahme dessen wäre der "Verdacht auf Sozialbetrug"..

:icon_pause:
 
Zuletzt bearbeitet:

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
@Mickipunk

Jetzt mal so rum, das Schreiben zur Mieterhöhung hast du hoffendlich noch?

Wenn ja bitte davon eine Kopie und eine Kopie zur Mietzahlung, dazu ein Anschreiben an das JC.
Das Schreiben zur Mieterhöhung habe ich, aber das weist ja wie gesagt nicht die korrekte neue Miete aus und würde m.E. das JC nur vollig verwirren.
Welche Kopie zur Mietzahlung meinst du? Ich zahle die neue Miete ja erst ab 1. Februar, also kann ich die noch nicht nachweisen. Mein ALGII läuft Ende Januar aus und die Weiterbewilligung soll ab 1. Februar laufen. Also kann ich aktuell ja lediglich die momentan noch gültige Miete nachweisen. Was soll das für den Weiterbewilligungsantrag bringen?

Was ich wirklich nicht verstehe, du hast den Vermieter angeschrieben, ich nehme an, das Screiben ist nachweisbar versendet worden, richtig und du hast dafür einen Beleg?

Nicht umsonst habe ich nach den Datum der beiden Schreiben in meinem Post gefragt.

Bitte verstehe bei den geringen Angaben von dir, ist es echt schwierig dir einen Hinweis zu geben.
Mieterhöhungsverlangen des Vermieters zum 1.2.2018 war vom 1.10.2017 mit Antwort-Fristsetzung bis Ende Dezember 2017.
Wir haben dem Vermieter am 13.12.2017 der Mieterhöhung teilweise - eben in der gesetzlich korrekten Obergrenze/ Höhe - schriftlich zugestimmt. Allerdings nur ganz normal per Post, also nicht nachweisbar. (Das ist auch nicht zwingend nötig, da wir bei Nichterhalt des Schreibens ohnehin noch mal eine Erinnerung des Vermieters erhalten würden.)

Was anderes würde mir auch nicht einfallen. Kurzes Anschreiben dazu, dass du deiner Pflicht nachgekommen bist, aber die Hausverwaltung sich weigert, dir dieses schriftlich zu geben (evtl. noch die Kopie dazu dieses Schreibens). Ansonsten würde ich auch einen Kontoauszug, wo die aktuelle Miete abgeht, mitsenden bzw. vorlegen. Alle anderen Kontobewegungen würde ich allerdings schwärzen, diese haben mit dem aktuellen Fall nichts zu tun. Außerdem würde ich noch hinzuschreiben, falls gewünscht ist, kannst du natürlich auch alle weiteren Monatsmieten in der neuen Höhe nachweisen. (In der Hoffnung, dass das JC es so hinnimmt, und nicht jeden Monat dieses verlangt, weil man es ja von sich aus anbietet.)
Eine schriftliche Bestätigung des Vermieters zur Weigerung bekomme ich natürlich auch nicht. Das sind richtige Ageigen.

Ich bin zunehmend ratlos und sehe meinen Weiterbewilligungsantrag schon im Schrank vor sich hingammeln. :icon_cry:

Die Miete, die ich aktuell zahle, habe ich dem JC bereits nachgewiesen. Was soll da ein Kontoauszug noch bringen? Das JC fragt ja auch nicht nach diesem Nachweis.
Die neue Miete könnte ich erst im Februar per Kontoauszug nachweisen, allerdings werde ich sie gar nicht bezahlen können, da dafür schon die Weiterbewilligung durch sein müsste. :doh:

Ich könnte mir selbst in den Hintern beißen, dass ich beim Weiterbewilligunsantrag angegeben habe, dass sich zum 1.2. die Miete erhöhen wird. Diese Info hätte ich besser erst später nachgereicht. :icon_neutral:

@ Onkel Tom

Nein, da bist du auf dem Holzweg. Ich habe gar kein Problem damit, dem Vermieter zu sagen, wofür ich eine schriftliche Bestätigung für die Mieterhöhung brauche. Aber das ist dem Vermieter trotzdem egal.

Ich hätte in meinem Fall auch kein Problem damit, wenn sich das JC die Infos zu meinen Mietzhahlungen direkt beim Vermieter holen würde. Aber ich glaube nicht, dass das JC diesbzgl. tätig werden würde und selbst wenn, würde die Informationsbeschaffung für meinen schwebenden Weiterbewilligungsantrag viel zu lange dauern.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
2.694
Bewertungen
6.891
@ Onkel Tom

Nein, da bist du auf dem Holzweg. Ich habe gar kein Problem damit, dem Vermieter zu sagen, wofür ich eine schriftliche Bestätigung für die Mieterhöhung brauche. Aber das ist dem Vermieter trotzdem egal.
...
Oki und wenn dem SB deine Einstellung dazu bekannt ist, sind meine Zeilen völlig nutzlos, irritierend
und kein Wunder, das SB Dinge fordert, die "unschmackhaft" sind.

Für Mieter, die jedoch darauf beharren, sich nicht beim Vermieter outen zu wollen, kann mann
im ersten Schritt der Abwehr durchaus so einen "wichtigen Grund" interpretieren bezeihungsweise
deutlich machen. Mensch bietet ja anbei Alternative an..
 

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.635
Bewertungen
4.171
Zahlst Du denn die Mieterhöhung? Wer (außer Dir) würde das tun ohne was Schriftliches?
Im Ernst: Ich zahle doch erst nach einer (verbindlichen) schriftlichen Aufforderung. Warum sollte das JC das auf Zuruf machen?
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.746
Bewertungen
472
Im Ernst: Ich zahle doch erst nach einer (verbindlichen) schriftlichen Aufforderung. Warum sollte das JC das auf Zuruf machen?
Das Problem ist ja, dass die Hausverwaltung eine zu hohe Miete verlangt. Würde der weiterhins eine alte zahlen, würde er verklagt werden können auf Zustimmung zur Mieterhöhung. Der Richter würde zwar auch sagen, dass die neue geforderte Miete zu hoch ist, aber vermutlich würde er dann die Kosten für das Gerichtsverfahren auf die Hausverwaltung und den Mieter aufteilen.

Ich verstehe schon, dass der TE den höchstmöglichen Betrag zahlt, er scheint sich ja auch damit auszukennen, was gefordert werden darf und was zuviel ist.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.500
Bewertungen
8.327
Ja, und genau aus dem Grund ist zu handeln, wie Seepferdchen es vorschlug:

Kopie der Mieterhöhung verbunden mit einem Anschreiben, in welchem, wie hier, erklärt wird, dass man der Mieterhöhung widersprochen hat und nur die maximal rechtlich mögliche Miete i. H. v. xxx Euro ab dem xx zahlt.
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Das Problem ist ja, dass die Hausverwaltung eine zu hohe Miete verlangt.
Es ist sogar noch schlimmer. Die Kosten für die Klage trägt dann allein der Mieter. Diesen Spaß hatten wir schon. Deshalb kenne ich mich jetzt auch so gut aus und bin gut beraten, bereits ab 1.2. die höhere Miete zu zahlen. ;-)
Und das muss ich auch ohne schriftliche Bestätigung des Vermieters.
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Ja, und genau aus dem Grund ist zu handeln, wie Seepferdchen es vorschlug:

Kopie der Mieterhöhung verbunden mit einem Anschreiben, in welchem, wie hier, erklärt wird, dass man der Mieterhöhung widersprochen hat und nur die maximal rechtlich mögliche Miete i. H. v. xxx Euro ab dem xx zahlt.
Danke, ich werde es so machen, bezweifle aber, dass das JC da durchblickt. Ich sehe ja schon anhand der Reaktionen hier, wie kompliziert und undurchsichtig das Ganze ist.

Besten Dank für die Einschätzungen!
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.500
Bewertungen
8.327
Ich habs verstanden und bin vom JC. Dass dir das JC nicht einfach so glaubt, dass die Miete erhöht wurde, ist klar. Du hast ja ein Mieterhöhungsschreiben und kannst mit einfachem Anschreiben klarstellen, wieso du von der verlangten Mieterhöhung nur sounsoviel zahlst. Im Normalfall sollte es begriffen werden.
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Ich habs verstanden und bin vom JC. Dass dir das JC nicht einfach so glaubt, dass die Miete erhöht wurde, ist klar. Du hast ja ein Mieterhöhungsschreiben und kannst mit einfachem Anschreiben klarstellen, wieso du von der verlangten Mieterhöhung nur sounsoviel zahlst. Im Normalfall sollte es begriffen werden.
Hilfeee! :mad::icon_kratz::icon_mad:

Es nützt alles nichts. Ich bin so vorgegangen wie vorgeschlagen.
Resultat: Gestern erhalte ich zwar meinen WBA, aber zusätzlich wieder eine "Aufforderung zur Mitwirkung" mit Fristsetzung bis 12.2.:

"Sobald Ihnen ein Antwortschreiben der Hausverwaltung bezüglich der Mieterhöhung vorliegt, bitte ich dieses einzureichen."

Wie ich der SB bereits beim letzten Mal schriftlich mitteilte, werde ich von der Hausverwaltung kein Antwortschreiben bzgl. der Mieterhöhung erhalten. Ich kann es ja auch schlecht aus der Hausverwaltung rausprügeln. :icon_rolleyes:

Außer, der SB eine Kopie meines neuen Dauerauftrages zuzusenden, fällt mir nix mehr ein, was ich diesbzgl. noch tun könnte.

Kann ich das JC schriftlich ermächtigen, sich selbst mit der Hausverwaltung herumzuärgern?
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.195
Bewertungen
3.285
Gestern erhalte ich zwar meinen WBA, aber zusätzlich wieder eine "Aufforderung zur Mitwirkung" mit Fristsetzung bis 12.2.:

"Sobald Ihnen ein Antwortschreiben der Hausverwaltung bezüglich der Mieterhöhung vorliegt, bitte ich dieses einzureichen."
Dann schreibe Ihr bis zum festgesetzten Termin am 12.02.18

Sehr geehrte SB,

wunschgemäß erhalten Sie das Antwortschreiben der Hausverwaltung sobald mir dieses vorliegt.

MfG
SB schreibt ja selbst, dass Du das Antwortschreiben vorlegen sollst, SOBALD ...

Ein Kontoauszug mit der neuen Mietabbuchung könntest Du ggf. aus noch vorlegen.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.500
Bewertungen
8.327
Du hast das Mieterhöhungsschreiben eingereicht und erklärt, dass du von den xxx Euro mehr jedoch nur yyy zahlst aus den und den Gründen?
Welche Kosten der Unterkunft werden aktuell berücksichtigt? Noch die alten?

Dann entweder Überprüfungsantrag mit den obigen Nachweisen und Angaben oder aber, du machst einen Termin mit dem Teamleiter. Irgendwer sollte es doch begreifen. Ist doch nicht viel anders als eine Mietminderung.
 

Mickipunk

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 April 2016
Beiträge
67
Bewertungen
14
Du hast das Mieterhöhungsschreiben eingereicht und erklärt, dass du von den xxx Euro mehr jedoch nur yyy zahlst aus den und den Gründen?
Welche Kosten der Unterkunft werden aktuell berücksichtigt? Noch die alten?

Dann entweder Überprüfungsantrag mit den obigen Nachweisen und Angaben oder aber, du machst einen Termin mit dem Teamleiter. Irgendwer sollte es doch begreifen. Ist doch nicht viel anders als eine Mietminderung.
Ja, Mieterhöhungsschreiben habe ich eingereicht, ebenso unser Antwortschreiben an die Hausverwaltung diesbzgl.
Mit dem WBA sind mir auch die neuen Unterkunftskosten bewilligt worden, von daher versteht ich das Ganze auch nicht so recht.

Davon ab: bin ich eigentlich überhaupt verpflichtet, dem JC per Kontoauszug bzw. Dauerauftrag meine Mietzahlungen nachzuweisen? Der Mietvertrag und die o.g. von mir eingereichten Unterlagen sollten doch eigentlich ausreichen, oder?
Und dürfte das JC sich überhaupt selbst mit dem Vermieter in Verbindung setzen? Verstößt das nicht gegen den Datenschutz?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Der Mietvertrag und die o.g. von mir eingereichten Unterlagen sollten doch eigentlich ausreichen, oder?
Eigentlich schon.
Und dürfte das JC sich überhaupt selbst mit dem Vermieter in Verbindung setzen?
Wenn du es erlaubst: Ja.
Ohne deine Erlaubnis wenn ein besonders wichtiger Grund dafür vorliegt, da hat das JC aber die Darlegungs- und Beweispflicht.
Verstößt das nicht gegen den Datenschutz?
Unter den o.g. Bedingungen nicht, sonst in aller Regel Ja.
 
Oben Unten