Mittwoch Erstgespräch und ein paar Fragen dazu.

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Daniel1202

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Hallo allerseits!

Kurz was zum Hintergrund: Ü25, war 4 Jahre lang selbstständig und lebe derzeit bei meinen Eltern. Die Leistungen meiner Krankenkasse ruhen derzeit (seit rund 1 1/2 Jahren), was momentan mein größtes Problem darstellt. Die Leistungen ruhen, weil ich dort während meiner Selbstständigkeit Schulden angehäuft hatte.

Es lief eigentlich ganz gut, leider jedoch hatte ich die Krankenkasse erst dann auf meinem Radar, als 2 Jahre nach Gründung meiner Firma, eine ~10.000 Euro Rechnung im Briefkasten lag. Die hatte sich davor noch nie gemeldet und ich dachte, ich sei bis zu meinem 23. Lebensjahr über meine Eltern versichert. Daher habe ich mich auch nicht drum gekümmert. Naiv & Dumm. Sehe ich ein, mein Fehler. Dafür stehe ich ja auch gerne gerade!

Nun habe ich letzten Mittwoch meinen Antrag persönlich beim Jobcenter abgegeben, bin diesen kurz mit einer Dame durchgegangen und habe im Anschluss für kommenden - also morgen - Mittwoch einen Termin für ein Erstgespräch bekommen. Zu diesem soll ich einen Lebenslauf + Passbild mitbringen.

Bei Antragsabgabe habe ich leider (weil unwissend), 2-3 Formulare unterschrieben (soweit ich mich erinnern kann, ein Art "Gesprächsprotokoll" (geht wohl zum Sachbearbeiter/Fallmanager) und Anlage "Mitwirkungspflichten"), die ich mir leider nicht ganz durchgelesen habe. Letzteres kann ich notfalls hier Anhängen.

Davon habe ich deshalb noch eine Kopie, weil ich im Juni letzten Jahres schon einen Antrag gestellt habe, der allerdings abgelehnt wurde. Wohl wegen diverser Mängel, weil ich nicht selbst dort erschienen bin, weil nach (in Klammern "Widerwilliger") "Probeberechnung" kein Anspruch besteht und er wohl "noch nie so eine Katastrophe eines Antrages" gesehen hat. Kann ich gerne auch geschwärzt hier Anhängen. Ob Anspruch bestand, kann ich nicht sagen! Wahrscheinlich jetzt auch eher nebensächlich..

Der Text wird gerade etwas länger. Worauf ich hinaus will: Muss ich bei diesem Erstgespräch irgendetwas beachten? Soweit ich mich hier eingelesen habe, muss man z.B. wohl diverse Formulare nicht unterschreiben (EGV z.B.). Ich möchte da jetzt aber auch keinen Stunk anfangen! Mich aber auch selbstverständlich nicht "verleibeignen".. Ich brauche nur kurz etwas Hilfe, um wieder auf die Beine zu kommen, dann sind die mich auch wieder los!

Ich hab grad den Überblick verloren.. Falls noch Fragen offen sind.. Ich schaue so schnell wie möglich wieder rein!

Übrigens: Sehr tolles Forum.. Vielen dank an die fleissigen Mitglieder hier!

Grüße
 

HartzVerdient

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Hier einige markante Punkte!

[...] leider jedoch hatte ich die Krankenkasse erst [...] 2 Jahre nach Gründung meiner Firma, eine ~10.000 Euro Rechnung im Briefkasten [...] und ich dachte, ich sei bis zu meinem 23. Lebensjahr über meine Eltern versichert [...] habe ich mich auch nicht drum gekümmert [...]
[...] Antragsabgabe habe ich leider (weil unwissend), 2-3 Formulare unterschrieben (soweit ich mich erinnern kann, ein Art "Gesprächsprotokoll" (geht wohl zum Sachbearbeiter/Fallmanager) und Anlage "Mitwirkungspflichten"), die ich mir leider nicht ganz durchgelesen habe [...]
[...] Ich hab grad den Überblick verloren [...]
Nun weißt du sicherlich, warum du 10000 € Schulden auf dem Kerbholz hast.

Langfassung:

Folgendes irritiert mich. Sobald du nicht mehr bei deinen Eltern krankenversichert bist, musst du eine eigene Krankenversicherung abschließen. Da geht nix einfach so hintenrum von der Krankenversicherung. Hast du diese Forderung von 10000 € von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen ?

Normal ist das so, du bist bei deinen Eltern versichert. Wenn das Alter erreicht ist, fliegst du aus der Krankenversicherung. Du erhälst normalerweise ein Anschreiben mit der Bitte dich dort selbst kranken zu versichern. Du gehst dort hin, bekommst die Anträge, unterschreibst diese und bist Mitglied.

Wenn du nix unterschrieben hattest, dann gibt es keine Mitgliedschaft und du fliegst aus der Krankenversicherung. Wie die nun auf 10000 € Forderung kommen, ist mir schleierhaft.

Ich würde jetzt keine Schuld eingestehen und einen auf "Ja! war alles meine Schuld!" machen. Damit spielst du der Krankenkasse den Ball zu.

Du müsstest der Krankenkasse mit folgender Argumentation kommen. Du dachtest, du währst weiterhin über deine Eltern versichert. Du hast keine Schreiben der Krankenkasse bekommen, wo der Stand der Dinge deiner Mitgliedschaft geschildert wurde. Du hast keine Kenntnis über einen Vertragsabschluss einer neuen Mitgliedschaft, welche die Forderung von 10000 € rechtfertigen. Du stellst dich quasi auf dumm und ahnungslos (... oder du hast was unterschrieben und leider wieder mal die Peilung verloren!).

Warum dieses Vorgehen. Wir wissen, dass du in Deutschland gesetzlich. krankenversichert sein musst. Dies setzt aber eine Mitgliedschaft voraus, welche jedoch scheinbar erloschen ist. Du hast keine neue Mitgliedschaft beantragt und fliegst somit aus der KV. 1.5 (?) Jahre keine KV mehr. Das ist zwar rechtlich bedenklich, aber immer noch der bessere Zustand (gegenwärtig), als sich hier Fehler einzugesetehen und der Kasse 1.5 Jahre nachzuzahlen.

Kläre das bitte!

Zum Thema Amt. Nix unterschreiben, alle Unterlagen zwecks Prüfung mitnehmen, keine EGV unterschreiben, keine Telefonnummern oder eMail Adressen rausgeben. Sollte Telefon oder eMail bekannt sein, denen mitteilen, dass sie sich nur schriftlich bei dir melden sollen.

Und pass genau auf was da abgeht. Aufmerksam sein, nicht einlullen lassen. In deinem Leben wirst du immer und immer wieder in ähnliche Situationen kommen, wo irgendwelche Spasten irgendwelche geldliche Forderungen geltend machen wollen. Natürlich sagt man nicht sofort "Ja und Amen" oder "Stimmt! War meine Schuld!". Du sagst in Zukunft immer "Das kann ich mir nicht vorstellen, ich muss das erstmal prüfen!" oder "Bitte weisen sie mir das nach!". Wer etwas von einem will, der muss es auch nachweisen. Die müssen nachweisen, nicht du!.
 

gelibeh

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Und versuch ganz dringend zu dem Termin einen Beistand nach §13 SGBX mitzunehmen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Ein Beistand darf nur schriftlich abgelehnt werden.
Ü25, war 4 Jahre lang selbstständig und lebe derzeit bei meinen Eltern
Hast Du im Antrag die Anlage HG ausgefüllt?
 

Nicky1607

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Bringe unbedingt Ordnung in Deine kompletten Unterlagen.

Ordne, beziehungsweise teile in geschäftliche und private Ordner und gucke dann, was Du in Punkto Krankenkasse alles bekommen hast und vor allem, was Du da so alles unterschrieben hast!

[editiert, da falsch gelesen]

Wie diese KK da also jetzt auf 10.000,-€ kommen, obwohl Du bei denen nicht wissentlich etwas unterschrieben hast...

Am besten mal die Brocken einscannen, schwärzen und hier hoch laden, damit die Profis da mal drüber schauen können!

Viel Glück, Nicky
 
S

silka

Gast
Hallo, Daniel2012
ich meine, das mit dem *Rausfliegen aus der KV* ist falsch angekommen.
Du bist Beitragsschuldner bei der KV, seit du selbständig bist.
Selbständige müssen sich freiwillig versichern, Beiträge je nach Höhe des Einkommens.
Sei 2009 ist diese Freiwilligkeit dank Gesundheitsreform zur frw.Pflichtversicherung verkommen.
Es gibt nur wenige Selbständige, die dieser frw. KV nicht unterliegen.
Daß du keine KK-Leistungen beanspruchen kannst, kann ich mir nicht vorstellen. Du hast keine V-Karte mehr?

Wer ohne KV 2 Jahre selbständig war, hat Monatsbeiträge von mind. 4000,- offen.
(bei Einkommen unter 1000,- mtl. beschränkt sich der Beitrag für KV+PfV auf ca. 165,-)
Darunter geht nichts---darüber sehr viel mehr.
Der eigentliche Hammer aber sind die Säumniszuschläge.
Das sind 60% p.a.
Ja, richtig gelesen---5% pro Monat.
Kommt also wohl durchaus so hin.

Besteht denn deine Selbständigkeit weiterhin?

Dein ARGE-Erstgespräch hat mit deinen KV-Schulden nichts zu tun.
Das mußt du selbst klarkriegen.
Ab Antragstellung Alg2 bist du aber über die ARGE/Jobcenter versichert.
quasi pflichtversichert.

Nimm dir 2 zusätzliche Ohren und Augen mit zum Erstgespräch.
Einen Beistand, der sich Gesprächsnotizen macht.
Hilft dir sicher, weil du selbst ziemlich durch den Wind bist.
 
G

gast_

Gast
Bei Antragsabgabe habe ich leider (weil unwissend), 2-3 Formulare unterschrieben
Laß dir davon bitte Kopien geben... und poste uns, was das war

Zu diesem soll ich einen Lebenslauf + Passbild mitbringen.
Wozu ein Paßbild? Bekämen sie von mir nicht
weil ich im Juni letzten Jahres schon einen Antrag gestellt habe, der allerdings abgelehnt wurde. Wohl wegen diverser Mängel, weil ich nicht selbst dort erschienen bin, weil nach (in Klammern "Widerwilliger") "Probeberechnung" kein Anspruch besteht und er wohl "noch nie so eine Katastrophe eines Antrages" gesehen hat.
Mach dazu bitte mal ein eigenes Thema auf, dann können wir dir sagen, ob ein Überprüfungsantrag noch lohnt.

Ich wiederhole die Frage:
Hast Du im Antrag die Anlage HG ausgefüllt?
Und: Bist du Ü 25?
 

Daniel1202

Elo-User*in
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Folgendes irritiert mich. Sobald du nicht mehr bei deinen Eltern krankenversichert bist, musst du eine eigene Krankenversicherung abschließen. Da geht nix einfach so hintenrum von der Krankenversicherung. Hast du diese Forderung von 10000 € von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen ?
Zunächst einmal, danke für deine Antwort HartzVerdient

Nein, das klang für mich "damals" stimmig. Mir kam auch nie in den Sinn, die Forderung anzuzweifeln. Ich werde mir nachher mal alles, was ich dazu finde durchsehen!

Normal ist das so, du bist bei deinen Eltern versichert. Wenn das Alter erreicht ist, fliegst du aus der Krankenversicherung. Du erhälst normalerweise ein Anschreiben mit der Bitte dich dort selbst kranken zu versichern. Du gehst dort hin, bekommst die Anträge, unterschreibst diese und bist Mitglied.

Wenn du nix unterschrieben hattest, dann gibt es keine Mitgliedschaft und du fliegst aus der Krankenversicherung. Wie die nun auf 10000 € Forderung kommen, ist mir schleierhaft.
Der Schrieb zur freiwilligen Versicherung kam mEn direkt mit der ~10k Rechnung. Da müsste ich allerdings wirklich nochmal alles durchgucken.

Ich würde jetzt keine Schuld eingestehen und einen auf "Ja! war alles meine Schuld!" machen. Damit spielst du der Krankenkasse den Ball zu.

Du müsstest der Krankenkasse mit folgender Argumentation kommen. Du dachtest, du währst weiterhin über deine Eltern versichert. Du hast keine Schreiben der Krankenkasse bekommen, wo der Stand der Dinge deiner Mitgliedschaft geschildert wurde. Du hast keine Kenntnis über einen Vertragsabschluss einer neuen Mitgliedschaft, welche die Forderung von 10000 € rechtfertigen. Du stellst dich quasi auf dumm und ahnungslos (... oder du hast was unterschrieben und leider wieder mal die Peilung verloren!).

Warum dieses Vorgehen. Wir wissen, dass du in Deutschland gesetzlich. krankenversichert sein musst. Dies setzt aber eine Mitgliedschaft voraus, welche jedoch scheinbar erloschen ist. Du hast keine neue Mitgliedschaft beantragt und fliegst somit aus der KV. 1.5 (?) Jahre keine KV mehr. Das ist zwar rechtlich bedenklich, aber immer noch der bessere Zustand (gegenwärtig), als sich hier Fehler einzugesetehen und der Kasse 1.5 Jahre nachzuzahlen.

Kläre das bitte!
Vielen dank, ich schau nachher mal drüber!

Zum Thema Amt. Nix unterschreiben, alle Unterlagen zwecks Prüfung mitnehmen, keine EGV unterschreiben, keine Telefonnummern oder eMail Adressen rausgeben. Sollte Telefon oder eMail bekannt sein, denen mitteilen, dass sie sich nur schriftlich bei dir melden sollen.

Und pass genau auf was da abgeht. Aufmerksam sein, nicht einlullen lassen. In deinem Leben wirst du immer und immer wieder in ähnliche Situationen kommen, wo irgendwelche Spasten irgendwelche geldliche Forderungen geltend machen wollen. Natürlich sagt man nicht sofort "Ja und Amen" oder "Stimmt! War meine Schuld!". Du sagst in Zukunft immer "Das kann ich mir nicht vorstellen, ich muss das erstmal prüfen!" oder "Bitte weisen sie mir das nach!". Wer etwas von einem will, der muss es auch nachweisen. Die müssen nachweisen, nicht du!.
Rat angenommen, vielen dank!

Und versuch ganz dringend zu dem Termin einen Beistand nach §13 SGBX mitzunehmen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Ein Beistand darf nur schriftlich abgelehnt werden.
Hast Du im Antrag die Anlage HG ausgefüllt?
Auch hier, danke für deine Antwort gelibeh!

Das Kürzel "HG" sagt mir leider nichts! Wenn du mir erklärst, worum es bei dieser Anlage geht, könnte ich dir vielleicht sagen, ob ich sie ausgefüllt habe!

Geht es da um das Thema "in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen"? Diesbezüglich musste ich einige Dinge ausfüllen. Personen/Gehälter/Arbeitgeber z.B.

Hallo, Daniel2012
ich meine, das mit dem *Rausfliegen aus der KV* ist falsch angekommen.
Du bist Beitragsschuldner bei der KV, seit du selbständig bist.
Selbständige müssen sich freiwillig versichern, Beiträge je nach Höhe des Einkommens.
Sei 2009 ist diese Freiwilligkeit dank Gesundheitsreform zur frw.Pflichtversicherung verkommen.
Es gibt nur wenige Selbständige, die dieser frw. KV nicht unterliegen.
Daß du keine KK-Leistungen beanspruchen kannst, kann ich mir nicht vorstellen. Du hast keine V-Karte mehr?

Wer ohne KV 2 Jahre selbständig war, hat Monatsbeiträge von mind. 4000,- offen.
(bei Einkommen unter 1000,- mtl. beschränkt sich der Beitrag für KV+PfV auf ca. 165,-)
Darunter geht nichts---darüber sehr viel mehr.
Der eigentliche Hammer aber sind die Säumniszuschläge.
Das sind 60% p.a.
Ja, richtig gelesen---5% pro Monat.
Kommt also wohl durchaus so hin.
Danke für deine Antwort silka!

Die Leistungen "ruhen". So wie man mir sagte, sind mir Vorsorgeuntersuchungen nicht mehr möglich. Die Notfallversorgung - falls ich mir also ein Bein breche - ist wohl noch möglich! Mein Problem ist nur, dass sich die ganze Sache mit der KK, mit einem Heil und Kostenplan beim Zahnarzt überschnitten hat. Die Behandlung hatte begonnen, der Heil und Kostenplan wurde dann jedoch aufgrund der offenen Forderungen abgelehnt. Er war zunächst bewilligt, wurde dann aber abgelehnt. Also: mittendrin.

Die V-Karte sollte ich einschicken, habe ich aber nicht gemacht.

Besteht denn deine Selbständigkeit weiterhin?

Dein ARGE-Erstgespräch hat mit deinen KV-Schulden nichts zu tun.
Das mußt du selbst klarkriegen.
Ab Antragstellung Alg2 bist du aber über die ARGE/Jobcenter versichert.
quasi pflichtversichert.

Nimm dir 2 zusätzliche Ohren und Augen mit zum Erstgespräch.
Einen Beistand, der sich Gesprächsnotizen macht.
Hilft dir sicher, weil du selbst ziemlich durch den Wind bist.
Die Selbstständigkeit besteht nicht mehr. Dass die ARGE mit meinen Schulden nichts zutun hat, das war mir natürlich klar. Mir gehts hier nur darum, wieder "ordentlich" pflichtversichert zu sein. Um die oben genannte Behandlung endlich fortsetzen zu können!

Laß dir davon bitte Kopien geben... und poste uns, was das war
Danke für deine Antwort Kiwi!

Ich komme zwar nicht aus Dresden, aber der Zettel zum Thema Mitwirkungspflichten sah in etwa so aus (Inhalt sehr änlich): dresden.de/media/pdf/arge/Mitwirkungspflichten.pdf

Wozu ein Paßbild? Bekämen sie von mir nicht
Mach dazu bitte mal ein eigenes Thema auf, dann können wir dir sagen, ob ein Überprüfungsantrag noch lohnt.
Ich war zu der Zeit noch selbstständig und musste meine Kontoauszüge vorlegen und aus denen ging wohl hervor, dass kein Anspruch besteht. Ich meine jedoch, dass ich zu der Zeit kaum mehr Einnahmen hatte. Da müsste ich allerdings meine Kontoauszüge durchgehen. Wenn ich das Thema eröffnen soll, sag kurz bescheid. Ich war zu der Zeit halt noch selbstständig!

Ich wiederhole die Frage:
Der Übersicht halber, nochmal:

Das Kürzel "HG" sagt mir leider nichts! Wenn du mir erklärst, worum es bei dieser Anlage geht, könnte ich dir vielleicht sagen, ob ich sie ausgefüllt habe!

Geht es da um das Thema "in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen"? Diesbezüglich musste ich einige Dinge ausfüllen. Personen/Gehälter/Arbeitgeber z.B.

Und: Bist du Ü 25?
Ja!

Ich suche mir jetzt mal alles nötige an Unterlagen/Bescheiden/Kontoauszügen zusammen.

Danke für eure Antworten!
 
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Anlage HG

geht um Haushaltsgemeinschaft

Ich war zu der Zeit noch selbstständig
Das spielt keine Rolle -mach einfach mal ein neues Thema auf. Denn: einen Überprüfungsantrag solltest du schnell stellen.
 

gelibeh

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Diesbezüglich musste ich einige Dinge ausfüllen. Personen/Gehälter/Arbeitgeber z.B.
Und da hast Du auch Angaben zu Deinen Eltern gemacht?
 

Daniel1202

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Anlage HG

geht um Haushaltsgemeinschaft

Das spielt keine Rolle -mach einfach mal ein neues Thema auf. Denn: einen Überprüfungsantrag solltest du schnell stellen.
Siehe: elo-forum.org/allgemeine-fragen/102135-antrag-alg-abgelehnt.html

Zum Antrag: Ich kann mich nicht daran erinnern, sowas ausgefüllt zu haben. Ist das irgendwie wichtig? Vor/Nachteile?


Und da hast Du auch Angaben zu Deinen Eltern gemacht?
Ja.. Vor/Nachteile?


Danke für eure Antworten!
 

Daniel1202

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Kurzes Update!

War gerade beim Erstgespräch. War leider unangenehmer als erwartet. Sie war sehr unfreundlich und hat gleich bemängelt, dass ich Beistand ("Beistand" ist mein Cousin. Zwar fachlich nicht sonderlich kompetent, aber 4 Ohren sind immerhin besser als 2) mitgebracht habe. "Sie hätte ja auch keinen". Ihre Art war sehr "von oben herab" und mein aufgeführter Grund, warum ich mich denn nicht schon längst selber auf die Suche nach einem Job gemacht habe, war für sie keiner.

Wenn ich mich nicht selbst bemühe, steckt sie mich in eine Maßnahme. Dabei handelt es sich wohl um ein 8-Wochen-Training (Bewerbung, Vorstellungsgespräche etc.). Das wäre halbtags. Ich weiß zwar nicht, wofür ich das bräuchte, aber das ist für dieses Jahr eh hinfällig, weil schon alles belegt ist bzw. in diesem Jahr keine derartige Maßnahme mehr ansteht.

Deshalb meinte sie, schreibt sie es auch nicht in die EGV. Zur EGV kann ich bisher weiter nichts sagen, die wird mir per Post zugestellt. Als Sie mit dem Thema angefangen hat, habe ich ihr gesagt, dass ich die EGV mit nachhause nehme und ihr dann per Post zukommen lasse.

Der Geprächsverlauf verlief daher ziemlich genau so:

FM: "Die müssen Sie schon hier unterschreiben..!"
Ich: "Gibt es dafür irgendeine rechtliche Grundlage?"
Darauf folgte sprachlosigkeit/schweigen ihrerseites.
Ich: "Ich mein, die EGV ist ein Vertrag zwischen Ihnen und mir..."
FM: "Ja."
Ich "Beinhaltet IHRE, sowie MEINE Pflichten, das möchte ich gerne vorher prüfen lassen."
FM: "Gut. Dann brauchen wir den hier nicht durchzugehen, den lasse ich Ihnen dann per Post zukommen. Die EGV schicken sie mir bitte bis zum 3. Dezember unterschrieben zurück."

Ende

Danach war dann auch das komplette Erstgespräch zuende.

Klingt für manchen noch ok, ich aber fand es im großen und ganzen nicht so angenehm.

Zu der von ihr erwähnten Maßnahme, meinte mein Beistand, dass ich mich da nicht drauf einlassen solle. Er hat das wohl schonmal mitgemacht. "Da sitzen 30 Leute in einem Raum und surfen auf Facebook rum".

Soviel dazu..

Ausserdem habe ich auch garkeinen Facebook-Account.

Mir gehts im Grunde nur um die Krankenversicherung und darum, dass eine begonnene Behandlung fortgesetzt bzw. beendet wird. Danach lasse ich mich gerne auf alles zumutbare ein. Keine Frage!

Der Ton den sie beim Erstgespräch angeschlagen hat, lässt für die Zukunft nichts tolles erwarten. Schade eigentlich!

Danke an alle für die Tipps! Tolles Forum, hier bleib ich.. :icon_klatsch:
 

gelibeh

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Hast Dich aber wacker geschlagen. Und gut, dass Du einen Beistand dabei hattest. Mach das bitte jedes Mal, wenn es irgendwie geht. Und sobald die EGV bei Dir eintrudelt, ohne persönliche Daten einscannen.

Wenn Du die Anlage HG ausgefüllt hast, kann es gut sein, dass die wollen, dass Deine Eltern zahlen.
 

alexander29

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Ausserdem habe ich auch garkeinen Facebook-Account.
Das ist ein rechtlich unangreifbarer Grund, die Maßnahme abzusagen.
Denn das geht gar nicht.
Als Begründung schreibst du, dass du deshalb nur rumsitzen würdest und nicht "arbeiten" könntest, so dass die Maßnahme für dich keinen Nutzen hat.

:icon_lol:

Falls das einer glaubt, erkläre ich hiermit, dass meine Aussage nicht stimmt.
 

Daniel1202

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:icon_party:

Ich liebe diesen Smilie!

Danke an alle! Die EGV lade ich zum drüberschauen hoch, sobald ich sie habe!
 
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silka

Gast
Hallo, Daniel2012
kurzes Feedback?
-die SB hat auch die Möglichkeit, sich einen Beistand zu holen, wenn sie es für erforderlich hält. U.U. muß der Termin verschoben werden, wenn sie grad keinen Beistand findet.
-man bemüht sich immer und ständig selbst. Man hat nie einen Grund, sich nicht zu bemühen. Das ist unbedingt bei jedem Anlaß zu betonen.
-Wer in eine Maßnahme*gesteckt wird*, kriegt sie nicht verpaßt, damit er was lernt und besser-schneller-weiter einen guten JOb bekommt, sondern damit er aus der Statistik verschwindet. Bitte merken!!
-Laß uns die anonymisierte EGV lesen.

Nichts passiert bisher.
Ausatmen:icon_mued:
 
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