Mitteilungspflicht über Krankheit bei Antrag auf Krankenkostzulage

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dopi

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wie weit muß ich meine krankheit mitteilen, wie tief, um keine kürzung meines ALGII zu erleben.

Sachverhalt: wegen krankheit wollte ich mehrkosten fr meine spezialdiät beantragen, besoders viel gemüse, säfte usw. habe wirklich ernstzunehmende krankheit, die mein physisches wohlbefinden beeinträchtigt.

jetzt muß ich mitwirkungspflicht nachkommen, wegen hartzIV, ok.

zB.: es heißt. in dem von mir auszufüllenden formular - o-Ton:
"ich beantrage die Gewährung einer Krankenkostzulage . Als Begründung verweise ich auf die nachfolgende ärztliche Stellungnahme meines behandelnden Arztes."

"Hiermit entbinde ich im rahmen der prüfung meines antrages im sinne meiner mitwirkungspflicht den unten genannten behandelnden arzt von der schweigepflicht gegenüber dem amtsärztlichen gutachter. diese entbindung beinhaltet sowohl eine telefonische rücksprache als auch die anforderung von ärztlichen unterlagen u fremdberichten (zB. Krankenhausberichte). Diese erklärung gilt zugleich als datenschutzrechtlche Einwilligung."

wir wären nicht in deutschland, wenn der sachbearbeiter im mündlichen gespräch, wie weit ich meine privat medizinischen infos mitzuteilen hätte, mir auf meine befürchtungen hin, mir genau das gegenteilige zusagte.


Aus dem ich wollte nur ergänzenden bedarf anmelden, wegen krankheit.
wird nun in dem schreiben an mich:

"aufforderung zur mitwirkung fr den bezug von leistungen zur sicherung d lebensunterhaltes. ..."

tatsache ist hartzIV wurde mir schon vor monaten bewilligt. jetzt wird es wohl von obigen mitteilungen abhängen, ob ich kürzung erfahre. kann wohl nicht mehr ohne hinnahme von kürzungen auf mein mehrkostenbedarf verzichten?

ich kenn nicht mal den namen des sachbearbeiters, ok, an der tür hängt "herr L", lt dastelefonbuch.de muß er einer von 5227 sein.

hat jemand eine produktive würdigung. vielen dank.
 

wolliohne

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wie weit muß ich meine krankheit mitteilen, wie tief, um keine kürzung meines ALGII zu erleben.

Sachverhalt: wegen krankheit wollte ich mehrkosten fr meine spezialdiät beantragen, besoders viel gemüse, säfte usw. habe wirklich ernstzunehmende krankheit, die mein physisches wohlbefinden beeinträchtigt.

jetzt muß ich mitwirkungspflicht nachkommen, wegen hartzIV, ok.

zB.: es heißt. in dem von mir auszufüllenden formular - o-Ton:
"ich beantrage die Gewährung einer Krankenkostzulage . Als Begründung verweise ich auf die nachfolgende ärztliche Stellungnahme meines behandelnden Arztes."

"Hiermit entbinde ich im rahmen der prüfung meines antrages im sinne meiner mitwirkungspflicht den unten genannten behandelnden arzt von der schweigepflicht gegenüber dem amtsärztlichen gutachter. diese entbindung beinhaltet sowohl eine telefonische rücksprache als auch die anforderung von ärztlichen unterlagen u fremdberichten (zB. Krankenhausberichte). Diese erklärung gilt zugleich als datenschutzrechtlche Einwilligung."

wir wären nicht in deutschland, wenn der sachbearbeiter im mündlichen gespräch, wie weit ich meine privat medizinischen infos mitzuteilen hätte, mir auf meine befürchtungen hin, mir genau das gegenteilige zusagte.


Aus dem ich wollte nur ergänzenden bedarf anmelden, wegen krankheit.
wird nun in dem schreiben an mich:

"aufforderung zur mitwirkung fr den bezug von leistungen zur sicherung d lebensunterhaltes. ..."

tatsache ist hartzIV wurde mir schon vor monaten bewilligt. jetzt wird es wohl von obigen mitteilungen abhängen, ob ich kürzung erfahre. kann wohl nicht mehr ohne hinnahme von kürzungen auf mein mehrkostenbedarf verzichten?

ich kenn nicht mal den namen des sachbearbeiters, ok, an der tür hängt "herr L", lt dastelefonbuch.de muß er einer von 5227 sein.

hat jemand eine produktive würdigung. vielen dank.

willkommen im Forum.

Deine Krankheiten,was auch immer, gehen niemanden etwas an
ausser dir selbst und deinem Arzt,schon mal gar nicht das JC.
Berufe dich auf Daten-Sozialschutz,und unbedingt zu nächsten Beratungsstelle.
woher kommst du?


 
H

hanni

Gast
Wenn er einen Mehrbedarf weg. Krankheit beantragt, wird er schon irgendwie nachweisen müssen, wofür.:rolleyes::rolleyes::rolleyes:


Er soll halt seine Nachweise an den ärztlichen Dienst senden, dann kriegst der SB nicht zu sehen.
 

Purzelina

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Wenn du einen Mehrbedarf wegen einer Krankheit beantragst, wirst du um bestimmte Angaben nicht herum kommen.

Willst du keine Angaben machen, dann zieh den Antrag zurück und die Mitwirkungspflichten entfallen.
 

dopi

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bist du sicher: man hatte mir schon alles seit monaten bewilligt. jetzt stellt man den gesamten HartzIV-Bezug in frage.

gönn Dir nochmals diese passage:
Aus dem ich wollte nur ergänzenden bedarf anmelden, wegen krankheit.
wird nun in dem schreiben an mich:

"aufforderung zur mitwirkung fr den bezug von leistungen zur sicherung d lebensunterhaltes. ..."

tatsache ist hartzIV wurde mir schon vor monaten bewilligt. jetzt wird es wohl von obigen mitteilungen abhängen, ob ich kürzung erfahre. kann wohl nicht mehr ohne hinnahme von kürzungen auf mein mehrkostenbedarf verzichten?
 

dopi

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muß die technik hier noch besser kennenlernen.

"Berufe dich auf Daten-Sozialschutz,und unbedingt zu nächsten Beratungsstelle.
woher kommst du?" ! genau diesen wollen sie aushebeln, soll ihnen grünes licht geben.

Frage nochmals für alle gehirnchirurgen u raketentechniker: bekomme ich weiterhin ungekürztes geld wenn ich meine privatsphäre beschütze u ihnen nur sagen wir mal die bestätigung vom hausarzt zukommen lasse. eine habe ich schon zukommen lassen - die war ein jahr alt.
 
S

silka

Gast
Frage nochmals für alle gehirnchirurgen u raketentechniker: bekomme ich weiterhin ungekürztes geld wenn ich meine privatsphäre beschütze u ihnen nur sagen wir mal die bestätigung vom hausarzt zukommen lasse. eine habe ich schon zukommen lassen - die war ein jahr alt.
Ja, als Raketentechniker sage ich dir:
Du bekommst dann weiterhin den ungekürzten Regelbedarf, und nur keinen Mehrbedarf für deine geheime Krankheit dazu.
Atteste müßten schon aktuell sein. Hausarzt-Atteste werden nicht berücksichtigt.
 
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