Mitmachen: Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!

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ExitUser

Gast
500 Euro Eckregelsatz bedeutet wieviel Rentenpunkte? Rentenpunkte gibts beim Verdienen und EInzahlen und nicht fürs Abzocken. Langsam schwillt der Kamm.:icon_neutral:
 

RudiRatlos

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Mangelernährung ?...

...Dazu ist keine Pressemitteilung und Kampagne erforderlich.
Das spuckt Google tausendfach aus, was eine Person im körperlichen Ruhestand für einen Energiebedarf hat.

Dann hast du nicht verstanden, worum es in der Kampagne geht.:confused:
 

Hoppelchen

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Habe ich !

Obwohl ich auch ALG II beziehe, sagt mir aber mein Kopf, dass ein Regelsatz von 500,00 € monatlich nicht realisierbar ist.

Wer so etwas fordert, der weiß nicht, dass es in beiden Grundsicherungssystemen (SGB II und SGB VII) Millionen von Hilfebedürftigen gibt und solche Forderungen somit nicht finanzierbar sind.
Oder sollen etwa die Rentner davon ausgeschlossen werden.
Es ist ja nur die Rede von Eckregelsatz Hartz IV in der Forderung.
Wäre ja ein unsoziales denken, wenn die Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, weiterhin nur 359,00 € Grusi bekommen würden.

Hier ist nur Publicity wichtig und es finden sich einige Anbeter. Mehr aber nicht.

Auch würde sich die geringe Zahl von Leistungsbeziehern, die sich gerne in diesem Grundsicherungssystem einrichten, überhaupt nicht mehr bewegen, um selbst Geld zu verdienen.

Wer mit dieser Forderung als Labergesellschaft, das sind in meinen Augen Parteien, in den Bundestag zieht, sollte rechnen und denken lernen.

Ich wähle auch keine Labergesellschaften (Parteien), sondern Köpfe. Die stehen leider zur Wahl als Einzelpersonen nicht zur Verfügung ! :icon_twisted:
 
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Nustel

Gast
Es ist schon hart genug mit 359 Euro auszukommen. Davon gehen Strom, Gas Telefon ab. Bleiben im Schnitt 259 Euro. Und davon soll man Rücklagen schaffen für einen eventuellen Neukauf z.B. einer Waschmaschine etc.
500 Euro Regelsatz ist diskussionswürdig und finanzierbar wenn man gewisse fragwürdige "Angebote" der ARGEN erst mal in Frage stellt. Bildungsträger leben ganz gut von ALG2. Da wäre Kürzungen oder Streichungen angebracht.
 

Hoppelchen

Elo-User'in - eingeschränkt
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Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.
 
N

Nustel

Gast
Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.


:icon_lol:
 

Volker

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Hoppelchen, mach mal ein wenig langsam.

Es geht darum, erstmal eine generelle, Verbesserung einzuführen.
DIe ist nicht superoptimal, aber ein Anfang.

Du kennst doch sicher die Salamitaktik. Und die wird im Prinzip damit
angewendet. Nicht mehr nicht weniger. Daher ist es optimal etwas einzufordern
und die Möglichkeit dies hinzubekommen sind optimaler als direkt das Optimale
Einzufordern wollen.

Nimm dir 500 Blatt und verteil die mal, später gibt es Flyer die mehr fordern...

Volekr
 
D

Die Antwort

Gast
Habe ich !

Obwohl ich auch ALG II beziehe, sagt mir aber mein Kopf, dass ein Regelsatz von 500,00 € monatlich nicht realisierbar ist.

Wer so etwas fordert, der weiß nicht, dass es in beiden Grundsicherungssystemen (SGB II und SGB VII) Millionen von Hilfebedürftigen gibt und solche Forderungen somit nicht finanzierbar sind.

Du hast das einen Denkfehler drin.

Überlege einmal, wie viel von einer Erhöhung auf 500 Euro über Steuern wieder an den Staat zurückfließen würden. Mehrwertsteuer, Stromsteuer, Teesteuer, Kaffeesteuer und viele mehr.

Es ist jetzt schon eine falsche Rechnung immer nur die Sozialkosten zu sehen, ohne davon die Rückflüsse an den Staat abzuziehen. Denn die realen Kosten sind dadurch viel geringer. Hier lügt der Staat bewußt über die Kosten.

Denn auch Sozialleistungsbezieher sind Steuerzahler und das nicht zu knapp.

Was mich an der Kampagne ebenfalls sehr stört, das ist die Begrenzung auf ALG II Bezieher. Wo sind die Sozialhilfebezieher und die der Grundsicherung im Alter etc.? Die Akzeptanz einer solchen Kampagne würde sich deutlich erhöhen, wenn man jene Gruppen mit einbeziehen würde, die definitiv keine Chance haben ihre geringen Bezüge aufzubessern.

Die ständige Begrenzung von Aktionen nur auf Erwerbslose ist ein menschlicher und strategischer Fehler schlimmster Art.

Ebenfalls fehlt in der Kampagne der Hinweis darauf, daß man kranken Menschen unter fadenscheinigsten Begründungen einen nötigen Ernährungsmehrbedarf verweigert, so daß diese noch in viel stärkerem Maße von Mangelernährung betroffen sind. Hat sich beispielsweise schon einmal jemand darüber Gedanken gemacht, um wie viel sich Ernährung für Menschen mit Lactoseintoleranz verteuert?

Daher kann ich nur sagen: Die Kampagne greift viel zu kurz und diskriminiert andere Leistungsbezieher außer den Erwerbslosen.
 

galigula

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Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.

Das können wir sehr wohl beurteilen,ob der höhere regelsatz finanzierbar ist,sogar die sogenannten Wirtschaftsexperten könnten das,aber es mangelt am Willen.

Tatsache ist,das eine Regelsatzerhöhung lässig machbar wäre und sogar positiv für das deutsche Wirtschafts-und Finanzsystem wäre.

Es herrscht in unseren Bundesländern eine Art Verhätschelungswettbewerb,wie man Unternehmen anlocken kann,u.a. zahlen aus dem Grund die Konzerne
kaum Steuern,Steuerausfälle in Milliardenhöhe.
Zudem werden aus dem gleichen Grund die Steuerprüfungen mehr als lax durchgeführt,da verzichtet man auf zig Milliarden,nur ja keine Konzerne erschrecken.
Zusätzlich werden Aasgeierfirmen auch noch mit Subventinen gefüttert,siehe Nokia.
Steuergeldverschwendung fast 100 Milliareden im Jahr.
Geldverschwendung durch Zwangsarbeit,Gerichtskosten,unnötige Bürokratiekosten,usw.usw.usw.
Bei einer neuer unnötigen Dienswagenflotte wird nicht nach der Gegenfinanzierung gefragt,oder 5 Milliarden Abwrackprämie sind auch sofort da,Ergebnis: katastrophale Umweltverschmutzung und Vernichtung von Volkseigentum.
 

Hoppelchen

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Stimmt, galigula !

Nur leider sind wir beide keine Schatzmeister der Bundesregierung und werden es auch nie ! :icon_twisted:

Deswegen sind ohne die genauen Zahlen zu wissen, alle Diskussionen um Verschwendung und Finanzierung überflüssig.

Jüngstes Beispiel ist aber, wie sich die Bevölkerung über die Steuerverschwendung erfreut.
Berlin, Kanzler-U-Bahn !
Vollkommen unnötig und nutzlos.
Schaut mal in die Medien, wie das zur Sensation wird.
3 Stationen mit der U-Bahn zu fahren.
Ei wie freuen sich die Fahrgäste. :icon_neutral:
So etwas sollte boykottiert werden und nicht zum Erlebnis werden.

:icon_party:

@ Die Antwort

Stimmt auch, dass durch eine Erhöhung Steuergelder fließen würden.
Aber, ob das an Steuergeldern an den Staat zurückkommt, was ausgegeben wurde, durch Erhöhung des Regelsatzes, dazu fehlt mir das nötige Finanzwissen.
Ich bezweifle es aber.
 
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ExitUser

Gast
Zusätzlich werden Aasgeierfirmen auch noch mit Subventinen gefüttert,siehe Nokia.
Firmenpolitisch und auch wirtschaftlich sind das keine Assgeierfirmen. Moralisch verwerflich, aber keine Aasgeier.

Wenn jemand umzieht, in eine Wohnung, die zwar genauso groß (oder vielleicht größer) ist, aber weniger Miete kostet und der Mietzuschuss in etwa genau so hoch ist, sind das dann Aasgeiermieter?

Diese "Heuschrecken-Kampagne" von Müntefering war nur ein Ablenkungsmanöver, mehr nicht und sehr viele haben diese Kampagne gern übernommen, nur um abgelenkt zu werden, das es gerade die Politik war und ist, das sowas passieren kann. Hätte man wirklich etwas gegen diese "Heuschrecken" machen wollen, wäre die Politik (deutsche und EU-Pokitik) gefordert gewesen. Hat sich in der Praxis was geändert? Nö, es werden trotzdem noch Subventionen und Zuschüsse bezahlt, wenn Firmen abwandern.
 
E

ExitUser

Gast
Stimmt auch, dass durch eine Erhöhung Steuergelder fließen würden.
Aber, ob das an Steuergeldern an den Staat zurückkommt, was ausgegeben wurde, durch Erhöhung des Regelsatzes, dazu fehlt mir das nötige Finanzwissen.
Ich bezweifle es aber.

Es fließt ein Teil wieder zurück, zwar nicht so viel, aber es kommt wieder etwas zurück.

Von dem RS muss man die "Eigenleistungen" abziehen. Bei Strom ist es die MwSt und die Stromsteuer, beim Einkauf ist es auch die MwST, genauso wenn man tankt, Versicherungen bezahlt usw. Ich schätze, es sind so ungef 10 - 20%, die wieder als Steuern zurückfliessen. Diese %e würden zwar gleich bleiben, aber die Summe der Steuern würden trotzdem mehr werden.
 

Volker

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Das können wir sehr wohl beurteilen,ob der höhere regelsatz finanzierbar ist,sogar die sogenannten Wirtschaftsexperten könnten das,aber es mangelt am Willen.

Wer Geld hat sich Bücher von Dieter Bohlen zu kaufen, der kann auch etwas mehr Steuern zahlen.

Hat eine Gesellschaft Geld sich im Ausland kriegerisch zu betätigen, die hat genug Geld eine vernünftige Sozialpolitik zu machen.

...
...

Volker
 

Hoppelchen

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Soll ich die 500 Blatt etwa selbst finanzieren ? :confused:

Wäre mir ehrlich gesagt zu schade um das Geld und die Zeit für die Verteilung ! :icon_twisted:
 

Volker

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Soll ich die 500 Blatt etwa selbst finanzieren ? :confused:

Wäre mir ehrlich gesagt zu schade um das Geld und die Zeit für die Verteilung ! :icon_twisted:

Wieso zu schade Flyer zu verteilen? Dann kommts du unter Betroffene und hörst ihre Klagen. Das ist nie Zeitverschwendung.

Davon ab, es ist tatsächlich Zeitverschwendung das sich viele mit der ARGE herumschlagen müssen. Besser wäre es die Betroffenen würden sinnvoll behandelt, dann könnten wir uns alle besseren Dingen zuwenden.

Volker
 

Hoppelchen

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Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.
 

Volker

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Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.

Sag mal willst du uns unseren Mut nehmen? Nee, das lass mal, No Chance.

Alle die zur ARGE müssen sind davon Betroffen, mittelbar oder unmittelbar. Auch du. Und du trifft dort auch Leute die Arbeiten und zur ARGE laufen müssen. Die nehmen das sicherlich gerne. Denn auch für sie ist die Erhöhung Höhe des Regelsatzes sehr hilfreich. Und erst recht der Mindestlohn und dieser
vor allem.

Volekr
 

Martin Behrsing

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Und? Geht die arbeitende Bevölkerung ein mindestlohn von 10 euro nichts an?

Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.
 

Stef86

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Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!
Hartz IV bedeutet Mangelernährung und Isolation. Deshalb fordere ich:
Der Eckregelsatz von derzeit 359 Euro muss auf mindestens 500 Euro erhöht werden!

Hallo an alle,
also ich muss euch was sagen, ich schwanke immer zwischen meiner Meinung.
Denn einerseits stimme ich diesem Wunsch zu von 500 Hundert Euro.
Bin selbst Hartz4 Empfänger und mit ner Versicherung die ich leider noch habe, bleiben mir nicht mal 120 Euro zum leben. Weis also was verzichten heisst und auch was es heisst Hunger zu haben.
Aber,
andererseits, ist Hartz4 nur zur Lebenserhaltung da und nicht mehr.
Und wenn man sieht, wie es in anderen Ländern läuft, dann können wir uns noch glücklich schätzen.
Sterben muss keiner, bzw. ist es ja auch nur dafür gedacht.
Natürlich sind Fälle wo einer Jahre lang arbeitet und dann innerhalb kurzer Zeit Hartz4 bekommt unter aller sau, aber die jungen, zu denen auch ich gehöre sollten wirklich mal öfter an die Menschen denken die wirklich garnichts haben.
Ich weiß schon, das es nicht schön ist Hartz4 zu bekommen, und man könnte heulen wenn man sich ständig bewirbt und es will einfach nicht klappen. Aber im Vergleich mit den ärmsten der Welt, bekommen wir noch viel vom Staat geschenkt.
Deshalb denke ich, das erste was geändert werden müsste, wär die Wilkür der Arge'n. So von wegen "zumutbarkeit" und sowas.
 

Volker

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Du hast was nicht verstanden, Hartz4 ist zum drangsalieren und verarmen da, Umverteilung von unten nach oben. Darum geht es.

Unsere Forderungen werden nicht gross dran Kratzen. tuen also niemanden wirklich weh.

Das was du schenken nennst, ist verbrieftes Grundrecht.

Volker
 

Hoppelchen

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Herr Behrsing !

Die Rede war meinerseits alleine vom Eckregelsatz und nicht vom Mindestlohn.
Das ist ein gesondertes Thema !
 

Martin Behrsing

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Wior betrachten dies aber als untrennbar. 500 Euro Eckregelsatz bedueten auch einen erheblichen Druck auf einen Mindestlohn. Ich glaube auch, dass diese Mehrkosten in höhe von 2-3 Mrd. gut zu verkaften sind, bringt doch ein Mindestlohn von 10 euro auch wiederum Beitragseinnahmen in alle Sozialversicherungssysteme.
Herr Behrsing !

Die Rede war meinerseits alleine vom Eckregelsatz und nicht vom Mindestlohn.
Das ist ein gesondertes Thema !
 

Michelle H

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Wior betrachten dies aber als untrennbar. 500 Euro Eckregelsatz bedueten auch einen erheblichen Druck auf einen Mindestlohn.

Das leuchtet mir jetzt nicht so ganz ein. Wieso bedeutet eine Regelsatzerhöhung einen Druck in Richtung Mindestlohn? Ich denke eher, daß Viele sich dank Regelsatzerhöhung in falscher Sicherheit wähnen und lieber ALGII beantragen als sich für ein paar Euro Stundenlohn ausbeuten zu lassen. Du darfst nicht vergessen, Martin, daß die Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes nehmen. Die erhöhen keinen Druck, die gehen einfach in ALGII.
 

Martin Behrsing

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Sag mal, was glaubst dzu eigentlich, was man für sprünge mit 500 Euro machen kann und woher nimmst du die gewissheit, dass viele Menschen nicht lieber eine Arbeit hätten, aber wovon sie leben können.
Tatsache ist doch, dass wir nun seit Mitte der 90iger eine ungefähr gleich hoch bleibende Arbeitslosigkeit haben bzw. real immer mehr Stellen vernichtet wurden, weil sie aus Gründen der Produktivität nicht mehr benötigt werden. Das was wir fordern, ist nun wirklich nichts großartiges, sondern das absolut notwenige. Aber wir leisten uns lieber eine Gesellschaft, indem halt 10 % der Menschen nicht teilhaben sollen, mangel ernährt sind und zudem von der Arbeit ausgeschlossen werden, während das Kapuital extreme Gewinne macht, die sogar so weit gehen, dass diese Gewinne sich im moment nicht steigern lassen und als Folge diese Gewinne zu Verlusten gemacht werden müssen.
Ich habe allersings vollstes Verständnis für Menschen, dei nicht arbeiten wollen, wenn sie immer noch auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, bzw zunehmend von Arbeitgebern dazu aufgefordert werden, nur weil diese Menschen nicht vernünftig bezahlen wollen. komm jetzt nicht, dass sie dies nicht können. Dann haben sie vom unternehmenszweck grundsätzlich etwas verkehrt gemacht und sind betriebswirtschaftlich Nullnummern.
Das leuchtet mir jetzt nicht so ganz ein. Wieso
bedeutet eine Regelsatzerhöhung einen Druck in Richtung Mindestlohn? Ich denke eher, daß Viele sich dank Regelsatzerhöhung in falscher Sicherheit wähnen und lieber ALGII beantragen als sich für ein paar Euro Stundenlohn ausbeuten zu lassen. Du darfst nicht vergessen, Martin, daß die Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes nehmen. Die erhöhen keinen Druck, die gehen einfach in ALGII.
 
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