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Mitmachen: Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!

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Martin Behrsing

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#1
Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!
Hartz IV bedeutet Mangelernährung und Isolation. Deshalb fordere ich:
Der Eckregelsatz von derzeit 359 Euro muss auf mindestens 500 Euro erhöht werden!
3,94 € pro Tag für Essen und Trinken und 0,49 € pro Tag für öffentliche Verkehrsmittel reichen nicht!!
Hartz IV zeigt, dass Löhne häufig nicht zum Leben reichen. Deshalb fordere ich:
Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro brutto muss eingeführt werden!
Der gesetzliche Mindestlohn muss als Existenzminimum lohnsteuerfrei sein!
Weitere Informationen im Internet unter 500 Euro Eckregelsatz
Die Bündnisplattform für 500 Euro Eckregelsatz ist am 1. Juli 2009 gestartet. Erste unterstützende Organisationen/Gliederungen (Juli 09)

500 Euro Eckregelsatz
 

Michelle H

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#2
Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro brutto muss eingeführt werden!
Der gesetzliche Mindestlohn muss als Existenzminimum lohnsteuerfrei sein!
Kann man nur unterstützen. Bei 10€ * 8 Stunden * 5 Tage liegt allein die Belastung durch Lohnsteuer bei 150€. Das muß wirklich nicht sein.
 

dr.byrd

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#4
Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!
Hartz IV bedeutet Mangelernährung und Isolation. Deshalb fordere ich:
Der Eckregelsatz von derzeit 359 Euro muss auf mindestens 500 Euro erhöht werden!
3,94 € pro Tag für Essen und Trinken und 0,49 € pro Tag für öffentliche Verkehrsmittel reichen nicht!!
Hartz IV zeigt, dass Löhne häufig nicht zum Leben reichen. Deshalb fordere ich:
Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro brutto muss eingeführt werden!
Der gesetzliche Mindestlohn muss als Existenzminimum lohnsteuerfrei sein!
Weitere Informationen im Internet unter 500 Euro Eckregelsatz
Die Bündnisplattform für 500 Euro Eckregelsatz ist am 1. Juli 2009 gestartet. Erste unterstützende Organisationen/Gliederungen (Juli 09)

500 Euro Eckregelsatz

Hallo, hallo, möchte euch nochmal in Erinnerung rufen, worum es in diesem Thread geeheet.

Wäre schön, wenn wir uns darauf konzentrieren könnten.
 

Michelle H

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#6
10€ Brutto sind nichts weiter als Sklavenlohn. Solch einen Schwachsinn werde ich niemals unterstützen.
Ich befürchte, da wirst Du halt leider weiter arbeitslos bleiben müssen. Traurig aber wahr. Man muß halt wissen, was man sich wert ist. Aber man muß auch wissen, was man Anderen wert ist.
 

Martin Behrsing

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#7
Und wo soll man anfangen. Wir schreiben ja, Lohnsteuerfrei. immerhin leigst man Single damit deutlich über dem Pfändungsfreibetrag. Wir wissen ja nun auch, dass dies nicht Sozial Gerecht ist. Aber damit trotz man dem kapital immerhin etwas ab, was zumindest den Weg für andere Sachen frei machen kann.

Weißt Du, dass ich Stundenlöhne zwischen 60-90 Euro je Stunde gehabt habe, je nach Auftrag und komplexität. Klar arbeite ihc heute auch nicht für Stundenlöhne von 10 Euro,, dafür habe ich zu lange studiert und auf vieles verzichtet. Aber auf der anderen Seite sollte 10 euro die untergrenze sein, unter dem nicht bezahlt werden darf. Wenn ich sehe, dass es heute Stundenlöhne von 4, 05 Euro gibt, dann weiß ich es nicht.
Akzeptieren heißt mitwirken an der Ausbeutung - NIEMALS.
 

galigula

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#8
Warum nicht gleich 8000€ pro Monat?
Also,alles was Recht ist,man sollte auf dem Teppich bleiben.
Wenn ich mit Tempo 15 kmh einen steilen Berg hochfahre,kann ich nicht vom ersten direkt in den fünften schalten,das geht schief.
Man sollte unterzeichnen.
 

Martin Behrsing

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#9
Diese rage habe ich nicht gestellt. Aber ich hätte eine Antwort. Das Kapital!!!

Aber Du machst es dir ein wenig zu einfach, indem Du Themen einführst, die gar nicht Gegenstand der Sache sind. Erinnert mich irgendwie an Diskussionen mit SPD, FDP, Linke etc. etc.
Die machen dies genauso und und führen Themen ein, die überhaupt nicht Gegenstand der Sache sind oder - noch schlimer - die anderen auf einmal unterstellt werden.
Von daher stelle ich erstmal in Frage, ob Du wirklich an einer Dikussion interessiert und offen dafür bist.
Wer soll das bezahlen?
 
E

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#10
ich verstehe das ganze Gerede hier nicht

10 € sind die Untergrenze. das steuerfrei. Punkt.

Und es gibt ja immerhin die Tarifverträge und Gewerkschaften die das neu aushandeln. Es soll nur niemand mehr gezwungen sein für 5 € oder so sich buckelig zu arbeiten und dennoch nichtmals seine Miete zahlen zu können. Das sogenannte "Trotz Arbeit arm" Mentalität die immer drastischer zunimmt.

Natürlich werden Qualikikation mehr vergütet. Aber das ist Sache des Tarifvertrags. Nur der ist zu löchrig. Und eine Untergrenze muss her.
Das heisst aber nicht das Unternehmen nun sagen dürfen das Sie JEDEM nur 10 € zahlen müssen. das ist falsch.

Ich denke die Forderung von

500 Euro Regelsatz

30 Stundenwoche

10 € Mindestlohn

sind nicht zuviel verlangt. Wer das sagt ist auf der Stufe derer die Deutschland als Billiglohnland verkaufen.
 

Arania

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#11
Wer sagt denn warum nicht?

NATÜRLICH 8.000 pro Monat. Für die die auch bereit sind 8 Stunden am Tag für Andere zu arbeiten.
Lachhaft, also 8000 Euro für die Verkäuferin und 8000 Euro für den Bankangestellten, das verkauf mal
 
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#12
Michelle H.:
Aber man muß auch wissen, was man Anderen wert ist.

Wenn Du darauf Rücksicht nehmen willst, dann musst Du umsonst arbeiten.

Und warum sollte ich mit weniger als 8000 Euro im Monat zufrieden sein, wenn der Dummfang Dieter noch nicht einmal mit 80.000 Euro pro Monat zufrieden ist für seine verbalen Entgleisungen?

Das kann ich auch! Wollt Ihr ne Kostprobe?
 
E

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#13
Das verstehe ich das Du das nicht verstehst. Und fühl Dich nicht angegriffen - es würde der Berechtigung entbehren.

Nö ich verstehe nicht was du daran nicht verstehst. Es sind Untergrenzen. Schau dir doch mal die Mindestlöhne in Frankreich oder Luxemburg an.

liegen bei 8,71 bzw 9,41 €

Und die anderen Länder erst. Es geht hier nicht um Luxus den man sich dann leisten kann. Sondern darum seine Existenz zu behalten.

Das hat nix mit Bescheidenheit zu tun oder sonst was. Aber wenn wir jetzt wahnwitzige Forderungen stellen macht uns das gleichzeitig unglaubwürdig und wir gewinnen gar nichts


Schröder?
Sorry aber das sehe ich schon als Beleidigung an. ich bin ein denkender Mensch der Sachen erst glaubt wenn ich Sie mit eigenen Augen gesehen und gehört habe.

Schröder ist jemand der keine Ahnung hat was im Volk so los ist und was für Ängste die haben. Agenda 2010 war für Schröder so als hätte er als Kind die Pistole seines Vaters gefunden. Aufregend und spannend. Aber keine Ahnung von irgendwas. Den Schaden tragen nun andere. Den der Schuss geht nach hinten los.

Oder so sind 10€.
Ich denke selbst bei 100 € hättest du was dagegen. DEN ES IST NIEMALS GENUG.

Ja ja. Ähm und wieso?
Warum? stehl dir vor ein Arzt würde das gleiche wie ein Verkäufer verdienen? Er studiert und studiert . Hat enberrungen die ersten Jahre. invistiert in seine zukunft schon ein vermögen und solll dann auf eine stufe gestellt werden?

ne ne. das wäre nicht fair. ein verkäufer hat nicht soviel verantwortung wie ein arzt es haben muss.

ich denke das solle bedacht werden. klar ein verkäufer hat auch sein verantwortung bei der arbeit zu erscheinen, seine arbeit zu verrichten und damit für sich seine aufgabe zu erfüllen. und ich als gelernter Verkäufer sehe mich in einer nicht so rosigen Zukunft.

Aber ich bin froh das Ärzte da sind und das diese wenigstens noch was haben wovon Sie Leben können.

Obwohl mein Hausarzt unter den Lasten der Bürokratie der Krankenkassen leidet und er dies auch bei Ärztestreiks offen kundtut

Stimmt absolut. Das ist ne Lachnummer.
Dann vergeht dir sicherlich das lachen wenn ich dir sage das eine Zeitarbeitsfirma jemanden für 3,06 € beschäftigt hat. Netto.

Deutschland IST bereits Billiglohnland und fängt gerade an mit Timbuktu & Co zu konkurieren. Du mußt auch das Preisleistungsniveau betrachten, den Einkaufswert/Warenwert.
Allgemein bekannt. Es muss aber ins gedächnis des einzelnen Volkes das man mehr wert ist. Jeder Arbeiter der morgens schon an seinen Arbeitsplatz pünktlich erscheint gehört gerecht entlohnt.

Ein Mindestlohn ist da nur der Anfang. Man muss nach Tarif bezahlt werden. Und diese müssen von starken unabhängigen Vertretern der Arbeiter verhandelt werden.


Ich denke mit deinen viel zu hoch gesteckten Beträgen setzt du den karren in den Dreck und dann geht nix mehr.
 
E

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#14
Warum? stehl dir vor ein Arzt würde das gleiche wie ein Verkäufer verdienen? Er studiert und studiert . Hat enberrungen die ersten Jahre. invistiert in seine zukunft schon ein vermögen und solll dann auf eine stufe gestellt werden?
Genau, so mancher studiert sein halbes Leben lang und zahlt nix großartig ein. Entbehrungen, das ist wahr. Trotzdem bekommen die Hilfen, oder halten sich mit Jobs über Wasser, wo nix an Abgaben bezahlt werden muss von ihnen. Andere gehen in der Zeit, wo der Dok noch studiert, arbeiten und zahlen ein in die Kassen, welche auch immer.

Was investiert er für ein Vermögen in seine Zukunft? Derzeit 600€ Studiengebühr.

Der fängt später an zu arbeiten und bekommt dafür noch mehr Kohle?
Von der Seite mal betrachtet schaut es nämlich schnell anders aus.

Ich will nicht gehässig sein, aber öfter mal einen anderen Blickwinkel zum Betrachten nehmen tut gut.
 
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#15
Was investiert er für ein Vermögen in seine Zukunft? Derzeit 600€ Studiengebühr.

Der fängt später an zu arbeiten und bekommt dafür noch mehr Kohle?
Von der Seite mal betrachtet schaut es nämlich schnell anders aus.

Ich will nicht gehässig sein, aber öfter mal einen anderen Blickwinkel zum Betrachten nehmen tut gut.
Aber ganz genau! Und wird nicht immer gepredigt, das ein Studienplatz
dem vielzitierten Steuerzahler bis zu 500.000Euro kostet, bis der von Papa (auch Arzt) mit einem Cabrio zum Abi belohnte Sprössling dann auch endlich die Kassen melken darf?
Und gehört er zu den ganz gierigen, geht er einfach ins Ausland, wo er das 3 fache verdient und lässt uns auf den 500000 Euro sitzen!
 
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#16
Wie passend, habe heute eine Stelle bekommen (ja stellt euch vor, sowas gibts noch, habs selbst fast nicht geglaubt).
Zeitarbeit (natürlich) 35std/Woche Helfer....nach Tarif (oho)
sind wir also (wenn ich nur angelernt werden müsste) bei ~7€
bliblablubb komm ich auf etwa 720€ netto.

heißt also, ich bin immer noch auf H4 angewiesen mit dem Unterschied, dass mein Lohn angerechnet wird und ich noch auf den Mehrkosten von Fahrkarte, Kleidung, essen usw sitzenbleib, also richtig draufzahl.
Supi :icon_kotz:

Um noch was zu sagen, wegen dem überheblichen Lohnforderungen hier :cool:
Ich hab damals in den 90ern 1900DM verdient, rausbekommen etwa 1750 (war nur Nachtschicht, also sozusagen fast steuerfrei) und ich hab davon gelebt wie eine Königin! Ich hatte grundsätzlich immer 1000Mark aufm Konto und hab echt jeden Monat irgendwo was bestellt, war oft bei McD usw usw.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, 900€.....Miete fast die Hälfte, essen 100€, Strom 90€ und alles noch dazu, da bleibt heute(!) ja nix mehr über!
Und dann sag nochmal jemand, nachm Euro is nix teurer geworden, blabla.....
 

Martin Behrsing

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#17
Mal ne Frage:

Um was geht es eigentlich. Dafür sollte doch ein Extrathread aufgemacht werden und dieser hier nicht zerschreddert werden. Alternativ solltet ihr eventuell eine telefonat führen. Habt ihr denn mal überlegt, was außenstehende zu dieser doch recht absurden Diskussion sagen oder denken?
 
E

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#18
Wer unterschreiben will, soll unterschreiben.

Wer nicht unterschreiben will, sollte sich mit .... "Vorschlägen" heraushalten.

Meine Meinung.


und wieder wech....
 

mbc

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#19
Recht hat er aber ... ein Bänker würde dafür nicht arbeiten .... der Job ist ja so "schwer", verantwortungsvoll und risikobehaftet ... Und im klimatisierten Büro zu sitzen kann im Sommer echt unerträglich sein.

Da habens viele andere leichter, vor allem die Bauarbeiter, die bei 30 Grad in der prallen Sonne schwere körperliche Arbeit verrichten dürfen und sich durch Werkzeug und Umgebung verletzen können. während dem Bänker höchstens die Maus vom PC auf die Schenkel fallen kann ...

... muß ja alles gerecht entlohnt werden ...

BTW: Diese Mindestforderung ist mehr als gerechtfertigt. Anderseits muß auch die Wettberwerbsmöglichkeit weiter bestehen und das ist im jetzigen System nicht möglich.
Das liegt aber nicht an den zu hohen Löhnen, sondern am dem gesamten System und den überzogenen "Forderungen/Gewinnmargen" der Besserverdienenden jenseits des Mittelstandes.
 

Martin Behrsing

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#20
Ich hatte gerade etwas zu dieser absurden Diskussion geschrieben.

Nocchmal:

Macht dafür einen Extrathread auf und zerschießt hier nicht das Thema


Das ist ja eben der Denkfehler. Das sind keine hochgesteckten Beträge, daß sind Beträge die benötigt werden um ein ohne Wirtschafts-Existenzängste sorgenfreies Leben zu führen. Diese Beträge brauchst du allein schon wenn du dich halbwegs umweltgerecht, "umweltneutral" bewegen, verhalten willst.
 

Martin Behrsing

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#21
ich widerhole mich nicht gerne. Wenn Du unbedingt meinst, du musst hier eine Privatthread aufmachen und ein thema völlig zerschießen, dann mach das nicht hier.
Soviel will ich auch von dir erwarten. ansonsten trenne ich die Beiträge ab.
Absurd sind doch eher die lächerlichen 10€. Es besteht die Chance das Außenstehende mal darüber nachdenken...
 

Michelle H

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#22
ich widerhole mich nicht gerne. Wenn Du unbedingt meinst, du musst hier eine Privatthread aufmachen und ein thema völlig zerschießen, dann mach das nicht hier.
Soviel will ich auch von dir erwarten. ansonsten trenne ich die Beiträge ab.
Martin, mach' den Thread doch einfach zu. Hier will sich jemand nur profilieren und provozieren. Die Botschaft ist doch rübergekommen - wer mag, kann die Forderung unterzeichnen. Mehr gibt es dazu doch nicht zu sagen.
 

dr.byrd

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#23
Bitte die Kampagne weiterverbreiten und selbst unterzeichnen!
500 Euro Eckregelsatz

Vielen Hartz IV-Betroffenen fehlt das Geld für eine ausgewogene Ernährung
»Erhebliche gesundheitliche Störungen«

Martin Behrsing vom ErwerbslosenForum über die Kampagne gegen Mangelernährung bei Hartz IV

ND: Sie sind Mitglied in einem Bündnis, das am vergangenen Montag eine »Kampagne gegen Mangelernährung bei Hartz IV« gestartet hat. Sind die Betroffenen wirklich mangelernährt?
Behrsing: Der derzeitige Regelsatz beträgt 359 Euro für einen Single. Darin ist ein täglicher Betrag zum Essen in Höhe von 3,94 Euro vorgesehen. Wenn man sich gesund ernähren will, was ja eigentlich der Normalfall sein sollte, dann kann man mit diesen 3,94 Euro einen täglichen Bedarf von 1580 Kilokalorien zu sich nehmen. Ein erwachsener Mensch benötigt aber etwa 2550 Kilokalorien. Das heißt, spätestens am 20. eines Monats müsste man das Essen einstellen, weil das Geld alle ist. Die meisten geben so den Teil ihres Regelsatzes, der eigentlich für Bekleidung, Kultur oder Transport vorgesehen ist, fürs Essen aus. Somit geraten diese Menschen in eine noch größere gesellschaftliche Isolation.
Weiterlesen auf: ND
 

Hoppelchen

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#24
Mangelernährung ?

Der Kalorienbedarf richtet sich nach der körperlichen Tätigkeit (Leistungsumsatz).
Es wird von einem Grundumsatz von 1.500 kcal für Männer und 1.250 kcal für Frauen mittleren Alters ausgegangen.

Ein Mensch, der 24 Stunden am Tag nichts tut, hat einen Grundumsatz von ca. 1.660 kcal.

Dazu ist keine Pressemitteilung und Kampagne erforderlich.
Das spuckt Google tausendfach aus, was eine Person im körperlichen Ruhestand für einen Energiebedarf hat.
 

Martin Behrsing

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#25
Dieses Flugblatt gibt es inklusive Versand kostenlos. Bestellbar bei: info@klartext-info.de oder per Post: Rainer Roth - Berger Str. 195 - 60385 Frankfurt.
Es dient zur weiteren inhaltlichen Unterstützung der Arbeit mit dem eigentlichen Aufruf der Bündnisplattform.


Also bitte bestellen und zwar immer 500 oder 1000, 2000 etc.
 
E

ExitUser

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#26
500 Euro Eckregelsatz bedeutet wieviel Rentenpunkte? Rentenpunkte gibts beim Verdienen und EInzahlen und nicht fürs Abzocken. Langsam schwillt der Kamm.:icon_neutral:
 

RudiRatlos

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#27
Mangelernährung ?...

...Dazu ist keine Pressemitteilung und Kampagne erforderlich.
Das spuckt Google tausendfach aus, was eine Person im körperlichen Ruhestand für einen Energiebedarf hat.
Dann hast du nicht verstanden, worum es in der Kampagne geht.:confused:
 

Hoppelchen

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#28
Habe ich !

Obwohl ich auch ALG II beziehe, sagt mir aber mein Kopf, dass ein Regelsatz von 500,00 € monatlich nicht realisierbar ist.

Wer so etwas fordert, der weiß nicht, dass es in beiden Grundsicherungssystemen (SGB II und SGB VII) Millionen von Hilfebedürftigen gibt und solche Forderungen somit nicht finanzierbar sind.
Oder sollen etwa die Rentner davon ausgeschlossen werden.
Es ist ja nur die Rede von Eckregelsatz Hartz IV in der Forderung.
Wäre ja ein unsoziales denken, wenn die Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, weiterhin nur 359,00 € Grusi bekommen würden.

Hier ist nur Publicity wichtig und es finden sich einige Anbeter. Mehr aber nicht.

Auch würde sich die geringe Zahl von Leistungsbeziehern, die sich gerne in diesem Grundsicherungssystem einrichten, überhaupt nicht mehr bewegen, um selbst Geld zu verdienen.

Wer mit dieser Forderung als Labergesellschaft, das sind in meinen Augen Parteien, in den Bundestag zieht, sollte rechnen und denken lernen.

Ich wähle auch keine Labergesellschaften (Parteien), sondern Köpfe. Die stehen leider zur Wahl als Einzelpersonen nicht zur Verfügung ! :icon_twisted:
 

Nustel

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#29
Es ist schon hart genug mit 359 Euro auszukommen. Davon gehen Strom, Gas Telefon ab. Bleiben im Schnitt 259 Euro. Und davon soll man Rücklagen schaffen für einen eventuellen Neukauf z.B. einer Waschmaschine etc.
500 Euro Regelsatz ist diskussionswürdig und finanzierbar wenn man gewisse fragwürdige "Angebote" der ARGEN erst mal in Frage stellt. Bildungsträger leben ganz gut von ALG2. Da wäre Kürzungen oder Streichungen angebracht.
 

Hoppelchen

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#30
Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.
 

Nustel

Forumnutzer/in

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#31
Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.

:icon_lol:
 

Volker

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#32
Hoppelchen, mach mal ein wenig langsam.

Es geht darum, erstmal eine generelle, Verbesserung einzuführen.
DIe ist nicht superoptimal, aber ein Anfang.

Du kennst doch sicher die Salamitaktik. Und die wird im Prinzip damit
angewendet. Nicht mehr nicht weniger. Daher ist es optimal etwas einzufordern
und die Möglichkeit dies hinzubekommen sind optimaler als direkt das Optimale
Einzufordern wollen.

Nimm dir 500 Blatt und verteil die mal, später gibt es Flyer die mehr fordern...

Volekr
 

Die Antwort

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#33
Habe ich !

Obwohl ich auch ALG II beziehe, sagt mir aber mein Kopf, dass ein Regelsatz von 500,00 € monatlich nicht realisierbar ist.

Wer so etwas fordert, der weiß nicht, dass es in beiden Grundsicherungssystemen (SGB II und SGB VII) Millionen von Hilfebedürftigen gibt und solche Forderungen somit nicht finanzierbar sind.
Du hast das einen Denkfehler drin.

Überlege einmal, wie viel von einer Erhöhung auf 500 Euro über Steuern wieder an den Staat zurückfließen würden. Mehrwertsteuer, Stromsteuer, Teesteuer, Kaffeesteuer und viele mehr.

Es ist jetzt schon eine falsche Rechnung immer nur die Sozialkosten zu sehen, ohne davon die Rückflüsse an den Staat abzuziehen. Denn die realen Kosten sind dadurch viel geringer. Hier lügt der Staat bewußt über die Kosten.

Denn auch Sozialleistungsbezieher sind Steuerzahler und das nicht zu knapp.

Was mich an der Kampagne ebenfalls sehr stört, das ist die Begrenzung auf ALG II Bezieher. Wo sind die Sozialhilfebezieher und die der Grundsicherung im Alter etc.? Die Akzeptanz einer solchen Kampagne würde sich deutlich erhöhen, wenn man jene Gruppen mit einbeziehen würde, die definitiv keine Chance haben ihre geringen Bezüge aufzubessern.

Die ständige Begrenzung von Aktionen nur auf Erwerbslose ist ein menschlicher und strategischer Fehler schlimmster Art.

Ebenfalls fehlt in der Kampagne der Hinweis darauf, daß man kranken Menschen unter fadenscheinigsten Begründungen einen nötigen Ernährungsmehrbedarf verweigert, so daß diese noch in viel stärkerem Maße von Mangelernährung betroffen sind. Hat sich beispielsweise schon einmal jemand darüber Gedanken gemacht, um wie viel sich Ernährung für Menschen mit Lactoseintoleranz verteuert?

Daher kann ich nur sagen: Die Kampagne greift viel zu kurz und diskriminiert andere Leistungsbezieher außer den Erwerbslosen.
 

galigula

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#34
Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.
Das können wir sehr wohl beurteilen,ob der höhere regelsatz finanzierbar ist,sogar die sogenannten Wirtschaftsexperten könnten das,aber es mangelt am Willen.

Tatsache ist,das eine Regelsatzerhöhung lässig machbar wäre und sogar positiv für das deutsche Wirtschafts-und Finanzsystem wäre.

Es herrscht in unseren Bundesländern eine Art Verhätschelungswettbewerb,wie man Unternehmen anlocken kann,u.a. zahlen aus dem Grund die Konzerne
kaum Steuern,Steuerausfälle in Milliardenhöhe.
Zudem werden aus dem gleichen Grund die Steuerprüfungen mehr als lax durchgeführt,da verzichtet man auf zig Milliarden,nur ja keine Konzerne erschrecken.
Zusätzlich werden Aasgeierfirmen auch noch mit Subventinen gefüttert,siehe Nokia.
Steuergeldverschwendung fast 100 Milliareden im Jahr.
Geldverschwendung durch Zwangsarbeit,Gerichtskosten,unnötige Bürokratiekosten,usw.usw.usw.
Bei einer neuer unnötigen Dienswagenflotte wird nicht nach der Gegenfinanzierung gefragt,oder 5 Milliarden Abwrackprämie sind auch sofort da,Ergebnis: katastrophale Umweltverschmutzung und Vernichtung von Volkseigentum.
 

Hoppelchen

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#35
Stimmt, galigula !

Nur leider sind wir beide keine Schatzmeister der Bundesregierung und werden es auch nie ! :icon_twisted:

Deswegen sind ohne die genauen Zahlen zu wissen, alle Diskussionen um Verschwendung und Finanzierung überflüssig.

Jüngstes Beispiel ist aber, wie sich die Bevölkerung über die Steuerverschwendung erfreut.
Berlin, Kanzler-U-Bahn !
Vollkommen unnötig und nutzlos.
Schaut mal in die Medien, wie das zur Sensation wird.
3 Stationen mit der U-Bahn zu fahren.
Ei wie freuen sich die Fahrgäste. :icon_neutral:
So etwas sollte boykottiert werden und nicht zum Erlebnis werden.

:icon_party:

@ Die Antwort

Stimmt auch, dass durch eine Erhöhung Steuergelder fließen würden.
Aber, ob das an Steuergeldern an den Staat zurückkommt, was ausgegeben wurde, durch Erhöhung des Regelsatzes, dazu fehlt mir das nötige Finanzwissen.
Ich bezweifle es aber.
 
E

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#36
Zusätzlich werden Aasgeierfirmen auch noch mit Subventinen gefüttert,siehe Nokia.
Firmenpolitisch und auch wirtschaftlich sind das keine Assgeierfirmen. Moralisch verwerflich, aber keine Aasgeier.

Wenn jemand umzieht, in eine Wohnung, die zwar genauso groß (oder vielleicht größer) ist, aber weniger Miete kostet und der Mietzuschuss in etwa genau so hoch ist, sind das dann Aasgeiermieter?

Diese "Heuschrecken-Kampagne" von Müntefering war nur ein Ablenkungsmanöver, mehr nicht und sehr viele haben diese Kampagne gern übernommen, nur um abgelenkt zu werden, das es gerade die Politik war und ist, das sowas passieren kann. Hätte man wirklich etwas gegen diese "Heuschrecken" machen wollen, wäre die Politik (deutsche und EU-Pokitik) gefordert gewesen. Hat sich in der Praxis was geändert? Nö, es werden trotzdem noch Subventionen und Zuschüsse bezahlt, wenn Firmen abwandern.
 
E

ExitUser

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#37
Stimmt auch, dass durch eine Erhöhung Steuergelder fließen würden.
Aber, ob das an Steuergeldern an den Staat zurückkommt, was ausgegeben wurde, durch Erhöhung des Regelsatzes, dazu fehlt mir das nötige Finanzwissen.
Ich bezweifle es aber.
Es fließt ein Teil wieder zurück, zwar nicht so viel, aber es kommt wieder etwas zurück.

Von dem RS muss man die "Eigenleistungen" abziehen. Bei Strom ist es die MwSt und die Stromsteuer, beim Einkauf ist es auch die MwST, genauso wenn man tankt, Versicherungen bezahlt usw. Ich schätze, es sind so ungef 10 - 20%, die wieder als Steuern zurückfliessen. Diese %e würden zwar gleich bleiben, aber die Summe der Steuern würden trotzdem mehr werden.
 

Volker

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#38
Das können wir sehr wohl beurteilen,ob der höhere regelsatz finanzierbar ist,sogar die sogenannten Wirtschaftsexperten könnten das,aber es mangelt am Willen.
Wer Geld hat sich Bücher von Dieter Bohlen zu kaufen, der kann auch etwas mehr Steuern zahlen.

Hat eine Gesellschaft Geld sich im Ausland kriegerisch zu betätigen, die hat genug Geld eine vernünftige Sozialpolitik zu machen.

...
...

Volker
 

Hoppelchen

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#39
Soll ich die 500 Blatt etwa selbst finanzieren ? :confused:

Wäre mir ehrlich gesagt zu schade um das Geld und die Zeit für die Verteilung ! :icon_twisted:
 

Volker

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#41
Soll ich die 500 Blatt etwa selbst finanzieren ? :confused:

Wäre mir ehrlich gesagt zu schade um das Geld und die Zeit für die Verteilung ! :icon_twisted:
Wieso zu schade Flyer zu verteilen? Dann kommts du unter Betroffene und hörst ihre Klagen. Das ist nie Zeitverschwendung.

Davon ab, es ist tatsächlich Zeitverschwendung das sich viele mit der ARGE herumschlagen müssen. Besser wäre es die Betroffenen würden sinnvoll behandelt, dann könnten wir uns alle besseren Dingen zuwenden.

Volker
 

Hoppelchen

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#42
Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.
 

Volker

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#43
Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.
Sag mal willst du uns unseren Mut nehmen? Nee, das lass mal, No Chance.

Alle die zur ARGE müssen sind davon Betroffen, mittelbar oder unmittelbar. Auch du. Und du trifft dort auch Leute die Arbeiten und zur ARGE laufen müssen. Die nehmen das sicherlich gerne. Denn auch für sie ist die Erhöhung Höhe des Regelsatzes sehr hilfreich. Und erst recht der Mindestlohn und dieser
vor allem.

Volekr
 

Martin Behrsing

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#44
Und? Geht die arbeitende Bevölkerung ein mindestlohn von 10 euro nichts an?

Bist du dir sicher, dass man nur unter "Betroffene" kommt ?

Da kommt man auch mit der arbeitenden Bevölkerung in Kontakt, bei der Verteilung von Flyern und die finden es bestimmt nicht lustig, solche Forderungen.

Auf solche Diskussionen hätte ich dann keinen Bock !
Es ist auch nicht jedermanns Sache, sich mit seiner Lebenssituation in die Öffentlichkeit zu stellen.

Ich würde es jedenfalls nicht machen.
Es muss leider zunehmend vermieden werden, über seine Situation zu sprechen, diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.
 

Stef86

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#45
Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!
Hartz IV bedeutet Mangelernährung und Isolation. Deshalb fordere ich:
Der Eckregelsatz von derzeit 359 Euro muss auf mindestens 500 Euro erhöht werden!

Hallo an alle,
also ich muss euch was sagen, ich schwanke immer zwischen meiner Meinung.
Denn einerseits stimme ich diesem Wunsch zu von 500 Hundert Euro.
Bin selbst Hartz4 Empfänger und mit ner Versicherung die ich leider noch habe, bleiben mir nicht mal 120 Euro zum leben. Weis also was verzichten heisst und auch was es heisst Hunger zu haben.
Aber,
andererseits, ist Hartz4 nur zur Lebenserhaltung da und nicht mehr.
Und wenn man sieht, wie es in anderen Ländern läuft, dann können wir uns noch glücklich schätzen.
Sterben muss keiner, bzw. ist es ja auch nur dafür gedacht.
Natürlich sind Fälle wo einer Jahre lang arbeitet und dann innerhalb kurzer Zeit Hartz4 bekommt unter aller sau, aber die jungen, zu denen auch ich gehöre sollten wirklich mal öfter an die Menschen denken die wirklich garnichts haben.
Ich weiß schon, das es nicht schön ist Hartz4 zu bekommen, und man könnte heulen wenn man sich ständig bewirbt und es will einfach nicht klappen. Aber im Vergleich mit den ärmsten der Welt, bekommen wir noch viel vom Staat geschenkt.
Deshalb denke ich, das erste was geändert werden müsste, wär die Wilkür der Arge'n. So von wegen "zumutbarkeit" und sowas.
 

Volker

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#46
Du hast was nicht verstanden, Hartz4 ist zum drangsalieren und verarmen da, Umverteilung von unten nach oben. Darum geht es.

Unsere Forderungen werden nicht gross dran Kratzen. tuen also niemanden wirklich weh.

Das was du schenken nennst, ist verbrieftes Grundrecht.

Volker
 

Hoppelchen

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#47
Herr Behrsing !

Die Rede war meinerseits alleine vom Eckregelsatz und nicht vom Mindestlohn.
Das ist ein gesondertes Thema !
 

Martin Behrsing

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#48
Wior betrachten dies aber als untrennbar. 500 Euro Eckregelsatz bedueten auch einen erheblichen Druck auf einen Mindestlohn. Ich glaube auch, dass diese Mehrkosten in höhe von 2-3 Mrd. gut zu verkaften sind, bringt doch ein Mindestlohn von 10 euro auch wiederum Beitragseinnahmen in alle Sozialversicherungssysteme.
Herr Behrsing !

Die Rede war meinerseits alleine vom Eckregelsatz und nicht vom Mindestlohn.
Das ist ein gesondertes Thema !
 

Michelle H

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#49
Wior betrachten dies aber als untrennbar. 500 Euro Eckregelsatz bedueten auch einen erheblichen Druck auf einen Mindestlohn.
Das leuchtet mir jetzt nicht so ganz ein. Wieso bedeutet eine Regelsatzerhöhung einen Druck in Richtung Mindestlohn? Ich denke eher, daß Viele sich dank Regelsatzerhöhung in falscher Sicherheit wähnen und lieber ALGII beantragen als sich für ein paar Euro Stundenlohn ausbeuten zu lassen. Du darfst nicht vergessen, Martin, daß die Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes nehmen. Die erhöhen keinen Druck, die gehen einfach in ALGII.
 

Martin Behrsing

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#50
Sag mal, was glaubst dzu eigentlich, was man für sprünge mit 500 Euro machen kann und woher nimmst du die gewissheit, dass viele Menschen nicht lieber eine Arbeit hätten, aber wovon sie leben können.
Tatsache ist doch, dass wir nun seit Mitte der 90iger eine ungefähr gleich hoch bleibende Arbeitslosigkeit haben bzw. real immer mehr Stellen vernichtet wurden, weil sie aus Gründen der Produktivität nicht mehr benötigt werden. Das was wir fordern, ist nun wirklich nichts großartiges, sondern das absolut notwenige. Aber wir leisten uns lieber eine Gesellschaft, indem halt 10 % der Menschen nicht teilhaben sollen, mangel ernährt sind und zudem von der Arbeit ausgeschlossen werden, während das Kapuital extreme Gewinne macht, die sogar so weit gehen, dass diese Gewinne sich im moment nicht steigern lassen und als Folge diese Gewinne zu Verlusten gemacht werden müssen.
Ich habe allersings vollstes Verständnis für Menschen, dei nicht arbeiten wollen, wenn sie immer noch auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, bzw zunehmend von Arbeitgebern dazu aufgefordert werden, nur weil diese Menschen nicht vernünftig bezahlen wollen. komm jetzt nicht, dass sie dies nicht können. Dann haben sie vom unternehmenszweck grundsätzlich etwas verkehrt gemacht und sind betriebswirtschaftlich Nullnummern.
Das leuchtet mir jetzt nicht so ganz ein. Wieso
bedeutet eine Regelsatzerhöhung einen Druck in Richtung Mindestlohn? Ich denke eher, daß Viele sich dank Regelsatzerhöhung in falscher Sicherheit wähnen und lieber ALGII beantragen als sich für ein paar Euro Stundenlohn ausbeuten zu lassen. Du darfst nicht vergessen, Martin, daß die Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes nehmen. Die erhöhen keinen Druck, die gehen einfach in ALGII.
 

Archibald

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#51
...
Aber,
andererseits, ist Hartz4 nur zur Lebenserhaltung da und nicht mehr.
Und wenn man sieht, wie es in anderen Ländern läuft, dann können wir uns noch glücklich schätzen.
Sterben muss keiner, bzw. ist es ja auch nur dafür gedacht.
anno 2025 sagte :
..was ein leitender Bürokrat aus dem Kanzleramt zu lesen bekam. Der trug das natürlich sofort seiner Herrin vor und seit damals wird jeder, der in der Arbeitsplatzlotterie leer ausgeht, ins Langzeitarbeitslosenheim eingewiesen wo er an einen Nährlösungstropf angeschlossen wird und zur Hygiene ein mal am Tag per lieblichem Dampfstrahl von oben bis unten gereinigt.

Politiker müssen heute nicht mehr betonen dass diese Vorgehensweise gut und richtig ist...

Dem Gerücht, dass aus diesen Heimen immer wieder Menschen verschwinden und als "Fleisch", also als menschliche Ersatzteillager für unsere hoch geehrten Leistungsträger dienen, wird natürlich vehement widersprochen"
(Sorry, den zuerst zitierten Dummlall konnte ich nicht unkommentiert lassen!)

LG, Archibald
 

Michelle H

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#52
Sag mal, was glaubst dzu eigentlich, was man für sprünge mit 500 Euro machen kann und woher nimmst du die gewissheit, dass viele Menschen nicht lieber eine Arbeit hätten, aber wovon sie leben können.
Das meinte ich nicht, Martin. Sorry, wenn es falsch rübergekommen ist.

Ich meinte, daß Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Und ob ich nun - eventuell alleinerziehend - einen Putzfrauenjob annehme oder dann halt ALGII mit einem Regelsatz von 500€, das ist dann denke ich keine Frage mehr. Weder in dem Putzfrauenjob noch mit ALGII kann ich große Sprünge machen. Aber da ich die Entlohnung für den Putzfrauenjob nicht verbessern kann, gehe ich dann lieber in Hartz-IV.
 

Aidane

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#53
Das meinte ich nicht, Martin. Sorry, wenn es falsch rübergekommen ist.

Ich meinte, daß Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Und ob ich nun - eventuell alleinerziehend - einen Putzfrauenjob annehme oder dann halt ALGII mit einem Regelsatz von 500€, das ist dann denke ich keine Frage mehr. Weder in dem Putzfrauenjob noch mit ALGII kann ich große Sprünge machen. Aber da ich die Entlohnung für den Putzfrauenjob nicht verbessern kann, gehe ich dann lieber in Hartz-IV.
Die Entlohnung für den Putzfrauenjob wird doch mit den 10€ Mindestlohn verbessert.

Und ich weiss nicht woher ihr immer die Erkenntnis zieht die Leute wollen nicht arbeiten, zu einem angemessenen Lohn für die Arbeit die man leistet würde meiner Meinung nach fast jeder arbeiten.
 

nightangel

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#54
Das meinte ich nicht, Martin. Sorry, wenn es falsch rübergekommen ist.

Ich meinte, daß Menschen immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Und ob ich nun - eventuell alleinerziehend - einen Putzfrauenjob annehme oder dann halt ALGII mit einem Regelsatz von 500€, das ist dann denke ich keine Frage mehr. Weder in dem Putzfrauenjob noch mit ALGII kann ich große Sprünge machen. Aber da ich die Entlohnung für den Putzfrauenjob nicht verbessern kann, gehe ich dann lieber in Hartz-IV.
Und genau das ist doch Sinn der Sache, wenn keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten geht weil man durch Arbeit nicht mehr hat als wenn man Hartz4 kriegt, sind die Arbeitgeber gezwungen endlich wieder vernünftige Löhne zu zahlen, denn sonst kriegen sie keine Leute mehr.
Sobald dann wieder vernünftige Löhne gezahlt werden die deutlich über dem Hartz4 Satz liegen und die Arbeitnehmer nicht mehr als Aufstocker bei den Argen anstehen müssen, ist auch der Anreiz zum arbeiten wieder geschaffen.
Die Spirale muss wieder nach oben gehen und nicht immer weiter nach unten.
 

Martin Behrsing

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#55
Das meinte ich nicht, Martin. Sorry, wenn es falsch rübergekommen ist.

Aber da ich die Entlohnung für den Putzfrauenjob nicht verbessern kann, gehe ich dann lieber in Hartz-IV.
Das ist für mich völlig ok. Warum soll man denn einen Job machen, wenn man doch nicht von hartz Iv wegkommt. Der ganze Hartz IV mist ist auf Veranlassung von Arbeitgebern und dem Kapital entstanden, um genau diese Löhne auf Hungerniveau zu drücken. Ich wüßte nicht, warum man dann für eine derartigen job schufften soll.
 

galigula

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#56
Jede Massnahme,die höhere Löhne bewirkt,ist sinnvoll.
Bei Erhöhung des albernen Regelsatzes würde sich der Anreiz eine Hungerlohnstelle anzunehmen,verringern und somit das Angebot der Ware Arbeitkraft vermindern,was sich positiv auf das zu geringe Lohngefüge auswirken würde.

Alle Maßnahmen,die der Dumpinglohnfehlentwicklung der Agenda 2010 Politik entgegenwirken ,sind unbedingt notwendig.

Aus dem Grund und auch Gerechtichkeitsgründen sollten wir hier unterschreiben,es kann doch wohl nicht sein,dass hier jemand gegen einen höheren Regelsatz ist,oder?
 

burki

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#57
Hi,
habe nicht unterschrieben, da ich wesentlich dringenderen Handlungsbedarf in anderen Bereichen sehe.
HartzIV gehört augenblicklich gegen eine regressionsfreie Grundsicherung abgelöst und nicht mit dem jetzigen Stand angepasst.
Ebenso muss der Freibetrag deutlichst erhöht und ebenso eine Rente (gerade für diejenigen, die jahrzehnte geackert haben) weit über den Sozialhilfeniveau garantiert werden.
Gruss
burki
 

dr.byrd

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#58
Hi,
habe nicht unterschrieben, da ich wesentlich dringenderen Handlungsbedarf in anderen Bereichen sehe.
HartzIV gehört augenblicklich gegen eine regressionsfreie Grundsicherung abgelöst und nicht mit dem jetzigen Stand angepasst.
Ebenso muss der Freibetrag deutlichst erhöht und ebenso eine Rente (gerade für diejenigen, die jahrzehnte geackert haben) weit über den Sozialhilfeniveau garantiert werden.
Gruss
burki
Fein, Burki.

Sag Bescheid, wenn´s soweit ist.
 

Martin Behrsing

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#60
Sinn der Forderung für 500 Euro Eckregelsatz und 10 Euro lohnsteuerfreien Mindestlohn ist, die Kampagne für eine deutliche Erhöhung des Eckregelsatzes auf die schwächste Stelle zuzuspitzen: Mangel- und Unternährung. Diese sind offensichtlich angesichts einer Verpflegungssumme von 3,94 Euro pro Tag. So kann Druck durch große Unterstützungsbreite aufgebaut werden. Je mehr da aber an Forderungen draufgesattelt wird, desto geringer wird die Stoßkraft der Kampagne, desto mehr Ansatzpunkte finden Gegner für Gegenargumente.

D.h. nicht, dass die Forderung nach Abschaffung von Hartz IV nicht notwenig ist. Alternativen dazu habe ich mit anderen ja dazu formuliert (siehe http://www.linke-alternative-gegen-hartz4.de).

Hi,
habe nicht unterschrieben, da ich wesentlich dringenderen Handlungsbedarf in anderen Bereichen sehe.
HartzIV gehört augenblicklich gegen eine regressionsfreie Grundsicherung abgelöst und nicht mit dem jetzigen Stand angepasst.
Ebenso muss der Freibetrag deutlichst erhöht und ebenso eine Rente (gerade für diejenigen, die jahrzehnte geackert haben) weit über den Sozialhilfeniveau garantiert werden.
Gruss
burki
 
E

ExitUser

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#65
Stef86 sagte :
Sterben muss keiner, bzw. ist es ja auch nur dafür gedacht.
Aber im Vergleich mit den ärmsten der Welt, bekommen wir noch viel vom Staat geschenkt.
1. Hier die, die bereits gestorben sind: Die Opfer deutscher Sozialgesetzgebung

2. Ein Vergleich mit den ärmsten Ländern der Welt hakt ganz gewaltig. Dort herrscht eine ganz andere Infrakstruktur, wenn überhaupt eine vorhanden ist. Dort herrschen vielfach Diktaturen, Militärregime usw. Deren "Politik" ist in keinster Weise auf irgendein Bedürfnis der armen Bevölkerung ausgerichtet. In den anderen Ländern, in denen dort keine Diktaturen oder Militärregime herrschen, handelt es sich oft um korrupte Regierungen. Ich kann nicht Kirschen mit Stachelbeeren vergleichen. Mit diesem Argument, dass Du hier bringst, haben bereits Politiker seit einiger Zeit argumentiert. Wir leben in Deutschland und in Deutschland (Industrienation) hat Armut einen anderen Charakter als in einem Land der 3. und 4. Welt. Hier sind die Möglichkeiten vorhanden, Armut zu beseitigen und das miese an der Sache ist, sie wird nicht beseitigt, sie wird geschürt.
 

penelope

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#66
Hallo ihr lieben

Hallo Paolo Pinkel

du hast 143,75 € mehr auf den Konto, lohnsteuerfrei wie Martin schon schrieb!

Wir reden hier von Grisu 395, gefordert 500
warum sollen die Renter nicht davon provetieren?

Die Rede war meinerseits alleine vom Eckregelsatz und nicht vom Mindestlohn.
Das ist ein gesondertes Thema !


Das ist und bleibt ein paar Schuhe!
Martin kann doch nicht 500 € Grisu fordern, und den Mindestlohn unter den Tisch fallen lassen.

10 € Mindestlohn ist schon der richtige Weg!

wenn eine ZA 10€ Mindestlohn zahlen muss, ich glaube schon das die denn

für einen gelernten Handwerker, mehr zahlen möchte, denn wenn die Firmen qualifizierte Handwerker haben möchten, sollten sie auch entsprechend bezahlt werden.

Es wird hier manchmal die Frage gestellt, wer das finanzieren soll, es ist also kein Geld da, hm und sie geben sich dazu selber wieder die Antwort:icon_daumen:
werde mal Flugblätter anfordern:icon_smile: und in der Liste eintragen!

Politik ist die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme.
 

penelope

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#67
Hallo nochmal

500 Euro Regelsatz

30 Stundenwoche

ein Singel hätte denn 950.34 Netto, also bitte die 30 Std Woche rechnen:icon_smile:


10 € Mindestlohn
 

ethos07

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#68
M.W. wird die 30 Stundenwoche-Forderung in der aktuellen Kampagne nicht mehr mit "beworben",damit man die Forderungen ohne "Gehirnakrobatik" auf die Mangelernährung zuspitzen kann.

Ich finde das einerseits verständlich, die alte dreiteilige Forderung 500-30-10 entsprechend zu beschneiden.

Andererseits finde ich es auch sehr schade, Denn es fällt damit genau die am stärksten in eine grundlegend bessere Zukunft weisende Forderung unter den Tisch: Radikale Arbeitszeitverkürzung.

Denn nur wenn es gelingt, an der geellschaftlichen ARBEITS-Organisation insgesamt etwas zu ändern, können wir auch längerfristig darauf hoffen, dass Armut und Ausgrenzung Themen der Vergangenheit werden. Ansonsten bleiben wir mit unseren Forderungen im Verteilungskampf der mit der Arbeit erzeugten Werte.

Na ja, 1 Kampagne macht ja noch keinen Sommer...
Also sage ich: man kann das schon unterschreiben, denn es ist ja auf jeden Fall in der Gegenwart richtig:
Der Eckregelsatz erlaubt hier und heute kein würdiges Leben - er muss also dringend erhöht werden! Wie rum auch immer...
 

ethos07

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#69
@ Maritn und Mods

... grad wieder mal oben auf den - zumindest für Newbies - scheinbar mit diesem Thema verbundenen & visuell hervorstechenden roten Banner "Mitmachen! Kein Lohn unter 10€" geklickt...

...dort ist immer noch der alte Aufruf aus November 2007 verlinkt.

Nicht die aktuelle 500 EUR-Eckregelsatz-Kampagnen-Homepage. Wie ich halbwegs erwartet hätte...

Um die aktuelle Kampagnen-HP zu finden,muss man ziemlich herumklicken hier auf dem Site.

Ist das so gewollt?
 

Martin Behrsing

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#70
wird heute nachmittag gemacht.
@ Maritn und Mods

... grad wieder mal oben auf den - zumindest für Newbies - scheinbar mit diesem Thema verbundenen & visuell hervorstechenden roten Banner "Mitmachen! Kein Lohn unter 10€" geklickt...

...dort ist immer noch der alte Aufruf aus November 2007 verlinkt.

Nicht die aktuelle 500 EUR-Eckregelsatz-Kampagnen-Homepage. Wie ich halbwegs erwartet hätte...

Um die aktuelle Kampagnen-HP zu finden,muss man ziemlich herumklicken hier auf dem Site.

Ist das so gewollt?
 

penelope

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#71
Hallo zusammen

die Fleyer waren heute morgen schon da :icon_daumen: ca 200 Stck sind schon weg,
fahre gleich noch zu ein Freund, werde in ein paar aufs Auge drücken, für die Tafeln in Nebenort, bei uns in der Stadt Freitag:icon_smile:

habe eine Wohnsiedlung, wo mit Sicherheit Hartz 4 Empfänger wohnen mit
soviele Briefkästen:wink:

Morgen geht es in die Stadt zur nächsten Wohnsiedlung, bzw Tafel!
 

Martin Behrsing

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#72
Neues Werkzeug für 500 Euro Eckregelsatz


Liebe Mitstreiter/Innen, liebe Kollegen/Innen,

Anfang August 2009 hat sich in der sozialen Bewegung ein Bündnis für eine Kampagne für 500 Euro Eckregelsatz und mindestens 10 Euro gesetzlichen Mindestlohn, lohnsteuerfrei,
gebildet. Der Kampagnenrat besteht aus Edgar Schu und Helmut Woda (Aktionsbündnis Sozialproteste), Martin Behrsing (Erwerbslosenforum Deutschland), Frank Eschholz (Soziale Bewegung Land Brandenburg) und Rainer Roth (Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne).

Das Bündnis hat sich eine Plattform gegeben, die die Mangelernährung mit Hartz IV in den Mittelpunkt stellt, um Druck auf eine deutliche Erhöhung des Eckregelsatzes auszuüben.
Unabhängig davon, ob und wann wir dieses Ziel erreichen, gehen wir davon aus, dass die Kampagne es auf jeden Fall schwieriger machen wird, nach der Wahl den Eckregelsatz zu kürzen.
Die Plattform und den jeweils letzten Stand der unterzeichnenden Organisationen und Initiativen findet ihr auf unserer Website 500 Euro Eckregelsatz.

Wir bitten Euch, weitere Organisationen und Initiativen als Unterstützer zu gewinnen, damit ähnlich wie bei der Kinderplattform (Kinderarmut duch Hartz IV) der Druck kontinuierlich wächst.


Wir können Euch/Ihnen folgendes Material für die Kampagne anbieten.

1) Die Plattform ist so geschrieben, dass sie auch als Flugblatt verteilt werden kann.
Das Flugblatt ist kostenlos und kann unter info@klartext-info.de in der von Euch/Ihnen gewünschten Menge bestellt werden. Bisher sind rund 15.000 Flugblätter bestellt und ausgeliefert worden.

2) Unterschriftenlisten kann man von der Website herunterladen und dann damit Unterschriften bei Bekannten, Freunden, Verwandten oder Gleichgesinnten und auf der Straße sammeln. Man kann auch online unterschreiben.
Bisher sind 1.500 Unterschriften gesammelt worden.

3) Es liegt eine Broschüre vor, in der die Notwendigkeit der Forderung nach 500 Euro und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn, lohnsteuerfrei, ausführlich begründet wird. Sie hat den Titel Hartz IV: "'Fördern' durch Mangelernährung". Rainer Roth hat sie geschrieben, der auch Mitglied des Kampagnenrats des Bündnisses für 500 Euro Eckregelsatz ist. Schwerpunkt ist die bisher völlig vernachlässigte Frage, ob man mit Hartz IV im Durchschnitt den täglichen Kalorienbedarf mit gesunder Ernährung decken kann. Die Broschüre kommt zu der Schlussfolgerung, dass die 3,94 Euro pro Tag für Nahrungsmittel und nicht-alkoholische Getränke bei gesunder Ernährung allenfalls für den Grundumsatz reichen, den man braucht, wenn man körperliche Aktivitäten eingestellt hat. Wohlgemerkt, es handelt sich nicht darum, ob Einzelpersonen sich gesund ernähren oder nicht, sondern um das objektiv feststellbare soziale Existenzminimum beim Energiebedarf eines Erwachsenen mit Durchschnittsgewicht und Durchschnittsgröße.
Die Broschüre hat 44 Seiten und kostet nur einen Euro plus evtl. Portokosten. Sie kann unter info@klartext-info.de bestellt werden.

4) Gerade aktuell möchten wir auf den bundesweiten Aktionstag des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise!" unter dem gleichnamigen Motto am 17. September aufmerksam machen: Neben breiten lokalen Anti-Krisen-Bündnissen haben mancherorts auch einzelne Initiativen angekündigt, diesen Tag für bestimmte Aktivitäten zu nutzen, wie z.B. einen Infostand und Unterschriftensammlung für die Kampagne für 500 Euro Eckregelsatz.
Wir möchten Euch ermuntern, dies ebenfalls zu erwägen.
Die Arbeit mit der Bündnisplattform ist schließlich eine sehr klare Art und Weise, das Motto des Aktionstages zum Ausdruck zu bringen.
Alle Informationen und bisherigen Ankündigungen zum Aktionstag unter WIR ZAHLEN NICHT FÃœR EURE KRISE! - Krisenproteste
Wenn Ihr selbst Aktivitäten ankündigen möchtet:
Mitteilung an lokal@kapitalismuskrise.org

5) Der Kampagnenrat hat alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben und sie mit der Plattform konfrontiert. Die CDU hat bisher nicht reagiert.

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag ging nicht darauf ein, ob Hartz IV Mangelernährung bedeutet oder nicht, sondern behauptete, es handele sich um einen "ausreichenden Lebensstandard", der genau festgesetzt sei, regelmäßig überprüft würde und nicht beliebig neu festgesetzt werden könne. Mindestlöhne lehnt die CSU ab, weil sich das gegen Arbeitslose und Erwerbstätige richte und schon bei 7,50 Euro 600.000 Arbeitsplätze gestrichen würden. Die Frage, ob und wie man von einem Lohn leben kann und wie hoch das soziale Existenzminimum eines Erwerbstätigen ist, interessiert diese Partei nicht.

Die SPD in Person des Bundesgeschäftsführers Wasserhövel und des sozialpolitischen Sprechers Oppermann ging ebenfalls nicht auf das Thema Mangelernährung ein. Sie erklärte einfach, die Forderung nach 500 Euro sei nicht wissenschaftlich abgesichert, sei nicht seriös (im Gegensatz zu den armutsfesten 359 Euro) und hätte keine tragfähige Begründung. Obwohl der Eckregelsatz gegenüber den Verbrauchsausgaben unterster Verbrauchergruppen um rund 25 % heruntergekürzt worden ist, behaupteten Oppermann und Wasserhövel, Hartz IV-Bezieher würden so leben wie die untersten Verbrauchergruppen auch. Auch die SPD hält einen Mindestlohn, der über dem Hartz -IV-Niveau liegt, für ein Mittel der Arbeitsplatzvernichtung. Sie tritt für Löhne unterhalb des sozialen Existenzminimums von Erwerbstätigen ein.

Die Grünen beschränkten sich darauf, ihr eigenes Konzept darzulegen, ohne auf unsere Forderungen und auf das Thema Mangelernährung einzugehen.
Die FDP machte es ebenso. Sie machte uns vor allem mit dem Bürgergeld bekannt. Die FDP tritt für Lohnsenkungen und den massiven Ausbau staatlicher Lohnsubventionen ein. Das Hartz -IV-Niveau hält sie für ausreichend. Sie will es einschließlich einer pauschalierten Warmmiete als Bürgergeld auszahlen.

Die Linke konfrontierte uns ebenfalls mit ihren Aussagen zu Hartz IV und Mindestlohn, ohne jedoch auf das Thema Mangelernährung näher einzugehen. Die Linke tritt seit kurzem ebenfalls für 500 Euro Eckregelsatz und zehn Euro Mindestlohn in der nächsten Wahlperiode ein. 12 von 53 Abgeordneten der Linkspartei haben bisher unsere Plattform unterschrieben.

In der Broschüre "'Fördern' durch Mangelernährung" ist das Schreiben der SPD und unsere Antwort abgedruckt. Die Schreiben von Niebel, den Grünen und unsere Antwort findet man ebenso wie die der SPD auf unserer Website.

6) Zur Eröffnung der Kampagne haben wir eine Pressemitteilung an einen breiten Verteiler geschickt.
Artikel erschienen in der jungen Welt und in Neues Deutschland. Der Evangelische Pressedienst verbreitete die Pressemitteilung. Ansonsten hielt nur der Kölner Stadtanzeiger das Thema Mangelernährung für erwähnenswert und in einem kurzen Satz auch die Welt. Der Rest war Schweigen.

Wenn Ihr die Kampagne unterstützen wollt, bitten wir Euch also
·[FONT=&quot] [/FONT]Flugblätter zu bestellen,
·[FONT=&quot] [/FONT]Unterschriften zu sammeln (u.a auch auf Veranstaltungen, die man besucht),
·[FONT=&quot] [/FONT]die Broschüre zu bestellen und
·[FONT=&quot] [/FONT]Unterstützer zu gewinnen.

Mit all dem kann man auch die Verantwortlichen und ihre Vertretungen vor Ort und in allen Lebensbereichen konfrontieren. Wie? Die Fantasie hat freien Lauf.

Mit solidarischen Grüßen

Der Kampagnenrat der Bündnisplattform für 500 Euro Eckregelsatz

Kein Lohn unter 10 € !
500 Euro Eckregelsatz

info@500-euro-eckregelsatz.de
 

mercator

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#73
Hat diese Aktion irgendetwas mit dem Sanktionsmoratorium zu tun oder ist sie unabhängig davon?
 

Martin Behrsing

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#74
Hat diese Aktion irgendetwas mit dem Sanktionsmoratorium zu tun oder ist sie unabhängig davon?
Sie unabhängig davon Hier geht es um die Mangelernährung, 500 Euro Eckregelsatz und Mindestlohn 10 Euro.
Davon abgesehen wird das Sanktionsmoratorium ja von der Büdnisplattform unterstützt und die Initiatoren gehören auch zu den erstunterzeichnern des Sanktionsmoratoriums.


Ausdrücklich ruft das Erwerbslosen Forum auch dazu auf: Unterzeichnet das Sanktionsmoratorium. Über 8.000 haben schon unterzeichnet. Für die bündnisplattform 500 Euro Eckregelsatz sollten aber auch alle von Euch zeichnen. Also sorgt bitte alle dafür dass mehrere 10.000 Unterschriften zusammen kommen. Je mehr, um so mehr Druck wird erzeugt.
 

Speedport

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#75
Daran besteht kein Zweifel, dass es hart ist, mit 359,00 € auszukommen.

Ob mehr Regelsatz finanzierbar ist, oder nicht und wieviel Gelder verschwendet werden, das können wir als Betroffene leider nicht genau beurteilen, nur hautnah miterleben, bei unsinnigen Maßnahmen. :icon_neutral:

Das alles genau festzustellen, fehlen wahrheitsgemäße Zahlen und das ist auch eine Sache von Wirtschaftsexperten.
Dieser Glaube an "Wirtschaftsexperten" hat schon etwas Rührendes.
 
E

ExitUser

Gast
#76
Zum aktuellen Verfahren passend, hole ich diesen Thread auch nochmals raus

Bitte unterzeichnet und verbreitet es weiter.

Und unten in der Signatur die Petition zur Abschaffung des Sanktions § auch bitte mit unterzeichnen.
 

roterhusar

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#77
500€
das ist doch absurd
dafür hab ich nun zehn jahre ehrenamtlich im arbeitslosenzentrum gesessen.
die selbsternannten erwerbslosenführer sind schon reichlich abgehoben im lauf der zeit. sie wollen ihr klientel jetzt verkaufen.

sorry wenn das hart klingt, aber das ist so erbärmlich wie der zustand der initiativenbewegung.

da wunderst du dich über derartig unpassende reaktionen?

grüßt gerd
 

rentenzeit

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#78
Eckregelsatz Hartz IV: Mindestens 500 Euro statt 359 Euro!
Hartz IV bedeutet Mangelernährung und Isolation. Deshalb fordere ich:
Der Eckregelsatz von derzeit 359 Euro muss auf mindestens 500 Euro erhöht werden!
3,94 € pro Tag für Essen und Trinken und 0,49 € pro Tag für öffentliche Verkehrsmittel reichen nicht!!
Hartz IV zeigt, dass Löhne häufig nicht zum Leben reichen. Deshalb fordere ich:
Ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10 Euro brutto muss eingeführt werden!
Der gesetzliche Mindestlohn muss als Existenzminimum lohnsteuerfrei sein!
Weitere Informationen im Internet unter 500 Euro Eckregelsatz
Die Bündnisplattform für 500 Euro Eckregelsatz ist am 1. Juli 2009 gestartet. Erste unterstützende Organisationen/Gliederungen (Juli 09)

500 Euro Eckregelsatz
Solange noch solche bestimmte Leute im Kopf haben, dass 359 zuviel sind, wird das wohl nicht zur Diskussion gestellt, im Gegenteil! Man überlegt doch oft genug, wie und wo man daran noch kürzen kann. Eines ist doch schon lange gekürzt, das werden die wenigsten wissen, sondern nur die Betroffenen! Sobald man mit einem Partner zusammen wohnt, ob verheiratet oder nicht (in Thüringen und ich glaube Sachsen zählt das ab sofort, kein Jahr Wartezeit!), bekommt jeder Partner 10% weniger Geld!!Das sind also nicht 359,- für jeden, sondern nur 323,- Euro pro Monat - lohnt sich doch oder???
 

Klammer

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#79
Hallo,

ein Eckregelsatz von 500,00€? Da wird es Millionen geben die nie wieder arbeiten werden. Harzt 4 ist eine übergangslösung.

Bei 500,00€ Harzt4 will wohl jeder im Unternehmen Arbeitslos arbeiten....

Die Leute sollen mal lieber ihren "Hintern hochkriegen" und arbeiten gehen auch für 7€. Es gibt attraktive Freibeträge wofür sich das Arbeiten immer lohnt.

Wenn sich diese Einstellung nicht ändert in Deutschland bekommen wir Probleme.
Meine Güte... Wenn das so weiter geht, sind wir nach Griechenland die nächsten Pleitegeier.
Man das hat ja richtig Tiefe! Da hat sich aber einer mal total voll (wird das zusammen oder auseinander geschrieben? Ich lass es mal auseinander!) mit dem Thema beschäftigt. Und Lösungen hat er auch zu bieten.
Klasse, endlich mal jemand der weis wo es lang geht!!!

:icon_lol: :icon_lol: :icon_lol:

Mfg
klammer
 
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#80
Hallo,

ein Eckregelsatz von 500,00€? Da wird es Millionen geben die nie wieder arbeiten werden. Harzt 4 ist eine übergangslösung.

Bei 500,00€ Harzt4 will wohl jeder im Unternehmen Arbeitslos arbeiten....

Die Leute sollen mal lieber ihren "Hintern hochkriegen" und arbeiten gehen auch für 7€. Es gibt attraktive Freibeträge wofür sich das Arbeiten immer lohnt.

Wenn sich diese Einstellung nicht ändert in Deutschland bekommen wir Probleme.
Meine Güte... Wenn das so weiter geht, sind wir nach Griechenland die nächsten Pleitegeier.
[FONT=&quot]Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken.
Und sie tun es auch.[/FONT]

[FONT=&quot](Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970)[/FONT]
 
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