Mitglied VDK ? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Baerbel2012

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Sollte man Mitglied beim VDK werden ?

und ist die Rechtsberatung beim VDK für EM Rentenanträge gut ?
 

Muzel

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Diese Frage kann dir kein Mensch pauschal beantworten. Napfsülzen gibt es überall.
 

gelibeh

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In Hamburg sind die gut, wie das woanders aussieht, kann ich nicht sagen.
 

Mariann

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Das ist auch von Stadt zu Stadt verschieden.
Hier werden Hartz IV Empfänger kaum beraten, die sind spezialisert auf Renten- und Behindertenrecht. Man wartet schon 3 Wochen um einen Termin zu bekommen, da sind Widerspruchsfristen fast um.
Kann aber bei dir ganz anders sein.
Da hilft nur persönlicher Kontakt zu Mitgliedern.
Gruß
Mariann
 

gelibeh

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In Rentenrecht sollten die fitter sein, denn das machen die ja öfters. Im SGBII ist das nicht immer so.
 

Baerbel2012

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meine ich auch und hoffe ich auch

werde das wohl machen
auch wenn man für 2 Jahre rückwirkend zahlen muß

einen Partner zu haben der sich gut auskennt ist besser als fast alleine zu kämpfen
 

gelibeh

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Muss man bei Euch für 2 Jahre rückwirkend zahlen? Das ist hier in HH auch nicht. Das legt aber jede Stelle selbst in der Satzung fest.
 

HartzVerdient

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Kann ich bestätigen. Bei uns war das ähnlich mit dem SoVD. Von Top zu Flop. Da saß mal jemand drinne, der konnte beim JC richtig auf den Tisch hauen. Fackelte auch nicht lange und griff sofort zum Telefon, um denen eine reinzubraten. Nach einigen Jahren wechselte die Person ins Bürgermeisteramt der Nachbarstadt und als Austausch kam eine Trulla, die nix gebacken bekommt. Antworten vom JC werden bei der erstmal 2-3 Wochen zwischengebunkert (obwohl die nix zu tun hat, da die meisten Kunden bereits abgehauen sind).

Also festhaltend:
  • VDK ist gut, solange die Personen vor Ort gut sind
  • SoVD ist gut, solange die Personen vor Ort gut sind
  • IG-Metall / Verdi / DGB sind gut, solange die Personen vor Ort gut sind
  • Alternative sind Arbeitsloseninitiativen (ALSO). Aber auch hier gibt es Pfosten, die dich mehr in die Sch*sse reiten, als dir wirklich zu helfen
 

Doppeloma

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Hallo Bärbel2012,

und ist die Rechtsberatung beim VDK für EM Rentenanträge gut ?
Für einen Antrag auf EM-Rente braucht man keine Rechtsberatung, die Renten-Berater können auch nur den vorgegebenen Formular-Antrag der DRV mit dir zusammen ausfüllen.
Mein Helfer vom VDK hatte nicht mal einen PC /Drucker (hat den Antrag von Hand ausgefüllt), so bekam ich keine Kopie von meinem Antrag für meine Unterlagen.

Bin damals auch extra eingetreten, weil ich glaubte das könnte hilfreich sein, wenn es mit dem Antrag Probleme gibt ...die gab es dann mit dem Antrag UND mit dem VDK...:icon_neutral:

Bereits im Widerspruch ließen die mich hängen, meine Ärzte sollten entscheiden, ob der überhaupt sinnvoll sei oder nicht...nach 3 Wochen habe ich dann selber fristwahrend Widerspruch eingelegt, vorher hatten die mir noch nicht mal den Ablehnungs-Bescheid zugeschickt.

Für den Rest habe ich mir dann selber einen Anwalt (Sozialrecht mit Erfahrungen bei EM-Renten) gesucht auf Beratungshilfeschein, aus dem VDK bin ich schnellstmöglich wieder ausgetreten.
Mindestens 1 Jahresbeitrag (waren bei mir 72 €) ist erforderlich und für Widerspruch /Klage wird örtlich unterschiedlich zusätzlich kassiert, ich hätte 54 € /108 € extra dafür zahlen müssen.

Mehr kostet eine Erstberatung beim Anwalt auch nicht, meiner hat mich NUR 10 € auf Beratungshilfe gekostet und mich auch später am Gericht begleitet (auf PKH) der Prozeß wurde im Sommer mit Vergleich beendet, jetzt bekomme ich EM-Rente. :icon_daumen:

Den Antrag stellen kannst du auch bei einer öffentlichen Beratungsstelle der DRV, die machen das am PC fertig (du bekommst eine Kopie) und dann kannst du sowieso nur warten was dabei rauskommt, diese Berater haben mit der Entscheidung über deinen Antrag NICHTS zu tun.

Aber sie haben Zugriff auf alle notwendigen DRV-Daten und sorgen dafür, dass beim Antrag nichts Wichtiges fehlt, einige aktuelle wichtige Befunde deiner Ärzte solltest du direkt (als Kopien) mit einreichen ...sachkundige rechtliche Unterstützung brauchst du (eigentlich) erst, wenn der Antrag abgelehnt wird.

MfG Doppeloma
 

Mariann

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Hallo Baerbel,
ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen die Satzung Deines Landes- und Ortsverbandes genau durchzulesen.
In Bayern z.B. wird unter Rechte und Pflichten der Mitglieder aufgeführt:
d) Zu den durch die Rechtsvertretung entstehenden Kos-
ten leisten die betroffenen Mitglieder einen gesonderten
Beitrag. Dieser Beitrag wird durch Pauschbeträge erho-
ben, deren Höhe vom Landesverbandsausschuss festzu-
setzen ist.
e) Wer die sozialrechtliche Vertretung des Verbandes in An-
spruch nimmt und ihm noch nicht ein Jahr angehört, hat
zu vor an den Landesverband einen Betrag zu entrichten,
der dem Differenzbetrag zwischen dem bisher geleiste-
ten Beitrag und bis zu zwei Jahresbeiträgen entspricht.

Das kann dann so aussehen:
Kostenpauschale für Verfahren
im Sozialverband VdK Bayern e.V.
Nach § 11 Abs. 1 der Satzung des Sozialverbandes VdK
Bayern e.V. trägt das Mitglied die Kosten seiner
Rechtsvertretung.
Der Sozialverband VdK Bayern e.V. erhebt aber nur eine
Kostenpauschale.
Die Höhe der zu leistenden Pauschale ist abhängig von der
Dauer der Mitgliedschaft beim Sozialverband VdK Bayern e.V.
Beratung und Antragsstellung für Mitglieder: kostenlos.
1.) Die Mitglieder leisten grundsätzlich folgende
Kostenpauschalen:
a) Widerspruch: 40,00 Euro
b) Klage: 60,00 Euro
c) Berufung: 110,00 Euro
2.) Bei Erreichen der nachfolgend genannten
Mitgliedschaftszeiten gelten folgende Sätze:
...................10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre
Widerspruch 25,00 € 15,00 € 5,00 €
Klage ......... 40,00 € 30,00 € 20,00 €
Berufung .....80,00 € 60,00 € 40,00 €

Ob das in Hessen ähnlich ist kann ich Dir nun nicht sagen. Aber wie immer: Das Üble steht im Kleingedruckten.

Gruß
Mariann
 

Muzel

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Ich habe die Antragstellung auch über die Servicestelle der DRV machen lassen. Man hat gleich eine Kopie des Antrags und eine Eingangsbestätigung. So wie es die Doppeloma gesagt hat, man braucht keinen Vdk für die Antragstellung.
Es wurden mir auch keine komische Fragen gestellt. Dass ich durch Mobbing krank geworden bin, haben die mir geglaubt und ich bin nun Dauerrentnerin.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
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Ich habe die Antragstellung auch über die Servicestelle der DRV machen lassen. Man hat gleich eine Kopie des Antrags und eine Eingangsbestätigung. So wie es die Doppeloma gesagt hat; man braucht keinen Vdk für die Antragstellung.
Es wurden mir auch keine komische Fragen gestellt. Dass ich durch Mobbing krank geworden bin, haben die mir geglaubt und ich bin nun Dauerrentnerin.
 
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