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Mitbewohner weigert sich mich zu unterstützen

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stoniee

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#1
Hallo liebes Forum,

ich bin im Januar 2000 zu Hause ausgezogen und mit meinem damaligen Freund zusammen gezogen. Im Dez. 2001 sind wir in eine größere Wohnung gezogen.
Letztes Jahr haben wir uns im Guten getrennt, und unsere Wohnung als WG aufgeteilt, er arbeitet oft auf Montage.
Jeder hat sein eigenes Zimmer nur Küche, Bad und Wohnzimmer teilen wir uns.
In meinem ALGII Besched wurden wir als eheähnlich eingestuft. (habe leider einen Lohnabrechnung von ihm mit abgegeben) Nach dem eingelegten Einspruch und 4,5 Monaten kam vor 2 Wochen die Ablehnung des Einspruches.
2 Wochen zuvor habe ich einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung beim Sozialgericht gestellt.

Die ARGE hat auch ihren Senf (fast alles gelogen)dazu gegeben so das ich noch mal Stellung zur einstweilligen Anordnung nehmen soll. Die Frist betrug eine Woche.
Daraufhin bin ich zu einem Anwalt für Sozialrecht gegangen, er meinte ich hätte keine Chance vor Gericht!!!!!!! Er hat Prozeßkostenhilfe für mich beantragt, und "angeblich"(habe den Brief nicht gesehen) eine Verlängerung der Frist wegen der Anordnung beantragt.

So, jetzt war ich eben bei Ihm und er erzählt mir ich muß erstmal 50€ bezahlen bevor er was tut, weil er sitzt ja nicht umsonst in seiner Kanzlei.
Und von seiner Sicht her würde mir auch keine Prozeßkostenhilfe bewilligt.

Ich habe aber doch nur knapp 160€ im Monat sowie 100€ Fahrtkostenzuschuß zur Weiterbildungsmaßnahme(die ich aber auch nicht regelmäßig bekomme, die ARGE schaft es irgentwie nicht es monatlich zu überweisen).

Bin ich zu blöd die Urteile richtig zulesen, so das ich wirklich keine Chance habe? Ich bin echt am Ende und weiß nicht wie ich alles bezahlen soll, hoffe ihr seid so lieb und könnt mir einen Rat geben.

Der Rat von der ARGE war ich soll mit meinem ALGII Bescheid zum Arbeitgeber meines Mitbewohner gehen und sagen das mir das Geld zusteht und Pfänden...............

Sorry für soviel Text, hab schon gekürzt
 

vagabund

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#2
Der Rat von der ARGE war ich soll mit meinem ALGII Bescheid zum Arbeitgeber meines Mitbewohner gehen und sagen das mir das Geld zusteht und Pfänden...............
Das hätte die ARGE gerne! Wenn du mit deinem Mitbewohner weder verheiratet warst noch ein Kind hast, ist er dir gegenüber in keinster Weise unterhaltspflichtig.
Ich hoffe für dich, dass die Einstweilige Anordnung schnell beschieden wird.
 

stoniee

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#4
Danke für eure Antworten, ich war mir nicht sicher ob ich wirklich im Recht bin, da der Anwalt mir gesagt hat, dass ich habe keine Chance habe.

Ich war heute morgen beim zuständigen Sozialgericht, da die Frist zur Stellungnahme schon abgelaufen ist.
Habe jetzt noch eine Woche um zu 3 Seiten vom Arbeitsamt Stellungzunehmen. Ohne Anwalt sehe ich da echt schwarz.

Die werfen mir Dinge vor die einfach nicht wahr sind.
Zu allem überfluß hat angeblich eine Nachbarin ausgesagt das wir ein Paar sind und immer zusammen in den Urlaub fahren.
Was Nachbar immer so alles wissen ist echt erstaunlich, denn ich war schon bestimmt 5 Jahre nicht mehr im Urlaub und das letzte mal in weiblicher Begleitung.

Die haben scheinbar versucht mich zu Hause zu besuchen, ich war nicht da. Daraufhin heißt es ich hätte Ermittlungen verweigert. Ich bin ja von 8 bis 15Uhr in der Schule, und die letzen 3 wochen hatte wir Urlaub und da war ich fast immer tagsüber bei meiner Mama und Oma, schließlich füttern die mich ja zu Zeit auch durch und zahlen meine Miete.

Mein Mitbewohner sollte seine Kontoauszüge vorlegen und damit beweisen das er mich nicht unterstützt (Haben sogar 2000€ Bußgeld angedrohnt). Er hat denen geschrieben das es dazu nicht verpflichtet sei, im Breif ans Sozialgericht haben sie(ARGE) geschrieben, ich hätte dazu Auskunft verweigert.

Sorry aber ich könnte echt :uebel: seit monaten schlafe ich nicht mehr richtig, und mein Diabetes ist total durcheinander wegen dieser ganzen sch.....
 

janka

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#5
stoniee sagte :
und da war ich fast immer tagsüber bei meiner Mama und Oma, schließlich füttern die mich ja zu Zeit auch durch und zahlen meine Miete.
Doch wohl nur als Darlehen?

Sonst kämst du vom Regen in die Traufe, vermute ich ....
 
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#6
Du brauchst nur noch die Stellungnahme für das Sozialgericht anzufertigen wo du auf die Vorwürfe reagierst und STELLUNG beziehst.

Dann umgehend per Einschreiben an das Sozialgericht weiterleiten und der Rest kommt dann vom Gericht!
 

stoniee

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#7
Ja natürlich nur als Darlehn, nur bald geht das nicht mehr. Sie muß ja für mein Bruder die Miete usw zahlen da er weiter weg studiert. Und ihr erspartes bald nicht mehr ausreicht, da mein Vater den Unterhalt nicht immer zahlt......
 

Munster

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#8
stoniee sagte :
Danke für eure Antworten, ich war mir nicht sicher ob ich wirklich im Recht bin, da der Anwalt mir gesagt hat, dass ich habe keine Chance habe.

Ich war heute morgen beim zuständigen Sozialgericht, da die Frist zur Stellungnahme schon abgelaufen ist.
Habe jetzt noch eine Woche um zu 3 Seiten vom Arbeitsamt Stellungzunehmen. Ohne Anwalt sehe ich da echt schwarz.

Die werfen mir Dinge vor die einfach nicht wahr sind.
Zu allem überfluß hat angeblich eine Nachbarin ausgesagt das wir ein Paar sind und immer zusammen in den Urlaub fahren.
Was Nachbar immer so alles wissen ist echt erstaunlich, denn ich war schon bestimmt 5 Jahre nicht mehr im Urlaub und das letzte mal in weiblicher Begleitung.

Die haben scheinbar versucht mich zu Hause zu besuchen, ich war nicht da. Daraufhin heißt es ich hätte Ermittlungen verweigert. Ich bin ja von 8 bis 15Uhr in der Schule, und die letzen 3 wochen hatte wir Urlaub und da war ich fast immer tagsüber bei meiner Mama und Oma, schließlich füttern die mich ja zu Zeit auch durch und zahlen meine Miete.

Mein Mitbewohner sollte seine Kontoauszüge vorlegen und damit beweisen das er mich nicht unterstützt (Haben sogar 2000€ Bußgeld angedrohnt). Er hat denen geschrieben das es dazu nicht verpflichtet sei, im Breif ans Sozialgericht haben sie(ARGE) geschrieben, ich hätte dazu Auskunft verweigert.

Sorry aber ich könnte echt :uebel: seit monaten schlafe ich nicht mehr richtig, und mein Diabetes ist total durcheinander wegen dieser ganzen sch.....
Hallo,

Frist zur Stellungnahme abgelaufen ist sehr schlecht...warum? Wenn Du gegenüber der ArGe bestehen willst, mußt Du KÄMPFEN! Und kämpfen kann man nur, wenn man RECHTZEITIG dagegenhält... aber das ist nun Vergangenheit.

Erstmal vorab: ich bin KEIN Fachmann sondern habe eben auch meine "Erfahrungen" bzgl. ALG2 und ArGe am eigenen Körper gesammelt - trotzdem, muß/sollte man nem Rechstanwalt nicht immer ALLES glauben. Ist schließlich auch nur ein Mensch, der von was leben muß ;) Wenn Du die nötigen finanziellen Mittel hast, würde ich Dir empfehlen, einen anderen Anwalt zu konsultieren, es sei denn (und die Befürchtung habe ich etwas, wenn ich Deine Postings lese) Du hast ZU VIELE Fehler vorab gemacht - bzw. Dich ZU spät informiert (Lohnabrechnung vom WG-Mitbewohner...hallo?).

Aber sei´s drum.

WG-Mitbewohner sind sich in Punkto Unterhalt NICHT gegenüber verpflichtet! Ihr seid NICHT verheiratet und habt KEINE gemeinsamen Kinder. Somit seid Ihr Euch gegenüber prinzipiell NULL Unterhaltspflichtig.
Auch die Einstufung "eheähnliche Gemeinschaft" stimmt dann einfach nicht, solange die ArGe keine Fakten hat und selbige hat die ArGe ja nicht, wenn ich Deine Postings richtig lese.

Nachbarn? Aussagen? Reine Zermürbungs-/Einschüchterungstaktik der ArGe in meinen Augen. Eine ähnliche Strategie hat die ArGe auch bei mir versucht.

Ich hoffe, daß sich Deine Diabetes bald wieder bessert und sich auch sonst alles zum Guten wendet und drück Dir ganz fest die Daumen

Munster
 

stoniee

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#9
Es gibt was neues bei mir.

Am 15.09 habe ich einen Anhörungstermin, wegen der einstweilligen Anordnung und meine Prozeßkostenhilfe wurde bewilligt.

Meine Klage habe ich auch eingerreicht, nur die Begründung muß ich mit meinem Anwalt noch durchgehen.

Auf den Anhörungstermin bin ich ja mal gespannt, der findet aber nicht im Sozialgericht statt, sondern im Amtsgericht. Laut Anwalt werde ich von 3 Richtern befragt und dann fällen die das Urteil sofort. Da bin ich ja mal echt gespannt wie das ausgeht.

Mein Mitbewohner hat bis jetzt keine Ladung bekommen, müßte er nicht auch befragt werden geht doch auch irgendwie um sein Geld.
 

Martin Behrsing

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#10
stoniee sagte :
Es gibt was neues bei mir.

Am 15.09 habe ich einen Anhörungstermin, wegen der einstweilligen Anordnung und meine Prozeßkostenhilfe wurde bewilligt.

Meine Klage habe ich auch eingerreicht, nur die Begründung muß ich mit meinem Anwalt noch durchgehen.

Auf den Anhörungstermin bin ich ja mal gespannt, der findet aber nicht im Sozialgericht statt, sondern im Amtsgericht. Laut Anwalt werde ich von 3 Richtern befragt und dann fällen die das Urteil sofort. Da bin ich ja mal echt gespannt wie das ausgeht.

Mein Mitbewohner hat bis jetzt keine Ladung bekommen, müßte er nicht auch befragt werden geht doch auch irgendwie um sein Geld.
Ich denke, dass es für dich gut ausschaut. Wenn auch schon Prozesskostenhilfe gewährt wird.
 

stoniee

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#11
Hallo,

heute war mein Gerichtstermin beim Amtsgericht.

Der Richter hat mich gefragt ob ich zulassen würde das die Arge bei mir in die Wohnung darf zu überprüfen der Wohngemeinschaft. Ich wollte es erst nicht da hat der Richter gesagt das dann die einstweillige Anordnung abgelehnt wird. Ich stimmte also der Besichtigung um 17 Uhr zu.

Sie waren schon um 15 Uhr da, aber ich noch nicht, dann haben sie angeblich auch noch Licht in meinem Zimmer gesehen.

um kurz vor 17 uhr waren sie dann da, es war der gleiche Typ vom Amt der heute morgen bei Gericht war mit noch einer Frau. Sie wollte das Bad, mein Zimmer und das Wohnzimmer sehen. Das Zimmer von meinem Mitbewohner war abgeschlossen und ich habe ja kein Schlüssel. Die Küche haben sie wohl vergessen. Damit sie noch mal kommen können.
Als sie gegange sind hab ich gefragt was er schreiben will, er sagte das für ihn klar ist das ich in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebe.

Naja, ich hab immer noch kein Geld und die Anordung wird sich noch weiter hinziehen. Der Richter wartet jetzt erstmal die Überprüfung des Kontos meines Mitbewohners (Der Richter hat mich gefragt ob die Arge das überprüfen dürfen) ab ob ich da nicht doch ran komme und den Bericht des Hausbesuches ab. Mein Antrag auf Anordnung ist ja "auch erst" vor 2 Monaten gestellt worden.

das Beste war das mein Anwalt sich vor der Verhandlung die ganze Zeit mit den Leute von der Arge unterhalten hat, die kennen sich wohl............

Also ehrlich gesagt kam mir die Verhandlung etwas komisch vor, es sollten 3 Richter sein und es war nur einer. Der mir ständig die Worte im Mund umdrehte. Das mein Mitbewohner eine Freundinn hat interessierte ihn überhaupt nicht, er meinte nur wenn ich Lüge geht das zur Staatsanwaltschaft. Ich habe das Gefühl das mein Anwalt der Richter und die Arge unter einer Decke stecken....

So schlecht wie heute ging es mir schon lange nicht mehr, ich weiß nicht mehr was ich noch machen kann mein ALGII beträgt zur Zeit 150€ reicht noch nicht mal für die Miete......

Liebe grüsse
 

vagabund

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#12
Das klingt ja übel :cry: :cry: :cry:

Aber du hast die Wahl - hast du die Kraft - zieh es durch;
wenn nicht - so schnell wie möglich ausziehn.

*leidensgenossische Grüße*
vagabund
 

stoniee

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#13
Hallo liebes Forum,

heute hab ich die Niederschrift von Gerichtstermin erhalten, wenn es nicht so traurig wär könnte ich ja darüber lachen.

Ich habe mehrmals vor Gericht gesagt das mein Mitbewohner eine Freundin hat, und was lese ich dazu im Schriftstück...........nix.
Das Zimmer von meinem Mitbewohner ist jetzt aufeinmal das Kinderzimmer, es gibt aber keine Kinder.

Wie lange darf sich eigentlich sowas hinziehen. Ich habe ja den Antrag auf erlass der einstwiligen Anordnung im Juli gestellt.

Ich fühle mich total hilflos, in meiner Umschulungsmaßname ist bald die Zwischenprüfung angesagt, da sehe ich echt schwaz. Bei den Problemen schaffe ich die bestimmt nicht, und dann bekomme ich bestimmt irgendwelche Strafen von den weil ich es nicht geschafft hab.
 

stoniee

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#14
:motz: Mein Antrag auf Erlass der einstweiligen Anordnung ist abgeleht!!!!!!!!!

Der ARGE wird alles geglaubt und mir nix, wie soll ich denn beweisen das wir nicht eheähnlich sind? Laut dem Beschluss liegen folgende Indizien gegen mich vor:

- das der Sachbearbeiter ein Kreuz bei eheähnlich gemacht hat
-wir wohnen seit 5 Jahren zusammen, und sind einmal zusammen umgezogen
-es Besteht nur ein Konto, das von meinem Mitbewohner, über das auch Strom und Heizug in meinem Namen überwiesen wird
-und dann noch der Bericht des Aussendienstes denn ich nicht kenne

Mein Mitbewohner sollte ja mal Kontoauszüge von 3 Monaten vorlegen, er hat es nicht gemacht und das machen sie mir jetzt zu Vorwurf. :|

Wenn ich ausziehe und er zahlt die Miete nicht bin ich dafür auch haftbar. Ich weiß das er total verschuldet ist und sein Lohn gepfändet wird.

Im Moment kommt mir das alles vor wie ein böser langer Traum......
 

Arania

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#15
Also ich fürchte da ist wirklich vorher zuviel schief gelaufen, wenn ich das so lese.
Ausserdem kenne ich solche richterlichen Anhörungen nicht, wie sie geschildert wurden, das wäre ja finsterstes Mittelalter und sicherlich nicht rechtens.
Wenn es also wirklich nicht stimmt mit der eheähnlichen Gemeinschaft dann würde ich jeden Weg des Widerstands gehen der noch möglich ist, wenn es aber stimmen sollte das es eine eheähnliche Gemeinschaft ist bzw. WAR dann würde ich diesen Sachverhalt jetzt schildern um das schlimmste zu verhindern.

Hoffentlich kann wenigstens nachgewiesen werden das es sich um alle weiteren Zuwendungen um DARLEHEN handelt sonst droht da sicher neues Unheil
 

vagabund

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#16
Wenn du der Meinung bist, dein Anwalt war nicht auf "deiner" Seite und hat deine Interessen vertreten - wäre es denn möglich einen anderen Anwalt zur Aktenprüfung zu konsultieren?
Hast du auch schonmal daran gedacht, die Presse ins Boot zu holen?
Voraussetzung ist natürlich, daß alles so wie du es geschildert hast, den Tatsachen entspricht!
 

listche

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#17
welchen Ober A.... von Anwalt hattest Du denn da erwischt?
Such dir umgehend einen neuen Anwalt. Noch ist nix zu spät. Nur warten darfst Du nicht. Augen zu und durch. Wenn dein Pseudoanwalt dir jetzt auch noch seine Rechnung presentieren will, dann verweigere die Zahlung mit dem Hinweis das er deine Interessen nicht vertreten hat, und das Du überlegst, deswegen zur Anwaltskammer zu gehen.
Warum hattest Du bei der Wohnungsbesichtigung denn keine Zeugen dabei?
War dein Anwalt da nicht dabei? Wenn nein, dann frag Ihn doch mal warum nicht.
Vielleicht glaubt er ja, daß es ALG IIer nicht wert sind.

Gruß Listche

( dies ist keine Rechtsberatung und alle von mir gemachten Aussagen beruhen nur auf meiner persönlichen Einschätzung und meinen Erfahrungen )
 
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