Mitarbeiterin macht Umschlag an den ärztlichen Dienst auf (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hallo93

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Angenommen:

Leistungsempfänger bekommt von Sachbearbeiterin A mehrere Wochen zuvor Unterlagen mit einem extra Umschlag an den ärztlichen Dienst. Sinnbildliche Aussage, wichtig, dass die Unterlagen in dem Umschlag sind. Ich meine auch, dass sowas gemeint wurde wegen den Daten.

Einpaar Wochen später bei einer anderen Sachbearbeiterin. Leistungsempfänger hat zwei Umschläge dabei. Der eine gekennzeichnet, dass er für den ärztlichen Dienst ist. Die Sachbearbeiterin macht den Umschlag einfach auf und kontrolliert bzgl. Unterschriften. In dem Umschlag sind u. a. sehr persönliche Arztbriefe mit Diagnosen. Diese werden einfach ohne Umschlag in eine
 

Onkel Tom

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Angenommen Du würdest auf dem gut versiegelten Umschlag deutlich
"Achtung ! Arztsache" drauf schreiben, dürfte klar sein, das der Inhalt
dem Privatgeheimnis unterliegt und SB dagegen verstoßen würde, wenn
sie ihn öffnet.

Besser ist da, die Adresse des zuständigen ÄD zu rechachieren, dem die
Privatgeheimnisse nachweislich zukommen lassen und SB darüber in
Kenntnis setzen, das dem ÄD die Unterlagen bereits vorliegen..

Sone vertraulichen Unterlagen bei SB einreichen ? Never.. Nur an ÄD.
;)

Ja, mache SBs sind so furchtbar neugierig, ds denen das Arztgeheimnis
völlig schnuppe ist, zudem strafbar ( § 203 StGB )..
 

Steckrübe

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Ja, mache SBs sind so furchtbar neugierig, ds denen das Arztgeheimnis
völlig schnuppe ist, zudem strafbar ( § 203 StGB )..
Mooooment! Wenn ein SB einen Umschlag an den ÄD öffnet und rumschnüffelt kann man ihn bei der Staatsanwaltschaft anzeigen? Das würde ja geradezu wunderbare Möglichkeiten eröffnen...
 

Onkel Tom

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Ich würde sofort aufspringen und SB während des Öffnen schon den
Umschlag aus der Hand reißen und zur Ordnung rufen..
Wäre mir dann auch völlig schnuppe, was SB davon hält, mich sportlich
zu erleben.

An Anzeigen kann man denken, wenn Beistand anwesend war.. Und dann
wird es trotzdem schwierig.. Rein theoretisch ist das aber möglich.
 

Hallo93

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Es war dick markiert mit Edding auf dem Umschlag gestanden und im Sichtfenster nochmals zu lesen. Und die Mitarbeiterin machte es vor meinen Augen mit einer Selbstverständlichkeit auf, das mich verunsicherte.

Eine andere Mitarbeiterin kam und ihr wurde eine Frage diesbezüglich gestellt. Nur werden die sich nicht gegenseitig belasten.
 

Onkel Tom

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Hmm.. Hab Dich so verstanden, das Du "annimmst" statt erlebt zu haben. :unsure:
 

Steckrübe

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Eine andere Mitarbeiterin kam und ihr wurde eine Frage diesbezüglich gestellt. Nur werden die sich nicht gegenseitig belasten.
Kenne ich. Eine Krähe und so...

Auf meine Beschwerde hin kam damals eine Antwort in der alles ganz anders dargestellt wurde und die Handlungen des SB relativiert wurden.

Daher niemals ohne Beistand. Hin und wieder kann ich keinen Auftreiben und eine Knopflochkamera wird immer verlockender. Leider illegal.
 

Kerstin_K

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Auf jeden Fall den Datenschutzbeauftragten Informieren.
 

Hallo93

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Ggf. geh ich persönlich hin und Beschwerde mich und will mich vergewissern, dass keine ärztlichen/medizinischen Daten eingescannt wurden.
Der Datenschutzbeauftragte, inwiefern soll er helfen?
Wenn es gerichtlich und ne Buße gäbe, dann würde es ggf. interessieren, ansonsten juckt es die bestimmt nicht.
 

Hallo93

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Bzw. eine Idee ist es den ärztlichen Dienst zu kontaktieren und zu sagen, dass widerrechtlich der Brief geöffnet wurde. Ggf. gibt es einen Rüffel seitens der Ärzte dort.
 

*kampfpaar*radikal.A

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Leistungsempfänger hat zwei Umschläge dabei. Der eine gekennzeichnet, dass er für den ärztlichen Dienst ist. Die Sachbearbeiterin macht den Umschlag einfach auf und kontrolliert bzgl. Unterschriften.
Nun ja, im Startbeitrag wurde anfänglich geschrieben: Angenommen:

Wenn ein Ablauf dieser Art konkret stattfand, frage ich mich aber doch, wie der äD-Brief überhaupt in die Hände von SB kam ...

Überdies ist doch sehbar, wenn SB den Brief vergewaltigen will.


:cool:... warum passiert mir das nicht mal?
Denn dass dann beim Zugriff auf den Brief meinerseits: viel Papier und sonstiger Kroams auf dem Fussboden landen würde, ... tja, was könnte ich denn auch dafür?

Ja, mache SBs sind so furchtbar neugierig, ds denen das Arztgeheimnis
völlig schnuppe ist, zudem strafbar ( § 203 StGB )..
Aber Onkel Tom! Für kleinere Problemchen braucht's doch keinen §, ;) gelle?
 

Hallo93

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Angenommen stand, da es im Juraforum auch gepostet wird und da muss es anders formuliert werden.

Weil der Brief entweder mit der Post oder beim Amt abgegeben werden kann. Die müssen ihn ungeöffnet weitersenden.

Hat jemand die Nummer vom ärztlichen Dienst in Rheinland-Pfalz?
 
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Onkel Tom

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Bei der Vorstellung, wie gerade ein Brief voll mit meinen Privatgeheimnissen
vergewaltigt wird.. Erst schnell der Satz. "Momment mal ! Lassen Sie den Umschlag
geschlossen !! Dieser ist nur für den Arzt beim ÄD bestimmt !!" Bricht SB bis dahin
den Versuch nicht ab, gäbe es von meiner Seite "Sports", dies sofort zu unterbrechen..

Hauptsache, SB bekommt von mir diesbezüglich nichts zur Kenntnis..

Dann geht da versehendlich auch mal was kaputt, wenn man SB den Umschlag
aus der Hand grabscht..

Und die Cops (selbst bestellt) dürfen sich das dann anhören, das SB nicht
berechtigt war, die Gelegenheit der "Mitwirkungspflicht" meinerseits dazu aus
zu nutzen meine Privatgeheimnisse aus zu spähen. Ich habe damit eine Straftat
eines anderen vereitelt..

Und deswegen konnte ich mir das nicht verkneifen dem Leser hier den
Denkanstoß mittels §-Verweiß geben.. :icon_twisted: Versuch ist auch strafbar und der
vergewaltigte Umschlag tut sich da als Beweisstück ganz gut.. :biggrin:

Warum dieses Taarar ? Anzeige wegen (Verdacht) Auf Ausspähung von Privat-
geheimnissen im Sinne des § 203 StGB.. So können die Cops was damit anfangen,
wiso u.s.w. ich sie bestellt habe.. Nach dem Ergreifen des Umschlag natürlich
"Sports" beenden und trotzdem Cops bestellen. Sie sollen das aufnehmen und
dann weiter sehen..

Das SB eventuelle Schäden gleich mit anzeigt, muss ich im Kauf nehmen.. Täte
SB sowiso, egal wer die Cops gerufen hat.. Bei der Aufnahme nicht einknicken..

Nich mehr oder weniger.. Wenn bei soner Aktion auch noch ein Beistand anwesend
ist, jaaaaa dann scheint dem SB eine "Duftmarke" zurück zu bleiben, die duch das
ganze Haus müffelt.. SBs sprechen sich ja aus und anbei werden auch die
"Instrumennte" ausgetauscht, mit dem sie den einen oder anderen Elo unter
"Kontrolling" kriegen könnten.. Paar wenige angenehme "Instrumennte" gibt es ja
auch, wie z.B. "Samthandschuhe", "Deeskalieren" Reibungslose Bewilligungsverfahren
(My WBS-Reckord = 4 Tage) und so.. Janz angenehm..

Standing beibehalten, wenn es schon so kracht.. Watn Kopfkino.. :unsure::giggle:

Glück, das SBs bei mir sowas nicht starteten.. Wäre ein Grund zum überkochen ;)
 
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Nele71

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Die Sachbearbeiterin macht den Umschlag einfach auf und kontrolliert bzgl. Unterschriften.
Gar nicht so einfach, da noch die Contenance zu bewahren.

Die Anschrift des für Dich zuständigen Ärztlichen Dienstes erhältst Du auf Nachfrage von Deiner ...äh... wissbegierigen Sachbearbeiterin.
 

Onkel Tom

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Beste ist, das gleich dem ÄD zukommen zu lassen, um sich diese
Vorstellungen vorbeugend zu sparen.. Muss man nicht haben ;)

Da kann SB noch so lammentieren, falls ihr das nicht passt.. Punkt.
 

Atze Knorke

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Hallo Hallo93,

ich schließe mich den Eloianern zu den bisherigen Erkenntnissen an. :icon_klatsch:

Doch halte ich inne, -angenommen-, denn mit dieser SB-Vorgehensweise
trennt sich gewaltig die Spreu vom Weizen! :icon_dampf:

Das Pferd wird stets von hinten aufgezäumt, warum sich die Leut's nicht
vorab informativ belesen, denn Umschläge egal welcher Art gehen NICHT
über den Tisch des JC/SB. Wird hier ständig gepredigt!

Auszug aus verschiedenen Links:
Suchergebnisse für query: Gesundheitsfragebogen

Das Procedere ist aberwitzig & absurd zugleich, denn alles kann noch
persönlich beim ÄD-Termin übermittelt werden.

Auf der BA-Seite wird das allerdings u. a. so dokumentiert:

Ärztlicher Dienst - Bundesagentur für Arbeit

Ärztliche Schweigepflicht

Wenn Sie den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt haben, geben Sie ihn in einem verschlossenen Umschlag bei Ihrer Fachkraft ab oder senden ihn per Post zurück. Der Umschlag wird erst vom Ärztlichen Dienst geöffnet. Alle Ihre Angaben sind freiwillig und unterliegen dem Datenschutz.

"Ignorantia legis non excusat" - damit *Kl*gschei$$ermodus* aus.
 
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