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Mit welcher "Bestrafung" ist zu rechnen?

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Sandr

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Hallo liebe Forengemeinde,

vor Monaten wurden mir hier Fragen beantwortet, leider weiss ich meine Zugangsdaten nicht mehr, daher eine Neuregistrierung.

Ich habe 3 Fragen, welche ich für eine befreundete Familie (2 Erwachsene+2 kleine Kinder)stelle, die keinen Internetanschluss hat.

Kurz zur Vorgeschichte:

Die Frau bezieht seit ca. einem Jahr ALGII .Als Gehalt ihres Mannes hat sie 300 Euro angegeben. Diese 300 Euro bekommt ihr Mann (Student) in Form eines Stipendiums von der Universität.

Zwischenzeitlich hat der Mann einen kleinen Job angenommen und dies der Sachbearbeiterin nicht mitgeteilt. Er und seine Frau gingen davon aus, dass Jobs bis zu einem bestimmten (kleinen)Geldbetrag nicht angegeben werden müssen und auch nicht in die Hartz4-"Rechnung" beachtet werden.

Frage 1:
Nun hat die Familie aber erfahren, dass dem nicht so ist und jeder einzelne Cent mitgeteilt werden muss.
Jetzt geht es darum vorab zu erfahren, mit welchen Sanktionen zu rechnen sind?Das Amt weiss noch nichts davon, sie wollen sich quasi "stellen".

Frage 2:
Hat die Sachbearbeiterin die Möglichkeit ohne einen Hinweis, den Arbeitgeber des Mannes zu finden, diesen dazu aufzufordern alle Löhne offen zu legen etc.?

Die zweite Frage stellt sich deshalb, weil der Ehemann gerade auf einer Fortbildung ist und diese ggf. abbrechen müsste, um der SBin vorzukommen, um das Verzapfte zu melden.

Frage 3: Das Stipendium ist seit einem Monat abgelaufen. In diesem einen Monat wurde er durch seine im Ausland ansässigen Eltern unterstützt(ebenfalls 300 Euro). Diese wird er natürlich angeben. Nur wurden diese 300 Euro nicht per Bank,Western Union usw. überwiesen, sondern durch eine Bekannte der Eltern an ihn weitergegeben. Wie beweist man dies nun? Reicht ein Schreiben, mit der Unterschrift der Zeugin (die Bekannte)?

Ich bedanke mich im Vorraus für die eventuellen Antworten.Die Sache eilt ein wenig, da diese Familie jetzt total durcheinander ist.

Viele Grüsse,
Sandr
 
E

ExitUser

Gast
Sandr schrieb:
Zwischenzeitlich hat der Mann einen kleinen Job angenommen und dies der Sachbearbeiterin nicht mitgeteilt. Er und seine Frau gingen davon aus, dass Jobs bis zu einem bestimmten (kleinen)Geldbetrag nicht angegeben werden müssen und auch nicht in die Hartz4-"Rechnung" beachtet werden.

Frage 1:
Nun hat die Familie aber erfahren, dass dem nicht so ist und jeder einzelne Cent mitgeteilt werden muss.
Jetzt geht es darum vorab zu erfahren, mit welchen Sanktionen zu rechnen sind?Das Amt weiss noch nichts davon, sie wollen sich quasi "stellen".

Frage 2:
Hat die Sachbearbeiterin die Möglichkeit ohne einen Hinweis, den Arbeitgeber des Mannes zu finden, diesen dazu aufzufordern alle Löhne offen zu legen etc.?

Die zweite Frage stellt sich deshalb, weil der Ehemann gerade auf einer Fortbildung ist und diese ggf. abbrechen müsste, um der SBin vorzukommen, um das Verzapfte zu melden.

Frage 3: Das Stipendium ist seit einem Monat abgelaufen. In diesem einen Monat wurde er durch seine im Ausland ansässigen Eltern unterstützt(ebenfalls 300 Euro). Diese wird er natürlich angeben. Nur wurden diese 300 Euro nicht per Bank,Western Union usw. überwiesen, sondern durch eine Bekannte der Eltern an ihn weitergegeben. Wie beweist man dies nun? Reicht ein Schreiben, mit der Unterschrift der Zeugin (die Bekannte)?

Ich bedanke mich im Vorraus für die eventuellen Antworten.Die Sache eilt ein wenig, da diese Familie jetzt total durcheinander ist.

Viele Grüsse,
Sandr
Denke, wenn sie selbst es melden, dürfte es keine Strafe geben, allerdings wird neu berechnet und evtl. zurück gezahlt werden müssen.
Was hat er denn dazu verdient? Mehr als 100 € im Monat? Die wären anrechnungsfrei...

er sollte sich auf jeden Fall schonmal eine Verdienstbescheinigung ausstellen lassen.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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... kurz und schmerzlos


Du/Er/Sie .... sollten sich evtl. mit diesen Fragen an einen Fachanwalt wenden denn hier könnte ( könnte ? ? ) nicht nur auf jeden Fall eine saftige Rückzahlung ins Haus stehen - sondern im ungünstigsten Falle auch eine Anzeige wegen versuchten Sozialbetrug.

Eine Selbstanzeige ist auf jeden Fall anzuraten da z.B. bei dem evtl. Minijob sowieso rauskommen kann (Nachfrage Minijobzentrale) ...

Also lieber zu einem Fachanwalt - mit Beratungsschein

... meine Meinung
 

heuschrecke

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Das wäre uch mein Tipp: Schleunigst(!!!) selbst melden, bevor die selbst es irgendwie spitzkriegen. Man kann ja dazuschreiben, dass man das grad erfahren hat, dass man auch Jobs die unter der Zuverdienstgrenze liegen melden muss.

Oder wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann schleunigst zum Anwalt.
Sozialbetrug wurde in letzter zeit gesetzlich verschärft, so dass man da mit sehr heftigen Strafen rechnen muss. Man könnte auch sagen mit überzogenen....

Wenn das mit dem selbst melden noch rechtzeitig klappt sollte es eigentlich üblicherweise meist keine Strafe geben. Allerdings ein Rükzahlung der zuviel erhaltenen Leistungen. Dafür kann man aber eigentlich immer eine Ratenzahlung rausschlagen.
 
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