Mit Lebensgefährtin zusammenziehen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Rumsch

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Hey, ich habe seit einiger Zeit eine Freundin und wir haben uns nun entschlossen zusammen zu ziehen.

Ich bin aus Berlin, Deutscher und U25, sie ist aus NRW, keine Deutsche (unbefristeter Aufenthalt) und Ü25.

Wir beide sind aktuell Arbeitslos da ich mich nach einer abgebrochenen Ausbildung (Gehalt kam mal nen Monat später und solche Späße) gerne schulisch weiterbilden möchte, allerdings wegen des bevorstehenden Umzugs nichts neues beginnen wollte und sie nach der Ausbildung bisher nichts passendes fand.

Wir würden gerne beide in eine andere Stadt in NRW oder Hessen (FFM) ziehen. Allerdings bin ich total überfragt wie man dies nun bewerkstelligt.

Das Jobcenter in Berlin hat mir Ende 2011 mal ein schreiben gegeben das einem Umzug in ein anderes Bundesland grundsätzlich zugestimmt werden kann und die von der Leistungsstelle sind da auch ziemlich gelassen. Bei ihr kann ich das nicht beurteilen.

Wir wohnen beide in einer WG (also in 2 verschiedenen) und können daher jederzeit aus der Wohnung raus.

Kennt sich einer damit aus wie wir zusammen eine Wohnung in einer anderen Stadt anmieten können? Also wie müssen wir da nun vorgehen?

Falls es im falschen Unterbereich ist habt bitte nachsicht mit mir da ich komplett frisch hier bin. :)
 

Solanus

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M. E.:

1. Sucht Euch eine Stadt aus. Stichwort: Freizügigkeit
2. Sucht Euch dort das zuständige JC.
3. Einer fragt an, wieviel KdU für einen Singlehaushalt "angemessen" ist. Der Andere fragt getrennt davon wegen einem Zweipersonenhaushalt.

ALTERNATIV: Fragt Ihr hier im Forum die User nach den entsprechenden Werten.

4. Sucht Euch eine Wohnung im Rahmen dessen als WG und zieht ein. Stichwort: WG-Mietvertrag
5. Stellt getrennt Antrag auf ALG II.
6. Ihr bildet eine WG!!!!!!!!!!!!!......(10000x !)
7. VORSICHT! Schnell seit Ihr eine BG und bekommt nur reduziertes H4.
8. Habt eine schöne Zeit und lebt gut und friedlich :icon_klatsch: (mit dem JC im Nacken). :icon_kinn:
 
G

gast_

Gast
Freizügigkeit heißt aber auch, den Umzug selbst finanzieren, kein Kautionsdarlehen und keine Erstausstattung.

Das muß man sich leisten können...

sie ist aus NRW, keine Deutsche (unbefristeter Aufenthalt) und Ü25.
Sie sollte sich am neuen Wohnort bewerben und nen Arbeitsvertrag unterschreiben (notfalls auch bei ner Zeitarbeitsfirma) - dann kann sie für den Umzug Leistungen aus dem Vermittlungsbudget beanspruchen.
Dasselbe könntest du tun...wenn man dann die Probezeit nicht übersteht... Pech gehabt :biggrin:


Du möchtest dich schulisch weiterbilden.. hast du schon was Konkretes überlegt und nach einer Schule am Wunschwohnort geschaut?
 

TickTack

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Job suchen am gewünschten Ort, dann Umzug bewilligen lassen. Alles andere geht auf die eigene Kasse. Man sollte sich darüber klar werden, in welcher Situation man sich befindet.
 

TickTack

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Dann geniessen die Freizügigkeit! :icon_daumen: Diese Selbstverständlichkeit wird immer mehr zum Luxus.
 
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