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Mit Kündigung gedroht bekommen Hilfe!!!

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Steffi1971

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Hallo,

mein Mann wurde gekündigt, bekommt ALG I ab dem 1 Okt. 09 und ALG II wurde uns abgelehnt müssen Kinderzuschlag und Wohngeld beantragen, was wir auch machten, so jetzt das Problem.
Vermieter droht mit Kündigung da keine Miete eingeht und wir auch schon so Mietschulden haben.
Wohngeldstelle sind 2 Monate im Bearbeitungrückstand und ohne Wohngeldbescheid keine bearbeitung des Kindergeldzuschlags und wenn in 14 Tagen nichts passiert ist und er keine Miete bekommen hat, haben wir die Kündigung im Briefkasten.
Was kann ich tun, alle Anträge sind dort bei denen und alle Unterlagen nur bearbeiten können sie, sie noch nicht????
ALG II sagte mir auch, sie seinen nicht zuständig genauso wie das Sozialamt, die zahlen nichts.
Ich weis keinen Rat mehr, wer kann mir bzw. uns helfen???
Danke im Voraus!!!

Lg Steffi
 
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Hallo,

mein Mann wurde gekündigt, bekommt ALG I ab dem 1 Okt. 09 und ALG II wurde uns abgelehnt müssen Kinderzuschlag und Wohngeld beantragen, was wir auch machten, so jetzt das Problem.
Vermieter droht mit Kündigung da keine Miete eingeht und wir auch schon so Mietschulden haben.
Wohngeldstelle sind 2 Monate im Bearbeitungrückstand und ohne Wohngeldbescheid keine bearbeitung des Kindergeldzuschlags und wenn in 14 Tagen nichts passiert ist und er keine Miete bekommen hat, haben wir die Kündigung im Briefkasten.
Was kann ich tun, alle Anträge sind dort bei denen und alle Unterlagen nur bearbeiten können sie, sie noch nicht????
ALG II sagte mir auch, sie seinen nicht zuständig genauso wie das Sozialamt, die zahlen nichts.
Ich weis keinen Rat mehr, wer kann mir bzw. uns helfen???
Danke im Voraus!!!

Lg Steffi
Der Vermieter kann keine Familie auf die Strasse setzen.

Wieviele Mieten seit Ihr denn schuldig?

Habt Ihr bei der Wohngeldstelle noch mal Druck gemacht? Evtl. an die Leitung wenden...
 

alvis123

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Hi...
beim Sozialamt mit allen Nachweisen vorsprechen. Die müssen Vorschuss auf die beantragten Leistungen geben.
Nicht von Sachbearbeitern abwimmeln lassen; direkt zum Amtsvorstand und wenn da kein Erfolg zum Bürgermeister gehen.

Wenn alles nicht hilft, dann mit 10€ zum Amtsgericht und Beratungsschein beantragen und ab zum Sozialanwalt. In der Regel "knickt" die Verwaltung ein. Falls nicht, werdet ihr vor Gericht zu Euerm Recht kommen. Keiner muss obdachlos werden.
MfG
 

gast_

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Arania

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dieses Urteil hat aber mit dem hier geschilderten Fall gar nichts zu tun
 
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Habt Ihr einen privaten Vermieter, der vielleicht noch im Haus wohnt oder handelt es sich um eine größere Wohnungsbaugesellschaft, evtl. städtisch oder so... ?
 

gerda52

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@ Kiwi

Ich bezweifle, dass das Urteil auf den Fall von Steffi1971 übertragbar ist.

Auch der Tipp von alvis123 mit dem Beratungsschein vom Amtsgericht wird erst umsetzbar sein, wenn die Kündigung tatsächlich ausgesprochen wird.

@ Steffi1971

Habt ihr auf Euren ALG II Antrag hin einen schriftl. Ablehnungsbescheid erhalten? Wann erfolgte die letzte Lohn-/Gehaltszahlung, diesen Monat oder bereits Ende September?
 

Steffi1971

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Wir haben im August das letzte Gehalt erhalten und haben die Anträge alle früh gestellt und bis jetzt ist außer ALG I noch nichts bearbeitet.
Es ist ein privater Vermieter, er wohnt 40 km weg von uns.
Wir haben keinen Anspruch auf Hartz 4 wurde mir gesagt und deswegen bekommen wir auch kein Darlehen vom Landratsamt bzw. ALG II, weil wir keine laufenden Kosten von denen haben.
Und der Wohngeldstelle habe ich Druck gemacht, aber sie kann nicht mehr wie bearbeiten, war ihre Aussage.
Und die Familienkasse machen erst was, wenn sie den Wohngeldbescheid haben, das macht mich echt verrückt.
Wir sind zwei Monate jetzt im Verzug und von letztes Jahr noch zwei Monate, mehr nicht.
Danke schonmal für Eure Antworten!!!
Lg Steffi
 

Mario Nette

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Soweit ich weiß gibt es doch auch beim Wohngeld die Möglichkeit, einen Vorschuss zu beantragen oder irre ich mich?

@Kiwi
Weil es den Rechtskreis SGB II berührt. Und nur den. Und vor allem in der Konstellation, dass die ARGE die Miete schuldhaft zu spät zahlte. Ferner ist es wie in Deutschland gehabt ein Einzelfallurteil.

Mario Nette
 

Steffi1971

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@ Mario Nette

Das weis ich nicht, aber werde ich auf alle Fälle probieren Danke für den Tipp!!!
 

KK aus C

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Zitat Steffi1971: Vermieter droht mit Kündigung da keine Miete eingeht und wir auch schon so Mietschulden haben.
Wohngeldstelle sind 2 Monate im Bearbeitungrückstand und ohne Wohngeldbescheid keine bearbeitung des Kindergeldzuschlags und wenn in 14 Tagen nichts passiert ist und er keine Miete bekommen hat, haben wir die Kündigung im Briefkasten.

Liebe Steffi,

mach bitte mal genauere Angaben. Seit wann habt ihr die Miete nicht oder nicht vollständig gezahlt? Wieviel Monatsmieten sind jetzt offen?

Zur Wohngeldstelle. Meine Kinder und ich waren vor Jahren auch mal in so einer verzweifelten Lage. Ich habe mich damals in das Vorzimmer des Amtsleiters gesetzt und habe der mich abwimmeln wollenenden Dame gesagt, dass ich nicht eher gehen werde, bis eine sofortige Lösung des Problems gefunden ist. Irgendwann nach 4 oder 5 Stunden hatte meine Hartnäckigkeit Erfolg und ich erhielt eine Anweisung für das Sozialamt, dass mir Geld (auch glaube es waren damals knapp 500 DM) auszuzahlen sei. Das war allerdings vor der Zeit, als in den Behörden überall schwarze Security-Sherriffs rumstanden.

LG von KK
 

gerda52

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http://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/31916-leistungsentzug-verweis-wohngeld-kinderzuschlag.html#post330326

Vll. ist das noch interessant. Wer sagt uns denn, dass Steffi1971 nicht eben mal willkürlich von der Arge-SB abgewimmelt wurde?

Deshalbe harke ich hier nochmal nach: Wurde der ALG II-Antrag nachweisbar abgegeben oder wurde er erst gar nicht angenommen?

Wieviel ALG I bekommt Dein Mann mtl.? Verdient sonst noch wer? Für wieviel Personen (Alter der Kinder brauchen wir auch) muss das Geld reichen? Was kostet die Wohnung?
 

Steffi1971

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Also, wir sind jetzt zwei Monate in Verzug mit der Miete und haben vom letzten Jahr auch 2 Monate dabei, wo wir Mietschulden haben die wir,wenn mein Mann den Job nicht verloren hätte abstottern wollten, was auch kein Problem gewesen wäre.
Miete ist jetzt aktuell offen vom September und Oktober.
So meine Kiddis sind 5 und 7 Jahre, wir haben zur Zeit keine Beschäftigung, da wir nichts finden. Wir würden gerne arbeiten als von denen abhängig zu sein.
Ich habe den Antrag gestellt auf SGB II und er wurde nur für einen Monat bewilligt und dann aufgehoben und wir wurden verwiesen auf die Kindergeldkasse und Wohngeldstelle. Er wurde abgegeben und auch bearbeitet, aber wie gesagt nur für einen Monat.
Wir sind vier Personen, mein Mann, meine zwei Kiddis und Ich.
Ja, das mit den Security Cheffs ist es ja so als wir bei der Arge waren, saß er aufm Stuhl und schlief und der Warteraum war voll.
Bei uns ist es ein alter Mann, ich denke mal über 60 auf alle Fälle.

Miete 420€ kalt 100€ Nebenkosten
ALG I 936€
Kindergeld 164€
74€ Strom

DANKE

Lg Steffi
 

KK aus C

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Zitat Steffi 1971: Also, wir sind jetzt zwei Monate in Verzug mit der Miete und haben vom letzten Jahr auch 2 Monate dabei, wo wir Mietschulden haben die wir,wenn mein Mann den Job nicht verloren hätte abstottern wollten, was auch kein Problem gewesen wäre.
Miete ist jetzt aktuell offen vom September und Oktober.

Was denn nun Steffi? 4 Monate oder 2 Monate Miete offen? Das ist Wichtig! Bitte jetz mal Klartext und nicht so ein verschwurbelter Kram mit Rechtfertigungen und so weiter.

LG von KK
 

KK aus C

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OOoooh! Das ist ernst, sehr ernst, Steffi.
Bereits beim Rückstand von 2 Mieten kann der Vermieter kündigen. Mann kann dann die Kündigung noch aushebeln (heilen, sagt man in der Rechtssprechung), wenn man schnell zumindest einen Teil bezahlt, weil dann dem Vermieter die Rechtsgrundlage für die Kündigung fehlt.

Wenn aber noch 2 Mieten aus dem letzten jahr fehlen, braucht sich der Vermieter auf gar nichts einzulassen. Im Gegenteil, er kann sogar argumentieren, dass die unpünktliche Zahlung eher typisch für Dich ist und ein Gericht wird ihm folgen.

Du musst jetzt an 2 Fronten gleichzeitig aktiv werden.
1. Die Vermieterfront. Wenn Euer privater Vermieter schon so entgegenkommend war, Euch 2 Mieten aus dem Vorjahr zu stunden, solltet Ihr seine Freundlichkeit nicht länger auf die Probe stellen. REDET MIT IHM! Stellt ihm den Sachverhalt dar, klar und deutlich. Bittet ihn um Verständnis für Eure verzweifelte Lage und noch etwas Geduld.
Versucht parallel ein paar Euro aufzutreiben (sollte mindestens 1/2 bis 1 Monatsmiete sein). Überwindet Eure Scham und bittet Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde usw. dringend um Hilfe.
EURE WOHNUNG IST AKUT IN GEFAHR! Gebt dem Vermieter, was irgend machbar ist.

Der Verlust der Wohnung ist nicht nur furchtbar sondern ist auch teuer (Gerichts- und Anwaltskosten, Verzugszinsen, Schufa-Eintrag usw.).

2. Die Ämterfront. Sofort morgen wieder zum AMT! Bereitet Euch bitte vor, vielleicht macht Ihr einen Zettel, auf dem Ihr kurz der Reihe nach die Tatsachen notiert (1. Mietrückstand, 2. Mietrückstand..., Arbeitslos seit...., Hartz 4 bis..., Wohngeldantrag am...) Nicht abweisen lassen, Dringlichkeit geltend machen. Vorgesetzten verlangen. Vorschuss beantragen (geht auch für Wohngeld), sonst droht WOHNUNGSVERLUST.

Falls Ihr wieder abgewiesen werdet, SOFORT ohne Umweg zum Sozialgericht. Auch dort ist Warten angesagt. Gebt dort dem Rechtspfleger / der Rechtspflegerin einen EILANTRAG auf Erlass einer EINSTWEILIGEN ANORDNUNG zu Protokoll. Die Unterlagen dazu müsst Ihr dazu bei Euch haben und dem Rechtspfleger vorlegen.
Bitte weist immer wieder darauf hin, dass Euch die FRISTLOSE KÜNDIGUNG DER WOHNUNG droht.

Falls Ihr an dieser Stelle angekommen seit, meldet Euch wieder.

Daumen drück. LG von KK
 

Mario Nette

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@gerda
Da hattest du wohl den richtigen Riecher.

@Steffi
Ging der Bewilligungsbescheid nur einen Monat oder habt ihr eine Bescheid über die Aufhebung der Leistungen bekommen? In jedem Fall solltest du, sofern die Widerspruchsfrist von einem Monat noch nicht abgelaufen ist, widersprechen. Die ARGE hätte in meinen Augen bis zur Bewilligung des Wohngeldes zahlen müssen. Wäre es bis dahin dann zu einer Überzahlung gekommen, hätte mit dem nachgezahlten Wohngeld gegengerechnet werden müssen. Solange jetzt also das Wohngeldamt nicht bearbeitet, besteht die Chance, über den Widerspruch eine "Überbrückung" zu bewirken.

@all
Widerspruch und gleich EA?

Mario Nette
 

Drueckebergerin

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Ich denk mal, die Familie hat pi x Daumen einen Bedarf von knapp 1600-, das kann doch mit Wohngeld gar nicht aufgefangen werden?
 

gerda52

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Drückebergerin schrieb:
Ich denk mal, die Familie hat pi x Daumen einen Bedarf von knapp 1600-, das kann doch mit Wohngeld gar nicht aufgefangen werden?
Nur mit Wohngeld sicherlich nicht. Aber Kindergeld gibts ja auch noch und alles entscheiden wird der Bescheid über den Kindergeldzuschlag. Wird der abgelehnt, muss sich die Arge-SB sehr warm anziehen.

Ich grüble immer noch darüber, was der Familie tatsächlich an finanziellen Mitteln für Sept. und Okt. zur Verfügung stand.

(Zur Info für Steffi: Der Zufluss im August zählt dabei nicht mit!)

ALG I wird ja im Nachhinein gezahlt. Folglich standen die 936 auch nicht wirklich zur Verfügung und kommen erst am Freitag.

Dieses Geld wird dann aber wieder für Nov. gebraucht. Es ist gar nicht so einfach, aus dem Schlamassel wieder rauszukommen.




 

Steffi1971

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Ehrlich gesagt weis ich auch nicht wie wir die 2 Monate rum bekommen haben, aber es ging mehr schlecht wie Recht und hatten GsD viele Bekannte die uns ein wenig ausgeholfen haben, aber das geht halt nicht immer und wir wollen sowas ja auch nicht immer.
Richtig das Geld das jetzt kommt geht für den November drauf und an die Rechnungen die momentan angefallen garnicht zu denken die wir noch alle aufholen müssne von der Miete ganz zu Schweigen.
Ich finde es einfach nur der Hammer wie das Hartz4 berechnet wird, das war wie ich schon gelesen habe früher viel besser.
Ich fühl mich momentan echt wie ein Dopsball der von einem Amt zum anderen geschickt wird und keiner kann mir genau sagen was uns zusteht und wieviel, das ist echt Hammer.
Das kostet auch Nerven die ich momentan nicht mehr habe, am liebsten würde ich morgens schon garnicht mehr aufstehen, aber der Kinder wegen muss man halt das beste draus machen, egal wie???

Ich hoffe es gibt so schnell wie möglich eine Lösung sonst weis ich nicht mehr weiter.
Ich weis noch nicht einmal eine Anlaufstelle, die einem dabei helfen könnte, früher wurde man aufgeklärt was man wo wie beantragen muss, heute muss man sich durchkämpfen ohne Rücksicht auf Verluste.
 
E

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Beitrag # 19: alles klar u. präzise dargestellt! :icon_daumen:

(Vor allen anderen Dingen: immer die Schxxxxß Miete zahlen. Schulden bei Bank, KK, Finanzamt oder weiß der Geier -> alles, relativ Wurscht. Schulden sind nicht gleich Schulden!

Wenn man sieht, die Kohle wird knapp -> erst Miete + Strom. alles andere findet sich.)
 
E

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Ehrlich gesagt weis ich auch nicht wie wir die 2 Monate rum bekommen haben, aber es ging mehr schlecht wie Recht und hatten GsD viele Bekannte die uns ein wenig ausgeholfen haben, aber das geht halt nicht immer und wir wollen sowas ja auch nicht immer.
Richtig das Geld das jetzt kommt geht für den November drauf und an die Rechnungen die momentan angefallen garnicht zu denken die wir noch alle aufholen müssne von der Miete ganz zu Schweigen.
Ich finde es einfach nur der Hammer wie das Hartz4 berechnet wird, das war wie ich schon gelesen habe früher viel besser.
Ich fühl mich momentan echt wie ein Dopsball der von einem Amt zum anderen geschickt wird und keiner kann mir genau sagen was uns zusteht und wieviel, das ist echt Hammer.
Das kostet auch Nerven die ich momentan nicht mehr habe, am liebsten würde ich morgens schon garnicht mehr aufstehen, aber der Kinder wegen muss man halt das beste draus machen, egal wie???

Ich hoffe es gibt so schnell wie möglich eine Lösung sonst weis ich nicht mehr weiter.
Ich weis noch nicht einmal eine Anlaufstelle, die einem dabei helfen könnte, früher wurde man aufgeklärt was man wo wie beantragen muss, heute muss man sich durchkämpfen ohne Rücksicht auf Verluste.
Gibt es bei Euch in der Nähe eine ELO-Initiative oder sowas?
 

Sprotte

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Hallo Steffi,
nur den Mut nicht verlieren......

Schau mal :

Über die Sozialhilfe, aber auch über Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II gibt es die Möglichkeit, Mietrückstände zu übernehmen. Ziel ist es, die Unterkunft zu sichern und damit die Wohnungslosigkeit zu vermeiden. Auch wenn der Vermieter schon eine Räumungsklage bei Gericht ....... Klick

Hier der §§ ( SGB 12 ) :

§ 34 Hilfe zum Lebensunterhalt in Sonderfällen

(1) Schulden können nur übernommen werden, wenn dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Geldleistungen können als Beihilfe oder als Darlehen erbracht werden..... weiterlesen Klick


Lass Dich nicht abweisen.Du brauchst sofort Hilfe und kannst nicht warten bis die anderen Ämter in die Hufe kommen.

LG Sprotte
 
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Steffi,

hast Du schon mal erwogen, zu einer Schuldnerberatung zu gehen?

Die können unter Umständen auch viel tun. sie werden keine Schulden übernehmen, aber haben Kontakte u. Beziehungen, kennen sich aus mit den verschiedensten Situationen.

Meist wartet man Monate auf einen regulären Termin. Aber auf einen Erstkontakt im Notfall (so habe ich es erlebt) muß man nicht solange warten.
 

Steffi1971

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Weis ich nicht, ob es eine ELO Initiative gibt bei uns, wo kann ich das erfragen auf dem Bürgermeisteramt???
 

KK aus C

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Ich glaube, Ihr versteht den ERNST DER LAGE nicht! Was soll denn jetzt die Diskussion um ALGII, dess Ablehnung und den Kinderzuschlag!
Steffi und ihr Mann können nur eines nach dem anderen erledigen und absoluten Vorrang haben jetzt die MIETSCHULDEN, die mit 4 Monatsmieten Rückstand existenzgefährdend sind!

LG von KK
 
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Es geht um Unterstützung in irgend einer Form...

Weiß nicht, ob sie das allein durchziehen können.

Da wäre mir jeder Verein recht, der mir helfen würde.
 

Ulli66

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Hallo,

da es ein privater Vermieter ist, bitte hingehen und mit ihm reden. Die Sachlage darstellen.

Ich weiß ja nicht, wie gut ihr euren Vermieter kennt und ob ihr ihm vertraut. Ich habe einem Bekannten, der selber Vermieter ist, so zu knapp 4.000 € Mietrückstände verholfen, in dem ich ihm gesagt habe, das er mit seinen Mietern redet und denen pro Forma (also nur fürs Amt) eine fristlose Kündigung austellt. Die Mieter mußten mit der Kündigung zum Amt und siehe da, innerhalb von ein paar Tagen waren die Mietrückstände auf dem Konto des Vermieters, da Obdachlosigkeit gedroht hätte und das mit Kindern, muß das Amt sofort zahlen. Jetzt stottert die Familie in kleinen Raten die knapp 4.000 € ans Amt zurück.

Es wurde auch vorher versucht mit dem Amt zu reden, einige Monate und immer wurden die Mieter und auch der Vermieter abgewimmelt mit fadenscheinigen Ausreden usw.

Ende vom Lied, Vermieter glücklich, da er das Geld hat und Mieter glücklich, da sie das Dach überm Kopf behalten haben.

Ich weiß, nicht ganz legal, aber besser als ohne Wohnung darzustehen.

LG
 

Steffi1971

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Ich habe jetzt mit meinem Vermieter geredet, der schreibt mir was das das Mietverhältnis gefährdet ist und wir müssen wieder zur Arge und einen Widerspruch einlegen bzw. einen Weiterbewilligungsantrag stellen, das sagte mir jetzt einer von der Caritas und müssen darauf pochen, das wir September und Oktober bezahlt bekommen bis das Wohngeld und Kinderzuschlag erechnet ist und die sich dann das Geld von denen wieder zurück holen, aber und dürfen sie nicht abwimmeln.
Und wenn das nicht klappt hat er gesagt, sollen wir vors Sozialgericht gehen. Ich warte jetzt auf das Schreiben vom Vermieter und dann gehen wir morgen zur Arge, und bleiben dort sitzen bis sie was entschieden haben, wenn nicht bin ich am Freitag auf dem Amtsgericht und beim Anwalt.
Mensch bin ich froh, das soviele mir geholfen haben von Euch und bedanke mich hiermit bei Euch allen.
Mir geht es jetzt schon wieder besser und hoffe mein Vermieter lässt sich jetzt auch ein wenig besänftigen. Er war jetzt schon einsichtiger als gestern, als ich ihm die ganze Sachlage geschildert habe, gestern hatte er mich nicht so angehört, aber heute war er ruhiger.
Klar brauch er sein Geld, aber was ich nicht habe, kann ich nicht zahlen und von dem Arbeitslosengeld I kann ich beim besten Willen keine Miete bezahlen, denn sonst haben wir nichts mehr zum Leben und wir sind auch nicht so das wir das Geld mit vollen Händen raus schmeissen, wir schauen auf die Preis, gehen so gut wie nie in teure Läden und sind auch so sehr Sparsam.
Aber in der Woche mit 50 Euro auskommen ist halt sehr wenig zumal die Schule auch laufend kostet, da ist immer was, was Geld kostet. Und die Kiddis, Kleider und Schuhe brauchen usw.
 

Steffi1971

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Hallo,

da es ein privater Vermieter ist, bitte hingehen und mit ihm reden. Die Sachlage darstellen.

Ich weiß ja nicht, wie gut ihr euren Vermieter kennt und ob ihr ihm vertraut. Ich habe einem Bekannten, der selber Vermieter ist, so zu knapp 4.000 € Mietrückstände verholfen, in dem ich ihm gesagt habe, das er mit seinen Mietern redet und denen pro Forma (also nur fürs Amt) eine fristlose Kündigung austellt. Die Mieter mußten mit der Kündigung zum Amt und siehe da, innerhalb von ein paar Tagen waren die Mietrückstände auf dem Konto des Vermieters, da Obdachlosigkeit gedroht hätte und das mit Kindern, muß das Amt sofort zahlen. Jetzt stottert die Familie in kleinen Raten die knapp 4.000 € ans Amt zurück.

Es wurde auch vorher versucht mit dem Amt zu reden, einige Monate und immer wurden die Mieter und auch der Vermieter abgewimmelt mit fadenscheinigen Ausreden usw.

Ende vom Lied, Vermieter glücklich, da er das Geld hat und Mieter glücklich, da sie das Dach überm Kopf behalten haben.

Ich weiß, nicht ganz legal, aber besser als ohne Wohnung darzustehen.

LG
Das geht nur, wenn man Anspruch auf Leistungen von der Arge hat und kein ALG I Leistungen bezieht, mit dme Darlehen, aber ich werde es ja morgen sehen, wie es weiter geht dort.
 

gerda52

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Ich glaube, Ihr versteht den ERNST DER LAGE nicht! Was soll denn jetzt die Diskussion um ALGII, dess Ablehnung und den Kinderzuschlag!
Steffi und ihr Mann können nur eines nach dem anderen erledigen und absoluten Vorrang haben jetzt die MIETSCHULDEN, die mit 4 Monatsmieten Rückstand existenzgefährdend sind!

LG von KK
So ist es! Aber dann verrate uns und vor allem Steffi bitte auch, was sie bei der dringend gebotenen Vorsprache im Amt geltend machen soll.

Auch beim SG kann man nicht einfach mal so auftauchen, nur weil man Mietschulden hat. Im Vorfeld muss zumindest geklärt sein, auf welche Rechtsgrundlage sie ihr Begehren stützen kann.

Auf die Schnelle bleibt da nur der von Sprotte gelieferte Hinweis auf den § 34 SGB XII, also das Sozialamt übrig.

Wenn Du anderer Meinung bist, bitte immer her damit.
 
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