mit FSJ aus der Bedarfgemeinschaft austreten?

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b0b1

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Hallo,
Ich bin 19 und seit Sonntag stolzer Besitzer des Abiturs und trete im Juli mein FSJ an Stelle des Zivildienstes an.
Ich lebe zur Zeit in einer Bedarfsgemeinschaft mit meiner Mutter und meiner Schwester.
Beim FSJ werden ja nun ca. 400 euro rumkommen + 154 Euro Kindergeld (nach meinen Recherchen zumindest ;D ).
Ich hab nun hier schon etwas im Forum rumgestöbert und immerwieder durfte ich lesen, dass es möglich sei durch Beantragung des Wohngeldes auf ein Einkommen über den Regelsatz hinaus zu kommen und damit das Recht habe aus der Bedarfgemeinschaft auszutreten mit der Auflage für den Mietanteil aufzukommen (in meinem Fall 1/3 der Miete)

Mein Ziel ist es eigentlich nur nicht von der Arbeitsagentur wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden, obwohl ich meine, dass ich soweit mein Leben recht vorbildlich gelebt habe.

Ich hab schon etwas stutzig geguckt als die Frau von der AOK mir als erstes entgegnete: "Sie beziehen also Arbeitslosengeld II".
Auch als ich heute beim Arbeitsamtangerufen hab, nur um meine FSJ Stelle anzumelden wurde ich direkt in die ALG II abteilung durchgestellt ...

Ich hätte da eine zweite Frage die aber nur teilweise mit dem ALG II zutun hat. Ich habe seit meinem 18ten Geburtstag regelmäßig Mahnungen in höhe von ca. 400 Euro erhalten für in Anspruch genommene Leistungen ohne gültigen Versicherungsschutz.
Bei Nachfrage hab ich erfahren, dass bei der AOK für einen Zeitraum von 2 Monaten keine Bescheide meiner Mutter eingegangen seien, dass diese auch tatsächlich ALG II empfängt bzw. darüber auch Krankenversichert ist. Ich bin mit meiner Mutter Familienversichert.
Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings 17 Jahre alt und hab keine tägliche Einsicht in die Post meiner Mutter (verständlich für einen 17 jährigen oder? ) Nun soll ich als zur Zeit halb Schüler / halb FSJler für 400 Euro aufkommen für etwas auf das ich selber garkeinen Einfluss hatte ...
komische Geschichte ...

für mich hört sich das alles nicht ganz rechtens an
 

Moony

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Hallo b0b1,

meiner Tochter wird auch ein FÖJ beginnen. Allerdings bekommt sie nur 270,-€ ( Verpflegungs- und Taschengeld). Sie wird leider in der BG bleiben.

270,-€ FÖJ
+164,-€ Kindergeld
= 434,-€

-60,-€ Freibetrag
-30,-€ Versicherungspauschale
=344,-€ also weniger als Regelsatz + Mietanteil, dazu noch die Fahrtkosten und evtl. Arbeitskleidung

siehe Anhang

LG
 

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b0b1

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danke erstmal für die Antwort.
wo ich jetzt die 270 € lese kommt mir die Hochrechnung auf 400 € doch etwas euphemistisch vor ...
Fest steht, dass ich 40 Stunden die Woche arbeiten werde, was werden die wohl die Stunde da bezhahlen? ...
 
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