Mit Ex-Freundin zusammenziehen

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Hipparchos

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Hallo, meine Freundin und ich haben uns getrennt, wohnen aber noch zusammen und sind auch als Eheähnliche Gemeinschaft eingestuft.
Wir möchten jetzt in eine neue Wohnung umziehen und zwar als WG da wir nicht mehr zusammen sind und ich hier auch niemanden kenne.
Wird es Probleme mit der ARGE geben? Sie war bisher Studentin und geht ab Sep arbeiten. Muss sie dann trotzdem für mich einstehen? Oder wie soll ich beweisen das wir nur noch Freunde sind?
 

Arania

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Ein gut gemeinter Rat, lasst es, nehmt Euch beide eine eigene Wohnung und besucht Euch gegenseitig
 

Hipparchos

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Ein gut gemeinter Rat, lasst es, nehmt Euch beide eine eigene Wohnung und besucht Euch gegenseitig

Warum das? Wir möchten zusammen wohnen. Meinst Du es wird Probleme geben?
Meine Ex-Freundin wird mir kein Geld geben, dass haben wir so ausgemacht.
Jeder wird sein eigenes Zimmer haben.
 

biddy

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Ich denke auch ... das wird doppelt schwer ... "gerade jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit trennen sie sich", wird die ARGe m.E. wohl denken.
Wie Du richtig vermutest, wird's also höchstwahrscheinlich "Ärger" geben. Wenn ihr das durchziehen wollt, könnt ihr der vermuteten Einstehensgemeinschaft natürlich widersprechen.
 

Hipparchos

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Ich denke auch ... das wird doppelt schwer ... "gerade jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit trennen sie sich", wird die ARGe m.E. wohl denken.
Wie Du richtig vermutest, wird's also höchstwahrscheinlich "Ärger" geben. Wenn ihr das durchziehen wollt, könnt ihr der vermuteten Einstehensgemeinschaft natürlich widersprechen.

Sie wird ab Sep arbeiten. Getrennt sind wir schon seit 6Wochen. Wir waren nur 16Monate zusammen. Wohnen erst seit 10/08 in einer Wohnung.

Das wäre ziemlich schlecht falls das nicht klappt. Mich macht das alles schon lange kaputt. Dazu läuft seit Feb ein Widerspruch und es geht einfach nichts voran.
Warum wurden wir als BG eingestuft obwohl wir nur ein paar Monate zusammen waren?
Am Telefon hat mir heute ein Sachbearbeiter gesagt, dass wäre schon nach 5min möglich. Das ist doch Quatsch oder?
Ich habe heute versucht bei "Faxen Dicke" anzurufen. Die scheint es aber wohl nicht mehr zu geben.
 

biddy

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Warum wurden wir als BG eingestuft obwohl wir nur ein paar Monate zusammen waren?
Als BG hättet ihr erst ab einem Zusammenleben von 12 Monaten gelten dürfen ... und auch dann nur, wenn es wirklich so war, dass ihr füreinander eingestanden habt. Ihr hättet euch schon eher wehren können ... das wäre vermutlich aber bis vor's Gericht gegangen, wie Du erkennen kannst, wenn Du mal die Thread zum Thema hier im Forum durchliest.

§ 7 SGB II
...
(3a) Ein wechselseitiger Wille, Verantwortungfüreinander zu tragen und füreinander einzustehen, wird vermutet, wenn Partner
1.länger als ein Jahr zusammenleben,
2.mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben,
3.Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen oder
4.befugt sind, über Einkommen oder Vermögendes anderen zu verfügen.
 

Hipparchos

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Es geht die Arge doch nichts an mit wem ich in einer WG zusammenwohne. Meine Ex-Freundin ist auch nicht verpflichtet irgendwelche Angaben zu machen z.B. Einkommen etc. Oder sehe ich das falsch?
Was ist mit Untermiete?

Das mit den 12 Monaten weiss ich leider auch erst seit kurzem.
 

Arania

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Sie werden Euch aber das EX nicht glauben, und das wird wohl ein langer Weg werden sie zu überzeugen
 

Hipparchos

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Sie können ihre Entscheidungen doch nicht auf dem begründen was sie glauben oder fühlen.
Wir sind nicht zusammen und das ist das einzige was zählt.

Kann ich noch nachträglich Einspruch einlegen das wir als BG gelten oder ist das nicht möglich?
Kann doch nicht sein das ich am Ende besser bescheid weiss als der Sachbearbeiter.
 

biddy

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Kann ich noch nachträglich Einspruch einlegen das wir als BG gelten oder ist das nicht möglich?
Ja, Du/ihr könnt einen Überprüfungsantrag nach SGB X § 44 stellen für den Zeitraum. Es geht ja vermutlich um Deinen geringeren Regelsatz (316 € statt volle RL) und nach Kopf anteilig berechnete Miete/Kosten der Unterkunft, da Deine Ex-Freundin als Studentin wohl keine Leistungen nach dem SGB II bezogen hat, ja?

Kann doch nicht sein das ich am Ende besser bescheid weiss als der Sachbearbeiter.
Doch, das kann SEHR gut sein!

Ist meine Ex-Freundin etwa dazu verplichtet mir Geld zu geben oder irgendwelche Angaben zu machen?
Nein, das wird aber die ARGE so sehen --> Mitteilungspflicht Dritter bzw., weil SIE euch ja als Bedarfsgemeinschaft sieht.
Du müsstest mal einige Threads hier im Forum zum Thema durchackern.
 

Hipparchos

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Ja, Du/ihr könnt einen Überprüfungsantrag nach SGB X § 44 stellen für den Zeitraum. Es geht ja vermutlich um Deinen geringeren Regelsatz (316 € statt volle RL) und nach Kopf anteilig berechnete Miete/Kosten der Unterkunft, da Deine Ex-Freundin als Studentin wohl keine Leistungen nach dem SGB II bezogen hat, ja?

Doch, das kann SEHR gut sein!

Nein, das wird aber die ARGE so sehen --> Mitteilungspflicht Dritter bzw., weil SIE euch ja als Bedarfsgemeinschaft sieht.
Du müsstest mal einige Threads hier im Forum zum Thema durchackern.


Meine Freundin hat keine Leistungen erhalten ausser geliehenes Geld von ihrer Mutter das mir fälschlich angerechnet wurde. Auch Einmalzahlungen wurden angerechnet. Deswegen der Widerspruch .

Wenn ich einen Überprüfungsantrag stelle und festgestellt wird, das der Bescheid damals falsch war, müsste die BG ja auch nicht aufgelöst werden weil es dann nie eine war.

Wir haben die Wohnung schon gekündigt. Scheinbar etwas voreilig da wir jetzt nicht wissen wie es weitergeht. Drei Monate haben wir jetzt noch Zeit eine neue Wohnung zu finden.
 

Arania

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Wieso habt Ihr denn die Wohnung gekündigt? Was ist falsch an der alten? Für eine neue brauchst Du eh die Zustimmung der ARGE falls Du Umzugskosten brauchst
 

Mischa

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Ich kann Dir nur eins sagen: Du rennst grad ins offene Messer. Die ARGE wird nämlich ganz einfach gar nichts zahlen bis die Angelegenheit schlußendlich gerichtlich geklärt ist. Und das kann ein paar Jährchen dauern.

Und dass das Gericht zu eueren Gunsten urteilt, wenn ihr mit der Aussage kommt, "Wir waren zusammen ja, aber gerade bevor meine Freundin zu verdienen begann, erkannten wir das wir doch kein Paar sind, und wollten von da an nur noch als Freunde zusammen leben", halte ich für sehr unwahrscheinlich.
 

Hipparchos

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Das hört sich echt nicht gut an.
Ich habe jetzt einen Überprüfungsantrag geschrieben da wir zum Zeitpunkt des Einzugs erst 4 Monate zusammmen waren und wir in dem Fall keine Bedarfsgemeinschaft darstellen.
Außerdem wird meine Ex-Freundin keine Angaben machen falls welche verlangt werden, da wir nicht mehr zusammen sind.
 
E

ExitUser

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Der Gesetzgeber hat sich gerade in solchen Fällen etwas perfides einfallen lassen und die Beweislast umgekehrt. :icon_dampf:

Denn jetzt müssen die ALG-Empfänger/innen beweisen, dass sie keine Einstandsgemeinschaft sind.
 
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