Mit “Eisen und Blut” in eine neue Zeit (1 Betrachter)

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Die völkerrechtsfeindliche Verrohung des Bürgertums kennt keine Tabus mehr: Dr. Alexander Gauland (CDU) plädiert für eine Rückkehr zur preußischen Kriegsdoktrin.

Der angebliche Konservative Dr. Alexander Gauland (CDU) findet es gar nicht gut, dass die Deutschen “hinter der militärischen Gewalt immer nur Wilhelm II. und Hitler sehen”. In einem skandalösen Beitrag für die Zeitung “Der Tagesspiegel” plädiert er ohne jede Scham für eine Rückkehr zur Praxis der preußischen Kriegsgrößen:

„Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin Böse und Falsche, als ein Mittel, aus dem nie und unter keinen Umständen Brauchbares entstehen könne. […] Statt […] immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, wäre es klug, eine politische zu intonieren, weil eben militärische Gewalt […] nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist. Das aber setzt voraus, dass die Deutschen wieder eine Tatsache der Weltgeschichte akzeptieren lernen, die Bismarck in seiner ersten Regierungserklärung als preußischer Ministerpräsident 1862 in die berühmten Worte fasste: “Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen – sondern durch Eisen und Blut.“ Alexander Gauland (Der Tagesspiegel, 23.07.2012)

Die völkerrechtsfeindliche Verrohung in Kreisen des Bürgertums erreicht mit diesem Beitrag im “Tagesspiegel” durchaus noch eine neue Qualität, nämlich eine offen machiavellistische. Im letzten Jahrzehnt bemühte man sich noch, die Etablierung einer neuen Wirtschaftskriegsdoktrin zur Sicherung nationaler Interessen mit blumigen Worten zu umkleiden. ...
Mit "Eisen und Blut" in eine neue Zeit | Telepolis
 
E

ExitUser

Gast
Du meinst, solange es das Blut der anderen ist?


Gewalt, auch militärische Gewalt, ist kein Mittel der Problemlösung. Da siegt nicht der "Gerechtere", der "Bessere", nur der "Stärkere" oder der mit den skrupelloseren Waffenentwicklern.
 
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