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Mit dem Vater meiner Tochter zusammenziehen!?

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mutti+tochter

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#1
Hallo alle zusammen!

Ich bin neu hier, aber schon länger ein Hartz-Empfänger. Bisher habe ich mich immer ganz gut alleine durch gekämpft, nun weiss ich aber nicht weiter und hoffe mir kann hier jemand helfen.

Zu meiner Situation, ich bin 21 Jahre jung und wohne mit meiner Tochter 1 1/2 Jahre in einer kleinen (44m²) 2-Raum-Wohnung. Mit dem Vater meiner Tochter führe ich immer noch eine Beziehnung, für die Ämter sind wir aber kein Paar. Mit dem Vater wohnen wir nicht zusammen, weil er eine Reha-Maßnahme in einer anderen Stadt macht und da auch eine Unterkunft hat.
Zur Zeit kommt er uns am wochenende immer besuchen, aber das wahre ist es leider nicht.

Weil uns die Wohnung allmählig zu klein wird und wir es auch schön finden würden wenn der Papa bei uns wohnen würde, möchten wir gerne zusammenziehen.

Ich befinde mich mit meiner Tochter noch im Erziehungsjahr und bekomme zur normalen Leistung 300 € und der Vater bekommt 1047 € vom AA.

Nun meine Fragen:

Gibt es eine Einkommensgrenze, bis wo der Partner nicht für mich aufkommen muss?
Wieviel kann mir das Amt streichen?
Sollen wir lieber die Finger vom zusammenziehen lassen?

Vielen Dank im voraus.
 

Hartzbeat

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#2
Folgen und Bestimmungen BG bei Zusammenzug Kleinfamilie

Hallo mutti+tochter, seid willkommen in diesem Forum,

Das Thema ist etwas ausführlich. Daher zuerst mal die Fakten zu der Bedarfsgemeinschaft, die dann zwischen euch (Eltern) und Kind entstehen würde:
...Angehörige der Bedarfsgemeinschaft nach dem Sozialgesetzbuch II
Zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören nach § 7 Abs. 3 SGB II
erwerbsfähige Hilfebedürftige die im Haushalt lebenden Eltern oder ein im Haushalt lebender Elternteil eines unverheirateten, erwerbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und der im Haushalt lebende Partner dieses Elternteils als Partner der hilfebedürftigen Person, ... der nicht dauernd getrennt lebende Lebenspartner, eine Person, die mit dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einem gemeinsamen Haushalt so zusammenlebt, dass nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzunehmen ist, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen, die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder von den in den Nummern 1. bis 3. genannten Personen, wenn die Kinder das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen sichern können.
Nach § 7 Abs. 3a SGB II wird ein wechselseitiger Wille Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen vermutet, wenn mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben, Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen ...
Weiteres dazu - auch Infos zur der Anrechnung von Einkommen eines Partners auf das Arbeitslosengeld II findest Du unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarfsgemeinschaft
Da Du eure exakten Einkommensverhältnisse besser im Detail kennst, kannst Du aus den dortigen Angaben über Freibeträge und Grenzen sicher besser ermitteln, was in eurem Falle geltend gemacht werden kann.

Die Idee, zusammen zu wohnen ist zwar hinsichtlich des Kindes sehr zu begrüßen, bringt aber gewiss ein paar finanzielle Nachteile. Darüber solltet ihr jedoch nach eigenen Prioritäten entscheiden...

Liebe Grüße an euch
von Hartzbeat
 
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