mit 64 in rente? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ikarus

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Hallo,
hab mal die Frage wann kann ich in Rente gehen!

Ich, Jahrgang 1953 habe keine Schwerbehinderung und auch keine Altersteilzeit.
Also kann ich erst mit 65 Jahren und 7 Monaten in Rente gehen.
Nun möchte ich aber die vorgezogene Rente aus gesundheitlichen Gründen für langversicherte nehmen.
Die kann ich mit 63 Jahren natürlich mit Abzügen von 9,3% in Anspruch nehmen!
Da ich eine Abfindung von der Firma erhalten habe, könnte ich von dem Geld bis 64 Jahre leben.
Nun meine Frage: Kann man dann die Rente auch mit 64 Jahren
beantragen um die Abzüge nicht so hoch ausfallen zu lassen?
Dann hätte ich "nur" 5,7% Abzüge.

Wer kann mir dazu was sagen?


Gruß
Ikarus
 

SimdeB

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Hallo,

ich hatte vor kurzem einen Beratungstermin bei der Rentenversicherung.

Ich kann dir daher nur sagen, was mir bei diesem Gespräch mitgeteilt wurde:
Du kannst mit 63 Jahren die Rente beantragen, allerdings kann auch das Arbeitsamt die Zwangsrente für dich beantragen. Ein Widerspruch lohnt sich da immer, auch wenn der Antrag verspätet (du sparst da immerhin für jeden Monat 0,3% Abzug) doch durchkommt.

Google doch mal Zwangsrente mit 63 Jahren.
Oder auch Rente mit 63.

Und denke daran, das der Rentenbescheid immer die Brutto Rente ist. Vom genannten Betrag gehen noch 10,4% ab für KK und Pflegeversicherung.

Wenn die Rente dann nicht reicht, kannst du Grundversicherung beantragen. Aber hier ist zu beachten, dass das Schonvermögen nur 2.600 Euro pro Person betragen darf!!!!


Ich kann dir nur den Tipp geben: Telefonischen Termin bei der Rentenversicherung machen!!!

Ich bin mir auch nicht sicher, ob deine %Zahl stimmt für die Abzüge. Auch da solltest du dich schlau machen!

Wenn die Rente reichen sollte und du nicht auf die Grundversicherung angeweisen sein solltest, kannst du mit 63 Jahren mit den Abzügen in Rente gehen.

Da legt dir keiner Steine in den Weg. Im Gegenteil!!!

---> aber rechne alles gut durch!
Info Material findest du bei der Deutschen Rentenversicherung!

Viele Gruesse
 

ikarus

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Die Rente mit 63 kann ich bekommen lt. Auskunft Deutsche Rentenversicherung.
Rente würde ich aber erst mit 64 Jahren haben wollen!

Wg. Abfindung kein Hartz IV im Augenblick bin ich noch in Arbeit.
Da ich in meinem Alter (59) nur noch Jobs bekomme die so um die 600€ Netto ausmacht (natürlich befristet) möchte ich die Zeit des Renteneinstiegs noch etwas hinauszögen, halt bis 64 Jahre geht das?
 

Hartzeola

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Die Rente mit 64


Das offizielle Renteneintrittsalter liegt bei 65 Jahren - langjährig Versicherte können schon früher gehen.


Die Rente mit 64 ist grundsätzlich möglich. Für die meisten Versicherten ist sie mit Abschlägen in der Auszahlung verbunden. Nur ein kleiner Personenkreis kann bereits abschlagsfrei mit 64 Jahren in den Altersruhestand eintreten. Entscheidend dafür ist das Geburtsdatum. Wer im Dezember 1938 geboren wurde, für den gilt das Eintrittsalter von 65 Jahren und 0 Monaten. Wer allerdings älter ist, kann sich auf einen früheren Eintritt einstellen. Dafür muss er langjährig Versicherter der gesetzlichen Rente sein. Rente mit 64 gilt demnach für alle, die zwischen Dezember 1937 und November 1938 geboren wurden, und zwar monatsgenau. Das heißt, 12/1937 Geborene erhalten ab ihrem 64. Geburtstag abschlagsfrei die Altersrente.
Die Rente mit 64 | Rentenversicherung bei Ihr-Rentenplan.de
 

Merkur

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Klar geht das ,wenn Du von Deiner Abfindung leben willst. Aber bedenke die Krankenkasse musst Du auch mit bezahlen.
 

Sinuhe

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Die Rente mit 63 kann ich bekommen lt. Auskunft Deutsche Rentenversicherung.
Rente würde ich aber erst mit 64 Jahren haben wollen!

Wg. Abfindung kein Hartz IV im Augenblick bin ich noch in Arbeit.
Da ich in meinem Alter (59) nur noch Jobs bekomme die so um die 600€ Netto ausmacht (natürlich befristet) möchte ich die Zeit des Renteneinstiegs noch etwas hinauszögen, halt bis 64 Jahre geht das?
@Hartzeola Er ist 59!

Die DRV zwingt Dich nicht mit 63 in Rente zu gehen.Wenn Du lieber bis 64 abwarten willst und Dir das leisten kannst,ist das m.W.kein Problem,solange Du nicht im Alg Bezug stehst.
 

Hartzeola

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@Hartzeola Er ist 59!
Der Link ist wahrscheinlich älter. Klar , bei ihm ist es nur mit Abschlag möglich.

Wenn man anstatt 63 mit 64 in die Rente geht, gewinnt man stolze 3,6% (12 x 0,3) der Jahresrente.

Um eine Jahresrente dadurch einsparen zu können, die zwischen 63. und 64. Lebensjahr an Lebenshaltungskosten ausgegeben wird, werden ca. 27 Jahre gebraucht und sich erst mit etwa 90 Jahre lohnen. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
hab mal die Frage wann kann ich in Rente gehen!

Ich, Jahrgang 1953 habe keine Schwerbehinderung und auch keine Altersteilzeit.
Also kann ich erst mit 65 Jahren und 7 Monaten in Rente gehen.
Nun möchte ich aber die vorgezogene Rente aus gesundheitlichen Gründen für langversicherte nehmen.
Die kann ich mit 63 Jahren natürlich mit Abzügen von 9,3% in Anspruch nehmen!
Da ich eine Abfindung von der Firma erhalten habe, könnte ich von dem Geld bis 64 Jahre leben.
Nun meine Frage: Kann man dann die Rente auch mit 64 Jahren
beantragen um die Abzüge nicht so hoch ausfallen zu lassen?
Dann hätte ich "nur" 5,7% Abzüge.

Wer kann mir dazu was sagen?


Gruß
Ikarus
Altersrente für langjährig Versicherte

Wurden Sie vor 1949 geboren, liegt die Altersgrenze bei 65 Jahren. Sie können diese Altersrente aber auch – mit einem Abschlag von 7,2 Prozent – ab 63 in Anspruch nehmen.
Wurden Sie zwischen 1949 und 1963 geboren, gilt eine Altersgrenze, die stufenweise steigt.
Ab dem Geburtsjahrgang 1964 liegt sie bei 67. Sie können die Altersrente jedoch auch ab 63 vorzeitig in Anspruch nehmen, allerdings mit einem Abschlag von bis zu 14,4 Prozent.


Vertrauensschutzregelung

Für einige Geburtsjahrgänge besteht aufgrund von Vertrauensschutzregelungen die Möglichkeit, die Rente sogar schon vor dem vollendeten 63. Lebensjahr zu beziehen. Die vorzeitige Rente können Sie nur mit Abschlägen erhalten.
Dazu müssen Sie zwischen 1948 und 1954 geboren sein und bis zum 31. Dezember 2006 mit Ihrem Arbeitgeber Altersteilzeitarbeit nach dem Altersteilzeitgesetz vereinbart haben.
Für Bergleute besteht auch dann Vertrauensschutz, wenn sie nach 1947 und vor 1964 geboren wurden und Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen haben.


Deutsche Rentenversicherung - Altersrente für langjährig Versicherte
 

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