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Mit 18 ausziehen - Hilfe vom Staat?

bloodyloody

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Hallo, meine Freundin möchte ausziehen. Ihre Eltern sind getrennt, beide haben neue Ehepartner. Sie lebt zurzeit bei ihrer Mutter in einer 4 Zimmer Wohnung (6 Personen leben im Haushalt) und es ist ihr zu klein alles und sie schläft auch auf einem Sofa und kann nicht in ruhe schlafen wegen den Kindern und durch den stress der Mutter etc.
Wäre es möglich das sie Unterstützung vom Staat kriegt obwohl sie 18 Jahre alt ist?
 

ibuR

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Bis zum Ende der Erstausbildung sind die Eltern zu Unterhalt verpflichtet.
Es gibt Ausbildungsförderungen wie BAB und Bafög.
 

bloodyloody

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Bis zum Ende der Erstausbildung sind die Eltern zu Unterhalt verpflichtet.
Es gibt Ausbildungsförderungen wie BAB und Bafög.
Sie hat keine Ausbildung und möchte erstmal ihr leben aufbauen danach eine Ausbildung beginnen.
 
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Sie hat keine Ausbildung und möchte erstmal ihr leben aufbauen danach eine Ausbildung beginnen.
Es gibt keine Hilfe vom Staat, weil die Eltern diese Ausbildung finanzieren. Solange sie nicht auf eigenen Füßen stehen kann, wird das wohl eher nichts mit dem Vorhaben.
 

Gaestin

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entweder bis 25 oder bis Ende einer Ausbildung sind ihr
die Eltern unterhaltspflichtig.
Was meint sie mit "Leben aufbauen", arbeiten vielleicht???
Hat sie einen Schulabschluß?
 

bloodyloody

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entweder bis 25 oder bis Ende einer Ausbildung sind ihr
die Eltern unterhaltspflichtig.
Was meint sie mit "Leben aufbauen", arbeiten vielleicht???
Hat sie einen Schulabschluß?
ja also erstmal einen nebenjob weil sie in einer neuen Stadt ziehen möchte, erstmal weg von der Familie. Sie hat Hauptschulabschluss
 

Yukonia

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Habt ihr euch schon mal an das Jugendamt gewendet mit dem Problem deiner Freundin? Ich glaube, die kümmern sich auch um Jugendliche unter 25, wenn sie von zu Hause ausziehen möchten wegen Stress und so. Ein Versuch wäre es wert, denke ich.
 

bloodyloody

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Habt ihr euch schon mal an das Jugendamt gewendet mit dem Problem deiner Freundin? Ich glaube, die kümmern sich auch um Jugendliche unter 25, wenn sie von zu Hause ausziehen möchten wegen Stress und so. Ein Versuch wäre es wert, denke ich.
das habe ich auch öfters gelesen im Internet, aber was wird das Jugendamt genau machen? Kannst du mir da genaueres dazu sagen? Danke schon mal :)
 

Gaestin

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JEDES Amt wird der jungen Dame klarmachen,
daß sie zu ARBEITEN hat. Dass es vom Staat
nichts gibt und nichts geben wird. Sie kann
ja tagsüber arbeiten und abends Realschulkolleg
machen, damit sie eher eine Ausbildung bekommt.
Warum Minijob, sie hat doch nichts anderes zu tun?
 

Yukonia

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Welche Angebote und Hilfestellungen das Jugendamt in dem speziellen Fall deiner Freundin hat, weiß ich nicht. Aber selbst wenn es keine Angebote hätte, könnte es euch vielleicht an andere helfende Stellen vor Ort weitervermitteln.

Hier habe ich etwas aus einem anderen Thread. Dort geht es um einen jungen Mann, 22 Jahre alt, der ausziehen will. Er ist auch zuerst zum Jugendamt gegangen. Dort wollte man die Möglichkeit des betreuten Wohnens und einer Härte-Fall-Klausel bei Hartz4 prüfen.

Es schadet niemandem, wenn sich deine Freundin in einem Termin beim JA beraten lässt.
 

Gaestin

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inzwischen hat die junge Dame bei sozialhilfe24 auch
hören müssen, daß sie selbst etwas tun muß
und daß ihr vom Staat vermutlich fürs Nichtstun
nichts zusteht.
Warum kann sie nicht arbeiten?
 

Tudor

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§ 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung
.............
(5) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden Bedarfe für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur anerkannt, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn
1.
die oder der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.
der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.
ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
..................
Quelle: § 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung

Ich denke einen Antrag dazu kann die Betroffene sicher stellen, denn das wird wohl eine andere Stelle entscheiden ob ein Grund vorliegt oder nicht.
Man kann schlecht beurteilen wie die Situation in der Familie ist und dafür gibt es sicher gut geschulte Leute.

Die Vorverurteilung kann ich hier gar nicht nachvollziehen.
 

Roter Bock

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Als erstes geht es ja wohl mal um das Thema Ausbildung - oder? Ungelernt ist ja wohl nicht so prall.

Und eine Lehrstelle könnte auch den Auszug aus der Wohnung mit amtlichen Segen befördern, wenn die Ausbildungsstelle nicht am gleichen Ort ist (...was ja vorkommen soll). da bin ich allerdings über Hilfen in dem Fall wenig beschlagen.

So wie diese ominöse "Gaestin" sich das denkt, bleiben ohne Ausbildung nur "Verheizjobs" in den Kamuffelbuden.

Also Berufsausbildung ist angesagt! Noch mehr Ungelernte braucht kein Mensch.

....wer ist Gaestin überhaupt. Grüsst da die Turtle aus finsteren Loch?

Roter Bock
 

Gaestin

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Gaestin hatte den Realschulabschluß vorgeschlagen,
um Chancen auf eine gute Ausbildung zu haben.
Turtle befindet sich bei Sozialhilfe24, soviel ich weiß,
dort hat der Threaderöffner ja gefragt. Und mit Turtle
habe ich nichts zu tun.
 

Birgit63

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Die meisten jungen Leute mit 18 wollen ausziehen. Das ist bei deiner Freundin genauso. War bei meiner Tochter auch so. Allerdings habe ich ihr klarmachen müssen, dass man ohne Geld und Job nicht ausziehen kann. Sie hat also ihre Ausbildung gemacht und angefangen zu arbeiten. Dabei hat sie dann festgestellt, dass ihr der Ausbildungsberuf nicht zusagt. Sie hat dann noch eine zweite Ausbildung gemacht. Während dieser hat sie immer noch zu Hause gewohnt. Nach Beendigung der zweiten Ausbildung mit mittlerweile 25 Jahren ist sie dann ausgezogen. Sie wurde vom Ausbildungsbetrieb übernommen und konnte sich einen Auszug leisten. Einfach ausziehen wollen, weil man mit 18 Knatsch mit den Eltern hat (was bei den meisten 18-jährigen der Fall ist) geht nicht. Es sei denn Papa und Mama bezahlen das.
 

ZynHH

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Einfach ausziehen wollen, weil man mit 18 Knatsch mit den Eltern hat (was bei den meisten 18-jährigen der Fall ist) geht nicht.
Natürlich geht das. Bevor das Jugendamt zusieht wie eine Familie vollständig zerrüttet wird, kann es den Jugendlichen sehr wohl unterstützen, sowohl bei Unterkunft als auch bei Schulabschluessen etc. Oder eben mit einem Empfehlungsschreiben an das JC den Jugendlichen zu unterstützen. Kindergeld geht dann an den Jugendlichen, Eltern zahlen ganz normal den Unterhalt und das JC die Unterkunft.
 
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Natürlich geht das. Bevor das Jugendamt zusieht wie eine Familie vollständig zerrüttet wird, kann es den Jugendlichen sehr wohl unterstützen, sowohl bei Unterkunft als auch bei Schulabschluessen etc. Oder eben mit einem Empfehlungsschreiben an das JC den Jugendlichen zu unterstützen. Kindergeld geht dann an den Jugendlichen, Eltern zahlen ganz normal den Unterhalt und das JC die Unterkunft.
Wer spricht von Zerrüttung? Eltern sind zwar verpflichtet auch ihren Erwachsenen Kindern eine Erstausbildung zu finanzieren, aber müssen keineswegs immer zahlen. Solange das Kind keinerlei Bestrebungen zeigt eine Berufsausbildung anzustreben . sehe ich keinen Grund, dass die Eltern zahlen müssten. Sie ist weder Schülerin noch Azubi!

Unterhalt für volljähriges Kind - ab 18 - Finanztip
 

Caso

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Ich denke einen Antrag dazu kann die Betroffene sicher stellen, denn das wird wohl eine andere Stelle entscheiden ob ein Grund vorliegt oder nicht.
Man kann schlecht beurteilen wie die Situation in der Familie ist und dafür gibt es sicher gut geschulte Leute.
Du meinst, einen Antrag auf Umzug? beim JC? Dort geschulte Leute für solche Menschen wie diese Freundin?? Das JC???

Und wohin sollte sie ausziehen? Sie müßte ein Mietangebot vorweisen.
Udn sie müßte als U25 nachweisen, daß es eben so ist nach Absatz 5, mit schwerwiegenden Gründen für den Umzug.
Dazu würde ja schon das Jugendamt als evtl. Helfer genannt. Das Jugendamt KÖNNTE auf Antrag der jungen Frau tätig werden und die familiäre Situation bewerten.
Damit ließe sich der Absatz 5 besser untermauern.

Allerdings weiß ich nicht, wie das gehen soll:
Sie hat keine Ausbildung und möchte erstmal ihr leben aufbauen danach eine Ausbildung beginnen.
Ich kenne es nur andersherum---also erst Schule, dann Ausbildung, dann Job, dann langsam Leben aufbauen.

Grad im August beginnen wieder viele mit ihrer Ausbildung.
Oder mit einem berufsvorbereitendem Jahr.
Oder mit einem Besuch beim BIZ.
Vieles, was geht---evtl. auch ohne Auszug von zu Hause.
 

Gaestin

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Hallo, meine Freundin möchte ausziehen. Ihre Eltern sind getrennt, beide haben neue Ehepartner. Sie lebt zurzeit bei ihrer Mutter in einer 4 Zimmer Wohnung (6 Personen leben im Haushalt) und es ist ihr zu klein alles und sie schläft auch auf einem Sofa und kann nicht in ruhe schlafen wegen den Kindern und durch den stress der Mutter etc.
Wäre es möglich das sie Unterstützung vom Staat kriegt obwohl sie 18 Jahre alt ist?
Das klingt ja nicht so zerrüttet. Mein Vorschlag war, sie sucht sich eine Arbeit und macht abends Realschulkolleg. Mit dem Realschulabschluß in der Tasche bekommt sie viel eher einen Ausbildungsplatz
 

Birgit63

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Ich habe "Knatsch" geschrieben. Ansonsten muss es schon Gewalt zu Hause geben. Wenn meine Tochter mit 18 zu Hause rumlungern würde, hätte sie mit mir auch Knatsch. Deine Freundin hat mit 18 Jahren noch nichts in ihrem Leben erreicht. Wie möchte sie ein Leben aufbauen ohne Job und ohne Geld? Mit dem Geld vom Staat? Wenn sie Hartz IV bekommt, ist sie schneller in einer Maßnahme als sie gucken kann. Ob das so erstrebenswert ist? Deine Freundin soll entweder eine weiterführende Schule besuchen, dort ihren Abschluss (Realschule) machen und sich dann einen Ausbildungsplatz suchen. Wenn sie dann Ausbildungsgehalt bekommt, kann sie sie eine Wohnung suchen, bekommt BAB und zusammen mit dem Azubi-Gehalt, BAB und ihrem Kindergeld könnte sie sich dann ihre Wohnung finanzieren. Aber dann tut sie wenigstens was dafür.
 

ZynHH

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Ansonsten muss es schon Gewalt zu Hause geben..
Das ist dein Wunschdenken. Es reicht wenn die Eltern und das Kind nicht mehr miteinander leben können. Und das entscheiden nicht die Eltern.

Mal ehrlich zu sechst in einer vier Zimmer Wohnung....womöglich dabei zuhören das die Mutter von jedem neuen Mann ein weiteres Kind wirft....

Geht zum Jugendamt , die helfen euch bei der Selbsthilfe.
Auch Massnahme muss nicht gleich sein.

Bei manchen Eltern hat man wirklich das gefuehl, es geht ihnen ums kindergeld..
l
 
E

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Gast
Wie schön, dass der Staat für alles und jeden aufkommen darf.

Wird die Tochter missbraucht? Wird sie seelisch misshandelt?
Und ob das JA da so schnell pro Freundin entscheidet, bleibt abzuwarten.

Sie kann es versuchen, aber die Kosmetikschule wurde ja bereits abgelehnt, da man beim Vater nicht mehr unterkommen konnte.
 

Birgit63

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Sag mal geht es noch. Meine Schwester hat mit 6 Personen in einer 3-Zimmer-Wohnung (76 qm) gewohnt. Ein Kinderzimmer für 4 Kinder (2 Jungen, 2 Mädchen). Die Kinder sind heute erwachsen. Haben alle einen Beruf. Meine Schwester wohnt mit ihrem Mann immer noch in der Wohnung. Es hat ihnen nicht geschadet. Mehr war nicht drin. Mein Schwager war Alleinverdiener und zum Sozialamt wollten sie nicht gehen. Heute hat man ja anscheinend damit keine Probleme mehr. Für alles und für jeden Wunsch gibt es Hartz IV. Einfach mal selbst überlegen und sich vielleicht mal fragen, wie man da ohne Hartz IV weiterkommt ist nicht drin. Ich habe weiß Gott auch schon schlechte Zeiten mit meinem Mann durch. Wir haben aber selbst überlegt, wie wir da wieder raus kommen. Möglichst ohne Amt (hat zum Glück auch immer geklappt). Ich finde es gut, dass es Hartz IV gibt. Es gibt genug Menschen, die das wirklich brauchen. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass Hartz IV zur Unselbständigkeit erzieht.
 

Gaestin

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QUOTE Sie hat keine Ausbildung und möchte erstmal ihr leben aufbauen danach eine Ausbildung beginnen.QUOTE

Birgit, sie will ja umgekehrt, erst mal Hilfe vom Staat. Von Leistung ist doch gar nicht die Rede. Sonst könnte sie einen Realschulabschluß anstreben.
Ich kenne genug Studenten, die aus beengten Wohnverhältnissen kommen und ihr Abitur geschafft haben.
 

ZynHH

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Früher war alles besser und was wir mussten das sollen unsere Kinder auch müssen, nur unter viel schwierigeren Bedingungen.

Das Leben ist nicht mehr so einfach und Jobs so gut bezahlt wie vor 30 Jahren.
 

Gaestin

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es war überhaupt nicht besser.

Aber wir kamen vor 30 Jahren nicht auf die Idee,
daß der Staat einer 18jährigen alles finanziert.
Man hat neben dem Studium gearbeitet,
wenn die Eltern kein Geld hatten. Und das war sehr oft
der Fall. Oder man hat Abendkolleg gemacht.
Oder (Freund von mir) mit vierzehn eine Ausbildung angefangen
und sich nach und nach nebenher Wissen erworben.
Warum will sie nicht arbeiten und sich auch weiterbilden?????
 
E

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Der Überbringer der schlechten Nachricht wird geköpft! :icon_hihi:

ich glaube den TE ficht das alles nicht mehr an:
Letzte Aktivität: 10.08.2014 13:48
 
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