Mist gebaut - wie weiter?

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E

ExitUser

Gast
Hi Ihr,

tut mir leid, dass ich Euch so zumülle mit blöden Fragen. Aber mir gehts gerade echt total mies und ich weiß nicht weiter.
Nochmal ganz kurz zu mir: ich wurde ausgesteuert von der KK, bekam ein Jahr Alg I, nun seit 1 Jahr und 5 Monaten Alg II. Und mir wurden Leistungen auf Teilhabe zum Arbeitsleben bewilligt, weil ich eben krank bin.
Ich hatte eine Umschulung begonnen letztes Jahr, diese wurde mir aber weggenommen, weil ein Familienmitglied wochenlang sterbend im Krankenhaus lag und ich leider nicht mich einfach mit ner Erkältung krankgemeldet habe, sondern um eine Beurlaubung gebeten habe, die mir auch gewährt wurde für satte 3 Tage und dann hieß es: wir haben das jetzt beendet, denn das kann ja noch dauer und dann müssen Sie zur Beerdigung und dann schaffen Sie die Umschulung ja nicht mehr.
Und jetzt schicken die mich immer zu einem Psychologen vor jedem neuen Umschulungstermin, und der findet immer, ich wär zu krank.
Und bei meinem letzten Termin bei meiner Rehaberaterin vom Arbeitsamt im Dezember ( Mitte Januar hätte die neue Umschulung begonnen) sind wir so verblieben - aber nur mündlich - , dass ich ihr den Bericht schicke von meinem behandelnden Psychotherapeuten - den Bericht hat mir der Psychologe vom Amt abgelabert, der hat gesagt: ohne Bericht von Ihrem Therapeuten, kann ich nichts beurteilen (ist das überhaupt so rechtens, dass man mich so hinterum zwingt, meinen Therapeuten von der Schweigepflicht zu entbinden??) Und wenn sie dann den Bericht hat, dann gehts mal wieder zum Psychologen vom Amt und der entscheidet dann.
Und ich habe aber den Bericht von meinem Therapeuten nicht eingeschickt. Weil ich mit dem das besprochen habe. Er konnte nicht unbedingt sagen, ich schaff die Umschulung. Darum hat da so schwammig rumgelabert, weil er mir einen Gefallen tun wollte. Und ich bin doch auch nicht verpflichtet, sowas von meinem Therapeuten einzuschicken?????
Nun, jedenfalls wird die Umschulung nun mal wieder nichts - obwohl ich die ja schon mal begonnen hatte und da immer nur lauter Einsen hatte - , und nächste Woche muss ich zum Jobcenter zwecks unterschreiben einer neuen EGV.
Kann ich da ehrlich antworten, warum ich den Bericht meines Therapeuten nicht eingeschickt habe? Muss ich überhaupt was antworten? Denn das war nur mündlich. Schriftlich hab ich denen nichts gegeben, dass sie von meinem Therapeuten was kriegen. Im Gegenteil, die Schweigepflichtsentbindung für ihn habe ich nicht unterschrieben und gesagt: ich entscheide das spontan, was von ihm ich ihnen gebe und was nicht, aber von seiner Schweigepflicht grundsätzlich entbinde ich ihn nicht.
Auf was für Fragen muss ich mich da gefasst machen nächste Woche? Gibt das Ärger? Können die mir das Geld kürzen?
tut mir leid für den langen und wirren Text. Aber vielleicht versteht ja jemand, was ich meine, und kann mir was raten?


LG
 
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Nun ich glaube nicht, das es irgendeine Sanktion gibt oder geben wird.

Vielmehr wäre es ratsam, dass du dich mit deinem Therapeuten und deiner Rehaberaterin besser beraten tust. Zum Beispiel, wie du ja schreibst hattest du eine Umschulung schon begonnen.

Ich stelle mir gerade die Frage um was für eine Umschulungseinrichtung es sich handelt?
Ist es ein Unternehmen bei dir im Wohnort oder ein Berufsförderzentrum in einer anderen Stadt?
Gibt es dort Psychologische Betreung während der Umschulung, sowie einen ärztlichen Dienst?

All dies sind Aspekte, die deine Rehaberaterin mit einbeziehen sollte.
Für dich ist das meiner Meinung nach der beste Weg ans Ziel zu kommen.

Eine intensive Betreuung, während deiner Umschulung durch einen psychologischen Dienst is ja nix schlechtes!
Es gibt Berufförderzentren wo genau dies mit angeboten wird und falls es sich an deinem Wohnort befindet,
dann hast du ja schon einen Therapeuten, der dich während deiner Umschulung betreuen kann.

Kläre das mit deinem Therapeuten ab und sprech darüber mit deiner Rehaberaterin.
Aber ich sehe keinen Grund wofür du dich fürchten musst.

Wenn all diese Aspekte geklärt sind und du dich mit Betreuung während der Umschulung vereinbaren kannst,
glaube ich nicht, dass der Psychologische Dienst oder sonst wer die Weiterführung deiner Umschulung verweigern wird.

Ich hatte übrigens auch so einen Kampf wie du und habe es geschafft!

Du schaffst das auch. :icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
So, jetzt hab ich den Salat.
Kann mir jemand schreiben, wie das rein formal ist?
Ich bekam nun eine Mitwirkungsaufforderung, ich solle den Bericht meines Therapeuten einschicken bis dann und dann einschicken. Ansonsten werden mir Gelder gekürzt.
Ich habe nichts unterschrieben! Und auch mündlich habe ich nur gesagt: FALLS ich von dem einen Bericht bekomme, schicke ich den. Wie gesagt, das war alles nur mündlich. Und da war auch keine zeitliche Frist dabei oder so. ich habe nur gesagt: ich versuche, von meinem Therapeuten so einen Bericht zu kriegen, und dann schicke ich den.
Die können mich doch zu sowas nicht zwingen und mir deswegen mein Geld kürzen? Zumal, wie gesagt, das alles nur mündlich war.
Wie gehe ich da jetzt am besten vor? Denn eigentlich habe ich nach wie vor nicht vor, der Dame vom Amt so einen persönlichen Bericht zu schicken.
Ich bin für jeden Tipp echt sehr, sehr dankbar.
 

Muzel

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Schweigepflichtentbindungen sind immer freiwillig und auch frei widerrufbar. Also kann man dich nicht sanktionieren, wenn du den Bericht nicht schickst. Kennst ihn überhaupt?
 

Speedport

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@Carpe,

einfach kurz schreiben, daß Du das gerne machen wirst, Du allerdings vorher die rechtliche Grundlage für dieses Ansinnen benötigst.
 
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ExitUser

Gast
Schweigepflichtentbindungen sind immer freiwillig und auch frei widerrufbar. Also kann man dich nicht sanktionieren, wenn du den Bericht nicht schickst. Kennst ihn überhaupt?

Ja, genau darum schicke ihn ja nicht:icon_sad:
Also, ich schreib da einfach, dass ich sowas nicht schicken muss und gut ist? Dass sie mir die Rechtgrundlage nennen soll, die mich dazu verpflichtet, private Arztberichte zu schicken. Und dann ist erstmal Ruhe?
 

Muzel

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Speedport, alle möglichen Ämter kommen auf merkwürdige Ideen. Man muss sich einen eigenenen Plan zurechtlegen und der fängt schon damit an, ob man gegen eine falsche Entscheidung überhaupt vorgehen sollte. Für eine Behörde spielt Zeit keine Rolle, für mich schon.
 

Speedport

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Speedport, alle möglichen Ämter kommen auf merkwürdige Ideen.
Richtig.
Man muss sich einen eigenenen Plan zurechtlegen und der fängt schon damit an, ob man gegen eine falsche Entscheidung überhaupt vorgehen sollte.
Sehe ich auch so.
Für eine Behörde spielt Zeit keine Rolle, für mich schon.
Es geht hier um @Carpe.

Ich verstehe leider nicht, was Du mir sagen willst.

Hilf mir bitte mal auf die Sprünge.
 
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