Misshandlung in Graz - Rückkehrhilfe

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mks62

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Hallo!


Mein Name ist Michael, stamme aus Buchholz/Nordheide bei Hamburg. Seit 2002 leide ich an Depressionen. Im November 2005 wurde ich in Graz/Österreich in einer Klinik misshandelt und leide bis heute unter den traumatischen Erinnerungen: Mein Leben wurde vollkommen zerstört. Niemand hat bis zum heutigen Tag geholfen. Meine deutsche Staatsbürgerschaft war mit ein Grund für die Misshandlung. Zudem muss ich operiert werden, habe starke Schmerzen und kann das Land aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nicht aus eigener Kraft verlassen. Deutsche Botschaft in Wien und Auswärtiges Amt haben bis heute jede Hilfe verweigert, ohne eine Begründung zu liefern.


Falls jemand einen Tipp hat, dem ich noch nicht nachgegangen bin oder einen Rechtsanwalt bzw. Journalisten kennt, der sich meinem Fall annehmen würde, bitte ich um Mitteilung.


Mich würde auch interessieren, ob die deutsche Botschaft in Wien rechtens handelt, indem sie mir -trotz meiner desolaten Gesundheit- die Rückkehrunterstützung verweigert.



Nähere Informationen stehen in meinem Bericht:
Menschenverachtende Erfahrungen in Graz: So hat alles begonnen


Danke und Gruss
Michael
 
E

ExitUser

Gast
Ja, ich habs mir angetan und Alles gelesen.
Manchmal musste ich schlucken, manchmal kroch unbändige Wut in mir hoch, manchmal fehlten mir einfach nur passende Worte.

Jetzt, nachdem ich auf die, von Valentino, verlinkten Seiten reingelesen habe, bekomme ich eine Frage in den Sinn. Ist es nicht ähnlich wie bei Bruno ein aussichtsloser Kampf?

Dafür, dass du Depris hast, drückst du dich hervorragend aus.

Angeblich nur ein Ticket, um in die Obdachloseneinrichtung fahren zu können.

Es ist dir ein Ticket bis zur Grenze angeboten worden.
Wie es danach weiter geht, hättest du dann sehen können.

Ich bin ja auch für Gerechtigkeit.
Aber spätestens, wenn ich merke, dass ich mir damit selber schade, gönne ich mir erst mal eine Pause.

Ach, was rede ich hier eigentlich.
 

mks62

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Liebe Sancho,

bin mit dem Verein seit 10 Tagen in Kontakt. Der erste Eindruck ist positiv; es gab schon zahlreiche Telefonate mit den Behörden. Danke für den Tipp.

Zu Valentino:
Warum Du diese Links aufführst, ist mir schleierhaft. Was willst Du mir damit sagen? Falls Du es nicht weißt: Ich ergreife halt jede Chance, Hilfe zu bekommen - wie das Beispiel von Sancho beweist: Von diesem Verein hatte ich zuvor noch nichts gehört.

Zu Ashna:
Warum darf man sich mit Depressionen nicht gut ausdrücken dürfen?
Genau: Wenn mir etwas zusätzlich schaden könnte, lasse ich es. Deshalb bin ich mit meinen teils unerträglichen Schmerzen auch nicht einfach so an die Grenze gefahren, um dann im Nichts zu stehen.

Gruss Michael
 
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