Mißfelder: "Viele wirklich unsinnige Maßnahmen" & contra von BA

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rayuell

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JU-Vorsitzender Mißfelder stellt Bundesagentur für Arbeit in Frage

Christoph Heinemann im Gespräch mit Philipp Mißfelder

Philipp Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, hat sich für deutliche Einsparungen im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit ausgesprochen. Es gebe dort etwa im Bereich der Weiterbildungen viele unsinnige Maßnahmen, sagte Mißfelder. Eine Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 auf drei Prozent sei allein schon deshalb möglich, fügte der CDU-Wirtschaftspolitiker hinzu. Er könne sich sogar vorstellen, auf die Behörde ganz zu verzichten, wenn man andere Wege für die Versicherungsleistung finde und die Vermittlung von Arbeitslosen privatisiere.

hier:
Deutschlandfunk - Interview - "Viele wirklich unsinnige Maßnahmen"


und bei Bildungsklick:

BA weist Forderungen von JU-Chef Mißfelder zurück


Nürnberg, 15.08.2008 Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute mit Verwunderung die Äußerungen des Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, zur Kenntnis genommen. (...)


BA weist Forderungen von JU-Chef Mißfelder zurück - bildungsklick.de
 

Atlantis

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JU-Vorsitzender Mißfelder stellt Bundesagentur für Arbeit in Frage

Christoph Heinemann im Gespräch mit Philipp Mißfelder

Philipp Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, hat sich für deutliche Einsparungen im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit ausgesprochen. Es gebe dort etwa im Bereich der Weiterbildungen viele unsinnige Maßnahmen, sagte Mißfelder. Eine Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 auf drei Prozent sei allein schon deshalb möglich, fügte der CDU-Wirtschaftspolitiker hinzu. Er könne sich sogar vorstellen, auf die Behörde ganz zu verzichten, wenn man andere Wege für die Versicherungsleistung finde und die Vermittlung von Arbeitslosen privatisiere.

hier:
Deutschlandfunk - Interview - "Viele wirklich unsinnige Maßnahmen"


und bei Bildungsklick:

BA weist Forderungen von JU-Chef Mißfelder zurück


Nürnberg, 15.08.2008 Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute mit Verwunderung die Äußerungen des Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, zur Kenntnis genommen. (...)


BA weist Forderungen von JU-Chef Mißfelder zurück - bildungsklick.de


Den haben sie bei der Geburt doch mit dem Klammerbeutel Gepudert.:frown:
 
E

ExitUser

Gast
Es stimmt ja das es unsinnige Massnahmen gibt und die auch noch viel Geld kosten.

Aber

wieso sagt gerade ein Herr Mißfelder sowas?

der das Vorurteil hat da Hartz 4 Empfänger mit der Erhöhung der Regelsätze für Kinder dieses nur versaufen würden oder dafür kippen kaufen würden.

Es sind wieder wahlen die anstehen. Und nun muss er ein bisschen rumhacken, auf das was eigentlich seine Partei zu verantworten hat.
 

rayuell

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sorry! Die zitierte Beiträge sind von letzten Jahr. Ich hab' nicht aufgepasst!

Trotzdem passt das hier gut zum Erinnerung puncto aktuelle Disskusion über Jobcenter und Reform der ARGEn!
 

Arania

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Oh sicher möchte die CDU die BA weg haben, die FDP möchte sogar die Arbeitslosenversicherung weg haben, Amerika lässt grüssen, alles privat versichern wäre das beste
 

Drueckebergerin

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Im Bereich des Einzelhandels liegt ja die Krisensituation vor allem daran, dass die Menschen zu wenig sich selber zutrauen und deshalb auch zu wenig Geld ausgeben. :icon_neutral:
Hier geht es nicht darum, dass wir die Multimillionäre und Milliardäre entlasten............:icon_twisted:
Auch wenn dieser Artikel vom letzten Jahr ist, zeigt er doch wieder mal, was von Herrn Mistfelder zu halten war und ist.........:icon_laber::icon_laber:
 

rayuell

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"innerhalb des Budgets der Bundesagentur für Arbeit gibt es tatsächlich noch ein Volumen, wo man weiter sparen kann" sagte Mißfelder. Meinte er nur die "unsinnige Maßnahmen" oder (wie WAZ Februar 2009 berichtete) das:

2008 büßten knapp 160 000 Arbeitslose für mindestens eine Woche ihr Geld ein. (14% mehr als 2007)

59 000 Sperrzeiten wegwn verspäteten Arbeitslosenmeldung

51 000 Arbeitslosen bestraft, weil sie zu spät zu einer Einladung ider zu einer Qualifizierungsmaßnahme erschienen sind

6 000 wegen Ablehnung einer zumutbaren Arbeit ihr Geld gestrichen

na und was für ein Potential sitzt hier drin: man braucht nur die Hartz4-er allesamt als Alkoholiker darstellen, die ihren Kinder das Geld stehlen oder zweckentfremden.

Hier noch ein Zitat:
Wichtiger als die politischen Differenzen ist aber ein kulturelles Fremdeln: Mißfelder repräsentiert, nein, er lebt alles, was die Union ausmachte, bevor sie von einer geschiedenen Protestantin aus dem Osten übernommen wurde. Schon mit zwölf wollte Mißfelder in die Partei, mit 16 hasste der Angestelltensohn den überheblichen Diskurs der linken Intellektuellen, mit Mitte 20 war er schon stolz darauf, seine Familienverhältnisse geordnet und mit kirchlicher Hochzeit gekrönt zu haben. Und immer schon hat er Helmut Kohl vergöttert.
„Ich bin nur wegen ihm in die CDU eingetreten“, sagt Mißfelderund und nennt gleich seine ganze Alterskohorte die „Helmut-Kohl-Generation“. Wie sein Vorbild ist auch Mißfelder Katholik und studierter Historiker. Wenn er vom Altkanzler spricht, klingt es nicht historisch, sondern hagiografisch: „Kohl ist für uns eine Schutzfigur. Wir verdanken ihm eine wunderschöne, behütete Kindheit.“
(Die Welt 29. November 2008)

LG
 
S

sogehtsnich

Gast
Zeltstädte? Im Osten gibt es noch zahlreiche Plattenbauten und im ehemaligen Braunkohletagebaugebieten ist genug Platz! Auch noch Zelte, wo gibts denn sowas?
 

mercator

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Ich habe nicht den ganzen Artikel gelesen, aber auch ein Idiot hat mal recht. Viele Maßnahmen sind der letzte Bullshit und dienen höchstens der Bereinigung der Statistik oder zur Disziplinierung von Langzeitarbeitslosen.
 
S

sogehtsnich

Gast
Das Problem ist nur, dass davon, die "Sinnlosmaßnahmen" abzuschaffen, schon Huhns & Kuhns gelabert haben! Egal ob Schrödi, die bayrische Weißwurst oder was weiß ich wer noch!
Und? Hauptsache die Statistik konnte schön runter gerechnet werden!

Wer sitzt denn oftmals in so Bildungseinrichtungen? Ehemalige Arbeitsvermittler der BA!
 

M.aus.B

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Glück Auf,
... und im ehemaligen Braunkohletagebaugebieten ist genug Platz!
<ironie>
Da musste dich aber beeilen. Denn die Hartzis sollen VOR dem Fluten öder zuschütten dort hinziehen - das ist die einfachere Lösung des Problems....
</ironie>
 
S

sogehtsnich

Gast
Die ideale (End)Lösung, noch wirkungsvoller, als Betongamaschen!
Die Leute sind im wahrsten Sinne des Wortes vom Erdboden verschluckt!
Keine Leistungszahlung mehr, keine Entsorgungs- & Bestattungskosten, sollte einer noch Eigentum haben, das geht gleich in staatliches Eigentum über! Und in ein paar Mio. Jahren, werden sie als Fossilien gefunden und als Hartzisaurus getauft!
 
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