Mischhaushalt Arge rechnet Wohngeld als Einkommen

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Feuerherz

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Hallo
Also folgendes: Ich bekomme ALG2, mein Sohn KDU 316 Euro und Wohngeld 96 Euro jetzt hat er einen Nebenjob einmal im Monat 45 Euro, habe alles angegeben. Die Arge hat mir am Telefon mitgeteilt er darf 100 Euro anrechnungsfrei verdienen. Nach Wohngeldamt wird ab 47 Euro angerechnet. Jetzt kam von der Arge ein neuer Bescheid soll in Zukunft
30 Euro weniger bekommen. Habe mir das so gerechnet Wohngeld 96 Euro und Verdienst 45 Euro dann die 20%.
Mir geht es eigentlich darum dachte das Wohngeld dürfte nicht als Einkommen angerechnet werden? Bräuchte mal Hilfe, weiß nicht weiter? Lege jetzt mal Wiederspruch ein. :confused:

Gruß schönes Wochenende :icon_smile:
 

Arania

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Dein Sohn bekommt KDU und Wohngeld, das kann eigentlich nicht sein, es geht eigentlich nur eins von beiden?
 

Feuerherz

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Ich meinte er bekommt von seinem Vater Unterhalt (Exmann) das reicht um seinen eigenen Bedarf zu decken dazu bekommt er noch Wohngeld
 

ela1953

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Es kann sein, dass es sich bei den 30 Euro um die Versicherungspauschale handelt.

Mein Sohn verdiente auch so ca 20-40 Euro im Monat. Mein SB hat mir das so erklärt.

Bei Kindergeld als einzige Einnahme, gibt es die 30 Euro.

Ist ein Verdienst dabei, dann gilt 100 Euro frei und dann 20%

In den 100 Euro sind die 30 Euro enthalten.

Also lohnt sich so ein Miniminijob nicht.

Und Wohngeld wird meinem Sohn auch immer als Einkommen angerechnet

Damit erhöht sich sein Einkommen und es kann mehr vom Kindergeld an mich übertragen werden.

Alles nur Verbrecher in den Jobcentern und Argen.
 

Feuerherz

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Danke für die Antwort, ich dachte immer Wohngeld darf nicht als Einkommen angerechnet werden. Da macht er den Job um ein wenig Geld zu verdienen, neben Abitur und Praktikum für seinen Führerschein.


Gruß
 

ela1953

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Habe ich auch immer gelesen, aber die legen das so aus, dass das Wohngeld nicht bei dem Hilfeempfänger als Einkommen angerechnet werden darf.

Bei dem Sohn schon. Alles nur wegen des Kindergeldes.

Ich klage ja bereits, weil mein Sohn nicht mehr in meiner BG ist, sondern Haushaltsgemeinschaft.

Da müsste er einen doppelten Freibetrag bekommen. Wird aber nicht gemacht, sondern wie BG berechnet.

In der EA beim SG wird darauf nicht eingegangen, wird alles erst im Hauptverfahren bearbeitet.

Also heißt es abwarten oder den Sohn rausschmeißen.
 

Feuerherz

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Hallo ela

Sollte ich Wiederspruch einlegen? Es wird dann wahrscheinlich doch zu einer klage kommen. Wenn man dann so weit geht. Kämpfe zur Zeit noch an anderen Fronten. 3 Wochen ist meine Untersuchung die 3 innerhalb eines Jahres beim Medizinischen Dienst, diesmal für die Erwerbsunfähigkeit. Sollte in die Grundsicherung kommen, denke dann ändert sich auch nichts mit dem Einkommen?:confused:

Gruß Feuerherz
 

marsupilami

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Es kann sein, dass es sich bei den 30 Euro um die Versicherungspauschale handelt.

Mein Sohn verdiente auch so ca 20-40 Euro im Monat. Mein SB hat mir das so erklärt.

Bei Kindergeld als einzige Einnahme, gibt es die 30 Euro.

Ist ein Verdienst dabei, dann gilt 100 Euro frei und dann 20%

In den 100 Euro sind die 30 Euro enthalten.

Also lohnt sich so ein Miniminijob nicht.

Und Wohngeld wird meinem Sohn auch immer als Einkommen angerechnet

Damit erhöht sich sein Einkommen und es kann mehr vom Kindergeld an mich übertragen werden.

Alles nur Verbrecher in den Jobcentern und Argen.
Bist Du Dir sicher, dass die 30 € Versicherungspauschale in den 100 € Freibetrag vom Verdienst mit aufgehen?
Ich hab das anders im Hinterkopf.
Wenn (Haftpflicht-)Versicherung besteht, gibt's die Pauschale. Punkt.
Wenn Geld verdient wird, sind davon die ersten 100 € frei. Punkt.
 

biddy

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Doch, da hat Ela Recht. Wie gesagt: Die 30 Euro Versicherungspauschale sind im Grundfreibetrag von 100 Euro enthalten.

Es hat sich schon mancher gewundert, warum z.B. bei Kleinstnebenverdienst (z.B. Propekte austeilen bei Jugendlichen, die 30 Euro vom Kindergeld absetzen können) weniger rauskommt als ohne Job, weil die Versicherungspauschale eben in diesem Fall nicht mehr vom anrechenbaren Ki'geld abgesetzt werden kann, da sie sich nun im Grundfreibetrag befindet.
 

marsupilami

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Aha.
Danke für die Info.

D.h., wenn einer der älteren Zwerge einer ALG2-BG sich ein Taschegeld verdienen will, ist vor der Arbeitsaufnahem genau durchzurechnen, was reinkommt und was von der ARGE als Einkommen angerechnet wird und was dann letztendlich unter', Strich überbleibt.
 
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