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Minusstunden auf dem Zeitkonto-zulässig???

maisonette

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#1
Hallo zusammen,

habe folgendes Problem. Habe erst seit paar Wochen bei ner Zeitfirma ARbeit aufgenommen. Bin jetzt wegen den Feiertagen darauf angestoßen, dass mir die wegen dem Brückentag ausgefallenen Stunden evtl. auf das Zeitkonto in Minus gebucht werden (die Dame aus dem Büro hat mir am Telefon mitgeteilt, ich solle etwas unterschreiben, damit mir die Stunden bezahlt werden können und noch was Undeutliches vom Zeitkonto hat sie gesagt...)
Soweit ich weiss, ist die Zeitfirma aber verpflichtet, mir die ohne mein Verschulden ausgefallenen Arbeitszeiten (sprich Feiertage, Brückentage und co.) zu bezahlen ohne dass auf meinem Zeitkonto in Minus gebucht wird. Stimmt das?
Gibt es gesetzlich vorgeschrieben? WO kann ich es genau nachlesen???

und gestern habe ich erfahren, dass ich anstatt Sonntag nacht erst am Dienstag anfangen soll. Werden mir dann die 2 Nächte auch in Minus gestellt? (falls ich es unterschreibe?)?
und wenn ich nicht unterschreibe, wird mir nichts bezahlt, aber auch nichts in Minus gestellt? Verstehe ich es richtig?
Wie soll ich nun handeln?
 

Frank71

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#2
hallo maisonette,

ob minusstunden auf dem zeitkonto zulässig sind,dieses müßte im tarifvertrag deiner zaf stehen.

was wändet deine zaf denn für einen tarifvertrag an ?
 

Hartzeola

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#3
Keine Verrechnung von Zeitguthaben auf einem Arbeitskonto ohne Rechtsgrundlage in einem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.03.2012, 5 AZR 676/11


22.03.2012. Arbeitszeitkonten ermöglichen es dem Arbeitgeber, einen schwankenden Bedarf an der Arbeitsleistung ihrer Arbeitnehmer auszugleichen. Wird ein Arbeitszeitkonto geführt, ist darin festgehalten, in welchem Umfang der Arbeitnehmer seine Arbeitspflicht erfüllt hat (Plusstunden) oder noch erfüllen muss (Minusstunden). Derartige Arbeitszeitregelungen sind kompliziert, weil klar sein muss, wann Plus- und wann Minusstunden anfallen, wie viele Plus- und wieviele Minusstunden Arbeitnehmer anhäufen können und was bei einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit den Stundenguthaben bzw. den Minusstunden geschehen soll.
12/130 Arbeitszeitkonto - Verrechnung von Zeitguthaben mit Minusstunden - Hensche Rechtsanwlte
 

chromsucht

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#4
Garnix unterschreiben!! Wenn so eine Drecksfirma `ne Unterschrift will ist es grundsätzlich zu Deinem Nachteil. Sag Denen: "Nichts mit Minusstunden,Geld her -sonst Anwalt!"
Und siehe zu, das Du da schnell wieder weg kommst.
Diese...diese widerlichen dreckigen Sch.. ach ich lass es lieber, mir platzt gleich der Kragen:icon_dampf:
 

maisonette

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#5
hallo maisonette,

ob minusstunden auf dem zeitkonto zulässig sind,dieses müßte im tarifvertrag deiner zaf stehen.

was wändet deine zaf denn für einen tarifvertrag an ?
es wird nach BZA - Tarif geführt

ich habe nämlich ein Büchlein "BZA-Tarif" und meinen Arbeitsvertrag

hier als Anhang 1 x Auszug "BZA"., und "Arbeitsvertrag", den ich bei Zeitfirma unterschrieben habe

was sagt ihr?
 

Anhänge

Lilastern

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#6
Warum hast du so einen Arbeitsvertrag überhaupt unterschrieben?

Wurde dieses Thema Zeitkonto dir nicht genau erläutert?

Es hinterlässt den Eintrag, du hast diesen Vertrag nicht genauer geprüft bzw. von einem Rechtsanwalt prüfen lassen.

Feiertagsstunden müssen vom Arbeitgeber bezahlt werden. Es ist bei jeder Firma hinterlegt, mit wieviel Stunden ein Feiertag angerechnet wird.

Das sind nur diese verdammten Zeitfirmen die einem da noch Stunden abziehen, so etwas ist ja echt noch eine Sauerei.
 

martman

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#7
es wird nach BZA - Tarif geführt

ich habe nämlich ein Büchlein "BZA-Tarif" und meinen Arbeitsvertrag

hier als Anhang 1 x Auszug "BZA"., und "Arbeitsvertrag", den ich bei Zeitfirma unterschrieben habe

was sagt ihr?
ich habe mir beide Anhänge angeschaut...

jetzt verstehe ich Bahnhof:icon_party:

den laut dein Arbeitsvertrag: "Kann der Arbeitnehmer ohne sein verschulden vorübergehen nich im Kundenbetrieb eingesetzt werden,bleibt der Arbeitgeber zurEentgeltzahlung verpflichtet" - also passt doch!

BZA-Tarif,folgendes zu lesen
:" Durch feiertage ausgefallene Arbeitsstunden werden in Höhe der ausgefallenen Arbeitszeit entsprechend der Arbeitszeitverteilung gem.§4.1 auf das Arbeitszeitkonto gebucht"

was den jetzt, wichtiger ist was in einem Arbeitsvertrag drin steht oder BZA-Tarifvertrag ?
 

maisonette

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#8
Ich habe mit denen zum ersten Mal was zu tun....
Was das Thema Zeitkonto angeht, es wird immer nur von Plusstunden geredet und ausführlich erklärt. Von Minus--kein Wort.
Ehrlich gesagt, hatte ich nicht viel Zeit zum Überprüfen... Ich war Mittags bei der Zaf und sollte Abends schon in die Nachtschicht rein... Allerdings wollten die auch noch, dass ich noch ohne irgwas unterschrieben zu haben mit der Arbeit anfange und erst am nächsten Tag zum Unterschreiben noch Mal vorbeikomme, da der Vertrag noch nicht fertig sei... Ich hab gesagt: ne, ohne Vertrag geht nicht. Dann war er in einer halben Stunde fertig... Und es wurden nur die Plusstunden erwähnt...

Tja, die sagen ja auch, dass die Feiertagsstunden bezahlt werden, wenn ich das Ding unterschreibe. Allerdings wird auch das Zeitkonto davon betroffen...
 
E

ExitUser

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#9
Zeitarbeit, wie es in D praktiziert wird, ist in meinen Augen unseriös hoch zehn.

Da begründen die Zeitarbeitsfirmen die schlechte Bezahlung der Mitarbeiter damit, daß die Firma ja das Risiko trage, wenn sie den Mitarbeiter nicht einsetzen könne. :icon_party:

Und was ist dann tatsächlich, wenn die Zeitarbeitsfirma es nicht schafft, ihren Angestellten irgendwo beim Kunden einzusetzen? Der Mitarbeiter wird gezwungen, seine Urlaubstage zu nehmen, sein Zeitkonto abzubauen - bis ins Negative hinein. Und die Kündigung hat er bei andauerndem Nichteinsatz auch ganz schnell auf dem Tisch.

Wer trägt das Risiko? Überraschung! Der schlechtbezahlte Mitarbeiter, aber ganz bestimmt nicht die Zeitarbeitsfirma.


Eine Bekannte von mir war über eine Zeitarbeitsfirma für 40 Stunden pro Woche an eine andere Firma vermittelt. Lt. ihrem Arbeitsvertrag hatte sie aber nur eine 38,5-Stunden-Woche.

Wenn sie nun krank war oder Urlaub hatte, fehlte sie in der Einsatzfirma also 40 Stunden die Woche, bekam von ihrer "Anstellungsfirma" aber nur 38,5 Stunden gutgeschrieben. Die überzähligen anderthalb Stunden durfte sie nacharbeiten. :icon_eek:

Dazu kam die Gewissheit, daß sie, sofern die Einsatzfirma sie nicht mehr anfordern würde, sofort die Kündigung der Zeitarbeitsfirma bekäme.


Anderer Mensch, andere Zeitarbeitsfirma: der Mitarbeiter wurde von der Einsatzfirma zurückgeschickt, die Zeitarbeitsfirma kündigte. Die Zeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist wurde überbrückt, indem man dem Mitarbeiter die Urlaubstage und die erarbeiteten Überstunden abzog. Auch hier: kein Risiko für die Zeitarbeitsfirma, nur der Mitarbeiter ist der Gear...te. :icon_dampf:


:icon_neutral:
 

gelibeh

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#10
Auch hier: kein Risiko für die Zeitarbeitsfirma, nur der Mitarbeiter ist der Gear...te.
Nur wenn er seine Rechte nicht kennt und die nicht einfordert.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Arbeitsausfall durch gesetzliche Feiertage darf keinesfalls auf die Arbeitszeit angerechnet werden. Aber im Eingangspost heißt es

dass mir die wegen dem Brückentag ausgefallenen Stunden evtl. auf das Zeitkonto in Minus gebucht werden
Also geht es um Arbeitsstunden am Freitag? Da wird es schon etwas schwieriger...

Ich verstehe es so: Du arbeitest nachts, also z. B. von 22:00 h - 06:00 h, d. h. über Mitternacht hinaus? Dann wären 2 Stunden am Feiertag gewesen, 6 Stunden am Brückentag, aber die Einsatzfirma hatte wegen des Feiertages die ganze Nacht "zu"? Die 6 Stunden am Brückentag, die Du deshalb nicht arbeiten konntest, will Dir jetzt die Zeitarbeitsfirma abziehen?

Wenn es so ist, sagt Dein Arbeitsvertrag aber "nein" zu diesem Ansinnen, denn es war ja nicht Dein Verschulden, daß Du nicht arbeiten konntest.
 

Lilastern

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#12
Zeitarbeit, wie es in D praktiziert wird, ist in meinen Augen unseriös hoch zehn.

Da begründen die Zeitarbeitsfirmen die schlechte Bezahlung der Mitarbeiter damit, daß die Firma ja das Risiko trage, wenn sie den Mitarbeiter nicht einsetzen könne. :icon_party:

Und was ist dann tatsächlich, wenn die Zeitarbeitsfirma es nicht schafft, ihren Angestellten irgendwo beim Kunden einzusetzen? Der Mitarbeiter wird gezwungen, seine Urlaubstage zu nehmen, sein Zeitkonto abzubauen - bis ins Negative hinein. Und die Kündigung hat er bei andauerndem Nichteinsatz auch ganz schnell auf dem Tisch.

Wer trägt das Risiko? Überraschung! Der schlechtbezahlte Mitarbeiter, aber ganz bestimmt nicht die Zeitarbeitsfirma.


Eine Bekannte von mir war über eine Zeitarbeitsfirma für 40 Stunden pro Woche an eine andere Firma vermittelt. Lt. ihrem Arbeitsvertrag hatte sie aber nur eine 38,5-Stunden-Woche.

Wenn sie nun krank war oder Urlaub hatte, fehlte sie in der Einsatzfirma also 40 Stunden die Woche, bekam von ihrer "Anstellungsfirma" aber nur 38,5 Stunden gutgeschrieben. Die überzähligen anderthalb Stunden durfte sie nacharbeiten. :icon_eek:

Dazu kam die Gewissheit, daß sie, sofern die Einsatzfirma sie nicht mehr anfordern würde, sofort die Kündigung der Zeitarbeitsfirma bekäme.


Anderer Mensch, andere Zeitarbeitsfirma: der Mitarbeiter wurde von der Einsatzfirma zurückgeschickt, die Zeitarbeitsfirma kündigte. Die Zeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist wurde überbrückt, indem man dem Mitarbeiter die Urlaubstage und die erarbeiteten Überstunden abzog. Auch hier: kein Risiko für die Zeitarbeitsfirma, nur der Mitarbeiter ist der Gear...te. :icon_dampf:


:icon_neutral:
Gerade anders herum, die Zeitfirma ist verpflichtet das Risiko zu tragen, wenn sie für ihren Leiharbeiter keine Arbeit haben. Dann müssen sie diese Ausfallzeit von ihrer Kasse zahlen und nicht vom Zeitkonto des Leiharbeiters holen. Die Zeitarbeit versucht ihren Leiharbeiter übers Ohr zu hauen, aber nicht der Leiharbeiter trägt das Risiko, wenn für ihn keine Arbeit da ist.

Außerdem wenn eine ZAF so handelt, kann man diese Stunden beim Arbeitsgericht einklagen.

Also derjenige der sich alles gefallen lässt, ist selber schuld.
Deswegen würde ich niemals auf die schnelle einen Arbeitsvertrag unterschreiben, deren Inhalt ich nicht genau kenne.
 

maisonette

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#13
z. B. von 22:00 h - 06:00 h, d. h. über Mitternacht hinaus?

Da hätte ich Spätschicht
Nachtschicht soll es nächste Woche sein, also ich sollte schon heute NAcht anfangen, soll aber erst am Dienstag rein... 2 Nächte fallen aus...
 

maisonette

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#14
also...
Habe an die ZAF eine Mail und nen Fax gesendet... Keine Antwort...
letzte Woche allerdings haben die doch versucht, mir mit dem Busfahrer den Antrag auf Stundenausgleich zu . Da habe ich erst gefragt, ob ich die Papiere nach Hause mitnehmen kann... Er antwortete, er solle sie heute noch zurückbringen. Dann hat er direkt die ZAF angerufen und ich hab mit der Bürodame in erhöhtem Ton gesprochen. Ich habe vor einer Woche ne Mail und nen Fax gesendet, dass ich dagegen bin (diese Scheiß-Minusstunden) und keine ANtwort und jetzt soll ich auch noch unterschreiben? Neeee... Sie war schockiert. Ich hab gesagt, ich unterschreibe nix und mir sollen keine Stunden in Minus gebucht!!!
MAl schauen, wie es in der nächsten Lohnabrechnung ausschaut... Ob die ihr Wort auch halten....

und die erste Lohnabrechnung... ich hab selbst alles nachgerechnet und hab festgestellt, dass die mir ca.60 Cent zu wenig schon in Brutto gerechnet haben. und dacher auch sind ja alle anderen Zahlungen falsch. ist ne lächerliche Summe, aber immer hin... Auch da versuchen sie schon...
und Einiges haben die mir schon auf Zeitausgleich Plus gebucht... obwohl ich keine Woche voll gearbeitet habe (da Feiertage bzw. Monatsende...)
Übrigens, den Feiertag haben die bezahlt....
Beim Nachtschichtzuschlag aber weniger Arbeitszeit als in Wirklichkeit...
Da hätte ich noch ne Frage. Wenn jemand sich damit auskennt: wie wird Lohnsteuer ausgerechnet????
Mit allen Versicherungen ist klar. Da kenne ich die Prozentsätze. Aber die Lohnsteuer... Da kenne ich mich noch nicht aus.
 

Lilastern

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#15
Da nimmst du so ein Gehaltsrechner, musst aber die Steuerklasse, Kinder, Freibetrag usw. beachten. Den Betrag rechnet der Rechner selber vom Brutto ausgehend selber aus.
 

maisonette

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#16
ich hab mit mindestens 10 solchen Rechnern versucht nachzurechnen und bei keinem waren die Beiträge gleich wie in meiner Lohnabrechnung... Besonders bei der Lohnsteuer... Bei Versicherungen waren leichte Abweichungen...

Diesen Rechnern vertrau ich sowieso nicht, da in jedem ein anderes Programm ist... Finde ich eh komisch, warum es nicht bundesweit einheitlich ist...

Ich brauche halt die Formel für Lohnsteuerberechnung...
Alles andere weiß ich schon...
 

Lilastern

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#18
ich hab mit mindestens 10 solchen Rechnern versucht nachzurechnen und bei keinem waren die Beiträge gleich wie in meiner Lohnabrechnung... Besonders bei der Lohnsteuer... Bei Versicherungen waren leichte Abweichungen...

Diesen Rechnern vertrau ich sowieso nicht, da in jedem ein anderes Programm ist... Finde ich eh komisch, warum es nicht bundesweit einheitlich ist...

Ich brauche halt die Formel für Lohnsteuerberechnung...
Alles andere weiß ich schon...
Da gibt es keine Formel zur Berechnung. Dann brauchst du eine Lohnsteuertabelle und da kannst du deine Abzüge entnehmen.
 

maisonette

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#20
Auch mit dem Rechner stimmen die Beträge nicht überein...

Auch laut diesen Tabellen ist die Lohnsteuer bei mir zu hoch abgezogen... Da sehe ich schon, dass ich den zweiten Brief an meine ZAF schreiben muss.
Mit Minutstunden haben wir es noch nicht geklärt, und jetzt noch die Lohnabrechnung... tja... lustig...
 

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#21
Hallo


alle Stunden die dir Vertraglich zugesichert sin (meist 35h Woche) hat die ZAF dir zu bezahlen.
egal ob 35 oder nur 1 stunde gearbeitet wurde.
Das ist der sogenannte GArantielohn.
DAfür dürfen dann auch keine STunden dem Überstundenkonto entnommen werden, schon gar nicht ins Minus.
Aufpassen heisst es wenn man die wegen solcher Stunden was zum Unterschreiben vorlegt. DA Unterschreibst du dann das du dem zustimmst und Essig ist es mit den Stunden.
Verweise die einfach auf den §11 Abs4 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Verbindung mit § 615 BGB


Um welche Klitsche geht es denn?

GRuß Uwe
 

teddybear

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#22
ich habe mir beide Anhänge angeschaut...

jetzt verstehe ich Bahnhof:icon_party:

den laut dein Arbeitsvertrag: "Kann der Arbeitnehmer ohne sein verschulden vorübergehen nich im Kundenbetrieb eingesetzt werden,bleibt der Arbeitgeber zurEentgeltzahlung verpflichtet" - also passt doch!

BZA-Tarif,folgendes zu lesen
:" Durch feiertage ausgefallene Arbeitsstunden werden in Höhe der ausgefallenen Arbeitszeit entsprechend der Arbeitszeitverteilung gem.§4.1 auf das Arbeitszeitkonto gebucht"

was den jetzt, wichtiger ist was in einem Arbeitsvertrag drin steht oder BZA-Tarifvertrag ?
In dem Fall ist die für den Arbeitnehmer günstigere Klausel laut dem Arbeitsvertrag hier bindent! Also eindeutig keine Anrechnung auf dem Zeitkonto!

Ein Tarifvertrag stellt nur die Mindestansprüche bzw. Rechte beider Parteien klar. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Arbeitgeber nicht auch noch günstigere Bedingungen für den Arbeitnehmer hier treffen darf, was laut Arbeitsvertrag hier der Fall ist!
 

maisonette

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#23
ich habe ja nix unterschrieben und habe eindeutig gesagt, dass ich es nicht machen werde...
eger&eger...
ich habe da sogar weniger als 35 h gearbeitet und habe trotzem was au dm Plus-Konto...

tja, es steht zwar im Arbeitsvertrag, daran hält sich aber anscheinend keiner... andere Mitarbeiter interessieren sich nicht mal dafür... Ich bin die einzige. den anderen passt es so. und die unterschreiben alles. Ich will es aber nicht so lassen.
 

maisonette

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#24
habe meiner ZaF einen fax geschickt und danach angerufen. Die Antwort war beeindruckend:
Mit den Paragraphen, die Sie mir vorgeschmissen haben, bin ich nicht einverstanden. Wir handeln, wie es im Tarifvertrag steht...
 
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