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Mininebenjob

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stoffel2006

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#1
Guten Morgen an Alle,
wer kann mir bei nachstehendem Problem helfen?:
Meine Frau hat einen Minijob (Tageskindbetreuung) mit monatl. € 155,-- seit dem 01.01.05 mit einer alleinerziehenden Mutter vereinbart. Das Kind 10 Jahre wird von ihr 5x die Woche von der Schule mit Pkw (ca. 2x2 km) abgeholt; ißt Mittags bei uns und erhält zusätzlich Getränke und Süßigkeiten. Es mußte auch eine Haftpflichtvers. über mtl. € 10,10 abgeschlossen werden.
1x die Woche noch zusätzl km zwecks Therapie von 25km. Es wurden auch Spazierfahrten oder Spielplatzbesuche ausser der Reihe unternommen, ebenfalls mit Pkw, da wir außerhalb liegen.
Die Minijabzentrale hat dies nun rückwirkend der Gemeinde mitgeteilt. Und diese will einen Fragebogen von der Mutter wegen Nebeneinkünfte für die Einstufung der Unterstützung ausgefüllt haben. Wir hatten der Gemiende keine Mitteilung über diese Einkünfte gemacht.
Sollen wir erst eine Nachricht von der Gemeinde abwarten, oder uns jetzt schon melden? Was können wir an jeweiligen Kosten ansetzen?
Und mit welchen Konsequenzen ist eventuell zu rechnen?
Bitte antwortet.
Gruß Stoffel
 

stoffel2006

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#3
Hi ARCO, Entschuldigung hatte ich ganz vergessen anzugeben. Es geht um ALG II. Bin Empfänger seit 2 Jahren.
Gruß Stoffel2006
 

Arco

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#4
... gut/schlecht :kinn: :kinn:

also bitte jetzt nicht evtl. auf mich böse sein, aber



wenn deine Frau seit dem 01.01.2005 (also seit Alg2-Bezug) einen Minijob hatte/hatt und den bisher nicht als Einkommen angegeben habt, dann kann/könnte es leider nun etwas unangenehm werden :( :(

Minijobs werden von der Minijobzentrale gemeldet und durch Datenaustausch sind die jetzt drauf gekommen.

Also im "günstigsten" Falle kommt eine saftige Nachberechnung und Nachforderung auf Euch zu und eine Nachberechnung mit Unkostenverrechnung wird es für die Vergangenheit nicht unbedingt geben.

Vom 1.1.05 bis 1.10.05 wäre das sowieso nicht viel gewesen und sonst die 100 Euro Grundfreibetrag plus 20 % - aber :( :(

Ich würde wenn ich so richtig liege mich mal mit einem Fachanwalt reden wenn diese Forderungen kommen sollten.....

Tut mir leid nichts positiveres hier schreiben zu können - oder es kommen noch andere Meinungen ......
 
E

ExitUser

Gast
#6
Hallo lieber Stoffel,

vielleicht habe ich dir soeben etwas zu viel Angst eingejagt. Ich habe soeben noch einmal berechnet, was man mir von den monatlich 400 Euro, die ich verdiente, übrig ließ. Es waren genau 160 Euro pro Monat.

D.h., wenn Deine Frau 155 Euro monatlich erhielt, braucht ihr wahrscheinlich nichts nachzahlen. Möglicherweise wird man euch aber, sobald der Nebenverdienst dem Fallmanager bekannt wird, erst einmal die Zahlung bis zur Klärung einstellen. Das dauerte bei mir 2 Monate, und dann wurde es nachgezahlt.

Möglicherweise wird man Euch wegen dem "Nicht melden" danach auf dem Kieker haben, ansonsten passiert nichts. Deswegen ist es evtl. nicht verkehrt, wenn ihr es meldet, bevor sie es merken. Vielleicht bleibt etwas Ärger erspart.

Deine Frau arbeitet ja fast gratis, wenn man alle Unkosten für die Betreuung abzieht. Das berücksichtigen die ja nicht, wenn ihr die Vereinbarung mit der Mutter des Kindes so getroffen habt. Evtl. solltet ihr da etwas ändern.

Gruß
Rotkäppchen
 
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