Minijobs für hochqualifizierte : eine spezielle Form von Lohndumping

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helmes63

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Guten Tag,

... das man auch Facharbeiter und Fachkräfte im Rahmen eines Minijobs einstellen kann kommt sicherlich in der Praxis relativ selten vor. Ich finde es aber bedenklich, dass über diesen Weg unter Umständen tarifliche Mindeststandards unterlaufen werden können.

Für mich ist bspw. wissenswert ob bspw. ein Informatiker gegen einen Arbeitsvertrag als geringfügiges Beschäftigungsverhältnis arbeitsrechtlich grds. nicht klagen darf.

Wenn bspw. eine Vollzeitstelle in 2 Minijobs aufgespalten werden besteht nach meinem Eindruck ein Beweis, dass der Arbeitsbedarf deutlich über 15 Wochenstunden hinausgeht.
 

Purzelina

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Ich versteh nicht ganz vorauf du hinaus willst. Der Hochqualifizierte mit einem Anspruch auf einen relativ hohen Stundenlohn arbeitet im Minijob doch weniger Stunden als der Minderqualifizierte.
 

Hainbuche

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bedenklich, dass über diesen Weg unter Umständen tarifliche Mindeststandards unterlaufen werden können.

So einfach dürfte das nicht sein, da Tarifverträge grundsätzlich auch für Minijobber gelten. Siehe z. B. hier:

Der Minijobber als Angestellter - wirklich ein Vorteil für den Arbeitgeber? - Rechtsanwältin Sandra Hippke, LL.M. Taxation

Es herrscht allg. Vertragsfreiheit

...die schneller an ihre Grenzen stoßen dürfte, als oft vermutet wird.
 

helmes63

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Es gibt natürlich auch noch andere Hintergrundfragen die in diesem Zusammenhang erörterungswürdig sind. Frau Nahles hat eine Gesetzesnovelle vor der Wahl zum Teilzeit- und Befristungsgesetz angekündigt.

Es ging dabei um die Einschränkung in der Anwendung von MINIJOBS für bestimmte Branchen in denen diese Beschäftigungsart nachweisbar überhand genommen hat.

Seit Beginn der großen Koalition ist dieses Thema offenkundig wieder von der Tagesordnung verschwunden. Ein Schelm wer hier böses denkt ... !!!
> so etwas finde ich ausgesprochen auffällig und ist mir ein echtes Ärgernis

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