Minijob unakzeptabel?

E

ExitUser

Gast
Hallo,
mein Mann und ich sind gerade dabei ALG 2 zu beantragen.
Nun hatten wir unser erstes Gespräch gehabt.
Und die Fallmanagerin verlangte das ich meinen Minijob aufgebe soll.
Also entweder einen zweiten Minijob oder eine Vollzeitstelle/Teilzeitstelle suche.

Diesen Minijob,habe ich nach bald 8 monatigen Bewerbungsmarathon endlich erhalten und nun soll ich den aufgeben?
Sicher möchte ich irgentwann mehr verdienen,aber ich habe diesen Job auch erst seid Mitte Juni!
Mein Mann hat leider auch einen 460 EURO-Job,der aber im Januar als Vollzeitstelle umgeschrieben werden soll.
Vorher schafft der Betrieb das nicht.

Kann die Fallmanagerin mich nun zwingen den Job aufzugeben??
 
S

Steamhammer

Gast
Theoretisch ja. Theoretisch aber auch nur.. Ihr habt ja keinen anderen Job, da ist es merkwürdig, sowas zu verlangen, da man ja seine Bedürftigkeit erhöhen würde. Das musst Du ihm mal unter die Nase reiben, ob sie möchte, dass das JC auf unabsehbare Zeit den vollen Leistungssatz zu zahlen hat. .Also: Auf keinen Fall kündigen, unter keinen Umständen.

Wenn der Euch "Vermittlungsvorschläge" für igendeinen Mist zusendet, so schmücke Deinen jetzigen Job in der Bewerbung aus, wenn der absolut nicht zu der Zwangsstelle passen würde.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Jobvermittlern eine Nase zu machen. Lies Dich im Forumbitte gründlich ein.

Teil dem JC aber mit, dass der Job umgewandelt werden soll,mal sehen,was der dann sagt.
 
G

Gast1

Gast
Maren, verlange von der SB eine schriftliche Bestätigung, dass Du Deinen Minijob kündigen sollst, ohne dass eine andere Stelle mit mehr Gehalt in Aussicht ist, also mit einem unterschriebenen Vertrag beim neuen Arbeitgeber.

Schreib ihr einen Brief und beziehe Dich auf das Gespräch mit ihr. Aber lasse Dir eine Empfangsbestätigung in der Eingangszone für den Brief geben, damit Du einen Nachweis hast, dass Du den Brief tatsächlich abgegeben hast.

Das wird die niemals machen, Dir so eine Bestätigung geben, denn Du würdest Deine finanzielle Hilfebedürftigkeit erhöhen, würdest Du Deinen Minijob unter solchen Umständen kündigen.

Sie würde Dich nämlich in eine Situation bringen, in der man Dir vorwerfen könnte, Du hättest Deine finanzielle Hilfebedürftigkeit erhöht, weil Du den Minijob gekündigt hast.

Und das würde rein rechtlich eine Sanktion wegen unwirtschaftlichem Verhalten nach sich ziehen, meine ich zu wissen. Dafür gibt es aber definitiv ne Sanktion.
 

Mirabella

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Sie versuchen es.

Wahrscheinlich in dem Ton "also den Minijob, den müssen Sie natürlich aufgeben" (*bedenklich guck*). Es soll wohl einen erzieherischen Wert haben - "meine Liebe, jetzt, wo Sie ALG II beantragen, ist Schluss mit lustig, jetzt müssen Sie sich mal richtig bemühen!" (*noch bedenklicher guck*)

Schalte da auf Durchzug.

Ich sehe da noch nicht mal theoretischen Spielraum. Du musst, wie Steamhammer sagt, alles dafür tun, um deine Bedürftigkeit zu verringern. Und das tust du!:icon_daumen:
 

Purzelina

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Kann die Fallmanagerin mich nun zwingen den Job aufzugeben??
Natürlich nicht.

Mit Minijob hast du Kündigungsfristen einzuhalten und stehst nicht von einem Tag auf den anderen für eine Zeitarbeitsfirma zur Verfügung und Maßnahmenzuweisungen sind auch schwierig, das passt dem SB nicht.
 
S

Steamhammer

Gast
Natürlich nicht.

Mit Minijob hast du Kündigungsfristen einzuhalten und stehst nicht von einem Tag auf den anderen für eine Zeitarbeitsfirma zur Verfügung und Maßnahmenzuweisungen sind auch schwierig, das passt dem SB nicht.
Und das ist in jedem Falle der grosse Vorteil an einem Minijob, neben dem Zuverdienst.
 
S

Steamhammer

Gast
Sie versuchen es.

Wahrscheinlich in dem Ton "also den Minijob, den müssen Sie natürlich aufgeben" (*bedenklich guck*). Es soll wohl einen erzieherischen Wert haben - "meine Liebe, jetzt, wo Sie ALG II beantragen, ist Schluss mit lustig, jetzt müssen Sie sich mal richtig bemühen!" (*noch bedenklicher guck*)

Schalte da auf Durchzug.

Ich sehe da noch nicht mal theoretischen Spielraum. Du musst, wie Steamhammer sagt, alles dafür tun, um deine Bedürftigkeit zu verringern. Und das tust du!:icon_daumen:
Ich sagte THEORETISCH. Wenn man an dem Job Freude hat, sollte man alles tun, dass der SB in die Röhre schaut. So hatte ich es gemacht.
Lass Dich nicht bevormunden von denen, sondern entwickele Deine Gegenstrategien. Die sind bei jedem Menschen anders. Was bei mir funktioniert, kann beim Anderen "tötlich" sein und umgekehrt.
 
E

ExitUser

Gast
Weshalb aufgeben?
Schreibe der SB einen Brief (Abgabe per Stempel bestätigen lassen) und fordere Sie auf ihre Forderung anhand der entsprechenden Rechtsnorm zu begründen.
Kommt Sie dem nicht oder nur schwammig nach, dann würde ich eine Fachaufsichtsbeschwerde einreichen (nicht an die Teamleitung. Gleich an die Zentrale).
 
E

ExitUser

Gast
Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen.
So,nun aber Neues:

Meinen Minijob habe ich noch.Ich muß mich aber weiter bemühen,einen anderen Job zu finden.
Dazu muß ich vier Bewerbungsnachweise erbringen.
Das tue ich.(Nur langsam wirds eng.Vieles finde ich nicht mehr)
Dann mußte ich zum Amtsarzt.Habe Probleme mit der Hüfte.
Laut HA und Physioterapeutin eine Blockade.
Am 16. gehe ich noch zum Orthopäden-
Naja,die Amtsärtzin hat mich vermessen und gewogen.Hat den Befund natürlich aufgehoben.Hatte nichts anderes erwartet.
Aber!Sie gab an,das ich tatsächlich nicht lange stehen könnte!

Natürlich wurde ich auch in eine Maßnahme gedrückt.
Angeblich extra für Minijober.Sei anpassbar an die Arbeitszeiten.
Ja,klar.
Keine einzige Frau hat da gearbeitet!Ich glaube die hatten auch nie gearbeitet.
Geschichten wurden erzählt.Dann sollten wir für je 2 Wochen in eine Werkstatt.Und dann in Praktikas.
Hab das zwei Wochen mitgemacht.Wenn ich arbeiten mußte,brauchte ich nicht.Mußte viel Arbeiten.Gefallen hats denen nicht.
War mir am Ende zu dumm.Und später sollte ich auch nach der Arbeit dort hin (22 Km)bis 17.00.
An Urlaubstagen natürlich auch.Zudem arbeite ich auch an WE und Feiertagen.
Bei zwei aufeinander folgenden WE könnt ihr euch vorstellen,wann ich dann mal frei gehabt hätte.

Hab der Dame vor Ort geschrieben,hab meiner FM geschrieben.
Naja,und am Ende mußte ich nochmal Stellung nehmen.
Abwarten was zurückkommt.

Und nun:Die ABC-Messung.Freiwillig.
Hab schon einiges drüber gelesen.Der Nutzen ist ja recht fragwürdig.

Anfang Dezember hatte ich in meiner Firma ein Beurteilungsgespräch,was gut ausfiel.Vertrag wurde bis Juli 2014 verlängert.
Habe meinen Chef auch gefragt,ob wir die Stunden aufstocke können.
Er hat es sich notiert.Allerdings,meinte er könnte es noch was dauern.

Mein Mann hat es sich schriftlich geben lassen,das er Anfang 2014 mehr Geld verdient.Und 2015 auf Vollzeit gehen könnte.
Das fand die FM nicht toll-Das sei ja noch ein ganzes Jahr,meinte die.
Allerdings hätte mein Mann dann eine Anstellung als Werkstattleiter!
Was will man mehr?Nur dazu wird die Firma jetzt wirtschaftlich ausgebaut.
 
E

ExitUser

Gast
Mal eine Frage:Wieso informiert die FM die jeweiligen Stellen (Amtsarzt,Maßnahme)das man am arbeiten ist?

Weder der Arzt noch die Dame der Maßnahme,war informiert,das ich am arbeiten bin.
Was soll der Mist?Ist mein Job nix wert?

Der Arzt verstand nicht mal,das ich mir,wenn ich schon arbeite,für den Termin keinen Urlaub genommen habe.
Hallo?Gehts noch??
 

EMRK

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Mal eine Frage:Wieso informiert die FM die jeweiligen Stellen (Amtsarzt,Maßnahme)das man am arbeiten ist?

Weder der Arzt noch die Dame der Maßnahme,war informiert,das ich am arbeiten bin.
Was soll der Mist?Ist mein Job nix wert?

Der Arzt verstand nicht mal,das ich mir,wenn ich schon arbeite,für den Termin keinen Urlaub genommen habe.
Hallo?Gehts noch??
Wenn du derart massive Probleme (insbesondere Datenaustausch/Datenweitergabe an Dritte) mit der Fallmanagerin hast, lege Dienstaufsichtsbeschwerde ein.

PS. Halte auch Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten deines Bundeslandes.
 

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ExitUser

Gast
Danke. für die schnelle Info.

Es findet ja nicht mal ein Datenaustausch zwischen Sachbearbeiter und FM statt.
Außer bei Sanktionen,da geht das plötzlich :icon_motz:

Wo kann ich diese Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen?

Ich weiß,das diese Dame schon einige am A... hat!
 
E

ExitUser

Gast
Da ich jetzt die Probezeit rum habe,habe ich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen!

Ja,Leihfirmen sind da sehr *unflexibel*.
Solange ich arbeitslos war,bekam ich Vorstellungsgespräche.
Seid in meinem Lebenslauf mein Minijob steht,kommt nichts mehr zurück.

Vor Jahren fragte ich sogar mal eine Leihfirma wieso sie sich nicht gemeldet hatten.
Die Antwort *Sie stehen in einem Arbeitsverhältnis und stehen damit nicht sofort zur Verfügung!*
 

Surfing

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obi68

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Da ich jetzt die Probezeit rum habe,habe ich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen!

Ja,Leihfirmen sind da sehr *unflexibel*.
Solange ich arbeitslos war,bekam ich Vorstellungsgespräche.
Seid in meinem Lebenslauf mein Minijob steht,kommt nichts mehr zurück.

Vor Jahren fragte ich sogar mal eine Leihfirma wieso sie sich nicht gemeldet hatten.
Die Antwort *Sie stehen in einem Arbeitsverhältnis und stehen damit nicht sofort zur Verfügung!*
Also alles bestens. Man mag von Minijobs halten, was man will, aber die Verbrecher und Ausbeuter hält man sich damit bestens vom Hals.
 
E

ExitUser

Gast
Ich will meinen Minijob ja gar nicht kündigen.
Bis jetzt gefällt es mir ganz gut dort.Arbeitsklima ist klasse.
Kommen alle gut aus miteinander.

Im kommenden Jahr verdient mein Mann auch mehr Geld.
Dann wird aus seiner Stelle eine 50% Stelle.
Das hat er schriftlich vorgelegt-
Wobei die FM die Frechheit besaß das Schreiben anzuzweifeln!
Man sei ja befreundet mit einander und daher könnte der Chef schreiben was man wolle.
Sie ließe sich einfach mal überraschen...
 
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