Minijob oder Midijob (Teilzeit) was ist besser als Aufstocker? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Lizard King

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Hallo ich habe einen Minijob der in einen Midijob umgewandelt werden soll ich könnte also in Teilzeit Arbeiten.
Wenn ich ca. 850 Euro ALG 2 + Miete hätte und jetzt einen Midijob machen würde ca. 20 Stunden die Woche ca. 12 Euro die Stunde, was hätte ich dan Netto?
Der Midijob ist ja sozialversicherungspflichtig. Also 100 Euro sind ja frei + 20% vom Restbetrag wie hoch ist die Maximale Hinzuverdienstgrenze bei ALG 2 160 bis 180 Euro?
 

Nena

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Es gibt da keine Grenzen. Du darfst sogar so viel verdienen, dass Du gar keinen Anspruch mehr hast.

Je mehr Du verdienst, desto mehr hast Du zum Ausgeben. Was ist also besser?
 

Lizard King

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Es gibt da keine Grenzen. Du darfst sogar so viel verdienen, dass Du gar keinen Anspruch mehr hast.

Je mehr Du verdienst, desto mehr hast Du zum Ausgeben. Was ist also besser?
Ja und ab wann habe ich keinen Anspruch mehr, wenn der Verdienst höher als ALG 2 ist?
 

Lizard King

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so ungefähr
Freibeträge gibt es ja noch darauf
Ja aber ich bekomme ja vom Restbetrag nur 20% also von 100 Euro nur 20 Euro raus.
Wenn ich jetzt 20 Stunden die Woche für 12,00 Euro die Stunde Arbeiten würde also 20 *12 = 240 * 4 Wochen = 960 Euro Brutto und ich 850 Euro ALG 2 Netto hätte was würde dann Netto vom Midijob übrich bleiben?
 

Nena

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was würde dann Netto vom Midijob übrich bleiben?
Du meinst, mit welcher Summe Du dann noch aufstocken müsstest, weil Dir Dein eigenes Einkommen noch nicht ganz zum Leben reicht?

ERST eigenes Einkommen, DANN ALG2, nicht umgekehrt.

Ja, je mehr Du verdienst, desto weniger ALG2 kriegst Du. Ungerecht? Bringt Dich das jetzt dazu, dass Du dann lieber gar nicht arbeiten gehst?
 

Lizard King

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Du meinst, mit welcher Summe Du dann noch aufstocken müsstest, weil Dir Dein eigenes Einkommen noch nicht ganz zum Leben reicht?

ERST eigenes Einkommen, DANN ALG2, nicht umgekehrt.

Ja, je mehr Du verdienst, desto weniger ALG2 kriegst Du. Ungerecht? Bringt Dich das jetzt dazu, dass Du dann lieber gar nicht arbeiten gehst?
Nein ich hab ja einen Minijob! Und möchte mehr Stunden Arbeiten.
 

vidar

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Moin @Lizard King,

Wie du selbst schon angemerkt hast, behältst du schon mal den Grundfreibetrag von 100 € + 20 % von dem darüberhinausgehenden Einkommen.

Bei den genannten 850 € Brutto hättest du also 100 + 150 = 250 € für dich

Dein Nettoverdienst würde ca. 680 € betragen (Lst.Kl. 1/ Keine Kinder / Konfessionslos)
Von den 680 € Netto werden jetzt die 250 € abgezogen. Das JC wird dir also 430 € als Einkommen anrechnen.

Bedenke bitte, dass dann sowohl du als auch dein Arbeitgeber in die (deine) Rentenversicherung einzahlen.
Ja und ab wann habe ich keinen Anspruch mehr, wenn der Verdienst höher als ALG 2 ist?
Das kannst du dir leicht selbst ausrechnen. Setze einfach die Freibeträge vom Bruttoverdienst richtig ein.

Grundfreibetrag: 100
Brutto-Einkommen zwischen 100,01 - 1.000 = 20 % Freibetrag
Brutto-Einkommen zwischen 1.000,01 - n = 10 %

Den Gesamtfreibetrag subtrahierst du nun von deinem Nettolohn. Dann hast als Ergebnis den Wert den dir das JC anrechnen wird.
Setze dies jetzt in Relation zu deinem ALG-2 Gesamtleistungsbetrag und schon kannst du ermitteln, ab wann du keine Leistungen mehr beziehen kannst.
.
 

hansklein

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Eigentlich eine einfache Rechnung, wenn die richtigen Daten vorliegen würden. Sorry, hatte ausversehens erst Rechner für 2018 genommen.
Midijob mit 20 Std./Woche/12€. Berechnung Durchschnitt. Std./Monat (13*20)/3=86.66Std./Monat.
86.66 Std/Monat*12=ca. 1039.92€ Brutto= ca.831,16 € Nettolohn bei Steuerklasse1, Kirchensteuer, link Rechner.

Aufstockung Berechnen 2019 - dafür benötigt man Kaltmiete+NK+HK. Ich hab jetzt einfach mal 400.-WM angenommen, das kann der TE im Rechner genau bitte eingeben, dann 50.-HK+50NK+300, die ich jetzt einfach mangels Daten angenommen habe, Kalt. Dann müsste man noch die absetzbaren Aufwendungen kennen, die realen kann der TE, selbständig und richtig,selbst im Rechner eingeben. Bei obigen Daten ergibt sich:

Ergebnis Arbeitslosengeld II / Hartz IV
Regelleistung Antragsteller​
424​
Euro​
Euro​
Bedarf: Miete, Nebenkosten & Heizung​
400​
Euro​
Bedarf / Monat​
824​
Euro​
anrechenbare Einkünfte
(inkl. ev. Kindergeld)​
551​
Euro​
Freibetrag inkl. Versicherungspauschale​
280​
Euro​
Voraussichtliches Arbeitslosengeld II​
273​
Euro​

Gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen wie z.B. die Kfz-Haftpflichtversicherung können in voller Höhe vom Einkommen abgezogen werden. Für angemessene private Versicherungen kann eine Pauschale von 30 Euro geltend gemacht werden. Beiträge zur privaten Altersvorsorge (Riester) können ebenfalls vom Einkommen abgezogen werden.
Es gilt allerdings ein Freibetrag bei Erwerbstätigkeit von 100 Euro, der automatisch vom Bruttogehalt abgezogen wird. Liegen die Beträge für private Versicherungen, Vorsorge für Krankheit und Alter und Werbungskosten über dieser Pauschale, können sie zusätzlich abgesetzt werden.
Gegebenenfalls können noch Fahrtkosten einberechnet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

ladydi12

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@Lizard King

wäre da nicht die Variante Midijob plus Wohngeld besser? Das hätte nämlich dann den Vorteil, daß du, vorrausgesetzt du lebst alleinstehend ohne familiären Anhang, dann dem Jobcenter "Arriverderci, es war eine mehr oder minder schöne Zeit mit euch" sagen kannst.:cool:
 

hansklein

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Das könnte der TE sich je nach Wohnort ausrechnen, für NRW gibts den Rechner: Wohngeldrechner , bei uns berücksichtigt das JC automatisch, was besser wäre, für die ist es nat. auch besser, wenn man ganz rausfallen würde, Wie es woanders aussieht weiss nich nat. nicht.
 
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