Minijob neben Arbeit - fast voller Abzug?! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

zx600g

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 April 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

mich hats letzte Woche aus den Schuhen gehauen, als ich ein paar Briefe von der ARGE bekommen habe.
Zuerst zu meiner Situation: Ich bin Azubi im 1.LJ, bekomme 640€ brutto(ca. 485€ netto inkl. Abzug für Fahrkosten) und das Kindergeld i.H.v. 164€. Meine Freundin und mein kleiner Sohn 2,5 Jahre bekommen normal Hartz4.

Meine erste Frage bezieht sich auf einen Nebenjob den ich mal für 3 Monate ausgeübt habe. Wir haben jetzt Erstattungsbscheinigungen für mein im November(105,xx€), Dezember(41€) verdientes Geld bekommen, das wir zurück zahlen sollen. Von den 146€, die übrigens falsch im Bescheid sind (da zu hoch).....ziehen die mir ca. 127€ ab. Klar, dass ich da in Widerspruch gehe. Hat vielleicht jemand einen Tipp, was ich als Begründung nehmen soll?

Und nochmal eine andere Frage, wie kann es sein, dass ich mal mit zur Bedarfsgemeinschaft dazuzähle und mit meinem Einkommen eingerechnet werde und dann wieder nicht?

Würde mich über Antworten freuen. MfG :icon_smile:
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
Widerspruch muss nicht begründet werden,wichtig ist der Einhalt der Fristen
i.d.R.4 Wochen.
danach entweder Überprüfungsantrag stellen oder Klage einreichen.

suche dir vorsichtshalber juristische Hilfe.
 

zx600g

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 April 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Aha, also das wusste ich nicht......ich dachte die wollen vielleicht wissen warum man den die ganze Sache anzweifelt.

Sollte man denn möglichst nichts schreiben oder kann es zum Nachteil sein ein paar Zeilen mit hinzuschreiben?

Bekommt man als ALG2 Bezieher bzw. ich als Niedrigverdiener diese Gerichtskostenbeihilfe? Wir haben zwar eine Rechtsversicherung, aber eben mit Zuzahlung.

Danke.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Hat vielleicht jemand einen Tipp, was ich als Begründung nehmen soll?
Weisst Du denn nicht was hätte berechnet werden müssen? Bevor Du Widerspruch einlegst solltest Du vielleicht die Bescheide erst überprüfen
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.719
Bewertungen
2.106
Hallo zusammen,

mich hats letzte Woche aus den Schuhen gehauen, als ich ein paar Briefe von der ARGE bekommen habe.
Zuerst zu meiner Situation: Ich bin Azubi im 1.LJ, bekomme 640€ brutto(ca. 485€ netto inkl. Abzug für Fahrkosten) und das Kindergeld i.H.v. 164€. Meine Freundin und mein kleiner Sohn 2,5 Jahre bekommen normal Hartz4.

Meine erste Frage bezieht sich auf einen Nebenjob den ich mal für 3 Monate ausgeübt habe. Wir haben jetzt Erstattungsbscheinigungen für mein im November(105,xx€), Dezember(41€) verdientes Geld bekommen, das wir zurück zahlen sollen. Von den 146€, die übrigens falsch im Bescheid sind (da zu hoch).....ziehen die mir ca. 127€ ab. Klar, dass ich da in Widerspruch gehe. Hat vielleicht jemand einen Tipp, was ich als Begründung nehmen soll?

Und nochmal eine andere Frage, wie kann es sein, dass ich mal mit zur Bedarfsgemeinschaft dazuzähle und mit meinem Einkommen eingerechnet werde und dann wieder nicht?

Würde mich über Antworten freuen. MfG :icon_smile:
Der Minijob lohnt sich ja auch nicht für dich - dafür bekommst du nämlich nicht die Freibeträge. Der Lohn wird zu deiner Ausbildungsvergütung addiert und aus dieser höheren Summer wird der Freibetrag errechnet.
 

zx600g

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 April 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Ja das habe ich verstanden. Aber: Wenn ohne Minijob gerechnet wird, dann bekommen wir 730€. Wenn ich nicht mit in die BG eingerechnet werde gibt es 680€ und wenn der geringe verdienst, also selbst 40€ MInijob dazu gerechnet wird, dann wird ca. 80-90% des Minijoblohns abgezogen, dass kann doch nicht sein und deswegen lege ich Widerspruch ein....
Für mich ist das so, als wenn ich für jeden weiteren Nebenverdienst prinzipiel 80% abgeben muss, da geht doch keiner mehr freiwillig nebenbei Jobben.
 

zx600g

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 April 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Weisst Du denn nicht was hätte berechnet werden müssen? Bevor Du Widerspruch einlegst solltest Du vielleicht die Bescheide erst überprüfen

Tut mir Leid, aber wenn ich wüsste, wie das geht, dann würde ich beim Amt arbeiten. Es gibt soviele Regelungen und §§ da blicke ich nicht durch. Ich beschäftige mich auch erst seit Gestern damit und verstehe gerade mal so die Rechnung des Bewilligungbescheides, wobei mir schleierhaft ist, warum ich einmal in die BG gerechnet werde und mal wieder nicht. Mal habe ich einen Freibetrag von 199€, mal 186€ und mal von 178€, bei gleichem Lohn, wobei die jedesmal eine andere Lohnhöhe eintragen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten