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Minijob, Lohnzettel wenn nicht gearbeitet?

Ahsoka

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#1
Ich habe derzeit einen Minijob und habe im letzten Monat nicht gearbeitet. Muss der Arbeitgeber mir trotzdem einen Lohnzettel aushändigen (dieser meint ich bekomme nur einen, wenn ich auch gearbeitet habe)? Ich brauche diesen als Nachweis für das Jobcenter, dass ich kein Einkommen hatte. Wie kann ich sonst dem Jobcenter diesen Nachweis erbringen?
 

ela1953

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#2
Mein Jobcenter bekommt auch nur den Lohnzettel mit dazugehörigem Kontoauszug, wenn ich gearbeitet habe.
SB hatte Anfangs zwar gefragt, aber da ich keine festen Stunden habe, bekommt er nur den Nachweis, wenn ich gearbeitet habe.
Und das ist in Ordnung
 

Helga40

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#3
Vielleicht hat der oder die TE aber auch einen SB, der sich mit den rechtlichen Gegebenheiten von "Arbeit auf Abruf" auskennt und daher weiß, dass das Risiko, dass dem Arbeitnehmer keine Tätigkeit angeboten werden kann, nicht beim Arbeitnehmer liegt. Einfach mal: "Hab diesen Monat nix." ist nicht korrekt:

https://dejure.org/gesetze/TzBfG/12.html
 
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#4
Vielleicht hat der oder die TE aber auch einen SB, der sich mit den rechtlichen Gegebenheiten von "Arbeit auf Abruf" auskennt und daher weiß,
Sind die netten Kapovazverträge!!!
Kann man sicher rechtlich einfordern, nur ist es dann so, der Job ist weg!!
In den wenigsten Unternehmen werden Minijobs auch so behandelt und rechtlich gestellt, wie der Gesetzgeber es geregelt hat in Gesetzen. Die meisten kriegen noch nicht mal bezahlten Urlaub oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall!
Und aus Angst vor Jobverlust holen sie sich nicht ihr Recht!

Tja und ich hatte mal eine Vermittlerin, die sich damit auskannte, allerdings sagte sie mir, es ist doch besser einen nicht rechtskonformen Job zu haben als garkeinen!

Vermittler hübschen sich die Sache doch immer so auf, wie es denen gerade so in den Kram passt, ich hab noch keinen erlebt der rechtskonform arbeitet aber beim Gegenüber Rechtkonformität einfordern.
 

Kerstin_K

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#5
Umso mehr Grund, dass man seine Rechte einfordert, damit so unserioesen Arbeitgeben mal die Grenzen aufgezeigt werden.
 
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#6
Umso mehr Grund, dass man seine Rechte einfordert, damit so unserioesen Arbeitgeben mal die Grenzen aufgezeigt werden.
Ich hab beim hiesigen Arbeitsgericht bereits eine Abokarte und darf den Vip-Eingang benutzen :cheer2::cheer2:

Was ich aber auch anmerken möchte, der eine Vermittler meckert nicht rechtskonformes Handling der Arbeitgeber an, der andere berät zu nicht rechtskonformen Arbeitsverhältnissen!
 
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#8
DAs würde ich mir dann erstmal schriftlich geben lassen. Ich glaube nicht, dass der AV das dann noch sehr oft macht.
Och ich bin hier Optionskommunen verwaltet, die machen hier was sie wollen-sicher nicht mit mir!:icon_evil:

Du glaubst doch nicht, das die sowas schriftlich bestätigen!!
Versuch macht klug ist oft das Motto der Vermittler! Wenn der ELO darauf eingeht, ist dann sein Problem!!
 

Kerstin_K

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#9
Fest steht jedenfalls, dass viele Minijobber es selber nicht besser wissen und das ist ein riesen Problem.

Als ich die erste Haushaltshilfe eingestellt habe, wusste ich auch nicht, wie man den Urlaubsanspruch berechnet oder wie das geht mit der Erstattung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aus der Umlage. Aber auf der Seite der Minijob-Zentrale ist das meiste sehr gut erklärt, die Vordrucke sind eigentlich recht einfach auszufüllen.

Und ganz vieles regeln wir auch durch Absprache. Wenn im Arbeitsvertrag steht, dass meine Haushaltshilfe immer dienstags kommt und dann ruft sie mich an und fragt, ob sie ausnahmsweise mal Montags kommen darf wegen irgend einem Termin, wo ist das Problem? Oder wenn sie gerne ein paar Urlaubstage erst im April des Folgejahres nehmen möchte, weil eine grosse Fernreise ansteht, darüber kann man doch reden...

Meine Perle weiss, dass ich es hasse, wenn ich kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt werde, wenn sie zum Beispiel mal nicht kommen kann. AUch mag ich es nicht, wenn sie schon ganz früh morgens hier rumwuselt. Dass und die gestzliche Bedingungen sind unser Rahmen, alles andere regeln wir wie vernünftige Menschen untereinander.
 

Ahsoka

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#10
Hallo zusammen,

Danke für eure Antworten.

zum aktuellen Stand:
Ich hatte nun einfach die entsprechenden Kontoauszüge abgegeben mit der Bitte mir mitzuteilen, wie ich den Nachweis erbringen soll, falls dies nicht reicht.

Antwort:
Gehaltsabrechnung :)doh: hatte denen gesagt, dass die mir keine geben wollen) oder eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers...

Warte nun auf Antwort des Arbeitgebers, ob ich solch eine Bestätigung bekomme...

...was mach ich denn wenn ich die nicht krieg?

ok, das wars erstmal.

Freue mich von euch zu hören
 

Helga40

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#11
Deinen dir zustehenden Lohn einklagen, weil dein Arbeitgeber dich auch dann bezahlen muss, wenn er deine Arbeitskraft mangels Bedarf nicht in Anspruch nimmt.
 
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