Minijob-ende Juni wechselt der Auftraggeber was nun?

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Peterpan14

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Hallo Forums Gemeinde.
Meine Frau ist richtig nervös und weiß nicht weiter ....

Ich hoffe ihr habt paar tipps.

Problem:
Meine Frau arbeitet als Gebäudereiniger bei der Firma "XXX" seit 2008 ununterbrochen im Objekt "Krankenkasse Büro Mitte".

In den letzten Monaten kam das Gerücht das Krankenkasse Büro Mitte eine neue Gebäudereiniger Firma einstellen möchte .

Es vergingen Monate ohne das sich was tat.

Letzte Woche dann kam endlich die "neue Putz" Firma auf meine Frau zu und sagte das sie nicht alle weiter beschäftigen kann.
Sie werden zwei übernehmen und dürfen dort weiter putzen.
Sie gehört nicht dazu.

Meine Frau hat darauf hin ihre Vorarbeiterin darüber informiert das sie ende Juni dort nicht mehr putz da ja bekanntlich einen neue firma tätig sein wird.

Die Vorarbeiterin versprach meiner frau einen neuen Arbeitsort zu suchen.
Bisher geschah nichts.
Ende nächster Woche ist Schluss und keiner weiß bescheid.

Wir haben ja auch Verpflichtungen gegenüber den Jobcenter.

Was können wir machen ?
 

Cindy

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na zuerst würde ich mir die Kündigung (evtl. mit Begründung?) schriftlich geben lassen ...

Solange ihr nicht gekündigt wurde, besteht der Vertrag weiter.

Meine Meinung :icon_smile:

LG Cindy
 

gelibeh

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Deine Frau hat doch den Vertrag mit der Firma XXXX und die muss das Gehalt weiter zahlen. Nur weil ein Auftraggeber wegfällt, wird Deine Frau doch nicht arbeitslos. Wenn die Firma XXXX keine weiteren Aufträge mehr hätte, dann könnte sie Deiner Frau kündigen. Aber soweit ist das ja noch nicht. Da kommen bestimmt noch weitere Antworten.
 

Fritz Fleißig

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Einiges wird aus deiner Frage für mich nicht ganz klar.

Deine Frau hat einen Arbeitsvertrag mit ihrer Firma XXX. Wo sie im einzelnen eingesetzt wird, ist eine ganz andere Frage. Genauso ist es grundsätzlich nicht das Problem deiner Frau, wenn das Krankenhaus als Auftraggeber den Dienstleistungsvertrag mit der Firma XXX kündigen sollte. Jedenfalls berührt das den Arbeitsvertrag deiner Frau in keiner Weise. Der Arbeitgeber, also die Firma XXX, muß dann vom Grundsatz her eine andere Einsatzmöglichkeit finden.

Eine eventuelle Kündigung des Arbeitsvertrages müßte die Firma XXX deiner Frau schriftlich (Brief mit eigenhändiger Unterschrift eines Kündigungsberechtigten) aussprechen. Ist das inzwischen erfolgt? Mündliche Ankündigungen sind hierbei ohne Bedeutung. Ich bezweifele auch, daß eine Vorarbeiterin kündigungsberechtigt ist. Wieviele Mitarbeiter hat die Firma, besteht gesetzlicher Kündigungsschutz?

Dem JC muß sie nur etwas mitteilen, wenn sie tatsächlich eine Kündigung bekommen sollte.

Daß das eine geringfügige Beschäftigung ("Minijob") ist, spielt hierbei keinerlei Rolle.

Deine Frau sollte bitte auf keinen Fall auf den Gedanken kommen, selbst zu kündigen, sondern einfach dem Arbeitgeber nachweislich ihre Arbeitskraft anbieten. Dann muß sie auch bezahlt werden, unabhängig von Einsatzmöglichkeiten.
 

Peterpan14

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Eine eventuelle Kündigung des Arbeitsvertrages müßte die Firma XXX deiner Frau schriftlich (Brief mit eigenhändiger Unterschrift eines Kündigungsberechtigten) aussprechen. Ist das inzwischen erfolgt? Mündliche Ankündigungen sind hierbei ohne Bedeutung. Ich bezweifele auch, daß eine Vorarbeiterin kündigungsberechtigt ist. Wieviele Mitarbeiter hat die Firma, besteht gesetzlicher Kündigungsschutz?
Sie hat nichts schriftliches bekommen.Keine Kündigung nichts.
Es ist eine Große Firma ,sie hat einen Arbeitsvertrag mit gesetzlichen Kündigungsschutz,bezahlten Urlaub und bei Krankheit auch.
 

gelibeh

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sondern einfach dem Arbeitgeber nachweislich ihre Arbeitskraft anbieten.
DA war ich mir eben nicht ganz sicher und habe das nicht geschrieben. Aber mir war auch so. Also nachweislich machen. Wer weiß, ob die Vorarbeiterin das weitergibt. Da vertraue ich nur mir selber.
 

Peterpan14

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Gut so?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie wissen wird Ihre Firma xxxx
ab den 01.07.2013 nicht mehr betreuen.

Die neue Firma hat mir am 14.06.2013 mündlich mitgeteilt dass nur zwei aus dem alten Team übernommen werden.

Ich gehöre nicht dazu.

Da ich einen Gültigen gesetzlichen Vertrag mit ihnen habe,
weise ich ausdrücklich mit diesen schreiben darauf hin das ich weiterhin für sie arbeiten möchte und meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle.
Über meinen anliegen habe ich auch meine Vorarbeiterin frau sssss in einen Telefonat am 13.06.2013 in Kenntnis gesetzt.
Sie sagte sie wird sich darum kümmern mir was neues innerhalb der Firma zu finden.
 

Fritz Fleißig

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Mit der neuen Firma hat deine Frau überhaupt nichts zu schaffen, genausowenig mit irgendeiner "Übernahme". Sie hat einen gültigen ungekündigten Vertrag mit ihrer alten Firma XXX und nicht mit irgendwem sonst. Dies würde ich weglassen.

Ich weiß nun nicht, wie "sozial" die alte Firma generell eingestellt ist. Dein Frau sollte aber peinlich genau darauf achten, daß keine Vorwände für eine außerordentliche Kündigung geschaffen werden wie etwa Arbeitsverweigerung oder unentschuldigtes Fortbleiben vom Arbeitsplatz. Manche Firmen sind recht erfinderisch, entsprechende Sachverhalte zu konstruieren, wenn Kündigungsschutz besteht und eine betriebsbedingte Kündigung schwierig wäre.

Deshalb würde ich hier unbedingt etwas Schriftliches hinsichtlich des weiteren Einsatzes verlangen (Dienstplan).

Vorschlag:

Wie ich erfuhr, wird die Firma XXX ab dem 01.07.2013 nicht mehr für das Krankenhaus X-Stadt tätig sein. Ich gehe daher davon aus, daß ich ab diesem Datum nicht mehr an dieser Einsatzstelle zu erscheinen habe.

Da ich einen gültigen Arbeitsvertrag mit Ihnen habe und auch weiter für Sie arbeiten möchte, biete ich Ihnen meine Arbeitskraft ausdrücklich auch für die Zeit ab dem 01.07.2013 an. Darüber habe ich auch meine Vorarbeiterin Frau SSSSS in einen Telefonat am 13.06.2013 in Kenntnis gesetzt, die sich um eine neue Einsatzstelle kümmern wollte.

Bitte teilen Sie mir rechtzeitig schriftlich mit, wo und wann ich ab dem 01.07.2013 eingesetzt werden soll beziehungsweise übersenden Sie mir bitte rechtzeitig einen entsprechenden Dienstplan.

Das ganze mit Zugangsnachweis (Quittung auf Kopie oder per Einschreiben oder Fax) zusenden.
 

Peterpan14

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Wie ist es denn weitergegangen?

So ,
wir schrieben also die Firma an und meine frau hat dann eine neu stelle bekommen,zwar noch als Urlaubsvertretung aber für den Anfang gut.

Danke nochmal für den tipp mit dem Brief.

Mit der neuen Firma hat deine Frau überhaupt nichts zu schaffen, genausowenig mit irgendeiner "Übernahme". Sie hat einen gültigen ungekündigten Vertrag mit ihrer alten Firma XXX und nicht mit irgendwem sonst. Dies würde ich weglassen.

Ich weiß nun nicht, wie "sozial" die alte Firma generell eingestellt ist. Dein Frau sollte aber peinlich genau darauf achten, daß keine Vorwände für eine außerordentliche Kündigung geschaffen werden wie etwa Arbeitsverweigerung oder unentschuldigtes Fortbleiben vom Arbeitsplatz. Manche Firmen sind recht erfinderisch, entsprechende Sachverhalte zu konstruieren, wenn Kündigungsschutz besteht und eine betriebsbedingte Kündigung schwierig wäre.

Deshalb würde ich hier unbedingt etwas Schriftliches hinsichtlich des weiteren Einsatzes verlangen (Dienstplan).

Vorschlag:



Das ganze mit Zugangsnachweis (Quittung auf Kopie oder per Einschreiben oder Fax) zusenden.
 
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