Minijob außerhalb des Wohnortes (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ErstesMalAlG2

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Hallo liebe Mitforisten und foristinnen,

ich habe ne Frage, die ich durch suchen bei Suchmaschinen etc. einfach nicht beantwortet bekomme:

Kurzer Abriss über die Fakten:
Umzug zu meiner Freundin Ende Januar (sie arbeitet voll)
ALG 2 Erstantrag
Versuch zum Ein-Euro-Job gezwungen zu werden, das ist ein anderes Thema, gehört hier auch ned in den Bereich des Forums.

Nun habe ich die Möglichkeit heute bekommen, dass ich an meinem alten Wohnort (90km einfacher Weg) einen Minijob in meinem Beruf bekommen kann, wären wohl dann 4 Tage á 3h. Da es sich weder zeitlich mit der Bahn (2h einfacher Weg) noch kostentechnisch (250€/Monat) rechnen würde, zu pendeln, haben mir meine Eltern angeboten, dass ich für die 4 Tage bei Ihnen im Gästezimmer übernachten kann, kostenlos. Lebenshaltung stehe ich für mich allein gerade. Bedingung ist, dass ich meine Bemühungen wieder einen "gescheiten" Job zu kriegen nicht vernachlässige. Kein Problem! Des weitere wäre die Teilnahme am Ein-Euro-Job allein durch die Zeit nicht mehr möglich.

Frage an Euch:
Kann mir das JC die Annahme des Mini-Jobs verbieten weil ich dann an keinem Ein-Euro-Job (Gartenbauhelfer) teilnehmen kann?

Kann das JC verlangen, dass wieder umziehe und ALG 2 am alten Wohnsitz beantrage? Ich bin erst umgezogen, habe nen Untermietvertrag, der auch weiter läuft, ich wäre also Montag bis Donnerstag am alten Wohnort und bis Montag wieder an meinem neuen Erstwohnsitz, auf den auch der neue Untermietvertrag läuft.

Kann das JC die Übergangslösung des kostenlosen Gästezimmers von meinem Untermietvertrag mit meiner Freundin abziehen?
Ich würde diesen Mini-Job gern annehmen, da ich zumindest in kleinem Rahmen die Möglichkeit habe, meine Berufskenntnisse ned total einschlafen zu lassen um den Hauch einer Chance zu haben, nochmal soz-vers. in meinem Beruf arbeiten zu können.

Antworten wären superklasse, so dass ich auch weiß, wie ich das meinem SB vom JC am besten vorschlage.
Danke Euch bereits vorab und alles Liebe und haltet die Ohren steif!
 

ErstesMalAlG2

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Ich weiß, klingt banal aber ich wäre echt für ne kleine Idee dankbar :)
 

ela1953

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ich sehe da eine Schwierigkeit wegen der Ortsabwesenheit - allerdings soll es da für Erwerbstätige Erleichterungen geben
 

Emma13

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Hallo liebe Mitforisten und foristinnen,

ich habe ne Frage, die ich durch suchen bei Suchmaschinen etc. einfach nicht beantwortet bekomme:

Kurzer Abriss über die Fakten:
Umzug zu meiner Freundin Ende Januar (sie arbeitet voll)
ALG 2 Erstantrag
Versuch zum Ein-Euro-Job gezwungen zu werden, das ist ein anderes Thema, gehört hier auch ned in den Bereich des Forums.

Nun habe ich die Möglichkeit heute bekommen, dass ich an meinem alten Wohnort (90km einfacher Weg) einen Minijob in meinem Beruf bekommen kann, wären wohl dann 4 Tage á 3h. Da es sich weder zeitlich mit der Bahn (2h einfacher Weg) noch kostentechnisch (250€/Monat) rechnen würde, zu pendeln, haben mir meine Eltern angeboten, dass ich für die 4 Tage bei Ihnen im Gästezimmer übernachten kann, kostenlos. Lebenshaltung stehe ich für mich allein gerade. Bedingung ist, dass ich meine Bemühungen wieder einen "gescheiten" Job zu kriegen nicht vernachlässige. Kein Problem! Des weitere wäre die Teilnahme am Ein-Euro-Job allein durch die Zeit nicht mehr möglich.

Sehe ich das richtig, dass dir vorrangig der Ein-Euro-Job im Hals steckt ?

Frage an Euch:
Kann mir das JC die Annahme des Mini-Jobs verbieten weil ich dann an keinem Ein-Euro-Job (Gartenbauhelfer) teilnehmen kann?

EEJs wehrt man anders ab - Gartenbauhelfer erscheint mir doch recht weit gefasst - falls du eine Eingliederungsvereinbarung unterzeichnet hast hierfür, wäre es hilfreich, sie hier mal einzustellen, damit man einen Blick darauf werfen kann :icon_smile:

Kann das JC verlangen, dass wieder umziehe und ALG 2 am alten Wohnsitz beantrage? Ich bin erst umgezogen, habe nen Untermietvertrag, der auch weiter läuft, ich wäre also Montag bis Donnerstag am alten Wohnort und bis Montag wieder an meinem neuen Erstwohnsitz, auf den auch der neue Untermietvertrag läuft.

Wie Ela schon schrieb, kann es Probleme mit der "Ortsabwesenheit" geben -

Kann das JC die Übergangslösung des kostenlosen Gästezimmers von meinem Untermietvertrag mit meiner Freundin abziehen?
Ich würde diesen Mini-Job gern annehmen, da ich zumindest in kleinem Rahmen die Möglichkeit habe, meine Berufskenntnisse ned total einschlafen zu lassen um den Hauch einer Chance zu haben, nochmal soz-vers. in meinem Beruf arbeiten zu können.

Da du dich dann ja überwiegend im Haus deiner Eltern aufhalten wirst, wird das JC sicher versuchen, dir hier etwas von den Kosten der Unterkunft abzuziehen -
aber ich muss schon sagen - 250 Euro im Monat für 12 Stunden wöchentlich - :icon_neutral: - besteht denn die Möglichkeit, aus dem Minijob ggf. einen Vollzeitjob zu machen ? :confused:

Antworten wären superklasse, so dass ich auch weiß, wie ich das meinem SB vom JC am besten vorschlage.
Danke Euch bereits vorab und alles Liebe und haltet die Ohren steif!
Hier kommen sicher noch andere interessante Vorschläge für dich -

Grüße - Emma
 

ErstesMalAlG2

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Danke erstmal für die Antworten.
Ich habe keine EGV unterschrieben, die EGV ist auch im passenden Forumbereich gelinkt.
Also habe ich keine Ortsabwesenheitsklausel unterzeichnet, generell habe ich nichts unterschrieben.
Da du dich dann ja überwiegend im Haus deiner Eltern aufhalten wirst, wird das JC sicher versuchen, dir hier etwas von den Kosten der Unterkunft abzuziehen -
aber ich muss schon sagen - 250 Euro im Monat für 12 Stunden wöchentlich - - besteht denn die Möglichkeit, aus dem Minijob ggf. einen Vollzeitjob zu machen ?
Die 250€ wären nur bei täglichem Pendeln die Kosten des Bahntickets. Ich kann ohne Fahrtkosten Montags bis Donnerstags abends mitgenommen werden bzw. ja die Übernachtungsmöglichkeit in Anspruch nehmen.
Was die 12h angeht, werden es wohl eher 14,9, nehme ich mal an mit der Option auf eine Erweiterung auf einen Midi-Job also über 401€ nur nicht zu beginn des Jobs.
 

Emma13

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Danke erstmal für die Antworten.
Ich habe keine EGV unterschrieben, die EGV ist auch im passenden Forumbereich gelinkt.
Also habe ich keine Ortsabwesenheitsklausel unterzeichnet, generell habe ich nichts unterschrieben.

Die 250€ wären nur bei täglichem Pendeln die Kosten des Bahntickets. Ich kann ohne Fahrtkosten Montags bis Donnerstags abends mitgenommen werden bzw. ja die Übernachtungsmöglichkeit in Anspruch nehmen.
Was die 12h angeht, werden es wohl eher 14,9, nehme ich mal an mit der Option auf eine Erweiterung auf einen Midi-Job also über 401€ nur nicht zu beginn des Jobs.
Huch, da habe ich wohl zu schnell gelesen, sorry - ist also das Ticket :icon_party:

Grüße - Emma
 

ela1953

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Danke erstmal für die Antworten.
Ich habe keine EGV unterschrieben, die EGV ist auch im passenden Forumbereich gelinkt.
Also habe ich keine Ortsabwesenheitsklausel unterzeichnet, generell habe ich nichts unterschrieben.

Die 250€ wären nur bei täglichem Pendeln die Kosten des Bahntickets. Ich kann ohne Fahrtkosten Montags bis Donnerstags abends mitgenommen werden bzw. ja die Übernachtungsmöglichkeit in Anspruch nehmen.
Was die 12h angeht, werden es wohl eher 14,9, nehme ich mal an mit der Option auf eine Erweiterung auf einen Midi-Job also über 401€ nur nicht zu beginn des Jobs.

bei 12 Stunden wären es ja schon nur 5 Euro die Stunde, bei 14,9 Stunden eh noch weniger.

Stutzig machen mich aber die14,9 Stunden. Die sind ja nur relevant beim Bezug vom Arbeitslosengeld I. Denn ab 15 Stunden wärst du nicht mehr arbeitslos.

Bei ALGII darfst du auch für die 250 Euro in Vollzeit arbeiten + Überstunden. Aber es gab schon Jobcenter, die gegen derartige Dumpinglöhne angegangen sind.

Berücksichtigen musst du auch, dass du die 250 Euro nicht zusätzlich zu deinem ALGII bekommst. Dir bleiben nur 130 Euro.
 

ErstesMalAlG2

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Ela1953, Du bist mein Held, ganz ohne Spass jetzt! Und FETTES Danke :)

Bei ALGII darfst du auch für die 250 Euro in Vollzeit arbeiten + Überstunden. Aber es gab schon Jobcenter, die gegen derartige Dumpinglöhne angegangen sind.
Das heißt wenn ich, nehmen wir an, 16H/woche arbeite und 250€ verdiene, bin ich nicht mehr arbeitslos auch wenn der Job nicht sozialversicherungspflichtig ist? Hab ich das recht verstanden? Den Dumpinglohn lassen wir mal weg, der Arbeitgeber (bei dem war ich 2 Jahre lang früher) war immer gut zu mir und hat mir immer geholfen wenn ich knapp war, auch mit Sachleistungen! Weiß jemand wo das geregelt ist mit den Stunden und dem Zuverdienst, den Ela1953 erwähnt? So dass ich auch ne Handhabe bekomme um zu argumentieren?
 
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