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Mini-Job und ein paar Fragen

Sabricia

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Ich habe letzte Woche einen Minijobs angefangen. Ich habe es auch alles dem Jobcenter gemeldet. Die haben mir dann meinen neuen Bescheid zugeschickt bekommen. Ich bekomme jetzt noch 110€ und siegehen davon aus das 450€ verdiene, ich werde aber nicht auf diese Summe kommen. Wie verhalte ich mich für Oktober weil mein Lohn kommt erst am 20.10 solange komme ich mit 100€ ja nicht hin. Lege ich jetzt wiederspruch ein oder beantrage ich ein überbrückungsdarlehn?

LG Sabricia
 

ibuR

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Geh erstmal hin und versuch im Gespräch mit der Leistungsabteilung das zu klären.
Wenn du Nachweise hast, wieviel genau bezahlt wird, leg die vor.
Die gehen halt bei "Minijob" von 450 Euro aus.
Wenn du nachweisen kannst, daß weniger bezahlt wird, wird auch nur das angerechnet.

Einkommen darf erst dann angerechnet werden, wenn es zufliesst. Nicht vorher.
 

verweigerer

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Leistungspflicht des Leistungsträgers

bei Arbeitsaufnahme:

Beide §§ setzen Voraus, dass eine Änderung bereits eingetreten sein muss:
§ 45: "Soweit ein Verwaltungsakt … rechtswidrig ist …"
§ 48: "Soweit … eine wesentliche Änderung eintritt …"
hier steht "ist" und "eintritt" und nicht "werden wird" oder "eintreten wird".
Und eine wesentliche Änderung tritt erst dann ein, wenn der Betroffene seinen Lohn tatsächlich als verfügbares Einkommen auf seinem Konto hat - nicht eher. Denn erst dann handelt es sich um für den Betroffenen verfügbare Mittel, mit denen er seiner Hilfebedürftigkeit tatsächlich selbst entgegen wirken kann.
Es gibt also im SGB X definitiv keine Möglichkeit, einen Verwaltungsakt Aufgrund von Vermutungen oder vermuteten zukünftigen Ereignissen (egal mit welcher Wahrscheinlichkeit diese eintreten werden) auszusetzen oder aufzuheben!
Das Amt muss die Leistung solange ungekürzt erbringen, bis eine Änderung tatsächlich erfolgt ist.
Tut es das nicht, sollte man gegen einen solchen rechtswidrigen Aufhebungs- oder Rückforderungsbescheid mittels Widerspruch und Antrag auf Aussetzung der Vollziehung desselben vorgehen.

Hartz IV Forum - Leistungspflicht des Leistungsträgers



Rechte beim Minijob

450-Euro-Job - Geringfügig entlohnte Beschäftigung (Niedriglohnfalle ab 01.01.2013)

Beitrag 2 verweigerer

http://www.elo-forum.org/alg-ii/138177-450-regelung.html#post1740791



Antrag auf vorläufige Zahlung nach § 40 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1a SGB II i.V.m. § 328 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 und Satz 2 SGB III





Datum

Absender

Empfänger

Bedarfsgemeinschaftsnummer


Werte Damen und Herren,


Antrag auf vorläufige Zahlung nach § 40 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1a SGB II i.V.m. § 328 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 und Satz 2 SGB III



Richtlinien bei Arbeitsaufnahme

Das Amt muss die Leistung solange ungekürzt erbringen, bis eine Änderung tatsächlich erfolgt ist.


Da ich am xxx xxx einen Minijob angefangen habe kam ich umgehend meinen Mitwirkungspflichten nach und teilte dies dem Jobcenter mit.

Mir wurde ein Zufluss angerechtnet der nicht Erfolgt ist.

Ein Zufluss auf meinen Konto ist nicht Erfolgt.

Aufgrund
seines Bewilligungsbescheides hat der Hilfebedürftige ab jedem
Monatsersten (§ 41 Abs. 1 S. 4 SGB II) einen Zahlungsanspruch gegenüber
dem Leistungsträger auf die ihm lt. seinem Bewilligungsbescheid
zustehende Leistung.


Anspruch besteht dabei
gemäß § 38 SGB I i.V.m. § 1 Abs. 2 Nr. 2 SGB II auf die volle Leistung,
nicht nur auf einen Teilbetrag oder einen Vorschuss.


Mit freundlichen Grüßen


Anlage Kontoauszüge
 

Charlot

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Sabricia

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Okay ich danke euch dann werde ich den Wiederspruch mal schreiben. Mal schauen wie das klappt.
 
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