Mini-Job bei Grusi? Div. Fragen zu Freibetrag und Stundenzahl

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little

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Hallo!

Ich erhalte Grusi nach dem 4. Kap aufgrund von dauerhafter EM OHNE Rentenbezug.

Nun geht es mir seit ein paar Wochen ganz gut und ich haben eventuell die Möglichkeit, auf 450€ Basis einen Minijob zu machen.

Meine Frage jetzt, wäre ich im Rentenbezug wäre klar, ich dürfte nicht mehr als 2,59 Stunden pro Tag arbeiten, um den Status nicht zu gefährden, aber wie schauts ohne Rentenbezug aus?
Bei 11€ Stundenlohn und ca. 40 Std pro Monat wäre halt die Frage, ob ich z.B. an 2 Tagen je 5 Std arbeiten dürfte, oder an 3 Tagen je 200 min oder obs zwingend erforderlich wäre, auf 4x 2,5 Std zu gehen (wobei ich halt noch nicht weiss, ob der Arbeitgeber da mitmachen würde).

Ich weiss, das normal 30% des Lohnes nicht angerechnet würden, vom Sozi, bis hin zu max. 50% des Regelsatzes. Wonach richtet sich, ob 30% oder 50% nicht angerechnet werden?

Und wie schauen Lohnzettel (die ich dann ja logischerweise abgeben müsste, monatlich) aus? (Ich hab keine Ahnung, wie das aktuell ist, bin 20 Jahre aus der Arbeit "raus".

Stünden auf der Abrechnung nur die gearbeitete Anzahl der Stunden, oder sogar gleich die Arbeitstage mit "Start und Ende".
Könnte anhand des Lohnzettels das Amt z.B. mitbekommen, wenn ich auf 2x 5 Std pro Woche arbeite?

Gruss,
little
 
E

ExUser 2606

Gast
Bitte nicht vegessen, dass jeder Arbeitgeber verpflichtet ist, Aifzeichnungen über de Arbeitszeiten der Mitarbeiterzu führen.

Ihc musste für meine ahushaltshilfe gerade eine Verdienstbescheinigung für die Afa ausfüllen, auf der genau mit Uhrzeit aufzuführen war, wan sie bei mir gearbeitet hat.
 

Nena

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Ihc musste für meine ahushaltshilfe gerade eine Verdienstbescheinigung für die Afa ausfüllen, auf der genau mit Uhrzeit aufzuführen war, wan sie bei mir gearbeitet hat.

Meine AG macht das nicht (nicht mal eine wöchentliche Stundenzahl), die AfA akzeptiert das so und berechnet daraus.
 

Doppeloma

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Hallo Nena,

Meine AG macht das nicht (nicht mal eine wöchentliche Stundenzahl), die AfA akzeptiert das so und berechnet daraus.

Mag ja sein, dass dein AG das nicht macht und die AfA das nicht interessiert, so lange du weniger als 15 Wochenstunden arbeitest ... bei der AfA ist die Aufteilung der Arbeits-Zeit ja auch nicht so wichtig wie bei der Rentenkasse wenn dort eine VOLLE Erwerbsminderung anerkannt wurde.

Das bedeutet rentenrechtlich, dass man pro TAG nicht wenigstens 3 Stunden (oder mehr) arbeiten kann weil man dafür zu krank ist.

Auch wenn die DRV keine Geldrente zahlen muss, kann sich auch das Grusi-Amt seine eigenen Gedanken machen, wenn man nun doch in der Lage ist mehr als 2,99999... Stunden an einem Tag zu arbeiten.

Auch die Sozial-Ämter wollen NICHT langfristig für Erwerbsgeminderte zahlen (müssen) die es offenbar doch nicht sind ... :icon_evil:

Zudem lohnt sich das schon deswegen finanziell NICHT, weil es KEINE besonderen Freibeträge gibt im SGB XII auf Erwerbseinkommen.

Man kann nur die Aufwendungen abziehen (also Fahrtkosten z.B.) und 30 € von jeweils 100 € erarbeiteten € darf man dann behalten, der Rest wird vom Sozial-AMT auf die Leistung angerechnet.

Das ergibt dann einen tatsächlichen "Stunden-Lohn" von ca. 4 €, dafür würde ICH nicht mehr arbeiten gehen, auch nicht im Minijob. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
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