Mindestlohn? - Arbeitgeber verweigern dem Gesetz Folge zu leisten

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jockel

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Wozu Mindestlohnjobs und keine Arbeitsvermittlung durchs Amt in Mindestlohnjobs, wenn man als Arbeitgeber grundsätzlich bei sittenwidrigem Gestalten von Arbeitsverträgen weder strafrechtlich vom Zoll und Staatsanwaltschaft noch sanktionsmäßig von Arbeitsagenturen und Jobcenter und erst recht nicht von arbeitgeberbuckelnden Parteifunktionären der CDU nicht zu fürchten hat.

Als Arbeitgeber genießt man völlige Verbrecherfreiheit und die von ihr gekaufte, sozialrassistisch eingestellte Politik sorgt für dauerhaft personelle Unterbesetzung und technische Urzeitausstattung, damit keine Strafverfolgung gegen Arbeitgeber funktioniert. Mit Praktikums- und Probearbeitsverträgen wird die Strafverfolgung von kriminellen Arbeitgebern aktiv verhindert. Auch eine Form von gewollter, organisierter Menschenrechtsverletzung, Diskriminierung und Rechtsbeugung von kriminell handelnden Arbeitgebern. Das ist nur die endlose Förderung der Arbeitgeberseite mit staatlichen Fördermitteln, Zuschüssen, Subventionen, kostenfreien Medienanschließen bei Firmenansiedlungen in Gewerbegebieten und nur das diskriminierende Fordern von jobsuchenden Erwerbslosen ohne jegliches Fördern.

Sollten die Linken, SPD oder Grünen zu sehr auf Mindestlohnverhältnisse pochen wollen, holen die politischen Arbeitgeberfunktionäre die Keule mit den Freihandelsabkommen über Tisa und TTIP raus und erschlagen so flächendeckend einheimische Gewerkschaften, Demonstranten, jobsuchende Erwerbslose millionenfach seit der Einheit und dem Mauerfall.

Was mit dem Begriff Neoliberalismus und Privatisierung der Wirtschaft und des öffentlich-rechtlichen Dienstes harmlos daherkommt, ist knallharte, menschenverachtende Diktatur von Kapital und Profit.

Der doofgehaltene Bürger vermag es nicht, sich die Auswirkungen so einer Diktatur von Kapital und Profit in seiner langfristigen Unterdrückungswirkung und -vielfalt auszumalen.

Dagegen sind die Machtverhältnisse und Stasiherrschaft in den sozialistischen Staaten nur ein lauwarmer Furz.

Ein Beispiel von erfolgreicher Gesetzesverweigerung zum Mindestlohn durch raffende, profitgeile Arbeitgeber zeigte am 06.01.2014 um 20.15 die MDR-Sendung Umschau als Abschreckung für Untertanen.

MDR-Sendung "Umschau" vom 06.01.2014, 20.15: Schuften für wenig Geld bei einem Erfurter Billigtextilhändler Weyrauch Erfurt

Markthaus Weyrauch GmbH - Textilhaus Weyrauch

Zur Abschreckung:

Stellenangebote der Weyrauch GmbH Erfurt
 

Perapado

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Boh der Arbeitgeber aus diesem Beitrag:icon_motz:. Schade das ich nicht dort wohne, würde gerne mal dort Einkaufen, den ich brauche neue Klamotten. und der Arbeitgeber neue :icon_mrgreen:.
 

götzb

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Dem Zoll das melden, das ist eine Möglichkeit solche Arschbeitgeber dran zu bekommen.
 

jockel

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Dem Zoll das melden, das ist eine Möglichkeit solche Arschbeitgeber dran zu bekommen.

Was nützt der Zoll, wenn der als Kontrollorgan von der Politik vorsätzlich unterbesetzt wird?

Merkste nicht, wohin die Karre hinrollen soll?

Dem Mindestlohn soll das Wasser abgegraben werden und Maximalprofite durch Prekärjobs garantiert bleiben. Und bloß kein links und gewerkschaftlich organisiertes Betriebspersonal.

Sklaverei ist doch die beste Methode für Arbeitgeber.
 

götzb

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Sklaverei ist doch die beste Methode für Arbeitgeber.
Wer da engagiert arbeitet, tut diesen Säcken Vorschub leisten.
Deshalb -bei Vermittlungsvorschlägen unter ML vom Jobcenter - und folgender Einstellung dann immer so arbeiten, das der Arbeitgeber geschädigt wird.
 

Dagegen72

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ach du schei*

Die Anzahl der Personalzu- und Abgänge ist bei uns wie bei anderen Organisationen mit mehreren Angestellten immer im Fluss.

Unsere Kunden verlangen von uns einen gesunden Menschenverstand, Fleiß, Tatkraft, Pflichtbewußtsein, Bescheidenheit, Sparkamkeit, Zurückhaltung, Kontinuität, Ehrgeiz, handwerkliches Geschick, Genauigkeit, Gutmütigkeit, Nachsicht, Verständnis und unbedingte Ehrlichkeit.

von wem jetzt? Der Personalführung, der Firma an sich oder dem Angestellten? :biggrin:
 
L

Laa Luna

Gast
Für was braucht man hier den Zoll?

Wenn der Zoll (politisch gewollt) keine Zeit hat sich zu kümmern,
dann muss man eben selbst aktiv werden und den AG auf den Mindestlohn verklagen.
 

jockel

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ach du schei*

Zitat: Die Anzahl der Personalzu- und Abgänge ist bei uns wie bei anderen Organisationen mit mehreren Angestellten immer im Fluss.

Um sehr deutlich zu werden:

Du meinst mit "immer im Fluss" den ständigen, viel zu hohen Personalwechsel in einer Firma - die einen kommen und die anderen gehen und zwar findet der Personalwechsel für einen eigentlich seriösen Betriebsablauf viel zu oft statt, so daß die Belegschaft keine Stammbelegschaft darstellt, so wie es sein müßte, sondern wie eine Laufkundschaft in einer Zeit- oder Leihbude.

Man kommt sich vor als befinde man sich an einer durchschwingenden Pendeltür eines Western-Saloons. Fehlen noch schießwütige Revolverhelden als Einlaßkontrolle und Bodyguards der Geschäftsleitung.

Satirisch gesehen befinden sich Betriebsein- und -ausgang unter Wasser - im Fluss - eine Barriere, die nicht für die Menschen zuträglich ist..

Einen Wechsel oder die Schwankungsbreite von Zunahmen und Abgängen nennt man Fluktuation. in unserem Fall von Arbeitskräftefluktuation.

Ist die Arbeitsdkräftefluktuation zu hoch, sagt das aus, daß der Geschäftsstil, die Arbeitsbedingungen, die Arbeitsmethoden, die soziale Betreuung, das Arbeits- und Betriebsklima barbarisch menschenunwürdig sind. Es ist ausschließlich umsatz- und profitorientiert. Das Arbeitsverhältnis wird zu einem sittenwidrigen Rechtsgeschäft, so wie in diesem Erfurter Textilhandel. Solche Arbeitsverhältnisse sollte man als jobsuchender Erwerbsloser und Verbraucher meiden, boykottieren, bekämpfen. Dieser Erfurter Textilhandel ist ein Extrembeispiel für raffendes Kapital der Privatwirtschaft. Und solche Extrembeispiele häufen sich massiv, wenn Unternehmerparteien wie CDU/CSU und FDP an der Macht sind. Diese Zustände werden verniedlicht als Liberalisierung bezeichnet und zum Normalzustand erhoben.

Wie soll da gegenseitiges Vertrauen entstehen - nach dem abgegriffenen Spruch: Geht's der Firma gut, geht's auch mir und meiner Familie gut.

Bei einer Stammbelegschaft gibt es unbefristete, sv-pflichtversicherte, lohnsteuerpflichtige Arbeitsverhältnisse mit ordentlicher Personalauswahl, -entwicklung, -förderung, soziale Betreuung, Berufsaus- und -weiterbildung - alles von der Geschäftsleitung organisiert und finanziert.

Seit der Legalisierung von Heuschreckenverhältnissen durch Altkanzler Schröder haben wir das absolute, verabscheuungswürdige, menschenverachtende Gegenteil. Da zählt der Mensch als Belegschaftsangehöriger überhaupt nicht. Die Arbeitskraft Mensch mutiert zur beliebig austauschbaren Nummer - eine zugekaufte Arbeitskraft, die sich auf eigene Kosten für den Ganovenunternehmer attraktiv machen muß durch ein von der Masse abgehobenen Bildungsstand und hochentwickelte Fähigkeiten, Fertigkeiten und Berufserfahrung - das billig bezahlte, eierlegende Wollmilchschwein - überaus flexibel einsetzbar. Bis zur völligen Erschöpfung. Ist der Mensch durch den Ganovenunternehmer völlig ausgebrannt worden, wird aus der Firma ohne jegliche soziale Versorgung rausgeworfen und seinem Schicksal überlassen. Wenn er Glück hat, landet er etwas abgesichert in der staatlichen Versorgung - in der BRD - Arbeitslosenversicherung und fürs Alter Grundsicherung genannt.

Das gilt solange die angestrebten Freihandelsabkommen Ceta, TTIP und Tisa noch nicht für Europa wirksam sind. Haben wir diesen neoliberalen Dreckmist wirksam auf den Hals - dann hat sich der Sozialstaat mit seiner Arbeitslosen- und Grundsicherung auch erledigt - egal ob dieses Schlagwort im Grundgesetz steht oder nicht. Den Sozialstaat, den wir noch haben, wollen Privatwirtschaft und Unternehmerparteien wie CDU/CSU und FDP schnellstmöglich beseitigen. Es stört sie bei der Profitmaximierung - sprich an der Merkelschen Wachstumsbeschleunigung und Konzentration des wirtschaftlichen Reichtums und eingekauften Macht in immer weniger Unternehmerhände und an der Umverteilung des Hab und Guts von unten nach oben.

Das ein Mindestmaß an bezahlbarer, sozialer und gesundheitlichen Grund- und Altersversorgung, Absicherung vor Langzeitarbeitslosigkeit da sein muß, hat auch Obama erkannt. Er ist in den USA noch weit von einem Sozialstaat entfernt wie es die BRD noch hat. Aber dank der Privatwirtschaft und besagten Freihandelsabkommen soll das auch abgeschafft werden, weil es der Profittreiberei hinderlich und lästig ist. Die Privatwirtschaft sieht einen Sozialstaat als Verschwendung an. Sie saugt die Bevölkerung bis auf den letzten Tropfen Blut aus, wird fett und reich und kauft sich alles - Bürokratie, Politik, Justiz.

Ist am Ende alles in privater Unternehmerhand, haben sich die Parlamente erledigt, sind überflüssig. Dann ist der letzte Funken an Selbstbestimmung des Bürgers und öffentlich-rechtlicher Daseinsvorsorsorge Geschichte.

Dann herrscht absolute Diktatur und Willkürherrschaft des Kapitals.

Zitat: Unsere Kunden verlangen von uns einen gesunden Menschenverstand, Fleiß, Tatkraft, Pflichtbewußtsein, Bescheidenheit, Sparkamkeit, Zurückhaltung, Kontinuität, Ehrgeiz, handwerkliches Geschick, Genauigkeit, Gutmütigkeit, Nachsicht, Verständnis und unbedingte Ehrlichkeit.
von wem jetzt? Der Personalführung, der Firma an sich oder dem Angestellten? :biggrin:

Bei Vorstellungsgesprächen in Firmen fragt die Personal- oder Geschäftsleitung nach den Stärken und Schwächen, nach den Soft skills (Sozialkompetenz) der Bewerber und siebt dann die Bewerber auf profitabler Verwertungseignung fürs Unternehmen hin aus.

Auch der bewerbende Erwerbslose sollte das Recht haben, von der vorhandenen Sozialkompetenz bei der Geschäfts- und Personalabteilung den überprüfbaren Nachweis zu verlangen. Ist diese Sozialkompetenz nur mangelhaft oder gar nicht vorhanden, so soll der jobsuchende Erwerbslose von Arbeitsagenturen und Jobcenter sanktionsfrei gestellt bleiben, von der Anbahnung eines unzumutbaren Arbeitsverhältnisses sich zurückziehen zu können.

Erhalten die Ämter Kenntnis von diesen Unzulänglichkeiten, so sollten besagte Firmen sofort aus allen Jobbörsen entfernt werden. Nur so bekommen wir Seriosität wieder in den Arbeitsverträgen mit Amtsdruck und -hilfe. Andernfalls sind Arbeitsagenturen und Jobcenter nur willenslose, buckelnde Knechte und Büttel der Unternehmerseite. Diese Streichungsbefugnis aus den Jobbörsen müssen endlich die Ämter erhalten.

Dazu gehört auch eine gehörige Rechtskenntnis, die den Erwerbslosen endlich amtsseitig vermittelt werden muß, was an arbeitsvertraglichen Inhalten zuzumuten ist und was nicht.

Und da hapert's mächtig gewaltig!
 

jockel

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Für was braucht man hier den Zoll?

Wenn der Zoll (politisch gewollt) keine Zeit hat sich zu kümmern,
dann muss man eben selbst aktiv werden und den AG auf den Mindestlohn verklagen.

Nur die Lohnklage wird vom Arbeitsgericbht abgewiesen, solange Du Dich in der Phase des Praktikums plus der Probezeit befindest.

Ein Praktikum durchlaufen zu müssen, z.B. als Langzeitberufserfahrener, gleichgestellt wie ein Azubi ist juristisch in Frage zu stellen. Auf derartige Praktikas sollte man sich nicht in Weiterbildungs-, Umschulungsmaßnahmen und Bewerbungstrainings einlassen. Es dient nur der Rechtlosstellung des Maßnahmeteilnehmers, der Lohndrückere, der Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehung durch den Praktikumsbetriebs bzw. Arbeitgebers.

Derartig erzwungene Praktikas kann man arbeitsrechtlich bekämpfen. Schüler, Azubis und Studenten müssen dagegen anstelle der Probearbeit die Praktikumsverträge dulden. Langzeitberufserfahrene absolut nicht. Es ist doch absurd, wenn ein gestandener Maurer bei jeden Baubetrieb ein Mauererpraktikum plus Probezeit absolvieren soll. So degradiert man sich selbst zum Azubi zurück - auch verdienstmäßig, aber der Unternehmer verwertet gegenüber seiner Kundschaft das langjährige Fachwissen und langjährige Berufserfahrung des Wiederazubis. Ein Praktikum soll dem Lernenden dienen, Berufspraxis zu bekommen. Wenn die Berufserfahrung schon nachweisbar da ist, dient ein Praktikum nur kriminellen Unternehmensinteressen (Lohnraub und besagten Hinterziehungen).

Einzig ein lohnmäßig zu bezahlendes, lohnsteuer- und sv-beitragspflichtversichertes Probearbeitsverhältnis muß man als Langzeitberufserfahrener akzeptieren in den Zumutbarkeitsgrenzen des § 140 SGB III oder der 2/3-Verdienstgrenze zum orts- oder traiflich üblichem Verdienst.

Eine Weiterbildung im alten Beruf ist sinnvoll zum Aktuellhalten alter und neuer Fachkenntnisse, sobald sich das Berufsbild, die Arbeits- und Produktionsabläufe, die Technik, die Arbeitsmethoden grundsätzlich änderten. Sonst nicht.
 

saurbier

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Na ja, der Mindestlohn ist eh so eine Sache.

Ich hab auch einen Minijob, der mir echt nicht allzuviel abverlangt.

Nun muss ich auch einen Änderungsvertrag machen. Aber klar steht im alten Vertrag ja auch noch ein Stundenlohn der unterhalb dem Mindestlohn liegt und das darf ja nicht mehr sein.

Hier in NRW hat der Arbeitsminster den Unternehmern eine Strafe bis 500.000,-€ angedroht, falls die sich nicht an den Mindestlohn halten.

Aber reden können die Sozis viel, schauen wir mal wieviele dazu verdonnert werden, ich sag mal niemand.

Der Mindestlohn würde eh nur bei all denen ziehen, die nicht vom Jobcenter (klar Praktikanten/Schüler und einige weitere Ausnahmen auch) kommen und damit ist die in der Sendung vorgestellte Frau eh schlecht dran. Dort darf man ja 6 Monate weniger zahlen.

Allerdings, ist die Zeit um und wird immer noch so wenig gezahlt, dann könnte man falls nicht wieder entlassen um das Gesetz zu umgehen, vor Gericht ziehen.

Den Jobcentern die in solche Firmen vermitteln, denen wird man rechtlich leider nicht beikommen.

Und ich garantiere, es wird nachwievor viele schwarze Schafe geben, die sich nicht ans Gesetz zu halten gedenken.

Die kalkulieren damit, dass der Zoll eh zuwenige Leute hat.

Das ganze haben wir Schröder zu verdanken, der es lieber vorzog seine Zigarre mit den Vorstandsbossen zu qualmen und denen nach dem Mund zu reden, anstatt sich um die Arbeitnehmer und ihre Rechte zu kümmern.

Aber dies SPD hat ihre Strafe bekommen, seither dümmpeln sie mit 22% im Niemandsland herum und müssen sich jetzt sogar mit einem Linken Ministerpräsidenten abgeben um mit an der Regierungsmacht zu sein.

Was ich bis heute nur nicht verstehe kann, ist wie das Volk mehrheitlich der Frau Merkel und ihrer CDU/CSU sein vertrauen aussprechen kann.

Dürfte doch wohl allen bekannt sein, dass die schwarzen mit den Bossen in einem Boot sitzen und nur nach deren Pfeife tanzen und am Nasenring vorführen lassen.


Gruss saurbier
 

jockel

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Na ja, der Mindestlohn ist eh so eine Sache.

Ich hab auch einen Minijob, der mir echt nicht allzuviel abverlangt.

Nun muss ich auch einen Änderungsvertrag machen. Aber klar steht im alten Vertrag ja auch noch ein Stundenlohn der unterhalb dem Mindestlohn liegt und das darf ja nicht mehr sein.

Hier in NRW hat der Arbeitsminster den Unternehmern eine Strafe bis 500.000,-€ angedroht, falls die sich nicht an den Mindestlohn halten.

Aber reden können die Sozis viel, schauen wir mal wieviele dazu verdonnert werden, ich sag mal niemand.

Der Mindestlohn würde eh nur bei all denen ziehen, die nicht vom Jobcenter (klar Praktikanten/Schüler und einige weitere Ausnahmen auch) kommen und damit ist die in der Sendung vorgestellte Frau eh schlecht dran. Dort darf man ja 6 Monate weniger zahlen.

Allerdings, ist die Zeit um und wird immer noch so wenig gezahlt, dann könnte man falls nicht wieder entlassen um das Gesetz zu umgehen, vor Gericht ziehen.

Den Jobcentern die in solche Firmen vermitteln, denen wird man rechtlich leider nicht beikommen.

Und ich garantiere, es wird nachwievor viele schwarze Schafe geben, die sich nicht ans Gesetz zu halten gedenken.

Die kalkulieren damit, dass der Zoll eh zuwenige Leute hat.

Das ganze haben wir Schröder zu verdanken, der es lieber vorzog seine Zigarre mit den Vorstandsbossen zu qualmen und denen nach dem Mund zu reden, anstatt sich um die Arbeitnehmer und ihre Rechte zu kümmern.

Aber dies SPD hat ihre Strafe bekommen, seither dümmpeln sie mit 22% im Niemandsland herum und müssen sich jetzt sogar mit einem Linken Ministerpräsidenten abgeben um mit an der Regierungsmacht zu sein.

Was ich bis heute nur nicht verstehe kann, ist wie das Volk mehrheitlich der Frau Merkel und ihrer CDU/CSU sein vertrauen aussprechen kann.

Dürfte doch wohl allen bekannt sein, dass die schwarzen mit den Bossen in einem Boot sitzen und nur nach deren Pfeife tanzen und am Nasenring vorführen lassen.


Gruss saurbier

Minijob, Ein-Eurojob, Aufstockerjob und anderer Prekärkrempel - eine Erfindung der FDP und der CDU. Bist auch nicht auf Rosen gebettet. Also bleibt sich Prekärjob oder Langzeitarbeitslosigkeit gleich - die politisch gewollte Altersarmut in Form von

  • Hungerrente,
  • keine Rente und Obdachlosigkeit,
  • häufige Alterskrankheiten,
  • schlechte Gesundheitsversorgung mit ein Haufen Zuzahlungen für Igeldreck,
  • Armernbestattung
wird garantiert oder auch nicht wenn die 3 Formen Freihandelsabkommen Ceta, TTIP und Tisa auf uns zukrauchen. Dann hat sich der Sozialstaat entgültig vom Acker gemacht.

Eine Einheit ist entstanden - nicht von Ossi und Wessi, sondern von Reich und Reich gesamtdeutsch und Arm und Arm gesamtdeutsch. Insofern verstehen wir uns - jeweils immer an die jeweilige soziale Klasse und Schicht gebunden und zugehörig.

Das müssen wir kapieren im übergreifenden Zusammenhalt und Solidarität. Und es ist auch Ländergrenzen übergreifend nötig, denn wir müssen auf global handelndes Kapital auch global von unten her reagieren. Diese Erkenntnis erhält man, wenn der MDR in der gesellschaftskritischen Sendung "Umschau" eine Reportage über die Amazon-Demos und -Streiks bringt.

MDR, Die Umschau vom 06.01.2014, 20.15 Uhr - Amazon trotz Streik mit Rekord im Weihnachtsgeschäft

Es nutzt bei einem Weltkonzern wie Amazon nichts, wenn in einem Bundesland, in einer Region, an einem Ort gestreikt wird. Die Gegenwehr der kleinen Leute muß flächendeckend und kontinental gleichzeitig erfolgen, sonst spielen die Großkonzerne die Untertanen gegenseitig aus. Also müssen wir uns länderübergreifend organisieren und abstimmen und nicht verkriechen.

Wir brauchen

  • einen europäischen Bund aller Arbeitsloseninitiativen
  • einen europäischen Bund der Gewerkschaften und
  • einen europäischen Bund von Genossenschaften und Kooperativen.
Deshalb sind in der BRD Generalstreiks verboten, weil so das Volk die Privatwirtschaft empflindlcher treffen könnte und ihre Profitgier besser beschränken könnte.

Das A und O ist immer die Rechtsform auf das Eigentum an Produktionsmitteln. Ist das privatwirtschaftlich organisiert, dann wird Ausbeutung und Unterdrückung staatlich geschützt und fällt uns sozial auf die Füße. Es spaltet und polarisiert die Bevölkerungsgruppen, grenzt aus.

Die Vergesellschaftung des Eigentums an Produktionsmitteln in Volkseigentum, mindestens aber in Genossenschaftseigentum nach Vorbild Raiffeisen und genossenschaftliches Konsum-, Arbeiterwohn- und Spareigentum, Krankenkassen, Produktionsgenossenschaften nach Vorbild Herrmann Schulze-Delitzsch ist die bessere Lösung für uns.

Das zwingt zum Teilen, solidarischem Handeln, gegenseitiger Hilfe und macht uns so unabhängig und autonom von den Wechselfällen des Lebens. Kooperativen und Genossenschaften schützen Vielen besser vor sozialer Not. Es ist besser für die Regionen und den Binnenmarkt und stärkt deren Wirtschafts-, Ver- und Entsorgungskreisläufe. Volks- und Genossenschaftseigentum ist volksverbunden, weil da der arbeitende Mensch gleichzeitig Eigentümer, Produzent und Verbraucher ist und nicht von einer dieser Eigenschaften ausgeschlossen wird wie beim Privateigentum an Produktionsmitteln von der Eigentümerfunktion.

Eigentum an Produktionsmitteln heißt auch politische Macht auszuüben bzw. mindestens sich den polischen Einfluß zu erkaufen.

Wie eine Partei zu einer der Eigentumsformen steht, sagt viel über deren Haltung zu den Interessen von Bevölkerungsgruppen, zu sozialen Klassen und Schichten, zum sozialen Frieden des eigenen und anderer Völker aus.

Wie mache ich meinen Anspruch auf Mindestlohn geltend?
 
E

ExitUser

Gast
N
Aber reden können die Sozis viel, schauen wir mal wieviele dazu verdonnert werden, ich sag mal niemand.

Der Mindestlohn würde eh nur bei all denen ziehen, die nicht vom Jobcenter (klar Praktikanten/Schüler und einige weitere Ausnahmen auch) kommen und damit ist die in der Sendung vorgestellte Frau eh schlecht dran. Dort darf man ja 6 Monate weniger zahlen.

Stimmt zwar, aber der Lohn war im konkreten Beispiel SITTENWIDRIG, weil weniger als 2/3 des Ortsüblichen. Das geht auch mit Berufsanfängern und Langzeitarbeitslosen nur, wenn die es sich gefallen lassen.
 

Vincet

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Dort darf man ja 6 Monate weniger zahlen.

Das gilt lediglich bei Langzeitarbeitslosen. Jedoch ist sittenwidriger Lohn auch da nicht erlaubt.
Hätte man hier nicht auch zum Jobcenter gehen sollen und nachfragen, warum Arbeitslose unter Androhung von Sanktionen zu solchen Arbeitgebern geschickt werden? Wahrscheinlich werden selbst mit dem Wissen, dass dort sittenwidrige Löhne gezahlt werden, immer noch Arbeitslose per Vermittlungsvorschlag dort hingeschickt.
 
L

Laa Luna

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Für die Einhaltung des Mindestlohns sollte man sich nicht auf die Politik/Zoll /JC verlassen.

Ich hoffe ich komme nicht in die Lage für 8,50 oder sogar weniger arbeiten zu müssen.

Aber für den Fall der Fälle bin ich vorbereitet.

Sollte mich jemand einstellen wollen, würde ich dem unmissverständlich klar machen, dass nach exakt 6 Monaten mind. 8,50/Std. fällig sind.

Vielleicht reicht das schon zur Abschreckung.

Sollte das JC für mich Praktikum oder MAG vorsehen, haben die dafür zu sorgen das dies Wettbewerbsneutral abläuft. Hier ist man nicht verpflichtet richtig zu arbeiten, es soll Erfahrungen gesammelt werden.

Sollte Probearbeit von mir verlangt werden, würde ich nichts unterschreiben, und dem AG dann die geleistete Arbeit in Rechnung stellen
 

USERIN

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Dem Zoll das melden, das ist eine Möglichkeit solche Arschbeitgeber dran zu bekommen.

Der ist eh damit beschäftigt die Unterschicht beim Zigarettenschmuggel zu figgen..... (während Superreiche und Unternehmen ganz legal ihre Steuerlast in den Promillebereich drücken) - als Zöllner würde ich mich was schämen.

Aber es geht ja um die "Show"
 

saurbier

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Nun gut, aber das ganze krankt ja schon an den Umstand, dass hierzulande viel zu viele Menschen bereit sind für jeden noch so schlecht bezahlten Job zu arbeiten.

Da Konkurenz eben das Geschäft belebt, nutzen die Schwarzen Schafe dies rücksichtslos aus.

Es wird immer Menschen geben die sich mit weniger als 8,50,-€ zufrieden geben, Zoll hin oder her.


Gruss saurbier
 
L

Laa Luna

Gast
Wer bei der Einhaltung des Mindestlohns auf den Zoll wartet, wartet vergeblich.

Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jeden gedacht!

Das Problem hat saurbier auf den Punkt gebracht.
Die meisten haben Angst und lassen ihren Ausbeuter gewähren.
Und das ist das Problem.

Wer nicht selber den Mut hat sich zu wehren, hat eben Pech.
Der erhält keinen Mindestlohn, und der AG lacht sich ins Fäustchen.
 

saurbier

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Hallo Laa Luna,

das ganze ist ja noch viel schlimmer.

Die meisten Arbeitnehmer sind ja selbst noch so dumm, dass sie alles mit sich machen lassen.

Die leben nach dem Motto - der € jetzt in der Hand ist mir lieber als der Spatz auf dem Dach -.

Eben weil viele wegen mangelnder Ausbildung und können keinerlei vernünftige Arbeit erhalten und zu großen Teilen sich daher nur über Minijobs (2 oder mehr) über Wasser halten können, sind sie auch bereit für weniger als den jetzigen Mindestlohn zu arbeiten. Aber es gibt auch andere, die in solchen Jobs echt noch eine Tolle Arbeit sehen. Denk ich dann an eine meiner früheren Arbeiten (Fernfahrer mit Autotransporter) da gab es genügend junge Burschen die sich freuten Luxusautos ins Ausland zu überführen bzw. zu holen. Die denken nicht ans Geld, die denken an die PS unter der Motorhaube. Die fahren auch heute noch 500-2.500km am Stück, um dann mit einem Stundenlohn unter 5,- - 7,-€/Std. abgespeisst zu werden.

Da kann der Staat noch soviel kontrollieren, die Schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern werden das immer rigeros ausnutzen, schon alleine um einen Vorteil gegenüber den seriösen Mitbewerben zu haben und natürlich ganz nebenbei ihr eigenes Vermögen zu machen.

Hier erscheint mir dann selbst bis zu 500.000,-€ als Geldstrafe noch viel zu gering, vor allem wenn man ja bedenkt wie oft unser Rechtssystem die Höchststrafe bei solchen Leuten verhängt (siehe nur Hoenneß).

Was sollen denn da ein paar tausend Zöllner schon ausrichten gegenüber der Masse an Arbeitgebern.



Gruss saurbier
 
E

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Gast
Sollte Probearbeit von mir verlangt werden, würde ich nichts unterschreiben, und dem AG dann die geleistete Arbeit in Rechnung stellen

Du kannst dem AG einen auf bspw. eine Woche befristeten, regulär zu dotierenden Arbeitsvertrag vorschlagen. Damit vergibt sich niemand etwas.
 
E

ExitUser

Gast
... da gab es genügend junge Burschen die sich freuten Luxusautos ins Ausland zu überführen bzw. zu holen. Die denken nicht ans Geld, die denken an die PS unter der Motorhaube. Die fahren auch heute noch 500-2.500km am Stück, um dann mit einem Stundenlohn unter 5,- - 7,-€/Std. abgespeist zu werden.

Solche Luxusautos sind doch in der Regel so konzipiert, daß den Grünschnäbeln nichtallzuviel passiert, wenn sie damit den Abflug machen. Da kommen offenbar immer noch zuviele ohne Blechschaden beim Kunden an ...

Hier erscheint mir dann selbst bis zu 500.000,-€ als Geldstrafe noch viel zu gering, ...
Was sollen denn da ein paar tausend Zöllner schon ausrichten gegenüber der Masse an Arbeitgebern.

Korrekt. Zoll, Steuerfahndung oder wer auch immer leben im Wesentlichen von den Nettigkeiten ehemaliger Angestellter, der Ex-Ehepartner oder besonders lieber Nachbarn. Ohne solcherart gruppendynamische Prozesse säßen die hübsch auf dem Trockenen ...
 

Gartenfreund

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Mindestlohn ist eine feine Sache. Durchsetzen kann ihn der AN nur mit starken Gewerkschaften, Betriebsräten oder durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Letzteres wäre die einfachste Lösung.
 
E

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Gast
Für was braucht man hier den Zoll?

Wenn der Zoll (politisch gewollt) keine Zeit hat sich zu kümmern,
dann muss man eben selbst aktiv werden und den AG auf den Mindestlohn verklagen.

Bei Nichtabführung der Krankenkassenbeiträge ist der Zoll aber gaaaanz fix auf der Matte.
 

saurbier

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Hallo goodwill,

der Zoll ist nicht nur bei den KV-Abgaben schnell auf der Matte. Das selbe geschieht grundsätzlich bei Sozialabgaben.

Eben aus diesem Grund gehen die Herrschaften ja so gerne bei den größeren Bauunternehmen ein und aus.

Nur leider können die Herrschaften nicht gegen die von den Anwälten meistens so gut verschachtelten Firmenstrukturen durchblicken, womit das dann immer eine erhebliche Verfahrensdauer gibt.

Das allerschlimmst daran ist aber auch, dass der Staat sich seine Strafe schon holt, aber nur für die Staatskasse. Was mit den betroffenen Menschen passiert, interessiert den Staat dabei wenig. Die werden dann auf den zivilen Klageweg verwiesen. Nur wie soll man was vom bereits vom Staat geschröpften Unternehmer noch holen, wenn der zivile Rechtsweg a) viel Geld kostet (was die betroffenen ja nicht haben, weil um den Lohn besch...) und b) die Klageverfahren ewig dauern.

Richtig wäre, wenn der Staat das gesamte Vermögen solcher Betrüger/Abzoger einziehen würde und zuerst den betroffenen den Vorendhaltenen Lohn auszahlen würde, um sich vom Rest die Strafe zu kassieren.

Ich bin zumindest mal fest davon überzeugt, dass es viele schwarze Schafe hierzulande selbst mit dem Mindestlohngesetz und angedrohten drastischen Strafen nicht zu ernst nehmen werden.

Wie auch, wenn die Leute zuerst einmal den entgangen Lohn plus 100% Aufschlag plus weiterer 30% Aufschlag als Strafe zu befürchten haben. Die 500.000,-€ sind eh nur als Höchststrafe für die ganz dicken Fische gedacht.

Die eher umgesetzten 30% Strafe würden ja auch nur dann kommen, wenn die Arbeitnehmer sich selbst gegen die Abzocke zur Wehr setzen würden, aber wer wird das schon machen. Die hier eh meist mehr ilegal arbeitenden Rumänen/Bulgaren auf dem Arbeiterstrich in den Großstädten bestimmt nicht. Ja selbst bei den meisten Minijobbern möchte ich dies einmal bezweifeln.


Gurss saurbier
 

saurbier

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Hallo P123,

Solche Luxusautos sind doch in der Regel so konzipiert, daß den Grünschnäbeln nichtallzuviel passiert, wenn sie damit den Abflug machen. Da kommen offenbar immer noch zuviele ohne Blechschaden beim Kunden an ...

Tja genauso ist es. Diese Leute holten bzw. holen aber auch zum Teil defekte Fahrzeuge wieder zurück. Das ganze rechnet sich eben, weil per LKW bedeutend mehr zu zahlen wäre (eben wegen der Lenk- und Ruhezeiten und Tariflöhne), als wenn hier ein paar Frührentner oder Studenten oder eben ungelernte Jünglinge es machen.

Witzig ist da ja auch noch, dass diese Leute im Ausland rasen um dann die Knöllchen vom wenigen Geld auch noch selbst zu bezahlen. Ist wohl nur der Reiz mal mit einem Luxusauto jenseits von 200km/h fahren zu dürfen.


Gruss saurbier
 

pinguin

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Wer bei der Einhaltung des Mindestlohns auf den Zoll wartet, wartet vergeblich.
Täusch Dich nicht; stellt die Sozialversicherung auch nur 1x nach Einführung des Milog fest, daß zu wenig Sozialversicherungsbeiträge geleistet werden, ist es für jeden AG besser, schon 500.000 Euro beiseite zu liegen zu haben; je Fall.

Wenn jeder an sich selber denkt, ist an jeden gedacht!
Der dümmste Spruch aller Zeiten; kein Wunder, daß so viele auf der Strecke bleiben.

@saurbier
Es wird immer Menschen geben die sich mit weniger als 8,50,-€ zufrieden geben, Zoll hin oder her.
Was in Punkto realer Bezahlung das Milog nicht vorsieht; ein Lohnverzicht seitens des Arbeitnehmers ist untersagt. Selbst auf freiwilliger Basis ist ein entsprechender Passus im Arbeitsvertrag von Beginn an nichtig.
 
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