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Mindestfrist zwischen Eingang einer "Einladung" und Termin beim Jobcenter?

Sonnenschein51

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Hallo Ihr Lieben,

irgendwo habe ich mal gelesen, dass zwischen dem Eingang einer Meldeaufforderung beim JC und dem Termin ein Zeitraum von mind. 1 Woche liegen muss.

Weiß jemand ob das wirklich so ist?

Liebe Grüße

Sabrina
 

PompeiPit

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Meines Wissens gibt es dafür keine Fristen. Heute einladen, morgen aufschlagen müssen - IMO theoretisch möglich. Vielleicht hilft dir dieser Fred weiter: http://www.elo-forum.org/alg-ii/74729-einladung.html

Mein jetziger Muggel schickt mir die Einladungen in der Regel mit einer Vorwarnzeit von etwa 14 Tagen.
 

Charlot

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Hallo Ihr Lieben,

irgendwo habe ich mal gelesen, dass zwischen dem Eingang einer Meldeaufforderung beim JC und dem Termin ein Zeitraum von mind. 1 Woche liegen muss.

Weiß jemand ob das wirklich so ist?

Liebe Grüße

Sabrina
Nein, das ist nicht so.
Du bist verpflichtet, täglich postalisch erreichbar zu sein.
Und da kann auch theoretisch eine Einladung für morgen kommen.
 

Caso

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Hallo Ihr Lieben,

irgendwo habe ich mal gelesen, dass zwischen dem Eingang einer Meldeaufforderung beim JC und dem Termin ein Zeitraum von mind. 1 Woche liegen muss.
Weiß jemand ob das wirklich so ist?
Nein, das ist nicht so.
Da gilt die Erreichbarkeits-Anordnung.
Du sollst werktäglich durch Briefpost erreichbar sein.
Mittwoch Einladung erhalten, Donnerstag sollst du zum Termin.
Das wäre rechtens. § 1 Abs. 1 der EAO.
http://widerspruch-sozialberatung.de/PDF/Baustelle/Erreichbarkeits-Anordnung - EAO.pdf
 

Couchhartzer

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irgendwo habe ich mal gelesen, dass zwischen dem Eingang einer Meldeaufforderung beim JC und dem Termin ein Zeitraum von mind. 1 Woche liegen muss.

Weiß jemand ob das wirklich so ist?
Die Antwort ergibt sich aus der inhaltlichen Aussage auf Seite 2 Punkt 3 (zeit- und ortsnaher Bereich) zur Erreichbarkeitsanordnung
~> https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=10&ved=0CHIQFjAJ&url=https://redmine.piratenfraktion-berlin.de/dmsf_files/8507?download=&ei=GGvSU_21K8mm4gTG3YDYCg&usg=AFQjCNFmBxXib5WgWnmpWQs9AEsW3J9XQw&cad=rja
 

Sonnenschein51

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Danke Freunde,

was ist aber, wenn mich der Brief erst NACH dem Termin erreicht?
 

jockel

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Danke Freunde,

was ist aber, wenn mich der Brief erst NACH dem Termin erreicht?
Wir leben nicht mehr im Mittelalter unter Bedingungen der Leibeigenschaft zum Grundbesitzer, wo der nach Belieben mit seinen Leibeigenen umspringen konnte.

Nehmen wir als Grundlage die Ankündigungzeit von Überstunden als analoges Beispiel. Die einzige Ausnahme, wo die Überstunden mit sofortiger Anordnung gemacht werden müssen, sind Katastrophen- und Unglücksfälle.

Dem Arbeitnehmer muß der Arbeitgeber die Möglichkeit einräumen, sein familiäres Leben auf diese betrieblichen Änderungen anzupassen bzw. zu organisieren. Also hat nach der Rechtssprechung der Arbeitgeber die Überstunden mit einer Vorlaufzeit von 4 Arbeitstagen anzukündigen. Das Amt hat außerdem die üblichen postalischen Zustellzeiten für Bescheide als Erfahrungswerte zu berücksichtigen.

Das Amt sollte am besten in gleicher Weise die Einladungen vorbereiten wie ein Arbeitgeber seine Überstundeneinsätze. Das Amt ist nicht das alleinige Maß aller Dinge.
 

Don Vittorio

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Das Amt sollte am besten in gleicher Weise die Einladungen vorbereiten wie ein Arbeitgeber seine Überstundeneinsätze. Das Amt ist nicht das alleinige Maß aller Dinge.
Und welchen Sinn hat Dein Geschwurbel jetzt für die TE ?
Soll sie jetzt einfach zu den Terminen erscheinen,wenn es ihr passt ?
Übernimmst Du dann die Folgen dafür ?
 

jockel

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Dann kannst du es nicht ändern.
Und hast deswegen auch nichts zu befürchten.

Das JC muss im Zweifelsfall nachweisen, wann der Brief bei Dir eingegangen ist.
Richtig. In der Regel ist die rechtzeitige Zustellung mit Einschreiben und Rückschein bzw. Zustellung per Zustellungsurkunde nachweisbar, daß das Amt rechtzeitig zustellen ließ.

Da Ämter sparen und auf normalen Weg zustellen, haben sie ein Problem mit der Nachweisführung rechtzeitiger Zustellung.
 

jockel

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Und welchen Sinn hat Dein Geschwurbel jetzt für die TE ?
Soll sie jetzt einfach zu den Terminen erscheinen,wenn es ihr passt ?
Übernimmst Du dann die Folgen dafür ?
Hast Du noch nie was vom Analogieschluß gehört, wenn keine passende Rechtsentscheidung in ähnlicher Lebenssituation vorliegt.

Aber Du klebst offenbar gerne an bundesdeutschen Mittelalterverhältnissen der Bürokratie hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen und fühlst Dich als Herr wohl, der die Leibeigenschaft sich zurücksehnt.
 

Caso

Elo-User/in

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Danke Freunde,
was ist aber, wenn mich der Brief erst NACH dem Termin erreicht?
Dann solltest du das dem JC schriftlich mitteilen.
Damit umgehst du hoffentlich diese ätzende Prozedur der Meldepflichtsverletzungsanhörungsmöglichkeit.:wink:

Das stückweise Herauslassen von relevanten Details macht auch das Forum voll.:icon_mrgreen:
 

Don Vittorio

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Fakt ist nunmal :

Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld ist die Arbeitslosigkeit. Nach § 138 Abs. 5 Nr. 2 SGB III ist arbeitslos nur, wer den Vorschlägen der Agentur für Arbeit zur beruflichen Eingliederung zeit- und ortsnah Folge leisten kann. In der Erreichbarkeitsanordnung wird diese Verpflichtung konkretisiert, indem bestimmt wird, dass der Arbeitslose in der Lage sein muss, unverzüglich

Briefpost der Arbeitsagentur persönlich zur Kenntnis zu nehmen,
die Arbeitsagentur aufzusuchen,

mit einem möglichen Arbeitgeber oder Träger einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme in Verbindung zu treten und bei Bedarf persönlich mit diesem zusammenzutreffen und
eine vorgeschlagene Arbeit anzunehmen oder an einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme teilzunehmen.

Der Arbeitslose muss dazu für die Behörde an jedem Werktag in seiner Wohnung durch Briefpost erreichbar sein, er muss also einmal werktäglich seine Wohnung aufsuchen, um nach eingehender Post zu schauen und Briefe der Behörde zur Kenntnis zu nehmen.
Erreichbarkeitsanordnung ? Wikipedia

Stellt sich auch die Frage,weshalb das einem Erwerbslosen nicht möglich sein sollte,ausgenommen genehmigte OAW oder Krankheit ?
 
E

ExitUser

Gast
@Don Vittorio: nun ja, das "unverzüglich" halte ich doch aber für übertrieben. Das JC sollte die Einladung schon so verschicken, dass man dem Brief ca. 1 Woche Zeit gibt, den Empfänger zu erreichen. Manchmal braucht die Post tatsächlich fast so lange.

Und auch als LE bin ich nicht verpflichtet, meinen Briefkasten zu observieren. Ich kontrollier den einmal am Tag gegen Mittag. Und immer, wenn ich eh rausgeh zum einkaufen etc. Es kann aber vorkommen, dass mittags keine Post drin war und ich denke, der Postbote war schon da , heute also keine Post für mich und dabei kam der erst später und ich entdecke den Brief, der heute schon kam, erst morgen Mittag.

Ich muss meinen Briefkasten nicht videoüberwachen. Und ich hatte das tatsächlich schon mal, dass ich mittags um 14 Uhr eine Einladung aus dem Briefkasten holte für den Vormittag um 10. Das gab aber keine Sanktion, ich hab das einfach wahrheitsgemäß mitgeteilt: bekam die Einladung erst heute. Fertig.

Stellt sich auch die Frage,weshalb das einem Erwerbslosen nicht möglich sein sollte,ausgenommen genehmigte OAW oder Krankheit ?
Ich denke, jeder Mensch, ob erwerbslos oder nicht, hat ein Recht, Termine zu machen und ein bisschen zu planen. Einladungen von heute auf morgen finde ich unmöglich. Ich jedenfalls versetze ungern derart kurzfristig Leute, mit denen ich mich verabredet habe. Auch hab ich einmal die Woche einen Termin beim Psychologen, da geht das eigentlich auch nicht, dass ich da kurz vorher anrufe und absage. Auch ohne Arbeit ist man nicht immer "unverzüglich" verfügbar. Und mal ehrlich, das Gelaber da ist doch eh immer völlig überflüssig. Die Termine dienen doch meist nur der Schikane - EGV unterschreiben, aber sofort! - oder sind bestenfalls blödes Gelaber, wo ich mir denke, für die 2 Minuten bin ich jetzt ne Dreiviertelstunde durch die Gegend gefahren, hab hier noch mal 40 Minuten gewartet. Die pure Zeitverschwendung.
 

0zymandias

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Mal so als Hintergrund: Typische Brieflaufzeiten vom JC zu mir sind etwa 5 - 7 Tage. Wird also nicht mit entsprechendem Vorlauf gearbeitet, kann es leicht und unnötig knapp werden.
Wechselt dann der Briefträger wegen Rolltag oder Urlaubszeit, kann es ebenso leicht sein, dass der Brief erst nach der sonst sinnvollen Kontrolle des Briefkastens ankommt.

(Ein Brief mit Rückschein von mir war übrigens 18 Tage nach Annahme noch nicht beim SB.
Post ist schwierigs Ding.)
 

Bakunin

Neu hier...
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Ich habe meinen Termin für den kommenden Freitag in der Jobbörse am Donnerstag davor gesehen. Die schriftliche "Einladung" war dann am folgenden Dienstag, also 3 Tage vor meinem Termin, im Kasten!

Wie man damit umgeht, bleibt jedem selbst überlassen!!!


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