Millionenbetrug bei Kurzarbeitergeld

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D

Die Antwort

Gast
Und genau so sollte man sie auch öffentlich nennen, aber leider ist der Begriff inzwischen so besetzt, daß jeder sofort wieder an Erwerbslose und "Sozialhilfeempfänger" denkt.
 

ShankyTMW

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Ah, da ist Wolli mir grad zuvor gekommen. OK, dann häng ihc mich mal hier mit dran. Passend auch:

Ausschnitt aus:
MZ: Millionenbetrug bei Kurzarbeitergeld befürchtet
...
Gemessen an der großen Zahl der Kurzarbeiter hält die Behörde den Anteil der Verstöße aber für gering. „In Relation gesetzt zu den zurzeit 36 000 Betrieben in Kurzarbeit in Deutschland machen die Verdachtsfälle lediglich 0,2 bis 0,3 Prozent aus. Damit handelt es sich um kein dramatisches Problem. Aber natürlich ist jeder Betrugsfall einer zu viel“, sagte der Sprecher.
...
und dann noch:

Ausschnitt aus:
Netzzeitung: Unternehmen missbrauchen Kurzarbeit

Kein Einzelfall: Kurzarbeit wird angemeldet, aber die Arbeitnehmer werden trotzdem weiter voll beschäftigt. Befürchtet wird, dass die Anzahl der betrügerischen Betriebe noch weit höher ist.

Immer mehr Unternehmen missbrauchen offenbar die verstärkte Förderung der Kurzarbeit. Wie die «Süddeutsche Zeitung» (Samstagsausgabe) berichtete, verdächtigt die Bundesagentur für Arbeit nach eigenen Angaben 116 Firmen, zu Unrecht Kurzarbeitergeld kassiert zu haben.

«Viele Fälle haben wir bereits der zuständigen Staatsanwaltschaft oder dem Hauptzollamt übergeben», sagte eine Sprecherin der Behörde. Die meisten seien in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen entdeckt worden. Die Bundesanstalt hat für diese drei Länder zusätzliche Prüfgruppen mit jeweils sieben Mitarbeitern geschaffen, die Missbrauch aufdecken sollen.
...
Na dann, immerhin werden so 21 Mitarbeiter zur Bekämpfung des Kurzarbeitergeldes Mißbraucht und wenn man nur in diesen 3 Ländern solche Fälle entdeckt hat wird es in den anderne Ländern auch solche Firmen geben. Mir kommt es vor als spiele man das ein wenig herunter - aber es ist ja auch kurz vor den Wahlen. Da möchte man die Wähjlerschaft nciht mit Peanuts beunruhigen :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Gemessen an der großen Zahl der Kurzarbeiter sei der Anteil der Verstöße aber gering. [...] lediglich 0,2 bis 0,3 Prozent [...] kein dramatisches Problem.

Kommt ganz drauf an, wer betrügt. Im vorliegenden Fall ist alles natürlich nicht weiter dramatisch...:icon_kotz:

Natürlich setze die Bundesagentur eigene Außendienste zur Prüfung ein, doch müsse immer erst ein Anfangsverdacht bestehen.

Aha. So zimperlich scheint man mit ALG II-Beziehern dann aber nicht umzugehen.
 
D

Die Antwort

Gast
Vielleicht sollte man die ganzen Sozialbedürftigen-Quäler der Außendienste von ARGEn und Sozialämtern stattdessen Firmen überprüfen lassen. Da würden sie die wirklich großen Mißbrauchsfälle aufspüren und dem Staat weit mehr Geld einsparen helfen.
 
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