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Militärausgaben | Kiesewetter (CDU) "1,5 Prozent sind zu wenig"

Dagegen72

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#1
hier die Dlf-Info dazu:
https://www.deutschlandfunk.de/mili...sind-zu-wenig.1939.de.html?drn:news_id=901507
Kiesewetter sagte im Deutschlandfunk, von der Bundesrepublik gehe eine Vorbildfunktion aus. Wenn man sich Zeit lasse und die Ausgaben nur auf 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigere, sei das ein Signal an andere Länder, auch nicht mehr zu leisten. Die Unionsfraktion stehe eindeutig hinter dem Zwei-Prozent-Ziel bis 2024. Kiesewetter betonte, er denke, dass Bundeskanzlerin Merkel die Signale aus der Fraktion höre und hoffentlich auch umsetze.
und dann kann ich noch mit der gestrigen Dlf-Diskussion zum Thema "Mehr Engagement für die Nato?" ergänzen:
https://www.deutschlandfunk.de/stre...ment-fuer.1784.de.html?dram:article_id=422235
ich glaube täglich ist es, dass die Diskussions-Sendung "kontrovers" auf Dlf ausgestrahlt wird. HörerInnen können dort auch kostenfrei anrufen und was dazu sagen oder eine email schreiben.
Gestern ging es um dieses Thema, eingeladen waren Michael Leutert von Die Linke, Strack-Zimmermann von der FDP und Wadephul von der CDU

also, FDP und CDU können sich in der Übereinstimmung meine ich die Hand geben. Es braucht eben mehr und es bräuchte Stärke, das wisse Strack-Zimmermann denn sie sei Jahrgang 58 (??). Was sie damit meint, erschließt sich mir nicht. Das Wunder von Bern war jedenfalls 1954 :icon_hihi::icon_hihi:

Herr Leutert von Die Linke hat Klarheit gebracht, hat offengelegt, dass für die Entwicklungsarbeit zu wenig getan wird, dass es mehr Geld für Militär geben soll und dass er deshalb nicht glauben kann, dass Militär - und Entwicklungsausgaben gleich viel sein soll, was die bisherigen Belege auch nicht zeigen. Da hieße es bspw. 500 Mio Euro für die Bundeswehr und 500 Mio Euro für Auswärtiges Amt und BMZ (vermutlich ist damit das Bundesamt für wirtschaftliche Zusammenarbeit gemeint) zusammen.
Deshalb könne er auch nicht glauben, dass auch was für die Entwicklung getan werden soll.

cool, man kann das auf dem Link nochmal anhören, jedenfalls gibt es da einen Button für. Auf dem Foto der Dlf-Seite sehe ich dann auch die Nato-Fahne. Schadet ja nicht zu wissen, was da so mal rumhängt irgendwo, wie die Nato-Fahne aussieht, weiß ich jetzt.

zur Zeit ist ja Nato-Gipfel in Brüssel: https://www.tagesschau.de/ausland/nato-treffen-117.html
es gibt auch Proteste vor und während des Gipfels, vor allem auch wegen Trump. Demonstranten wollten ihn am liebsten gar nicht erst einreisen lassen.

Trump und Stoltenberg erhöhen den Druck auf Merkel beim Nato-Gipfel für höhere Militärausgaben:
http://www.fr.de/politik/nato-gipfel-mehr-geld-von-merkel-fuers-militaer-gefordert-a-1540399
 

swavolt

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#2
AW: Kiesewetter (CDU) "1,5 Prozent sind zu wenig" - er unterstützt Stoltenbergs Forderung nach höheren Militärausgaben

Ich brauch kein aufgeblähtes Militär.
Vielmehr etwas das bei Katastrophen usw. effektiv hilft. Im In- ,wie bei den Hochwassern, und Ausland. Dann würden in Afghanistan kein Militär sondern Hilfs- und Aufbautruppen rumlaufen.
 

Elgaucho

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#3
AW: Deutschland braucht einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat - nicht mehr Verteidigungsausgaben

Onkel Trump beschwert sich immer das Deutschland zuwenig Nato Beitrag bezahlt. Er selbst als Vorsitzender Amerikas hat jedoch gehörig Schulden bei den Vereinten Nationen (UNO) und bezahlt seine Schulden nicht pünktlich. Deutschland hat bereits mehr als pünktlich seine Verbindlichkeiten bei der UNO getilgt - ganz im Gegensatz zu Amerika. Mutti Merkel sollte Onkel Trump mal auf einer Pressekonferenz in perfektem Englisch klar machen das er erstmal zügig seine Schulden bei der UNO bezahlen soll und sich dafür stark machen soll das Deutschland einen ständigen Sitz innerhalb der UNO bekommt. Wenn das klargegangen ist - dann kann Onkel Trump den Versuch machen große Töne bezüglich mehr NATO Beiträgen seiner Bündnispartner zu spucken. So lange Deutschland innerhalb der UNO immer klein gehalten wird und als großer Beitragszahler mit annähernd Null Einfluss gern gesehen wird sehe ich nicht die geringste Veranlassung das wir mehr NATO - Beiträge zahlen.
Aber Mutti Merkel muß erstmal Englisch lernen und das wird in diesem Leben wohl nix mehr - mit Dolmetscher und Onkel Trump ist das nix.
 

erwerbsuchend

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#4
AW: Deutschland braucht einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat - nicht mehr Verteidigungsausgaben

Onkel Trump beschwert sich immer das Deutschland zuwenig Nato Beitrag bezahlt.
Du hast den wesentlichen Subtext von Trumps Gepolter in dieser Sache nicht vernommen. Es geht Trump bei der Erhöhung der Militärhaushalte der anderen Nato-Länder doch nur darum, dass diese möglichst viele Rüstungsgüter von US-amerikanischen Herstellern kaufen. Daher wird ja auch besonders viel Werbung für die F 35 für die deutsche Luftwaffe als Nachfolger des Tornado gemacht, obwohl dafür auch Flugzeuge aus europäischer Produktion in Frage kämen, wie der Eurofighter oder das neue Projekt zwischen Airbus und Dassault.

Er selbst als Vorsitzender Amerikas hat jedoch gehörig Schulden bei den Vereinten Nationen (UNO) und bezahlt seine Schulden nicht pünktlich.
Die UNO interessiert Trump eher weniger bis gar nicht. Warum sollte er da seine Schulden bezahlen?
 

pinguin

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#5
Jeder Euro ins nationale Militär ist ein Euro zu viel, wenn(!) dieser Euro für andere Zwecke gedacht ist, die nicht auch für Ziele der Europäischen Union stehen, bzw. für Bereiche verwendet wird, die nicht dem reinen nationalen, innereuropäischen, bzw. auch globalen Katastrophenschutz dienlich sind.

Und, "by the way" - , weil gerade aus Richtung der CDU dergleichen Müll-Überlegung vernommen worden ist, keine Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht für Männer! Entweder für Mann und Frau gleichberechtigt als Pflicht oder für keinen. Alles andere ist mit den Werten der Europäischen Union nicht vereinbar, weil bspw. jede Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes untersagt ist, absolut.
 

erwerbsuchend

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#6
keine Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht für Männer! Entweder für Mann und Frau gleichberechtigt als Pflicht oder für keinen.
Das ist doch einfach zu durchschauen. Man möchte nicht unbedingt mehr Leute unter Waffen haben, sondern man möchte wieder Zivis haben, die als KDVer wieder in der Pflege aushelfen, statt Dienst an der Waffe zu leisten.
 

Elgaucho

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#7
AW: Die Transall ist nach wie vor das Rückgrat der Luftwaffe !

Erwerbslos du schreibst hier wir hätten Alternativen zu Europäischen Zulieferern wie Dassault - Aerospace. Es ist traurig das es die Aerospace nicht packt einen würdigen mehr als zuverlässigen Nachfolger für die Transall zu bauen. Nach wie vor ist die uralte Transall aus den 70 er Jahren das Rückgrat der Luftwaffe - der Nachfolger steht mehr am Boden als er in der Luft ist oder die Transall muß anrücken weil er das x te mal in Folge der von Aerospace produzierte Schrott nicht läuft. So gesehen haben wir Alternativen aber eben sehr wenig brauchbare. Frau von der Leyen hat jede Menge Fuhrpark auf dem Papier aber eben extrem wenig funktionsfähiges Material. Und wenn dann oft hoffnungslos veraltet siehe Transall. Oder zum Teil nagelneu und wird gleich wieder zurück beordert zum Hersteller wie bei der Marine. Oder wie in Mali wo ein fast fabrikneuer Hubschrauber abstürzt - beide Piloten sterben und die Unglücksursache ist bis heute ungeklärt. Warum müssen Flugzeuge und Hubschrauber die oft in 3. Welt-Ländern zum Einsatz kommen mit sauteurer Elektronik ausgestattet werden die dann oft vor Ort aus ungeklärter Ursache ausfällt und vor Ort nur extrem schwierig mangels geeigneter Werkstatt repariert werden kann ? Es ist schon sehr bezeichnend das es die Europäer seit Jahren nicht gebacken bekommen ein 2 motoriges Flugzeug zu bauen das zuverlässig als Nachfolger für die Transall
funktioniert. Die Bundeswehr sollten nach zuverlässigen Alternativen suchen anstatt das Geld des Steuerzahlers in sauteure betriebswirtschaftliche Alpträume bei der Materialbeschaffung zu investieren.
 

Dagegen72

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#9
Schäfer-Gümbel von der SPD ist GEGEN eine Dienstpflicht *beide Daumen hoch*

aber was die SPD mit ihrer Gratisarbeit hat, das geht mir ordentlich auf den Senkel ..
Der Landes- und Fraktionschef der Hessen-SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, hält nichts von der Idee einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Männer und Frauen. Ausgeblendet werde unter anderem, dass Frauen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach wie vor den größeren Beitrag leisteten und dass sie unter anderem wegen der längeren Erziehungszeiten schlechter bezahlt werden als Männer, sagte er dem „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung” (Dienstag). Er sei aber ein großer Freund davon, gesellschaftliches Engagement über das freiwillige soziale oder ökologische Jahr zu stärken und auszubauen. „Die Teilnahme an solchen Projekten ist eine Bereicherung für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft.
http://www.fnp.de/rhein-main/Hessen...egen-allgemeine-Dienstpflicht;art1491,3068274
diese freiwilligen Jahre sind kaum bezahlt -- gerade für Jugendliche, die lernen sollen, das Arbeiten Geld bringt, kann das doch nicht sinnvoll sein - da kommt man doch von Anfang an in diese "so als ob" - Arbeiterei !! Dann kann man auch gleich weitermachen mit Praktika, Maßnahmen und Ehrenamt ..
Giffay hatte das doch auch sie ist auch SPD --- https://www.elo-forum.org/news-disk...oritaet-sieht-ehrenamt-grosses-potential.html
Die SPD war mal eine Arbeiterpartei - jetzt ist sie wohl eine Gratisarbeitpartei?? :icon_question:
 
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