Milch, Wurst und Brot werden teurer (1 Betrachter)

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Hartzeola

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Die Einkaufspreise für Lebensmittel steigen kräftig. Für Einzelhändler wie Rewe ist das ein Problem. Denn der harte Wettbewerb macht es kaum möglich, die Preissteigerungen vollständig weiterzugeben.


Nicht nur Butter, Milch, Brötchen und Saft werden teuer: Die Verbraucher müssen mit tendenziell weiter steigenden Preisen bei Lebensmitteln rechnen. "Wir sehen überall, ob das Frischfleisch, Wurst, Obst und Gemüse, Mehl, Zucker, Milch ist, dass die Preise steigen", sagt Rewe-Chef Alain Capaaros.

Allerdings sorge der harte Wettbewerb dafür, dass Kostensteigerungen nur zu einem Bruchteil an die Kunden weitergereicht werden könnten. Beispielsweise seien bei Frischfleisch die Einkaufspreise der Rewe in diesem Jahr um bis zu 20 Prozent gestiegen, der Verkaufspreis in den Märkten aber nur um durchschnittlich fünf Prozent.
Lebensmittelhandel: Milch, Wurst und Brot werden teurer - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
 
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Hab es schon beim letzten Einkauf bemerkt:
1,5 L Apfelsaft wurde von 0,98 € auf 1,12 € erhöht...
Ja Ja aber die Inflationsrate bleibt gleich dank "Hedonischer Bewertungsstatistik"
 
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Hab es schon beim letzten Einkauf bemerkt:
1,5 L Apfelsaft wurde von 0,98 € auf 1,12 € erhöht...
Ja Ja aber die Inflationsrate bleibt gleich dank "Hedonischer Bewertungsstatistik"
Klar, dafür würdest Du ja auch einen Fenseher billiger bekommen, als vor einem Jahr:biggrin:
Nur so gerechnet, stimmt die Statistik.
Aber leider kann man keine Elektronikartikel essen, geschweigen denn mit denen die Wohnung heizen.
 
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xyz345

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Na, wir könnten uns ja auch nen Fernseher aufs Butterbrot legen.
Frei nach Pispers. :biggrin:
 
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Da hilft nur Preise vergleichen,irgend einer ist immer billiger. :biggrin:
Heutzutage läuft das andersrum, traut sich einer teurer zu werden, ziehen die anderen mit, wenn dann einer billiger sein sollte, hat er wohl noch nicht mitgekriegt, das andere angezogen haben.

Im übrigen Rn. 138 Urteil vom 9.2.2010
Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG hält den Gesetzgeber an, die soziale Wirklichkeit zeit- und realitätsgerecht im Hinblick auf die Gewährleistung des menschenwürdigen Existenzminimums zu erfassen, die sich etwa in einer technisierten Informationsgesellschaft anders als früher darstellt.
was natürlich überhaupt nicht passiert, da werden einfach auf gutdünken die Regelbedarfe erhöht und das war's dann; sonst hätte Position 1 - Ernährung in den letzten Jahren deutlich angehoben werden müssen.
 

Nimschö

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Jaaa, es wird lustig...
Wenn nun aufgrund "lustiger" Spekulationen am Lebensmittelmarkt sowie aufgrund ebenso "lustiger" Steuern( wie z.B. in Frankreich Steuererhöhung auf Palmöl) die Lebensmittelpreise explodieren, dann kommen in Kürze wahrscheinlich wahrhaft "Französische Verhältnisse" auf uns zu. Hat noch wer eine Guillotine im Garten?

Manchmal frage ich mich, ob nicht irgendeine Institution grade zwanghaft versucht die Bevölkerung ( auch europaweit) zum Aufstand zu bewegen und sich dabei wohl mittlerweile verzweifelt fragt, wann der Mob sich mal bewegt.

Angriffe auf die Lebensmittelpreise treffen auf jeden Fall schonmal ausnahmslos jeden. Den einen weniger, weil ihm aufgrund eines hohen Einkommens "ein paar EUR mehr" für Futter nicht weh tun, den anderen mehr, weil selbst billigster Fertigfraß sein monatliches Budget übersteigt...
 

DeppvomDienst

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Die Preise werden auch weiter steigen, soviel ist sicher.
Problem ist, dass es hierfür gerade für Leistungsbezieher keinerlei Ausgleich gibt. Irgendwann wird mal der Satz willkürlich um ein paar Euro erhöht, weil es gerade ins Programmschema passt (war es nicht so, dass es zum 1. Januar 8 Euro mehr gibt?), mit den tatsächlichen Kosten hat das aber recht wenig zu tun.

Egal ob Strom oder Lebensmittel... der tatsächliche Bedarf ist seit der Einführung nicht gedeckt - und exakt deswegen gehen auch seit Jahren die Haushalte im Dauer-Leistungsbezug den Bach runter, sie können eben einfache Dinge nicht mehr erhalten, sei es die Reparatur der Waschmaschine, ein notwendiger neuer Kühlschrank oder neue Kleidung... geht alles nicht, weil das Geld "zweckentfremdet" werden muss.

130 Euro für Lebensmittel... das ist ein Hohn und Schlag ins Gesicht. Das Doppelte wäre mindestens erforderlich für eine vernünftige Ernährung, aber das wurde ja vom Leyen konsequent nach unten hin weggelogen.

"Preise vergleichen" funktioniert schon von daher nicht, weil man als Hartzi eben nicht den ganzen Tag Zeit hat... außerdem schon gar nicht alle entsprechenden Geschäfte in erreichbarer Umgebung hat.
Mit welcher Berechtigung soll der tägliche Einkauf zur 6-Stunden-Odysee werden? Grober Unfug.
Ich gehe in den Geschäften einkaufen, die ich lokal zur Verfügung habe und kaufe die Dinge, die ich mag - und schon gar nicht irgendwelche Schrottlebensmittel, die schlicht und ergreifend nicht schmecken.
Es muss ja nicht Käfer sein, aber auf ein wenig Qualität achte ich schon. Und bei Obst und Gemüse würde ich am Liebsten ausschließlich "Bio" kaufen, wenn ich es mir leisten könnte.
 

2010

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Beispiel Lachsschinken Gut u. Günstig v. Edeka
Erst o,99 €
dann 1,09 €
Letzte Woche erhöht auf 1,15
 

hartaber4

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TASTE THE WASTE

Ein Film von Valentin Thurn

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung.
Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen?

Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. In Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen.
Essen wegzuwerfen findet niemand gut — „weil andere nichts zu essen haben“, sagen die Jüngeren und die Älteren erinnern sich noch an den Hunger im Krieg: „Da waren wir um jeden Kanten Brot froh.“ Aber wir alle machen mit beim großen Ex und Hopp!
Valentin Thurn hat die Wirklichkeit in unseren Mülltonnen aufgespürt. In den Abfall-Containern der Großmärkte, der Supermärkte und denen vor unserer Haustür. Sie enthalten Massen einwandfreier Lebensmittel, teilweise noch originalverpackt, oft ist nicht einmal das Haltbarkeitsdatum abgelaufen. Über zehn Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr werden allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr! Warum werfen wir so viel weg? Auf der Suche nach Erklärungen spricht Valentin Thurn mit Supermarkt-Verkäufern und -Managern, Bäckern, Großmarkt-Inspektoren, Ministern, Psychologen, Bauern und EU-Bürokraten.
Was er findet ist ein System, an dem wir uns alle beteiligen: Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an. Bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel oder eine Delle im Apfel, und sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher schon zwei Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Dass wir die Hälfte unseres Essens verschwenden, wirkt sich verheerend auf das Weltklima aus.
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die auf den Müllkippen vergärenden Lebensmittel-Abfälle, denn die entstehende Klimagase haben entscheidenden Einfluss auf die Erderwärmung.
TASTE THE WASTE zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten.
Kleine Schritte, die eine große Chance bedeuten.
 

Clint

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Ein Großteil des Obst oder Gemüse bleibt auf dem Acker liegen.
Zu groß, zu klein, zu krumm, zu lang, zu kurz.... und der Bauer weiß das wird er beim Großhandel nicht los oder oder es drückt ihm den DZ-Preis gewaltig. Hab letzte tage noch nen Bericht von einem Gemüse Bauern gesehen der hat damit sein Wild gefüttert. Und es war mehr da als sein Dammwildrudel? fressen konnte.
Mir ist es schnurzegal wie krumm die Gurke ist. Und sind die Äpfel kleiner ess ich halt eben mehrere wenn sie gut schmecken.
Und dieser ganze Schönheitswahn bei Lebensmittelb fließt natürlich auch in den Preis ein. Musse die Hälfte wegschmeißen musse halt eben für den Rest mehr als das Doppelte nehmen um auf Dein Geld zu kommen. Weil Sortieren ist auch nicht für lau.

LG

Clint
 

Handelsrecht

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Ein voller Bauch ist nunmal nicht auf die Straße! Also wenn Ihr eine Veränderung durch den "Bürger" wollt, dann sollte Ihr diese Nachricht begrüßen :)
 

Handelsrecht

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Aber was ist wenn man gar nicht das Geld hat, selbst für den billigsten Anbieter?
Fragen über Fragen ... :icon_kinn:
Man sollte meiner Meinung nach nicht den billigsten sondern den günstigsten Anbieter wählen!
Denn viele reden davon, wieviel sie sparen, aber sagen nicht wieviel sie ausgegeben haben!
 

2010

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Ein voller Bauch ist nunmal nicht auf die Straße! Also wenn Ihr eine Veränderung durch den "Bürger" wollt, dann sollte Ihr diese Nachricht begrüßen :)
Ein leerer Bauch geht in Deutschland zu einer Tafel, kramt in Mülltonnen, sammelt Pfandflaschen ............................
 

Kleeblatt

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Ein leerer Bauch geht in Deutschland zu einer Tafel, kramt in Mülltonnen, sammelt Pfandflaschen ............................
... futtert bei Muttern o. anderen Verwandten, bekommt für kleine Hilfeleistungen gelegentlich kleines Geld, verhökert was noch an halbwegs Brauchbarem zuhause liegt,
... und / oder läßt sich auf dem Sklavenmarkt für 1,50 € die Stunde nieder, ...

- verkneift es sich die eigentlich dringend notwendigen Medis aus der Apotheke zu holen, verschiebt oder unterläßt zuzahlungspflichtige Heilbehandlungen, zieht sich bei kaltem Wetter eher 3 Pullover übereinander samt einer warmen Decke als die Heizung anzudrehen und damit seine Warmmiete zu erhöhen ( bis der Umzug erzwungen wird aufgrund dessen), duscht nur noch max. 2 Mal die Woche, vor allem bei Durchlauferhitzer, wirft die Waschmaschine nur so selten als möglich an, hockt bei Quecksilberschein im Niedrigwattbereich, hungert sich durch die 30 Monatstage und betet dabei das nichts dazwischen kommen möge was ihn zusätzlich finanziell belastet = ein wichtiges Gerät fällt aus, eine neue Brille ist fällig, irgendwelche Kosten werden erhöht ... irgendwer Geburtstag hat, Feiertage anliegen ...

Naja, - eben jeden Tag mit dem angeblichen "gesetzlichen ExistenzMINIMUM" irgendwie von einem Monat zum Anderen zu überleben.
 

Handelsrecht

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Ein leerer Bauch geht in Deutschland zu einer Tafel, kramt in Mülltonnen, sammelt Pfandflaschen ............................
Also ist es kein leerer Bauch, wenn Sie sich woanders vollfressen, Sie haben den Sinn hinter meiner Aussage nicht verstanden !
 

Der Ratlose

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Ein wirklich leerer Bauch leiht sich ein nachtsichtgerät und geht Nachts mit einem Rucksack zwischen den Feldern spazieren.
 
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Na Hauptsache das Fleisch wird billiger :icon_kotz:
Ein Kilo für 4€, da kann man nur noch kotzen, wir "ihr" mit den Viechern umgeht :icon_evil:


Milch/produkte sind übrigens vor knapp 5 Monaten sehr viel billiger geworden, im Schnitt 5-6cent. Wenn das also jetzt wieder erhöht wird, isses immer noch ok (und schadet eh nix, weil Milch gaga ist für Erwachsene :biggrin: ).

Dass Brot teurer wird, wundert mich ehrlich gesagt, auch nicht. Wird ja alles fürs Mastvieh verbraucht, da bleibt nicht viel übrig.

Bin gespannt, wann es Begrenzungen vom Staat gibt. Aber natürlich nur für "richtiges" Essen, wie Brot, Gemüse, Obst usw....
 

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Also ist es kein leerer Bauch, wenn Sie sich woanders vollfressen, Sie haben den Sinn hinter meiner Aussage nicht verstanden !
Selbstverständlich habe ich deine Aussage verstanden.
Da gibt es nichts falsch zu verstehen, wie man übrigens auch an anderen Antworten sehen kann.
 
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Solange bei den Zentral Banken die Gelddruckmaschienen von Morgens bis Abends laufen, wird die Inflation nur weiter steigen.
Dazu kommt noch die Spekulation auf die Nahrungsmittelrohstoffe was vor allem die 3 Weltländer sehr hart trifft. Aber selbst hier merkt man deutlich die Auswirkungen.
In den USA leben mittlerweile ca. 45-46 Millionen Menschen von Essensmarken im Wert von ca 30 Dollar pro Woche. Kann man überall im Internet nachlesen. In den ARD Nachrichten (Märchenstunde) wurde neulich eine Zahl von nur 10 Millionen genannt...
30 Dollar pro Woche: Immer mehr US-Bürger leben von Essensmarken - YouTube

Alleine die Stromerhöhung frisst die 8 €, die es ab nächsten Jahr mehr geben soll auf.
 

Handelsrecht

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Solange bei den Zentral Banken die Gelddruckmaschienen von Morgens bis Abends laufen, wird die Inflation nur weiter steigen.
Dazu kommt noch die Spekulation auf die Nahrungsmittelrohstoffe was vor allem die 3 Weltländer sehr hart trifft. Aber selbst hier merkt man deutlich die Auswirkungen.
Falsch so lange wir (Sie also auch) dieses System akzeptieren (duckmäusern
und stillschweigen ist auch akzeptieren) Also wird es noch lange gehen bis
der Magen nicht mehr voll ist sondern leer, wie in Griechenland, Spanien etc.
 
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