Mikro Partner - Was für eine Zeitverschwendung.

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Marodeur

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Hi! Vorweg erst einmal, ich war schon blöd und habe eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben. Nun sitz ich hier wie ein Vollidiot.

Kurzer Vorlauf zu dem Ganzem. Ich habe die letzten Jahre damit verbracht praktisch meine gesamte Schulbildung nachzuholen. Von der Hauptschule bis zum erfolgreichem Abitur. Das Studium war eigentlich ebenso geplant, allerdings haben diverse Ereignisse in der Familie inklusive zweier Todesfälle mich komplett aus der Bahn geworfen. Chronische manische Depressionen haben hier nicht grade geholfen.

Das erste Jahr als Arbeitsloser war relativ ruhig. Ich musste ein einziges Mal vorstellig werden bei der Dame die für mich zuständig war und wurde anschließend nie wieder eingeladen. Nun habe ich vor ca. zwei Monaten einen neuen Betreuer gekriegt. Dieser scheint etwas mehr Motivation zu haben, oder unter Druck zu stehen da er nicht fest eingestellt ist laut eigener Aussage.

Er hat mir die Mikro Partner aufgeschwatzt. Angeblich solle es mir dabei helfen Defizite auszugleichen, wieder einen gesunden Tagesablauf und Struktur in mein Leben zu bringen etc.

Nach dem was ich bisher erlebt habe ist es komplette Zeitverschwendung. Es sind nicht nur die angeblichen "45 Minuten Schulstunden" die fehlen, es fehlt jegliche Struktur und Sinn. Die Teilnehmenden werden im Grunde vor einem PC geparkt und dort sich selbst überlassen. Meistens dürfen sie dann auch schon ein bis zwei stunden früher gehen und wenn man eine Stunde oder mehr zuspät kommt interessiert es auch keinen solange man sich nur einträgt.

Anders als bei vielen Anderen hier wollten die Mitarbeiter möglichst KEINE UNTERSCHRIFT. Es wurde explizit darum geben alle Angebote abzulehnen, Dinge nicht zu unterschreiben und sich zu verweigern da es "nur nutzlosen Aufwand" produzieren würde.

Nun sitze ich hier seit gut einer Woche, inzwischen bringe ich mir einen USB Stick mit um an meinen Manuskripten arbeiten zu können. Dies könnte ich jedoch auch viel angenehmer und mit weniger Stress zu Hause tun.

Gibt es irgendeine Möglichkeit aus der ganzen Sache herauszukommen. Wenn ich die Maßnahme abbrechen würde, wie harsch würde die Sanktion ausfallen? Ich könnte aufgrund von unregelmäßigen Zuverdiensten nämlich einen gewissen Verlust finanziell verkraften.
 

Frank71

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:welcome: hier im Forum

Das ist natürlich im Nachhinein nicht mehr zu ändern das Du die EGV unterschrieben hast,besser wäre es gewesen die EGV zwecks Prüfung mit nach Hause zu nehmen.

Der Abbruch der Maßnahme deinerseits würde mit 30% sanktioniert.
 

Marodeur

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Das ist natürlich im Nachhinein nicht mehr zu ändern das Du die EGV unterschrieben hast,besser wäre es gewesen die EGV zwecks Prüfung mit nach Hause zu nehmen.
Ja, leider. Das erste Mal so etwas vorgelegt bekommen. Ich werde sicher keine Zweite unterschreiben.

Der Abbruch der Maßnahme deinerseits würde mit 30% sanktioniert.
Ist das über einen fixen Zeitraum?
 

Kansteknicken

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Nach dem was ich bisher erlebt habe ist es komplette Zeitverschwendung. Es sind nicht nur die angeblichen "45 Minuten Schulstunden" die fehlen, es fehlt jegliche Struktur und Sinn. Die Teilnehmenden werden im Grunde vor einem PC geparkt und dort sich selbst überlassen. Meistens dürfen sie dann auch schon ein bis zwei stunden früher gehen und wenn man eine Stunde oder mehr zuspät kommt interessiert es auch keinen solange man sich nur einträgt.

Haargenau wie bei mir. Ich hatte das aber über VA reingedrückt bekommen und bei mir wollten sie Unterschriften.
Am meisten haben die sich wohl aufgeregt, weil ich mich mit ANWESEND in die Liste eingetragen habe. Vielleicht wäre das ja ein Ansatzpunkt für dich.
 

Marodeur

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Hey! Sorry das ich mich jetzt über zwei Wochen nicht gemeldet habe. Bisher habe ich es erfolgreich geschafft nicht mehr als zwei ca Tage bei Mikro Partner zu verbringen. Zuerst war ich eine Woche krank, mit Attest. Dann hatte ich ganz viele Behördengänge zu erledigen.

Ich hatte ja gehofft dass ich mir die Kündigung einfangen könnte damit dass ich das Attest erst in der nächsten Woche abgeliefert habe. Ala, "Das tut mir so leid, das war nicht meine Absicht." und das ganze auf Miskommunication zu schieben. So leicht will man mich dann wohl doch nicht gehen lassen.

EGV bitte anonymisiert hochladen!
Ich werde mal gucken ob ich die finde sobald ich Zuhause bin. Ich weiß dass ich definitiv in der zukunft keineweitere EGV mehr unterschreiben werde.

Das schönste ist ja noch, dass mir mein Fall-Manager nach wie vor Angebote zuschickt und ausnahmslos kompletten Schund. Es sind praktisch nur unseriöse Zeitarbeitsfirmen, fünf Minuten mit Google zeigt meist auf das von nicht ausgezahlten Löhnen bis zum plötzlichem Verschweinden der Firma nach einer Namensänderung praktisch nichts dort mit rechten Dingen zugeht.

Bei MicroPartner habe ich damals das Kartenspielen gelernt, ist doch auch etwas... :biggrin:
Dafür hätte ich hier meist gar nicht die Zeit. Meist ist bereits nach 2~ Stunden schluss obwohl es bis zu sechs gehen soll. Die Mitarbeiter geben offen zu das eine Teilnahme sinnlos ist und die versprochenen Fortbildungen und Schulungen überhaupt garnicht möglich sind da kein geschultes Personal vorhanden sei um diese durchzuführen. Solange die Leute morgens auftauchen und ihren Namen eintragen ist der Rest egal.

Die wenige Zeit die ich hier verbracht habe habe ich genutzt um an meinen Manuskripten zu arbeiten. Könnte mir aber erheblich nettere Orte vorstellen um dies zu tun.
 

Pixelschieberin

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So böse sich das im ersten Moment anhören mag:
Diejenigen, die sich von Micro-Partner und wie sie sonst alle heißen, haben einfangen lassen - quatschen mit bloßer Aufplusterei was dort alles falsch läuft, die verkehrten Ohren ab.
Das Geschäftsmodell ist seit Jahren bekannt.
Hier rennst du zwar sperrangelweit offen stehende Türen ein - aber - agieren mußt DU.
Sofern du - für dich - etwas ändern möchtest.
Diese Lobby sitzt fest im Sattel.

Das Maßnahmebusiness sortiere ich nicht anders ein als wenn ich mich in einem WE-workshop einmiete oder ein technisches Gerät kaufe.
Bei der Reklamation wird das vorherige Versprechen mit dem IST-Zustand aufgerechnet.

Wie bei Textaufgaben auch - finde dir zunächst "gegeben" und "gesucht" heraus.

Meine erste Idee wäre:
Gab es in der Lehre nicht diese (mir) lästigen Nachweise in Form von Berichtsheften?
Die hatten einem Berufsschulkollegen den Hintern gerettet, weil er damit nachweisen konnte, in diesem und jenem NICHT unterwiesen worden zu sein.
Der säumige AG mußte ihm bis zur nächsten Prüfung nicht nur behalten sondern mußte ein anteiliges Gesellengehalt zahlen.
Da erst habe ich begriffen, daß dieses lästige Protokoll zu meinem Schutz gedacht war.

Auf deinen Fall zurechtgebogen:
Nirgends steht geschrieben, daß diese Hefte vom Auftraggeber, Maßnahmeträger, you-name-it ausgehändigt werden müssen.
Auch kenne ich keine Form-Erfordernisse. Z. B. wie deren Layout auszusehen habe.

Dienstleistern, die gar nicht vor haben, Dienste zu leisten, dürfte so ein Protokoll gegen den Strich gehen. :biggrin:
Damit ließe es sich - völlig legal und hoch motiviert mitwirkend - in Suppen spucken.

Mein SB bekäme einen täglichen Bericht.
Nachweisbar per Fax mit Sendeprotokoll.
Eine der lohnenswertesten Investitionen seit dem ich mit dem JC zu kommunizieren hatte.

Mein täglicher Bericht wäre mit der gebetsmühlenartigen Aufforderung garniert, er möge
a) dieses Schreiben zu meiner Akte nehmen
b) dazu Stellung beziehen.
Er möge mir unverzüglich darlegen, in wiefern mich das weiterbilde.
Er soll mir des weiteren mitteilen, wann er Abhilfe geschaffen habe und der Dienstleister einen Job macht, der als solcher erkennbar sei.
Kommt keine Antwort innerhalb Wochenfrist, geht alles in Kopie an seinen Teamleiter.

Ich erwarte gar keine Antworten (mehr).
Das sind nur Form-Pirouetten, die ich für eine mögliche Sozialgerichts-Kür drehe.

Manch SB geht dieser Mehraufwand derart auf den Zeiger, daß er den geschanghaiten "Kunden" aus der Maßnahme abmeldet und künftig davon Abstand nimmt, dem rührigen Wesen weitere Bullshit-Maßnahmen anzudienen.

Allein das JC - der unmittelbare Auftraggeber dieser "Bildungs"träger - stellt die richtigen Ohren, die un-er-müd-lich abgekauet werden sollten.
Bei Unbeweglichkeit träger Masse knabberst du an Ohren von Entscheidern am Sozialgericht.
Untätigkeitsklagen los treten, aufschiebende Wirkung von Widersprüchen beantragen, etc.

Keine Bange - die beißen dort nicht.

***
Btw (1) ich würde NIE und nimmer private Dokumente auf einem derer Rechner öffnen!
Grund:
Da ICH keine Admin-Rechte habe und gar nicht wissen kann, ob die mit Tracking-SW arbeiten.

Wie sonst wollen sie belegen, daß "unerlaubte" Seiten angesurft wurden - unerlaubte Aktionen auf dem PC statt gefunden haben?
Guck mal in die PC-Nutzungsbedingungen, die du auch nicht unterschreiben solltest?
Das wundert mich gar SEHR.
Dort würde ich allein meine eigenen Devices benutzen.
Allein wegen möglicher Schadensersatzfoderungen, die ich nicht zu bedienen bereit wäre.
***
Btw (2)
Daß ich die "neue" EGV nicht unterschreibe, würde ICH vor Ort nie kund tun.
Das lasse ich u. A. durch Verstreichen-Lassen des vorbestimmten Abgabetermins wissen.
Dabei achte ich darauf, daß mir 14 Tage zwecks Prüfung zugebilligt werden.
Ein Zeitfenster, das in diversen Urteilen als angemessen erachtet wurde.
Schließlich sitzen Rechtsbeistände nicht unter deinem Schreibtisch und warten auf Brosamen, die von deinem Tisch fallen.
Wenn du sofort mitteilst, unterschreibe ich nicht, hast DU die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Feigenblatt-Verhandlung abgebrochen.
Der SB darf dir daraufhin völlig berechtigt den Verwaltungsakt (VA) über den Tisch schnippen.

Nicht, daß ich etwas gegen VAs einzuwenden hätte - im Gegenteil.
Deren Schönheit besticht mich dadurch, daß sie - im Gegensatz zur EGV - völlig rechtskonform zu sein haben.
Ich bevorzuge es, wenn die Zeit MIR in die Karten spielt.
Bestehe ich auf Verhandlung und Prüfung kann mir nicht Knall auf Fall etwas aufs Auge gedrückt werden, das ich - mit der Beratung des Forums - abgewehrt bekäme.
Bevor die Deadline überschritten ist und das Kind im Brunnen dümpelt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Marodeur

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Ich komme grade zurück vom Gespräch mit meinem Fallmanager, bei dem ich ihn wissen lassen habe dass ich trotz Androhung von 30% Sanktion diese Maßnahme nicht mehr besuchen werden nachdem das Gespräch eher unproduktiv verlief.

Kurze Zusammenfassung:
- "Die Anschuldigungen die ich erheben würde wären schwerwiegend."
- "Aus 25 Teilnehmen würde nur ich mich gegen diese Maßnahme und den Träger aussprechen, die anderen 24 würden sehr positives Feedback geben."
- "Ich sollte doch dies einmal beim Träger ansprechen, eventuell dort Druck ausüben und eventuell es selbst organisieren." (Inwiefern ist dies meine Verpflichtung, ich werde doch dafür nicht bezahlt?!)
- "6-8 Stunden pro Tag wären bei einem Job völlig normal!" Nach Hinweis darauf dass ich bei einem Job aber dafür bezahlt werden würde und wenn mein Fallmanager einen Job hätte der daraus besteht sechs Stunden im Internet zu surfen ich sofort dazu bereit wäre diesen anzutreten wurde mir dann gesagt es ginge ums Prinzip.
- "Eventuell würde die Situation ja nur subjektiv von mir so empfunden?"
- "Wenn sie sich hier so querstellen können sie mir auch direkt eine Verzichtsvereinbarung unterschreiben." Die Frage wieso ich dies tun sollte wurde damit beantwortet dass das Amt mich dafür bezahlen würde zu dieser Maßnahme zu gehen. Als ob.
- "Ich könnte nicht beim kleinsten Widerstand aufgeben!" Die Antwort dass mein Fallmanager völlig Recht hat und ich deswegen meine Ablehnung zur weiteren Teilnahme an der Maßnahme nicht ändern würde wurde nicht ganz so gut aufgenommen.

Am Ende sind wir so verblieben das mein Fallmanager nun der festen Überzeugung ist ich würde weiter an dieser Maßnahme teilnehmen obwohl ich dies definitiv abgelehnt habe. Mal abwarten was nun kommt.
 

DoppelPleite

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Was soll das jetzt bringen außer die sichere 30% Sanktion? Wahrscheinlich warst Du auch ohne Beistand beim SB und er hat volle "Befehlsgewalt".
Maradeur meinte:
Nun sitz ich hier wie ein Vollidiot
Leider immer noch, nun aber mit den zwei "i Pünktchen" oben drüber...
 
D

Dinobot

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Er hat mir die Mikro Partner aufgeschwatzt..

Wie lautet denn der Name der Maßnahme oder auch das Kürzel dazu, welche Dir bei Mikro Partner aufgeschwatzt wurde?

Denn der Träger hat bei jeder Maßnahme bestimmte Pflichten zu erfüllen, welche Vertragsinhalt sind. Und dazu gehört meistens auch, dass der Träger die Teilnehmer nicht alleine im PC Raum sich selbst überlassen darf -meiner Erinnerung nach, weil so in den Leistungsbeschreibungen meist immer vorgegeben. Wenn ich ich den Namen der Maßnahme kennen würde, dann kann ich mal recherchieren, was dazu die Standard-Pflichten des Trägers sind.

Solte der Träger hier seine Pflichten dahingehend und auch sonst nicht erfüllen, dann wäre das ein Fall für die Prüfstelle der BA - was Dein Fallmanger aber offensichtlich verhindern will, weil dem eine Aufdeckung dessen einen Strich durch seine Statistik machen würde, vermute ich mal. Dessen Einwand:

"Aus 25 Teilnehmen würde nur ich mich gegen diese Maßnahme und den Träger aussprechen, die anderen 24 würden sehr positives Feedback geben."..

Ist irrelevant, weil das Befinden der Teilnehmer nicht darstellt, ob die Maßnahme als solche auch nach Leistungsvorgaben der BA so geliefert wird und deshalb auch geliefert wurde -was die BA als Auftraggber dem Träger auferlegt hat und auch die Teilnehmer nicht wissen können. zudem ist das Feedback der anderen sowieso von der Angst vor Sanktionen bestimmt und nicht von Objektivität. Aber der Fallmanager weiß offensichtlich schon, dass die Maßnahme so nicht korrekt abläuft, weil dessen weitere Äusserung das nämlich von Anfang an deutlich macht:

"Die Anschuldigungen die ich erheben würde wären schwerwiegend."

Insofern wäre er verpflichtet, den Prüfdienst der BA zu informieren, denn nicht vertragsgemäße Leistung des Trägers berechtigt die BA -dem Träger eine Vertragsstrafe aufzubrummen oder die Maßnahme gleich ganz einzustellen. Wenn er das nicht in die Wege leitet und stattdessen Dir auch noch auferlegt, dies abwenden zu sollen, dann schlägt das dem Fass den Boden aus, das klingt nach Manipulation, aus reinem Eigennutz:

"Ich sollte doch dies einmal beim Träger ansprechen, eventuell dort Druck ausüben und eventuell es selbst organisieren."

Du bist nicht dafür zuständig, sondern der Prüfdienst der BA -was er sehr genau weiß. "Druck ausüben" , dies bedeutet, der will, dass Du ihm und dem Träger ggf. einen anderen Grund lieferst oder dem Träger, Dich aus der Maßnahme anderweitig entfernen zu lassen -zu Deinem Nachteil und seinem und des Trägers Vorteil.

"Eventuell würde die Situation ja nur subjektiv von mir so empfunden?"

Das kann man schnell anhand der Leistungsbeschreibung aus der Ausschrebung klären -ob das nur pure Einbildung sein kann. Wollen wir es darauf ankommen lassen oder werden sie sich selbst darum "kümmern" bevor ich das tue und sie der BA gerne erklären dürfen, warum Sie dazu offensichtlich nicht bereit sind? Hätte ich dem dazu geantwortet. Insofern -das kann er ja noch gerne tun, wemn Du ganz einfach dem Prüfdienst (Habe die Kontaktdaten dazu) Meldung erstattest und auch gleich über das Verhalten des Fallmangers in Kenntnis setzt, sofern eine Recherche zu den Pflichten des Trägers dies notwendig machen sollte. Das kann ich Dir anbieten, sofern Du mir den Namen bzw. den Titel der Maßnahme nennst und sich dann beim Vergleich herausstellt, dass der Träger die Teilnehmer eben NICHT 6 oder 8 Stunden nur am PC sitzen lassen darf.

es ginge ums Prinzip.

Was er dann wirklich damit meinte, das darf er dann gerne dem Prüfdienst der BA erklären...

Übrigens:

"Wenn sie sich hier so querstellen können sie mir auch direkt eine Verzichtsvereinbarung unterschreiben."

Du sollst auf ALG II verzichten , nur weil der Maßnahmeträger vielleicht nicht seine Pflichten erfüllt und der Fallmanager hierfür offensichtlich bilnd und taub ist und dazu noch möchte das du jetzt seine Statistik damit bedienst??:doh::icon_evil:

Du bist nicht sein Pausenclown -der ist ja offensichtlich vollkommen skrupellos und dummdreist noch dazu :icon_mad::

. dass das Amt mich dafür bezahlen würde zu dieser Maßnahme zu gehen
:icon_evil:

Interessant ist diese Argumentation aber allemal: Vom "hingehen" allein kommt man nicht in Arbeit . Und genau das wäre die eigentliche Aufgabe des JOBCENTERS - und dafür zu sorgen, dass auch alle anderen damit befassten Träger dies permanent und aktiv in Angriff nehmen, was ja hier der Fallmanager total ausblendet,sondern stattdessen das alleinige "Hingehen" zu Maßnahmen als einzigen Grund für den rechtskonfomen Erhalt von ALG II ansieht.

Der Fallmanager gibt Dir damit ganz deutlich zu verstehen - der interessiert sich ansonsten für überhaupt nichts, was Deine Person betrifft. Den interessiert nur, inwiefern er und der Träger von Deinem Verhalten aktuell profitieren kann, auf Deine Kosten.

Das bedeutet: Du kannst jedes Gespräch mit diesem Fallmanager knicken, der ist nur auf Behörden Modus programmiert und darauf, Oberwasser zu behalten. Auf sonst nichts.

Soviel dazu . Für das weitere Vorgehen würde ich an Deiner Stelle nun mehr das Ende des Gesprächs nutzen wollen:

so verblieben das mein Fallmanager nun der festen Überzeugung ist ich würde weiter an dieser Maßnahme teilnehmen

Und zwar mit folgenden Handlungsweisen:

1. Du gehst weiter hin und gleichzeitig wird Dir hier geholfen, die weiteren Defizite des Trägers bezüglich der Maßnahme zu ermitteln und aufzulisten -für den Prüfdienst, den du dann selbst kurzfristig informieren wirst -mit Hinweis auf das bisherige Verhalten Deines Fallmanagers dazu. Des Weiteren würde das dann auch das Risiko einer Sanktion minimieren helfen. Sowas würde dann vielleicht noch 1 Woche Maßnahme dauern -kann aber dann auch nach Meldung beim Prüfdienst ganz schnell gehen, dass Du da unbeschadet rauskommst -und den Fallmanager gewechselt bekommst.

2. Du lässt es darauf ankommen und kassierst wahrscheinlich eine Sanktion, die so nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten wird, denn der Fallmanager kann und wird Dich innerhalb kurzer Zeit wieder in einer anderen Maßnahme parken wollen. :wink: -so meine Befürchtung.

Der Fallmanager kann nur "Maßnahme" :doh: Und wahrscheinlich noch Sanktion ? Der ist offensichtlich auf nichts anders programmiert und wahrscheinlich auch zu nichts anderem befähigt.:icon_mad::icon_cry:
 

Kampfmops

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Kann Dinobot da nur zustimmen.

Wenn du die Sanktion riskierst, kann es sein, das du sie bekommst.
Aber danach ist wahrscheinlich nicht Ende, da SB einen mehr als gern ärgern.
Eher kommt er dann (während deiner 30% Sanktion) mit der nächsten Maßnahme (oder nochmal der selben), um die Ecke (vermutlich mit der Hoffnung, das du da wieder "bockst").
Läuft es dann wieder so, bekommst du eine 60%tige Sanktion rein gedrückt.

Daher wäre es klüger, sich hier helfen zu lassen. Es ist nicht einfach,
aber irgendwann müssen wir alle mal zeigen, das wir nicht alles mit uns machen lassen.
Und leider gibt es mehr als genug dieser "Sinnlos-Maßnahmen", wo man nur aufbewahrt wird und die kassieren richtig Kohle dafür. Deinem SB ist es ja auch egal, solange alle fein aus der Statistik raus sind.
 
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