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Mietzahlungen, direkt an den Vermieter

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Andrea123

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#1
Hallo, ich bins mal wieder.
Und schon habe ich eine Frage an euch. Seit letzten Jahr bekomm ich die
Mietkosten nicht mehr auf mein Konto, sondern es wird direkt an meinen
Vermieter geschickt.
Kommt das einer ENTMÜNDIGUNG gleich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sag mal, spinn ich oder was lässt sich die Jobagentur noch alles an Schwachsinn einfallen. Ich habe jetzt zweimal Widerspruch eingelegt und
man behauptet es solle der Zweckentfremdung, Einhalt gebieten.
Hae???? Zweckentfremdung??????????????
Ich bin 46 Jahre und bezahle meine Miete immer pünktlich an den Vermieter, was ich auch belegen kann.
Ich bin kein Junkie, kein Alkoholiker und gehe auch nicht ins Bordell, also was soll das ????
Also langsam, reichts mir aber wirklich.
Wird euch auch die Miete von dem Regelsatz abgezogen und direkt zum
Vermieter geschickt??
Wäre interessant, ob es nur bei mir eine Ausnahme ( Schikane!!!, wegen 3 gewonnenen Sozialprozessen) ist oder ob ihr auch etwaige Erfahrungen habt. Also langsam glaube ich, die brauchen einen Sozialen Doenst um ihre
Blödköpfe mal checken zu lassen.
Gruss von Andrea:icon_eek::icon_eek::icon_eek:
 

Mario Nette

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#2
Widerspruch wogegen?

Schreibe einen formlosen Antrag, bestehe auf schriftliche Bescheidung.

Mario Nette
 

jette

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#3
Dann freu dich schon Mal auf die Zeit, wenn bei jedem die Miete direkt an den Vermieter gezahlt wird. Das steht ja auch schon in der Planung der Regierung.
 

Andrea123

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#4
Hallo Mario,
habe ich gerade eben getan, wo ich auf eine gerichtliche Entscheidung, dass die machen dürfen, gepocht habe.
Gruss und vielen Dank an dich !!!
Gruss von Andrea
 

Mario Nette

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#6
Dann freu dich schon Mal auf die Zeit, wenn bei jedem die Miete direkt an den Vermieter gezahlt wird. Das steht ja auch schon in der Planung der Regierung.
Ja leider:
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit untersage ich Ihnen, in irgend einer Art und Weise Kontakt mit meinem Vermieter aufzunehmen. Der Sozialdatenschutz wäre durch eine Kontaktaufnahme nicht gewährleistet. Ferner sehe ich § 1 Abs. 1 Anstrich 2 SGB I und § 1 Abs. 1 SGB II durch eine Kontaktaufnahme ohne meine Einwilligung unrechtmäßig berührt.

Mit freundlichen Grüßen,
Mario Nette
 

Kleeblatt

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#8
Wer einen Antrag stellt, Nachweise dafür vorlegt, seine Kontoverbindung für die Zahlungen einsetzt,
- diesen Antrag bewilligt bekommt
- inklusive aller darin enthaltenen begründeten Geldmittel
- niemals Mietzahlungsprobleme hatte

= und trotzdem nicht die Miete zur Weiterreichung an seinen Vermieter auf seinem angegebenen Konto vorfindet

- der sollte sich von seinem Jobcenter einmal erklären lassen weshalb dann dieser Antragsteller überhaupt noch einen Weiterbewilligungsantrag INKLUSIVE der KDU ausfüllen sollte.

Die Frage also, - WER ist hier wessen Vertragspartner.

Soviel mir bekannt ist hat kein Vermieter für einen seiner Mieter einen Vertrag zur Zahlung dessen Miete an ihn bei dem entsprechenden Jobcenter.
Der Vermieter hat keinen Antrag auf seinen Namen gestellt und ebenfalls keinen Bewilligungsbescheid auf seinen Namen erhalten.

Aus welchen Gründen also sollte dieser Vermieter nun einen Anspruch auf direkte Geldüberweisung (OHNE ausdrückliche ! Zustimmung des Antragstellers) haben ?

Zu gut deutsch, - WO liegt hier die Anspruchsgrundlage des Vermieters auf direkte Zahlungen eines Jobcenters an ihm ?

Es gibt KEINE solche Anspruchsgrundlage, nirgendwo !
Eine solche kann auch nicht hergeleitet werden.

Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen dem Antrag eines Arbeitslosen auf Arbeitslosengeld und seinem Vermieter auf direkte Mietzahlungen an ihn.

Mal völlig abgesehen von den anderen damit berührten einschlägigen Vorschriften und Gesetzen, - ohne Anspruchs- / Rechtsgrundlage keinerlei Ansprüche / Rechte = Geldüberweisung.

Da hilft nur sofort Klage anhängen, sonst macht der nächste (neue ?) Sachbearbeiter dort nach einiger Zeit sofort das Spiel wieder.

Man könnte ja auch bei der Beschwerdestelle der BA mal nachfragen ob das jetzt eine neue und gesetzwidrige ! Dienstanweisung von denen ist.
Wenn ja, - klagen, wenn nein, - sollen sie das ihren Mitarbeiter eindeutig und nachhaltig verbieten und das auch öffentlich machen (u.a. auf deren Seiten im Net), damit es der allerdämlichste ihrer Mitarbeiter ganz unten in den Centern mal nachlesen kann. :icon_dampf:
 
E

ExitUser

Gast
#9
Zum Glück bekomme ich die KdU auf's Konto überwiesen.

Generelles Überweisen an den Vermieter kann nichts anderes bezwecken, als ALG-II-Bezieher zu brandmarken, denn die allergrößte Mehrheit zahlt ihre Miete pünktlich!

Dann könnte man auch wie in früheren Zeiten bestimmte Gruppen wieder kennzeichnen, z.B. mit einem Zeichen auf der Kleidung. :eek:

Oder mit einem Stempel im Ausweis/Reisepaß, diesmal dann mit einem dicken fetten Großbuchstaben in schwarz-gelb.

Vielleicht gibt's auch wieder Parkbänke mit "Benutzervermerk": Nur für Leistungsträger! :icon_sad:
 

Kleeblatt

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#10
Es geht dabei vordergründig, so glaube ich, gar nicht um das Brandmarken, obgleich das für diese Leute wohl ein angenehmer Nebeneffekt ist.

Was genau bei einer solchen Vorgehensweise bei denen im Kopf herumspaziert kann ich als Normaldenkender nicht nachvollziehen.

Allerdings frage ich mich dann wo das ein Ende hat.

Demnächst wird die Miete direkt bei den Rentnern vom Rententräger an den Vermieter überwiesen ?

Oder vom Arbeitsgeber an den Vermieter ?

Vielleicht noch vom Jugendamt ?

Wo endet das ? Danach Direktüberweisungen für den Stromanbieter, den Telefonanbieter, der GEZ ? Da werden wachen und gierigen Auges bestimmt bereits weitere Kandidaten und "Bedürftige" jammernd auf der Matte stehen und wollen auch ...

Ein vorgeschobener "Grund" läßt sich jederzeit und für alle Lebenslagen konstruieren.

Ich befürchte seit ca. 4 Jahren das alle Gesetze, Dienstanweisungen und Vorgehensweisen der Jobcenter gegenüber den Arbeitslosen nur Versuchsballons sind zur flächendeckenden Einführung von Zwangsgesetzen und stiller, aber sich in der Gesellschaft über allen Ebenen langsam ausbreitetenden Abschaffung der Grundrechte.

Da wird regelmäßig eine neue Sau durchs Dorf gejagd und man wartet ab ob es einen Aufschrei gibt, wie groß der ist, von welchen Seiten der kommt ect.
So kann man sehen wie weit man bereits gehen kann oder eben NOCH nicht.
Es sind Details, immer wieder neue kleine Details. Mal hier ein wenig, mal dort etwas ...

Weder die Gewerkschaften noch die Parteien noch die breite Masse der Gesellschaft bekommt (will es so richtig) es zur Kenntnis und wenn, so wird mit dem Hinweis auf die "faulen drogenabhängigen und unqualifizierten" Arbeitslosen begründet und weggewischt, was eigentlich im Grunde für alle Bürger (abgesehen von den 10 %) bald Alltag werden soll.

Dann heißt es nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz , - was wir seit Jahren bei denen dürfen und alle haben geschwiegen oder Beifall geklatscht, das gilt jetzt auch für den Rest. Wurde früher akzeptiert von fast allen Bürgern, muß nun ebenfalls für euch gelten.

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die zunehmende und schleichende Abschaffung der Grundrechte für alle Bürger durch die Hintertür. Nicht wirklich um die Arbeitslosen oder um deren Diffamierungen, - DAS alles ist ausschließlich nur Mittel zum größeren Zweck.
Die wirkliche Gefahr ist wesentlich größer als allgemein vermutet und erkannt wird.

Deshalb gegen JEDE solcher "Maßnahmen" und Übergriffe sofort kämpfen, klagen angehen, öffentlichen breiten Widerstand suchen.

Wer immer von den privaten Vermietern denkt er werde hier seitens des fürsorgenden "Staates" (HALLO ! DAS ist die Gemeinschaft ALLER Bürger in diesem Land !) doch nur (vorbeugend) geschützt, der wird wahrscheinlich erst dann aufwachen, wenn es ihm in Person mit einem Achselzucken dann selber an den Kragen geht, ebenfalls unter irgendwelchen scheinheiligen Begründungen und schwammigen Hinweisen.

NIEMAND ist mit diesen Politikern und deren eigentlichen Herrschern, Bertelsmann und Großkonzerne, noch sicher vor irgendetwas; absolut niemand. Wer DAS noch glaubt der lebt schon lange nicht mehr im Heute und Jetzt, ist blind und taub.
 

Arania

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#11
Ja und es wird immer wieder irgendwelche Leute geben, die in Foren irgendwelche Horrorgeschichten präsentieren, die niemand überprüfen kann:icon_pause:
 

Kleeblatt

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#12
Ja und es wird immer wieder irgendwelche Leute geben, die in Foren irgendwelche Horrorgeschichten präsentieren, die niemand überprüfen kann:icon_pause:
Ein Widerspruch insich, dein Satz.
Vor allem ein schöner Allgemeinsatz mit welcher Aussage und welchem Inhalt ?
 

Andrea123

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#13
Hallo Kleeblatt,
du hast vollkommen Recht auch mein Strom wird von denen schon an Eon weitergeleitet.
Gruss von Andrea
 

Andrea123

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#15
hallo Kleeblatt,
warum ist brandmarken ein angenehmer Nebeneffekt???? meinst du es so, das Sie gerne Leute in Misskredit bringen?????
Sowas hat mich aber noch nie stimmuliert, grins. Aber wenns anderen etwas bringt, bitteschön. ( kopfkratz!!!)
Wenns man eben nötig hat, was solls.
Gruss von Andrea
 

Andrea123

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#16
Arania,
wiedermal ein Satz der garnichts aussagt!!!!!
Hast du auch was verwertbares auf Lager????
Es gibt auch Sprüche, die man abschauen kann, mit einem geistigen Wert, Göthe oder Schiller würde ich dir mal empfehlen, grins, die haben mehr geistigen Nährwert, wie du hier bringst.
Gruss
 

Mario Nette

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#17
Macht es Sinn, bzw. ist es zulässig, dem vorsorglich zu widersprechen?
Gegenfrage: Wenn man das nicht klarstellt, kann die ARGE einfach Fakten schafften; ist es besser, erst dann zu intervenieren? Ganz bestimmt nicht, weil nämlich dann das eigentlich Ziel gar nicht mehr erreichbar ist / von der ARGE vereitelt wurde.

Mario Nette
 

Andrea123

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#18
Hallo Master,
ja hab ich eben gerade in einem Schreiben an die Jobagentur getan.
Mario Nette hat mir schon genug Grundlage dafür gegeben. Danke Mario Nette !!!!!!!
Gruss von Andrea
 
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#19
Wird euch auch die Miete von dem Regelsatz abgezogen und direkt zum
Vermieter geschickt??
:icon_eek:
Sowas habe ich ja noch nie gehört .
Ich frag mich auch, wie die ARGE an die Kontodaten des Vermieters und des Stromversorgers kommt. Hast Du versehentlich was ausgefüllt, was Du gar nicht hättest ausfüllen müssen? :icon_kinn:
 

Mario Nette

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#20
:icon_eek:
Sowas habe ich ja noch nie gehört .
Doch, sowas geht prinzipiell in folgender Konstellation: Die Unterkunft ist unangemessen kostenintensiv, die ARGE hat bereits die Unangemessenheit der Unterkunft festgestellt, die Senkungsfrist ist abgelaufen. Die Miete muss ja dennoch an den Vermieter in voller Höhe gehen.

edit: Hab es korrigiert.

Mario Nette
 

Andrea123

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#21
Hallo Drückebergerin,
als Ich umgezohgen bin, musste ich doch meine neue Wohnung genehmigen lassen.
Da stand der neue Vermieter auf dem Wohnungsformular und dann musste ich eine Abtretungserklärung unterschreiben. ( Mietkaution an Vermieter, überweisen zu lassen)
Da haben die, die Kontodaten von dem Vermieter telefoniesch bekommen.
Und bei dem Stromanbietzer hat der SB darauf bestanden, dass er es ab Amt
überweisen wird.
Aber unterschrieben habe ich, in beiden Fällen nichts.
Gruss von Andrea
 
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#22
Doch, sowas geht prinzipiell in folgender Konstellation: Die Unterkunft ist unangemessen kostenintensiv, die ARGE hat bereits die Unangemessenheit der Unterkunft festgestellt, die Senkungsfrist ist abgelaufen. Die Miete muss ja dennoch an den Vermieter in voller Höhe gehen.

edit: Hab es korrigiert.

Mario Nette
Ja, okay.... dann wird die Differenz vom Regelsatz abgezogen, davon war hier aber keine Rede....

Hallo Drückebergerin,
als Ich umgezohgen bin, musste ich doch meine neue Wohnung genehmigen lassen.
Da stand der neue Vermieter auf dem Wohnungsformular und dann musste ich eine Abtretungserklärung unterschreiben. ( Mietkaution an Vermieter, überweisen zu lassen)
Da haben die, die Kontodaten von dem Vermieter telefoniesch bekommen.
Und bei dem Stromanbietzer hat der SB darauf bestanden, dass er es ab Amt
überweisen wird.
Aber unterschrieben habe ich, in beiden Fällen nichts.
Gruss von Andrea
Hallo Mario,
habe ich gerade eben getan, wo ich auf eine gerichtliche Entscheidung, dass die machen dürfen, gepocht habe.
Sehr merkwürdiger SB :icon_kinn:

Laß uns bitte unbedingt wissen, was die Dir antworten und geh nie wieder alleine dahin !
 
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#23
Korrekt so?
Kundennummer xxxxxxx/ Mietüberweisung


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie den Medien zu entnehmen ist, plant die Regierungskoalition nach Aussage des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Herr Wolfgang Bosbach, die Kosten der Miete durch die ARGEn bzw. Optionskommunen direkt an die Vermieter der Leistungsbezieher überweisen zu lassen. Hiergegen legen wir vorsorglich

Widerspruch

ein. Unser bis dato gutes Verhältnis zum Vermieter würde durch diese Entscheidung erheblich beeinträchtigt, und könnte u. U. zur Beendigung des Mietverhältnisses führen. Weiter wäre durch eine Kontaktaufnahme seitens der Sozialagentur der Sozialdatenschutz nicht gewährleistet. Ferner sehe ich § 1 Abs. 1 Anstrich 2 SGB I und § 1 Abs. 1 SGB II durch eine Kontaktaufnahme ohne meine Einwilligung unrechtmäßig berührt.

Mit der Bitte unserem Widerspruch zu entsprechen, und die Kenntnisnahme an obige Postanschrift zu bestätigen, verbleiben wir


mit freundlichen Grüßen
Das soll dann per Fax raus.
 

Arania

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#24
Du kannst Doch nicht gegen eine Planung Widerspruch einlegen:icon_neutral:
 

Arania

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#26
schon gar nicht wenn er die Planung nicht bei der Regierung beanstandet, sondern bei seinem SB:icon_party:

Widerspruch geht nur gegen eine konkrete Sache und nicht gegen einen Traum, eine Ahnung oder sonst was
 
E

ExitUser

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#27
:icon_eek:
Sowas habe ich ja noch nie gehört .
Ich frag mich auch, wie die ARGE an die Kontodaten des Vermieters und des Stromversorgers kommt. Hast Du versehentlich was ausgefüllt, was Du gar nicht hättest ausfüllen müssen? :icon_kinn:
Die Kontonummer steht normalerweise im Mietvertrag, den man ja bei der Arge einreichen muss für die Akten.

Ich muss jedes Jahr die Jahresabrechnng meines Energieversorgers bei der Arge vorlegen, sowie die Betriebskostenabrechnung vom Vermieter, selbst da stehen "Kundennummern" und Bankdaten drauf. Also man muss denen diese Daten definitiv nicht mehr gesondert geben, die haben sie da ja schon.
 

Andrea123

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#28
hallo Mario,
welche Senkungsfrist meinst du??? was ist das denn??
das kenn ich wiederum nicht.
Gruss von Andrea
 

Andrea123

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#29
hallo Drückebergerin,
ich habe das, nicht, vergessen, zu schreiben, war wohl etwas zu schnell im Kopf, sorry!!!!!!!!!!!!
ich meinet natürlich, dass Sie es nicht machen dürfen, oder gibt es dafür eine gerichtliche Entscheidung oder Gesetzesvorlage, die ihre Handhabe erlaubt?????
Gruss, nichts für ungut, sorry.
Gruss von Andrea
 
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ExitUser

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#30
Die Kontonummer steht normalerweise im Mietvertrag, den man ja bei der Arge einreichen muss für die Akten.

Ich muss jedes Jahr die Jahresabrechnng meines Energieversorgers bei der Arge vorlegen, sowie die Betriebskostenabrechnung vom Vermieter, selbst da stehen "Kundennummern" und Bankdaten drauf. Also man muss denen diese Daten definitiv nicht mehr gesondert geben, die haben sie da ja schon.
Wieso die Abrechnung für Strom der ARGE vorlegen?

Zahlen die diese Kosten?
 
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ExitUser

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#31
hallo Mario,
welche Senkungsfrist meinst du??? was ist das denn??
das kenn ich wiederum nicht.
Gruss von Andrea
Falls die Miete zu hoch ist, soll man erst mal versuchen, die Kosten auf das geforderte Mietniveau (Angemessenheit der KDU) versuchen, dafür bekommt man ca. 6 Monate Zeit (Senkungsfrist), geht es nicht, wird "verlangt", das man in eine günstigere Wohnung zieht.
 

Andrea123

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#33
Hi Sancho,
danke für deine Erklärung!!! Ok, jetzt weiss ich Bescheid.
Gruss von Andrea
 
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