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Mietschulden

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weyoun

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#1
Hallo zusammen,

erst einmal ein Hoch auf dieses Forum bzw. Seite. Ich lese hier schon einige Zeit interessiert mit und muss nun zum erstenmal Euch alle um Euren fachkundigen Rat fragen. Vielleicht wurde diese Frage schon einmal behandelt. Dies bitte ich dann zu entschuldigen.

Zur Sachlage:

Bezieher von hartz4. Selbstständig mit Einstiegsgeld.
In Scheidung lebend & wohnend in der Ehewohnung.

Frage:

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um von der Arge eine Übernahme von angefallenden Mietschulden zu bekommen? Wie ist der Ablauf?

Ich hatte darauf auch schon einmal meinen Sachbearbeiter bei der Arge angesprochen. Leider Keine genaue Info. Nur verweis auf die Leistungsabteilung. Bevor ich aber dort anklopfe, hätte ich gern ein paar mehr Infos, da das SGB II auch nicht sehr viel darüber hergibt.:-(

Wäre über jede Info dankbar :)
 

weyoun

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#3
Danke!

Aber gibt es den bei der Arge nicht auch wieder irgendwelche Richtlinie Wann?Wie?Warum? die Kosten als Darlehen übernommen werden?

z.B.: Muss man schon eine Kündigung bzw. Räumungsklage haben?
Bis zu welcher Höhe wäre ein Darlehen tragbar?
Bis rückwirkend wann würde ein Darlehen möglich sein?
Kann die Arge sich quer stellen und einen Umzug verlangen?

In welchen anderen Fällen würde das Sozialamt es übernehmen?
 
E

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Gast
#4
Danke!

Aber gibt es den bei der Arge nicht auch wieder irgendwelche Richtlinie Wann?Wie?Warum? die Kosten als Darlehen übernommen werden?

z.B.: Muss man schon eine Kündigung bzw. Räumungsklage haben?
Das ist von ArGe zu ArGe verschieden.

Bis zu welcher Höhe wäre ein Darlehen tragbar?
Bis rückwirkend wann würde ein Darlehen möglich sein?
Kann die Arge sich quer stellen und einen Umzug verlangen?
Umfangreiche Frage. Kommen die Schulden aufgrund einer "unangemessenen" Miete zustande, wird in der Regel nichts übernommen.

Rückwirkendes Darlehen? :confused:

Tragbare Darlehenshöhe? :confused:


In welchen anderen Fällen würde das Sozialamt es übernehmen?
Wenn du nicht (mehr) dem SGBII unterliegst, also auf Dauer nicht mehr als ? Stunden am Tag arbeitsfähig bist.

Gruß, Anselm

Verbindlichen Rat oder Rechtsberatung kann Dir jedoch nur ein(e) Anwalt(In) geben.

Gruß, Anselm
 
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10 Jan 2007
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#5
Keine fixen Regeln

Da gibt es viel Kommt drauf an. Eine (fristlose) Kündigung der Vermieters ist keine zwingende Voraussetzung.
Wichtig ist die Verhinderung von Obdachlosigkeit durch die Sicherung des vorhandenen Wohnraumes.
Je nach Familienkonstellation, der sozialen Lage der Hilfesuchenden, dem Gesundheitszustand, der Ursache der Schulden, der jetzigen Wohnsituation und dem Wohnungsmarkt vor Ort wird entschieden. Es sind sicherlich noch mehr Kriterien, die im Einzelfall berücksichtigung finden können, vorhanden.



Für verbindliche Auskünfte fehlt mir die Vermögensschadenabsicherung. Also wenn es droht ernst zu werden, einfach mal eine juristisch gebildete Person befragen.
 
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